Einiges nachzuholen:
Central Intelligence
Egal was Dwayne Johnson anfasst, es wird ein Erfolg. Dass der Mann mehr kann, als nur stumpfes Action-Kino, ist auch nicht unbedingt neu. Der Mann ist ein Allround-Entertainer. Wie er in Central Intelligence seine Figur gespielt hat, war schon klasse.
Seit Jahren gibt es eigentlich keine Komödie, die mich wirklich begeistert, den ganzen Hangover-Kram mochte ich auch nie. Hier war das allerdings anders. Egal, ob es "The Rock" im Einhorn-T-Shirt war, oder so manche Sprüche (Snake Gyllenhall !!!!)
Die Story des Films ist nicht unbedingt der Brüller, anfangs etwas undurchsichtig, spätestens mit dem Auftritt von Pinkman (Yo, Bitch) war mir aber klar, worauf das hinaus läuft. Der Film lebt aber weniger von der Story, mehr von dem Zusammenspiel der 2 Hauptcharaktere sowie der Gags und einzelner Szenen.
8/10
Dead Pool
Mal wieder ein Superheldenfilm. Nur dieses Mal... etwas anders. Möchte lustig sein - oder möchte er sogar so albern und pubertär sein, wie er ist? Deadpool ist anders als Comic - aber so geht das als Film gar nicht. Bei all den vielen guten Comic-Verfilmungen der letzten Jahre, ist dieser Film für mich definitiv im unteren Drittel angesiedelt. Mit Perlen wie *hust* Green Lantern *hust)
1/10 für den Spruch zu Liam Neeson
London has fallen
Nach Olympus has fallen wollte man wohl noch mal 1. etwas Geld machen und 2. etwas Bum-Bum produzieren. Ist im Vergleich zum 1. Teil auch gut gelungen. Hirnlose Action, mit viel Knall, Bum und Peng (und natürlich USA USA...). Natürlich übertrieben, aber das war zu erwarten. Gute, kurzweilige Unterhaltung - mehr aber auch nicht.
6/10
Interstellar
Nolan-Filme werden mittlerweile trendy - obwohl sie eigentlich gar nicht so für die breite Masse sind. Inception und die Dark-Knight-Trilogie waren zwar erfolgreich, aber so gar nicht heile Welt. Ältere Werke wie Memento sind immer noch recht unbekannt, aber bereits damals hatte Nolan schon seinen eigenen Stil. Interstellar wurde viel beworben. Hat zudem (wie auch schon Dark Knight und Inception) einen namhaften Cast - trotzdem ist der Film weit weg vom üblichen Popcorn-Kino und halt nolan-typisch. Optisch top, vom Sound top, egal ob bei den Stürmen oder der riesigen Welle. Dazu interessante Charaktere, gut besetzt und gut gespielt. Was den Film denn wieder nicht-mainstreamig macht, sind das Thema (welches sich ja erst nach und nach wirklich entwickelt und eigentlich gar nicht das ist, was man anfangs vermutet) sowie die sehr lange Spielzeit. Wobei man den Film bestimmt auf 4 Stunden hätte bringen können oder gar mehr, wenn man noch mehr hätte erklären wollen.
Der Film bietet viel Spielraum zu Diskussionen, da kann man sich schnell verzetteln. Grade das Ende ist für manche wohl total Blödsinn, für manch andere eher ein heiliger Gral - während es mich etwas fragend zurück gelassen hat. Aber diese Geheimnisse werden wir wohl nie lüften.
10/10 für ein Meisterwerk
Seventh Son
Direkt nach dem Meisterwerk ein Flop? Seventh Son wirkt nicht unbedingt wie der typische Kassenschlager. Jeff "Big Lebowski" Bridges hatte schon bessere Rollen, sonst ist der Cast (ok, Julian Moore natürlich!) nicht so bekannt, auch wenn eine aktuelle Oscar-Gewinnerin auch dabei ist - und verdammt, JON SNOW!!!
Ich bin durch den Film bereits vor 2 Jahren aufmerksam geworden, als es den 1. Trailer. Gute Fantasy-Filme gibt's wenige, das sah damals ganz nett aus. Die Film-Kritik war jedoch nicht so berauschend - ich verstehe jedoch nicht, warum. Die Story? Ja, Fantasy halt. Kann man da noch was Neues erwarten? Nicht wirklich - der Herr der Ringe war da im Kino auch nicht innovativ, dafür halt aufgebläht.
Schauspieler - ja, der Hauptdarsteller ist etwas seltsam. Aber sonst überzeugt der Cast - auch der Auftritt von Mr. Snow gefällt

Was im Film aber richtig super ist: Effekte und Optik. Damit Fantasy wirkt, muss die Umgebung stimmen. Die Welt, die Monster, die Effekte. Julian Moore als Hexe / Drache ist schon klasse. Auch sonst sind die Wesen wirklich großartig, die Welt, die Städte und Burgen, alles top.
Der Film hat mich positiv überrascht, keine unnötigen Längen, die seichte Story hatte einen roten Faden und optisch war es echt top. Im Vergleich dazu wirkt der Warcraft-Film billiger...
8/10