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Zuletzt gesehener Film

Pasesinho

Frührentner
Peanut Butter Falcon

Es geht um einen Jungen mit Down-Syndrom der unbedingt in eine Wrestling-Schule will.

Dafür bricht er aus seinem Heim aus und trifft auf Tyler (Sheila le Bouef), der gerade seinen Job im Fischereigewerbe verloren hat.

Ich fand den Film echt Klasse. Hat nen sehr tollen Humor und geht ans Herz.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Stargate - Director's Cut (1994)
Ist wahrscheinlich hinlänglich bekannt, deswegen will ich zur Story mal nichts weiter schreiben. Die ist eh so austauschbar wie vieles, das Anfang der 90er-Jahre auf Zelluloid gepresst wurde.
Nun gibt es aber endlich eine HD-Auswertung des Films und weil ich ihn damals nicht soo schlecht fand, wollte ich nochmals einen Blick riskieren. Hätte ich mal nicht....
Nicht nur, dass es von vorne bis hinten "cringy" ist und auch die involvierten Schauspieler alle wenig Lust an ihren Rollen hatten (James Spader merkt man das ganz besonders an, Kurt Russell bemüht sich wenigstens noch ein bisschen), so sind vor allem auch die Effekte erschreckend schlecht gealtert, und das spürt man leider allzu gut in HD.
Damals wurde beispielsweise Morphing benutzt, um die Goa'uld-Masken der Schergen von Ra von metallischen Helmen zu normalen Halskrausen werden zu lassen. Aber durch die hohe Bildauflösung sind diese Effekte nach heutigen Maßstäben nicht mehr anzusehen. Das sieht, selbst für die damalige Technik, richtig schlecht aus.
Und als die Einmann-Gleiter aus der Pyramide starten, um auf die aufständischen Bewohner zu schießen, sieht man leider, auch wieder dem HD geschuldet, die Schnüre, an denen die Gleiter durch die Luft gezogen werden.
Herrje, mehrmals kann man sogar in den verspiegelten Sonnenbrillengläsern von Kurt Russel und James Spader die versammelte Filmcrew nebst Aufhellungsspiegel genau erkennen. Man hat sich also nicht einmal die Mühe gemacht, diese groben Fehler weg zu retouchieren, sondern hat sie einfach dringelassen.
In altem VHS-Standard oder auf DVD wäre einem das wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, aber bei der hohen Bildauflösung sind diese Sachen leider auch für Laien gut sichtbar zu erkennen. Und das zerstört leider extrem die Immersion. Ja, vielleicht bin ich "nitpicky", was das angeht, aber das ist ja auch nur meine Meinung zum Film.
So konnte mich "Stargate" leider gar nicht mehr abholen, und die ca. 8 Minuten mehr Film für den Director's Cut lassen auch hier keine neuen Erkenntnisse zu. Etwas mehr Dialog in einer oder einer anderen Szene, aber nichts, das den Film grundlegend verändert.
Aber hey, der Film lief damals so erfolgreich, dass er ein ganzes Franchise lostrat, das erst vor ein paar Jahren zu einem Ende fand. Nicht schlecht.
Trotzdem macht's für mich den Film nicht besser, so bleiben leider nur noch
5/10
 

AlArenal

Altenpfleger
Dune - Part 1
Ist ja seit 1.11. als vorgezogene Premiere auf VOD verfügbar - was erklärt, warum ich am langen Wochenende den Film nicht im Kino schauen konnte.
Kurzum: Denis Villeneuve hat es drauf... mal wieder... immer wieder...
Wer Blade Runner 2049 gesehen hat und an die Außenszenen denkt (oder an den Sandsturm in Mad Max), wird sich hier optisch schnell zurechtfinden. Die Story dürfte ja aus der David Lynch Verfilmung noch bekannt sein (oder durch die Bücher).
Villeneuves Version kommt in der Darstellung der Umgebung, der Technik, der Kostüme, aber auch der Charaktere realistischer und bodenständiger daher, als die comichaft-überdrehte Lynch-Version.

Deutlich besser sind auch die Erklärungen durch Handlung oder Dialoge. Ich muss zugeben Lynchs Dune lange nicht mehr gesehen zu haben, aber mir war damals als Jugendlicher nicht klar, was da eigentlich die Ausgangsgeschichte ist, aus der sich dann alles entwickelt.

Was mir aber bei Villeneuve aufgefallen ist ist, dass mir Ecken und Kanten an den Charakteren fehlen. Sarah Fergusons Lady Jessica wurde in Reviews für die Darstellung ihrer inneren Konflikte gelobt. Das sehe ich ehrlich gesagt nicht. Vllt. hat da jemand der das Buch kannte überintepretiert.
Charlotte Ramplings Gaius Helene Mohiam fehlt irgendwie das mystisch-bedrohliche und Stellan Skarsgards Wladimir Harkonnen erscheint mir eher wie Brandos Colonel Kurtz in Apocalypse Now. Und gerade das sehr eigene Dreieck Wladimir, Piter und Rabban bleibt blass. Man muss nur die ersten paar Seiten des Buches kennen um zu sehen, dass da viel mehr drin gewesen wäre.

Sound und Bilder dagegen sind über alle Zweifel erhaben. Jede Einstellung ist ein Kunstwerk.

Schade nur, dass wir nun zwei Jahre darauf warten müssen den Rest zu beurteilen und Antworten auf die Frage zu finden, ob
Timothy und Zendaya liefern können.

7.5/10
 

X30 Trucase

Moderator
Team
@AlArenal , schöne Review, absolut nachvollziehbar.
Ja, schade, dass wir zwei Jahre warten müssen, aber wir können doch froh sein, dass dem Film der Erfolg so hold ist, dass ein zweiter Teil überhaupt gedreht wird. Sehe das als großen Vorteil.
Zu deinen Anmerkungen:
Tatsächlich hat Villeneuve bei Coppola entlehnt, als es um die Darstellung von Baron Harkonnen und der Analogie zu Marlon Brando als Colonel Kurtz geht. Er sagte, dass er diese berühmte Einstellung mit Brando im Halbdunkel, der sich mit den dicken Fingern über die schweißige Glatze streicht, fast 1:1 aus Apocalypse Now rezitiert hat (wenn man fies sein will, kann man von Plagiat sprechen, aber eine Reminiszenz ist es eben auch)
Sarah Ferguson empfinde ich als eine der besten Schauspielerinnen im Ensemble, weil sie hier die Zerrissenheit von Lady Jessica kongenial rüberbringt.
Es kommt tatsächlich auch in der ersten Szene mit ihr und der Ehrwürdigen Mutter zu diesem Balanceakt zwischen Bene Gesserit auf der einen, und Mutter eines womöglich todgeweihten Jungen auf der anderen Seite. Von ihr wird verlangt, dass sie ihren eigenen Sohn quasi einem Todesurteil aussetzen muss und als sie auch noch gezwungen wird, draußen vor der Tür zu warten und alle möglichen Eindringlinge fernhalten muss, während sie selbst Todesangst und Höllenqualen durchleidet - da legt sich Sarah Ferguson aber mächtig ins Zeug.
Überhaupt bringt sie es toll rüber, die Mutter aber gleichzeitig auch wichtigste Bezugsperson für ihren von allen Seiten unerwünschten Sohn zu sein.

Kann es echt empfehlen, mal dieses Video hier anzusehen:
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Zäpp

Moderator
Team
Der erste Film beim diesjährigen Fantasy Filmfest war für mich eben Beyond The Infinite Two Minutes. Ein perfektes Beispiel dafür, dass es nicht immer ein großes Budget braucht um einen tollen Film zu machen. Mit einer guten Idee, viel Enthusiasmus und sympathischen Schauspielern kann man eben auch einen Film machen bei dem es einfach gesagt um Zeitreisen geht, der dazu quasi ein Kammerspiel ist, dann auch noch aussieht wie ein One Shot und einfach komplett funktioniert. Vielleicht sollte Nolan mal reinschauen :D
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Stowaway - Blinder Passagier - (2021)

Sehr bewegend

SF-Film der ruhigen Art. Statt Pew Pew gibts Emotionen in diesem Kammerspiel und ein überzeugendes Filmset. Die Kamerabilder liefern beeindruckende Bilder wie es wirklich sein könnte auf so eine Reise zu gehen. Neben guten Dialogen und einer interessanten Story gibts auch Momente, wo man es vor Spannung kaum noch aushält.
 

Alexkannsingen

Mario was my first love
Ich habe mir gestern bei Prime Video "The Aeronauts" angesehen.
Der Film über den Ballonfahrtpionier James Glaisher welcher 1862 mit einem Ballon über 23000 Fuß aufgestiegen ist hat mich gut unterhalten.
Der Film lebt vor allem von den tollen Bildern über den Wolken und, nach meinem Empfinden, den guten Schauspielern.
 

Zäpp

Moderator
Team
So, Film Nummer zwei beim FFF war direkt das Centerpiece; The Innocents. Mal wieder ein Versuch mich mit dem skandinavischen Kino zu beschäftigen. Gar kein so schlechter aber sehr unangenehmer Versuch. Aber der Film will auch nicht zum Wohlfühlen sein. Die ganze Zeit herrscht eine bedrückende, aber auch spannende Stimmung. Daran 'Schuld' sind vor allem die vier Hauptrollen, bzw. die Kinder die sie schauspielern. Ziemlich beeindruckend.
 

Zäpp

Moderator
Team
Fantasy Filmfest Film Nummer drei war für mich Raging Fire: Typisches Hong Kong Kino. Echer seichte Charaktere, viel Pathos und eine Story die jetzt auch keinen Originalitätspreis gewinnt. Soweit so solide. Aber wenn man damit klar kommt, bekommt man echt gute Action, die gern mal übertreibt. Dass sich dabei dann auch vor Heat verbeugt wird, kann man gar nicht übel nehmen. Denn zum einen ist das gelungen und zum anderne kann man sich gar nicht oft genug vor Heat verbeugen. Durchaus unterhaltsamer Film.
 
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