Daniel04
Frührentner
Uncharted 4: A Thief's End
Als ich noch Besitzer einer PlayStation 4 war, gab diese kurz vor Release des Spiels den Geist auf und ich habe es dadurch nie durchspielen können, weil ich mir keine neue Konsole gekauft habe. Jetzt habe ich die PlayStation 5 zu Hause und das Spiel war als Remaster inklusive Lost Legacy dabei. So wurde es nun nachgeholt.
Man muss denke ich zum Spiel recht wenig schreiben. Uncharted 4 liefert das, was auch die Vorgänger schon geliefert haben: eine bombastisch inszenierte Abenteuergeschichte à la Indiana Jones mit endlos langen Ballerorgien, die einfach nicht in den Kontext passen. Unterschied bei der Ballerei ist diesmal eigentlich nur, dass es hin und wieder möglich ist auch durch Schleichen an den Gegnern vorbei zu kommen - und sie eben lautlos zu ermorden, denn ohne Massenmord von Nathan Drake geht wohl kein Spiel der Serie.
Ich war am Ende mal wieder froh, dass es vorbei ist - so gut die Geschichte auch war. Mir ging es einfach nur noch auf den Senkel, dass in nahezu jeder Szene eine ganze Armee ausgelöscht werden musste bevor es weitergeht. Ganz egal, ob man gerade in den entlegensten Gegenden war, die bis an die Zähne bewaffneten Gegner waren immer da und der eigentlich sehr sympathisch dargestellte Hauptdarsteller und seine Kumpanen löschen ohne mit der Wimper zu zucken Mensch um Mensch aus.
Auch an den ständigen Nahtoderfahrungen hatte ich mich irgendwann sattgesehen. Man wusste einfach, dass Szene XYZ nicht einfach mal glatt laufen wird ohne, dass jemand halb in eine Schlucht stürzt und sich gerade noch wo festhalten kann oder doch noch auf einem Boden landet.
Dennoch fühlte ich mich von dem Spiel natürlich sehr gut unterhalten. Das Gameplay passt, wenngleich es sich beim Ballern oftmals etwas hakelig spielt. Die Kletterpassagen gehen gut von der Hand und nur selten stirbt man, weil man nicht weiß wohin man muss. Bei den Rätseln ist das Spiel etwas zu einfach geraten, man weiß immer schnell was zu tun ist.
Grafisch kann ich jetzt keinen Vergleich zur Urfassung ziehen, es sieht aber auf der PlayStation 5 sehr gut aus, wenngleich es die Herkunft letzte Konsolengeneration sicherlich nicht leugnen kann. Es läuft flüssig und vor allem die Zwischensequenzen sind auch heute noch sehr schick anzuschauen.
Alles in allem eben spielbares Popcornkino - nichts anderes habe ich erwartet. Dennoch gebe ich aufgrund der mal wieder verpassten Chance, Nathan Drake etwas weniger Massenmörder sein zu lassen, und den oftmals gleich ablaufenden Kapiteln (klettern, rätseln, ballern in verschiedenen Gegenden) "nur" eine gute Wertung keine in den ganz hohen Sphären.
7,5/10
Als ich noch Besitzer einer PlayStation 4 war, gab diese kurz vor Release des Spiels den Geist auf und ich habe es dadurch nie durchspielen können, weil ich mir keine neue Konsole gekauft habe. Jetzt habe ich die PlayStation 5 zu Hause und das Spiel war als Remaster inklusive Lost Legacy dabei. So wurde es nun nachgeholt.
Man muss denke ich zum Spiel recht wenig schreiben. Uncharted 4 liefert das, was auch die Vorgänger schon geliefert haben: eine bombastisch inszenierte Abenteuergeschichte à la Indiana Jones mit endlos langen Ballerorgien, die einfach nicht in den Kontext passen. Unterschied bei der Ballerei ist diesmal eigentlich nur, dass es hin und wieder möglich ist auch durch Schleichen an den Gegnern vorbei zu kommen - und sie eben lautlos zu ermorden, denn ohne Massenmord von Nathan Drake geht wohl kein Spiel der Serie.
Ich war am Ende mal wieder froh, dass es vorbei ist - so gut die Geschichte auch war. Mir ging es einfach nur noch auf den Senkel, dass in nahezu jeder Szene eine ganze Armee ausgelöscht werden musste bevor es weitergeht. Ganz egal, ob man gerade in den entlegensten Gegenden war, die bis an die Zähne bewaffneten Gegner waren immer da und der eigentlich sehr sympathisch dargestellte Hauptdarsteller und seine Kumpanen löschen ohne mit der Wimper zu zucken Mensch um Mensch aus.
Auch an den ständigen Nahtoderfahrungen hatte ich mich irgendwann sattgesehen. Man wusste einfach, dass Szene XYZ nicht einfach mal glatt laufen wird ohne, dass jemand halb in eine Schlucht stürzt und sich gerade noch wo festhalten kann oder doch noch auf einem Boden landet.
Dennoch fühlte ich mich von dem Spiel natürlich sehr gut unterhalten. Das Gameplay passt, wenngleich es sich beim Ballern oftmals etwas hakelig spielt. Die Kletterpassagen gehen gut von der Hand und nur selten stirbt man, weil man nicht weiß wohin man muss. Bei den Rätseln ist das Spiel etwas zu einfach geraten, man weiß immer schnell was zu tun ist.
Grafisch kann ich jetzt keinen Vergleich zur Urfassung ziehen, es sieht aber auf der PlayStation 5 sehr gut aus, wenngleich es die Herkunft letzte Konsolengeneration sicherlich nicht leugnen kann. Es läuft flüssig und vor allem die Zwischensequenzen sind auch heute noch sehr schick anzuschauen.
Alles in allem eben spielbares Popcornkino - nichts anderes habe ich erwartet. Dennoch gebe ich aufgrund der mal wieder verpassten Chance, Nathan Drake etwas weniger Massenmörder sein zu lassen, und den oftmals gleich ablaufenden Kapiteln (klettern, rätseln, ballern in verschiedenen Gegenden) "nur" eine gute Wertung keine in den ganz hohen Sphären.
7,5/10