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The Division 2

Tom Clancy's The Division 2
Firmen
Ubisoft Reflections, Ubisoft Annecy, Red Storm Entertainment, Massive Entertainment, Ubisoft Shanghai, Ubisoft Bucharest, Ubisoft
Genres
Role-playing (RPG), Shooter

DoctorManhattan

Altenpfleger
Bisher haben sie so ziemlich alles verschoben. Weltrang 5, Kenly College (die bisher einzige Expedition), Dark Hours, Episode 3 und nun eben auch den zweiten Raid. Diesen sogar um satte 10 Monate, da er eigentlich mal für Herbst 2019 geplant war. Das Spiel ist komplett unfertig erschienen. Schon wieder. Es wird in gigantischen Zeitfenstern fertiggestellt. Und am Ende wird es weniger Abwechslung bieten als sein Prequel, da interessante Modi wie Underground, Survival oder Resistance niemals für Teil 2 erscheinen werden.

Es sind keine schönen Zeiten für Spieler eines "Games as a Service"-Spiels. Der Service ist ein schlechter Witz und demoliert nur die ohnehin schon aufgestaute Vorfreude der Spieler. Dann bringt das Spiel doch bitte erst in 2021 auf den Markt, dann aber als fertiges Megaspiel. Aber nein, dass widerstrebt ja den "ambitionierten" Plänen der Hersteller, hier Ubisoft, den Euro in bestimmten Zyklen zu machen bzw. für die Aktionäre machen zu müssen. Nebenbei werden dann noch Studios abgezogen, die anfangs noch an der Entwicklung beteiligt waren. Oder hat in den letzten Monaten jemand etwas von Red Storm gehört, die eigentlich den (nennen wir ihn mal) PVP gemacht haben?

Das für mich interessanteste Spieluniversum auf dem Markt wird von Ubisoft behandelt wie ein unliebsames Anhängsel, wie ein Projekt, welches niemals so viele Ressourcen verbrauchen sollte, wie ein Hype, dem man einfach nicht gerecht werden kann. Was Division-Fans weltweit aushalten müssen, ist nicht mehr in Worte zu fassen. Sie spielen ein von Anfang bis Ende des Lebenszyklus verbugtes Spiel, freuen sich über die kleinen Dinge, halten sich am letzten Strohhalm fest und hoffen darauf, dass irgendwann alles im Spiel gut wird. Und dann wird diese Hoffnung und Treue mit halbjährlichen Verschiebungen und enttäuschenden Inhalten (Year 1 Season Pass) mit Füßen getreten. Es ist eine mentale Qual, wenn man sich in diese Spielidee verliebt hat und nicht mehr davon wegkommt. Es ist vergleichbar mit der Leidensfähigkeit, die Fans von abstiegsbedrohten Vereinen haben müssen. Es ist einfach nur anstrengend und traurig. Und das obwohl es eigentlich um ein schönes Hobby geht.
 
Zuletzt bearbeitet:

baum2k

Kaffeefahrtpendler
1000rpm und ordentlich Schaden und geile Talente und huiiiii :D

Passt mir auch besser. Wann spielt man schon mal ne SMG. Siehe Blabbermouth. Wer spielt die denn? Alle die die nutzen, nutzen die auch nur wegen dem gleichnamigen Holster-Talent :D
 
G

Gelöschtes Mitglied 3824

Guest
Bisher haben sie so ziemlich alles verschoben. Weltrang 5, Kenly College (die bisher einzige Expedition), Dark Hours, Episode 3 und nun eben auch den zweiten Raid. Diesen sogar um satte 10 Monate, da er eigentlich mal für Herbst 2019 geplant war. Das Spiel ist komplett unfertig erschienen. Schon wieder. Es wird in gigantischen Zeitfenstern fertiggestellt. Und am Ende wird es weniger Abwechslung bieten als sein Prequel, da interessante Modi wie Underground, Survival oder Resistance niemals für Teil 2 erscheinen werden.

Es sind keine schönen Zeiten für Spieler eines "Games as a Service"-Spiels. Der Service ist ein schlechter Witz und demoliert nur die ohnehin schon aufgestaute Vorfreude der Spieler. Dann bringt das Spiel doch bitte erst in 2021 auf den Markt, dann aber als fertiges Megaspiel. Aber nein, dass widerstrebt ja den "ambitionierten" Plänen der Hersteller, hier Ubisoft, den Euro in bestimmten Zyklen zu machen bzw. für die Aktionäre machen zu müssen. Nebenbei werden dann noch Studios abgezogen, die anfangs noch an der Entwicklung beteiligt waren. Oder hat in den letzten Monaten jemand etwas von Red Storm gehört, die eigentlich den (nennen wir ihn mal) PVP gemacht haben?

Das für mich interessanteste Spieluniversum auf dem Markt wird von Ubisoft behandelt wie ein unliebsames Anhängsel, wie ein Projekt, welches niemals so viele Ressourcen verbrauchen sollte, wie ein Hype, dem man einfach nicht gerecht werden kann. Was Division-Fans weltweit aushalten müssen, ist nicht mehr in Worte zu fassen. Sie spielen ein von Anfang bis Ende des Lebenszyklus verbugtes Spiel, freuen sich über die kleinen Dinge, halten sich am letzten Strohhalm fest und hoffen darauf, dass irgendwann alles im Spiel gut wird. Und dann wird diese Hoffnung und Treue mit halbjährlichen Verschiebungen und enttäuschenden Inhalten (Year 1 Season Pass) mit Füßen getreten. Es ist eine mentale Qual, wenn man sich in diese Spielidee verliebt hat und nicht mehr davon wegkommt. Es ist vergleichbar mit der Leidensfähigkeit, die Fans von abstiegsbedrohten Vereinen haben müssen. Es ist einfach nur anstrengend und traurig. Und das obwohl es eigentlich um ein schönes Hobby geht.

Wer über elementarste Kenntnisse in Betriebswirtschaft (Stichwort: Cashflow) verfügt, der weiss, dass bei allen Firmen in regelmässigen Zyklen flüssige Mittel reinkommen müssen, sonst können sie nämlich weder Löhne noch andere Kosten bezahlen und dürfen sehr schnell Konkurs anmelden, auch wenn die Auftragsbücher voll sind. Diese relativ simplen betriebswirtschaftlichen Regeln gelten natürlich auch für Spieleentwickler und daher ist es logisch, dass auch sie Produkte auf den Markt werfen, die noch nicht ganz dem entsprechen, was sich die Käufer erwarten. Abgesehen davon kann bei The Divison 2 keine Rede davon sein, dass das Spiel völlig verbugt rausgehauen wurde. Im Gegenteil: Fast alle hier im Forum (und auch ausserhalb) haben den Zustand des Spieles zum Release gelobt. Erst nach etwa zwei Monaten kam Kritik auf, dass der Content zu wenig umfangreich ist und die Balance im Spiel nicht optimal sei. Und das traf durchaus zu, darum sind viele Spieler abgesprungen. Und wenn viele Spieler abspringen, wird sich der Entwickler zwangsläufig fragen müssen, wie viele Ressourcen er noch in ein Spiel stecken soll, über das sich alle auskotzen und deren Spielerschaft immer geringer wird. Witzigerweise motzen ja immer diejenigen am Lautesten, die das Spiel dann trotzdem suchten und zu dem 1% gehören, das sich als Kernkundschaft bezeichnen. Diese Kernkundschaft ist es auch, welche die Entwickler dafür kritisieren, dass nicht genug Content nach ihrem "Gusto" rausgehauen wird, wie zum Beispiel ein neuer RAID. Dass die Entwicklung eines RAID aber extrem aufwendig ist und schlussendlich doch nur von diesem 1% gezockt wird, deren Einnahmen die Entwicklungskosten wohl kaum decken, wollen diese Spieler natürlich nicht wahrhaben. Und nur weil dieses 1% der Spieler in den Foren der Entwickler und auf Reddit sehr aktiv ist, heisst das auch noch lange nicht, dass ihre Interessen deckungsgleich mit derjenigen der schweigenden Mehrheit sind. Diese Spieler haben zwar das Gefühl, sie vertreten die gesamte Spielerschaft und dass ihnen als Kerngruppe Sonderrechte zustehen, dem ist aber nicht so. Meiner Meinung nach sollte UBISOFT weitere RAID völlig auf Eis legen und dafür konsequent Story-Missionen und andere 4-Spieler-Aktivitäten raushauen, denn damit würden sie die breite Masse ansprechen und genau die ist es, die über den Erfolg von TD2 entscheidet und nicht das kleine Grüppchen von RAID-Spielern.

Wenn dir und anderen Usern TD2 so auf den Senkel geht und euch nichts mehr zu bieten hat, wieso widmet ihr euch nicht einfach einem anderen Spiel? Ich finde TD2 auch ein geiles Game und habe jetzt nach ein paar Monaten Pause wieder damit angefangen. Das Schöne an dieser Pause ist, dass es für mich noch einiges zu entdecken gibt und wenn das nicht mehr der Fall ist, dann wechsle ich halt auf Breakpoint, Destiny 2 oder Battlefront 2. Ich kann ja noch nachvollziehen, dass Du als TD2-Suchti mit der jetzigen Situation unzufrieden bist, aber jetzt einfach alles schlechtzureden, nur weil Du frustriert bist, wird dem Spiel nicht gerecht. Es muss ja schliesslich einen Grund haben, wieso du von dem Spiel nicht loskommst, also kann es ja wohl nicht ganz so kacke sein, wie das hier auf den letzten Seiten (nicht nur von dir) suggeriert wurde.
 

DoctorManhattan

Altenpfleger
In dem Text stecken so viele Pauschalisierungen, dass es müßig wäre, diese alle zu widerlegen. Und auf wirtschaftspolitische Diskussionen verzichte ich dankend, wenn es mir um mein Hobby geht.

Aber eines muss ich anmerken. Ich wüsste nicht, wo ich alles schlecht geredet hätte. Zu diesem Schluss kann man in keinem meiner Beiträge kommen. Das wäre als ob man einer Mutter verwerfen würde, sie liebe ihr Kind nicht, nur weil sie es zwingt im Winter eine Jacke anzuziehen.

Ich spiele das Spiel jeden Tag und habe oft genug alleine, aber vor allem dank anderer toller Mitstreiter regelmäßig meinen Spaß damit. Dass die Leute am vehementesten kritisieren, die das Spiel in- und auswendig kennen und eben Zeit und Herzblut in das Spiel investieren, ist weder verwunderlich, noch etwas Besonderes. Es ist logisch. Sie kennen das Spiel teilweise besser als die Entwickler bei Massive, weil diese ihr Spiel gar nicht spielen. Schon gar nicht so intensiv wie einige aus der Community. Dafür gibt es etliche Beispiele, beispielsweise die Raid-Bestenzeiten.

Von den Spielern, die jetzt noch da sind, spielen übrigens sehr viele den Raid, da man sich mittlerweile auf allen Plattformen sehr gut in Gruppen zusammenschließt und das Wissen, was man braucht, gerne weitergibt. Der Raid teilt die Community nicht mehr, er verbindet die Hardcore-Spieler, die dem Spiel die Treue halten. Außerdem lechzen alle nach neuem Inhalt. Aber da kommen ja auch jetzt wieder nur zwei neue Missionen. Sonst kommt ja nichts. Wenn vor einem Jahr jemand gewusst, was im Season Pass enthalten wäre, kaum einer hätte ihn gekauft. Früher Zugang, drei Behälter mehr, zwei Minimissionen pro Update... also wenn das nichts ist. Jetzt, wo man weiß, was man nun für sein Geld bekommen hat, sollte man kririsieren dürfen.

Die Community ist breitgefächert, aber sie lieben ihr Spiel mehr oder weniger. Es ist eine Hassliebe bei einigen Leuten. Sie hätten eben alle gerne mehr von dem, was mit dem Verlassen von Teil 1 absoluter Standard war, vor allem abwechslungsreiche Spielmodi. Die Marke The Division sollte eigentlich das neue Zugpferd von Ubisoft sein, ein Aushängeschild, ein grandioses Stück Software. Dieses Universum gibt einfach ein gigantisches Potential her. Aber in dieser Liga spielt das Spiel nicht, weil etliche Fehler seitens der Entwickler begangen wurden. Teilweise sogar wieder dieselben wie in Teil 1. Und ja, das muss man kritisieren als Division-Fan, sonst platzt man.
 
Zuletzt bearbeitet:

baum2k

Kaffeefahrtpendler
Und Kritik bedeutet ja auch nicht immer zwangsweise, dass man das Spiel kacke findet. Viele der Entwickler bedanken sich sogar bei den Spielern die kritisieren. Denn es gibt einen Unterschied ob man sagt, das und das passt nicht, da ist noch ein Bug und das Balancing müsste verändert werden oder ob man die Entwickler ankeift: „Fix the fu**ing Game you retards!!“. Davon gibt es nämlich auch genug auf Reddit und Co.

Deswegen Kritik ist immer gut und sollte man auch äußern dürfen. Nur der Ton macht die Musik und was geschriebenes klingt in deinen Ohren vlt. anders, als wenn man es dir gesagt hätte @Pherb. :)

Das letzte State of the Game war zwar absolute Zeitverschwendung, allerdings wissen wir jetzt auch, dass die nächsten es (hoffentlich) nicht werden.

Man darf gespannt sein, was uns in Zukunft erwartet. Alleine dass sie die Themen in den nächsten Sendungen ansprechen, zeigt doch, dass sie auf die Kritik hören. Hätte keiner kritisiert, wäre gar nix passiert.
 

Daddli

Rentenbezieher
@Pherb

Im Prinzip ist es doch ganz einfach und hat meiner Meinung nach weniger mit motzenden Spielern zu tun.

Dein erster Satz ging schon in die richtige Richtung. Nur hast du deinen Gedanken meiner Meinung nach nicht zu Ende gebracht. Es gab/gibt ein TD1 und Publisher Ubisoft, wie auch Entwickler Massive haben alle Zahlen zu diesem Spiel vorliegen. Sprich: Gesamt Verkaufszahlen. Darin inkludiert sind dann die Standard Version, aber auch z.B. der Season Pass. Man weiß also, was hat uns die Entwicklung des Spiels gekostet und was wurde dann letztlich an Umsatz/Gewinn generiert.

Das aktuelle Division hat für mich das entscheidende Problem, eben nicht auf zusätzliche Mehreinnahmen (Season Pass) zurück greifen zu können. Alle DLCs sind für die Spieler kostenlos. Der Year 1 Pass bringt dir lediglich pro DLC zwei Geheimmissionen und sieben Tage früheren Zugang zu den Story Missionen. So what! Wir halten also fest: Ubi/Massive entwickeln den Nachfolger eines Spiels und wissen bereits im Vorfeld, dass es weitaus weniger Mehreinnahmen geben wird. Denn die Masse der Spieler wird mit Sicherheit nicht die bekannten Gold-, Limited- oder Ultra-SuperDuper-Versionen kaufen, eben weil es für das Gesamtspielerlebnis jetzt schlicht nicht mehr notwendig ist. Das werden mit Sicherheit nur die von dir gern benannten 1% der Kernkundschaft getan haben, die meiner Meinung nach den Kohl nicht wirklich fett machen.

Um den Kreis zu schließen. Die von dir erwähnten elementarsten Kenntnisse in Betriebswirtschaft sollten dann auch reichen, um nur zu einem Schluss zu kommen. Weniger zusätzliche Mehreinnahmen. Kosten-Nutzen eben. Und da dem Entwickler dieses Wissen durch die Roadmap von Ubisoft bereits zu Beginn der Entwicklung bekannt ist, sollte/muß man Einsparungen vornehmen. Es gibt allerdings einige Dinge im Spiel, die eventuell den Schluss zulassen, dass man auch erst während der Entwicklung umgeschwenkt ist (Stalker-Hunter, Raid).

Übrigens gibt es eine weitere Franchise, welche genau das gleiche Prinzip mit erscheinen des neuen Teils eingeführt hat: Battlefield. Und seltsamerweise beschwerten sich auch dort Spieler über fehlenden Content bzw. die Dauer zwischen dem erscheinen der DLCs. Und seltsamerweise gibt es auch dort teilweise eklatante Probleme mit dem Qualitätsmanagement. Ich habe im BF5 Thread vor längerem einen Post verfasst, bei dem ich mal aufgeführt habe, welcher Content bei BF4 und BF5 nach nicht mal einem Jahr verfügbar war. Also Premium Pass vs. DLCs for free. Das allein zeigt deutlich auf, wie fehlende Mehreinnahmen kompensiert werden. Es wird gestreckt.

Bei uns im Division-Clan, wie auch zu meinen Battlefield Zeiten vertreten seit geraumer Zeit immer mehr Spieler die Meinung, man solle doch die kostenpflichtigen DLCs zurück bringen, die dann von Art, Umfang und Anzahl richtig fett sind. Thema Langzeitmotivation. "Dafür würde ich auch wieder Kohle locker machen" - so meistens der O-Ton.

Pherb hat gesagt.:
Meiner Meinung nach sollte UBISOFT weitere RAID völlig auf Eis legen und dafür konsequent Story-Missionen und andere 4-Spieler-Aktivitäten raushauen, denn damit würden sie die breite Masse ansprechen und genau die ist es, die über den Erfolg von TD2 entscheidet und nicht das kleine Grüppchen von RAID-Spielern.
Sehe ich vollkommen anders. Der Raid war meiner Meinung nach ein richtiger Schritt. Schon allein deshalb, weil es so etwas in der Franchise noch nicht gab und er zumindest am Anfang eine wirkliche Herausforderung darstellte. Mal endlich was wirklich Neues. Ich habe lange Zeit allein gespielt und somit war mir der Zugang zum Raid verwehrt. Klar, es wurde eine abgeschwächte Version mit Matchmaking nachgereicht. Hat mich allerdings nie interessiert. Ich habe mich damit abgefunden und eben auch mit der Tatsache, dass dann die Eagle Bearer leider nicht in meiner Waffensammlung auftaucht. War für mich ok.

Im übrigen braucht man diese Waffe im PvE wie auch im PvP nicht zwingend. Ich bin da auch ohne das Teil ganz gut klar gekommen. Der Nerf der Waffe war sicherlich nachvollziehbar. Massive hat das dann eher diplomatischer ausgedrückt und angeführt, dass es nicht Sinn und Zweck ist, durch diese Talente und Stats eine Überwaffe zu schaffen, die dann quasi den PvE/PvP dominiert, weil nur noch sie gespielt wird. Wo wir wieder beim Thema Qualitätsmanagement wären. Eine Problem, das dieses Spiel aber nicht exclusiv hat und auch bei anderen MP-Spielen meiner Meinung nach in hohem Maße den Kosteneinsparungen geschuldet ist.

Um auf den Punkt zu kommen: Deine Meinung, Pherb teile ich nur bedingt. Ich sehe den Kern der Entwicklung zu einem großen Teil nur einer Tatsache geschuldet. Die Spielbranche ist nur noch Geschäft. Da geht es schon lange nicht mehr darum, dass man ein Spiel entwickelt, dass sich dann eventuell gut verkauft, man seine Kosten decken kann und noch Gewinn macht, um neue Projekte angehen zu können.

Bei Titeln wie BF, Destiny, Division, CoD zählt der Cashflow, die Aktionäre. Usermeinungen, Influencer Videos, Community Manager, soziale Plattformen wie Reddit oder hier diese Forum sind nur Randerscheinungen und sollen dem geneigten Konsumenten Mitsprache Recht und so etwas wie Einflussnahme auf das jeweilige Spiel vorgaukeln. Das tangiert die Entscheidungsträger in den Chefetagen der großen Publisher einen Scheißdreck. Ob du jetzt deine Meinung vertreten sehen willst oder ich meine Meinung. Absolut sekundär. Wahrscheinlich nicht einmal mehr das. Es interessiert schlichtweg nicht.

Beim entwickeln eines Spiels haben die Entwickler eine Vision. Man möchte dies und das. Dem Spieler ein Erlebnis bieten, bei dem er zufrieden und befriedigt am Ende des Tages sagen kann, was für eine geniale Idee, was für ein geiles Spiel. Das gibt es immer noch, nur eher im Indie Bereich. Triple A Games sind oft nur noch Machwerke, die im Kern mal so etwas wie eine neue Spielidee oder meinetwegen gute Konzepte hatten. Mittlerweile sind dessen Entwicklerstudios nur noch Melkmaschinen, die unter der Knute der großen Publisher oftmals halbfertige oder lieblose Fortsetzungen ausspucken müssen, die meistens vor allem mit ihren Audiovisuellen Vorzügen punkten können.

Ergo ist die Content Menge und auch die Qualität eben das, was man im Allgemeinen und im Speziellen bei Division 2 sehen kann. Das hat meiner Meinung nach nichts mit dem Raid, motzenden Spielern oder falschen Prioritäten bei der Entwicklung zu tun. Rein gar nichts. Seit dem die Branche zu einem Großteil zu einer Geld-Druckmaschine verkommen ist, muss man sich eben mit der Art und Weise, wie das Gros der Spiele entwickelt wird, abfinden. Entscheidungsträger sind eben nicht mehr ehemalige Entwickler, Designer oder Menschen, die wenigstens im Entferntesten etwas mit dem jeweiligen Produkt zu tun hatten, sondern ordinäre Manager, die ausschließlich dem Share Holder Value verpflichtet sind und somit auch in einem Chemie- oder Autokonzern sitzen könnten.

Pherb hat gesagt.:
Wer über elementarste Kenntnisse in Betriebswirtschaft (Stichwort: Cashflow) verfügt, der weiss, dass bei allen Firmen in regelmässigen Zyklen flüssige Mittel reinkommen müssen, sonst können sie nämlich weder Löhne noch andere Kosten bezahlen und dürfen sehr schnell Konkurs anmelden, auch wenn die Auftragsbücher voll sind. Diese relativ simplen betriebswirtschaftlichen Regeln gelten natürlich auch für Spielentwickler und daher ist es logisch, dass auch sie Produkte auf den Markt werfen, die noch nicht ganz dem entsprechen, was sich die Käufer erwarten.
Logisch ist für mich daran gar nichts und auch mit nichts zu entschuldigen. Sind wir jetzt schon weit, das man die Qualität eines Spiels als gegeben hinnimmt, weil das betriebswirtschaftliche System nun mal nichts anderes zulässt? Die richtige Konsequenz wäre, es sein zu lassen. Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten, es kommt nur auf den Glauben an. Mit Verlaub Pherb. Du hast da eine Bemessens-Grundlage, die genau das Problem aufzeigt, warum Spiele so sind, wie sie sind.
 

DoctorManhattan

Altenpfleger
Also die geplante Überarbeitung wird echt groß. Viel größer als gedacht.

Die Transparenz, wie gut ein Roll ist, wird anhand eines Streifens sehr gut. Es werden mehr Attribute pro Gear-Item möglich. Man wird weniger, aber besseres Loot bekommen können. God Rolls werden endlich möglich. Damage to Elites verschwindet und wird zu entsprechend guten Waffenschadenrolls. Talente werden nur noch auf der Weste und dem Rucksack erscheinen können, dafür sind aber alle Talente ohne Einschränkung möglich. Zudem wurden fast alle Talente überarbeitet, manche fallen weg und ein paar neue kommen hinzu. Und das ist nur der Anfang.

Es sind gute Ideen, die sie da umsetzen. So soll rollenspezifisches Gameplay als Healer, Tank, Supporter und Damage Dealer besser möglich werden. Und bisher gutes Gear bleibt auch nach der Überarbeitung gut. Das Ganze wird aber alles nicht vor Anfang April erscheinen. Also bleibt noch viel Zeit.
 

Haschlunte

Back to the Roots
Dann habe ich ja noch bis April meine letzten Nebenquests fertig zumachen sowie die Restlichen Blaupausen von den Level 4 Kontrollpunkten zu holen bevor ich dann im April neues Gear farmen kann.
 
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