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DieLordschaft

Altenpfleger
So habe The Medium heute durch gespielt und bin vom Storypart absolut begeistert.

Lang nicht mehr so mit einer Protagonistin mit gefiebert

Absolut klasse und ich bin froh ,das ich über meinen Schatten in puncto Horror/Grusel Spiele gesprungen bin.



Kontrovers, bedrückend und Raum für Interpretation.

Gameplaytechnisch kam ich gut zurecht, da mir diese Art der Steuerung und Kameraführung noch aus alten Resident Evil Teilen oder Silent Hill geläufig ist.



Für mich das Highlight der noch jungen Next Gen.
 

Daniel04

Frührentner
The Medium

Der Abspann läuft gerade - Marianne hat ihre Reise durch zwei Welten beendet. The Medium ist das erste "richtige" Next-Gen-Spiel für die Xbox Series S|X sowie den PC. Da hat man natürlich schon gewisse Erwartungen, vor allem was die Technik angeht.

Wie so oft zu Beginn einer neuen Konsolengeneration kratzt das Spiel somit wohl eher an der Oberfläche der Leistungsfähigkeit. Der Hauptgrund, wieso es ja nicht mehr für die Xbox One Generation rausgekommen ist, sind ja die parallelen Welten, die beide zeitgleich berechnet werden müssen und selbst die neuen Konsolen hin und wieder ins Schwitzen bringen. Ich hatte während des Zockens auf der Series X zwar keine nennenswerten Framerate-Drops oder andere technische Probleme, man merkte aber schon ein wenig, dass die Szenen, die in beiden Welten gleichzeitig spielten, nicht ganz so hoch aufgelöst laufen wie das Spiel sonst. So wird The Medium auch nicht als Grafikhammer oder Vorzeigespiel in die Geschichte eingehen, es geht den Weg auf die Next-Gen-Konsolengeneration auf anderem Wege. Die größten technischen Probleme hatte ich bei dem Spiel mit spät nachladenden Texturen, wenn das Spiel gerade hochgefahren war - ist ein Phänomen, was ich schon bei vielen Spielen, die die Unreal Engine nutzen, festgestellt habe. Kommt aber eigentlich wirklich nur vor, wenn man das Spiel gerade erst einen Speicherpunkt hat laden lassen.

Das Gameplay des Spiels setzt auf klassischen Psycho-Horror. Ohne zu viel Vorweg zu nehmen, bietet es keinerlei Actionszenen in Form von Schießereien etc. - es gibt für Marianne keine Waffennutzung. Man löst Rätsel und erkundet die Welt, kombiniert dabei die echte Welt und die Geisterwelt, um voran zu kommen. Wenn es mal Actionpassagen gibt, dann sind sie in Form von Flucht vor Gegnern oder Schleicheinlagen, um Gegner zu vermeiden. Ach ja, Jumpscares findet man keine, der Horror ist eher durch durchgängige Spannung als durch plötzliches ins Bild springen von gruseligen Bildern oder so.

Ich habe das Spiel bei Release am 28.01. geladen und bin heute damit durch. Da ich kaum mehr die Zeit finde, stundenlang an einem Tag zu spielen, würde ich schätzen, eine Spielzeit von rund 8-10 Stunden für die Hauptgeschichte gehabt zu haben. Reicht mir für so ein Storyspiel auch völlig aus. Vorteil ist eben erneut, dass man es als Gamepass-Abonnent quasi gratis bekommt und sich nicht ärgern muss, z.B. 70€ für ein Spiel zu zahlen, was man dann in dieser Zeit durch und was nicht so großen Wiederspielwert hat.

Alles in allem bin ich auch wirklich sehr zufrieden. Das Spiel hat keinerlei Frustmomente, die Rätsel sind alle ohne irgendwelches unnötiges um die Ecken denken lösbar und die Story weiß zu fesseln. Hier und da hätte man etwas mehr Arbeit in die Charaktertiefe stecken können. Aber das ist jetzt kein großer Kritikpunkt.

8/10
 

Daddli

Rentenbezieher
Vampyr (PC)

"Übernimm die Verantwortung für deine Taten..." - So steht's geschrieben und wird dem geneigten User jedes mal beim Laden des Spiels wieder und wieder vor Augen geführt. Ich habe versucht (Vampir) Doktor Reid so gut es mir möglich war unter dieser Prämisse durch das morbide London des Jahres 1918 zu lotsen. Am Ende standen über 50 Stunden Spielzeit auf der Uhr und ein Abschluss, mit dem ich ganz gut aus der Sache raus gekommen bin. Glaube ich zumindest.

Leider hat mir meine Spielweise des öfteren einen Strich durch die Rechnung gemacht - Thema leveln von Fähigkeiten - und dadurch waren einige Bosskämpfe teilweise langatmig und nervend.

Ich habe den normalen Schwierigkeitsgrad gewählt und mir ist ein bisschen unverständlich, wieso nach dem Tod in einem Bosskampf und der daraus resultierenden Auferstehung alle Spritzen mit den verschiedenen Seren und die Munition für die angelegte Schusswaffe nicht wieder aufgefüllt wurden. Das hat es für meinen Geschmack unnötig verkompliziert und hätte meiner Meinung nach dem höchsten Schwierigkeitsgrad vorbehalten bleiben können. Also blieben mir oft nur die gelevelten Handwaffen (Säbel, Knüppel, Säge etc pp.) und die vampirischen Skills des Dottore, die Aufgrund meiner Herangehensweise an das Spiel nicht gerade prall ausgebaut waren.

Im späteren Verlauf des Spiels bin ich dann auch (leider) dazu übergegangen, immer mehr Charaktere auszulutschen, um die EP in die Weiterentwicklung von Doc Reid investieren zu können. Es gab sogar mal einen Punkt im Spiel, bei dem ich schon soweit war, das ich einfach nur noch das Game fertig bekommen wollte (schieb' ich mal auf die Tagesform). Schade! Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann wäre sehr wahrscheinlich der niedrigste Schwierigkeitsgrad meine Wahl gewesen. Wozu alle Nebenmissionen absolvieren, fast alle Gespräche und deren Optionen abschließen, Zeugs fürs crafting sammeln und die Leute in den jeweiligen Gebieten wie Mutter Theresa immer wieder heilen, wenn es dadurch gefühlt nur mühsam vorangeht? Hat mir nicht so gut gefallen.

Was dagegen zu gefallen wusste, waren die sehr ausführlichen Gespräche. Viele der Charaktere blieben mir dadurch noch lange im Bewusstsein. Das war kein aufgesetztes, belangloses oder unwichtiges Geschwätz. Ganz klar die große Stärke des Spiels und fantastisch umgesetzt. Mit Life is Strange konnte Dontnod da auch auf einen eigenen, großen Erfahrungsschatz zurück greifen. Ebenso gut empfand ich das Kampfsystem. Wo und wie die einzelnen Skills abgelegt sind, die Waffenhandhabung, das Movement - alles lief flüssig von der Hand und ist gut implementiert.

Bei der Grafik bin ich zwiegespalten. Ob nun Whitechapel, das West End, die Docks. Die Streifzüge durchs nächtliche London sind gefällig inszeniert. Der Verfall der Stadt, die Innenräume der Häuser (die, die man begehen konnte), die Unterschlüpfe - all das sieht gut aus. Die Nahaufnahmen der Protagonisten in den Gesprächen dagegen, waren nicht so berauschend. Und Gespräche habe ich viele geführt. Es gab scheinbar nur ein Bewegungsmuster im Spieldesignkästchen der Unreal Engine und die Mimik der Gesichter scheint eher Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett entnommen.

Was bleibt? Ein Zitat: Ich mag die Nacht, weil sie verdeckt, was dunkel macht! Oder anders: Ein Spiel, welches mich gut unterhalten hat, technisch ebenfalls gut war, aber für mich bei weitem kein Glanzlicht des Genres. Der Twist am Schluß der Story, hat die Geschichte noch mal herum gerissen und mich dann doch eher versöhnlich ins Ende und aus dem Game entlassen.

Da es unterschiedliche Enden gibt, könnte man noch mal einen Durchlauf angehen. Das werde ich aber sicher nicht tun. Mein Bedarf an Gesprächen respektive Dialogen ist erst einmal gedeckt und ich muss den Kopf mit einfacheren Dingen, wie weg rennen, simplem Erschrecken oder banalem Druffkloppen frei bekommen. Nächste Ausfahrt >>> Outlast 2 oder Little Nightmares. ;)
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Gerade lief der Abspann von Trine 4 über den Bildschirm. Tolles Spiel, dass mich insbesondere durch das Art-Design begeistert hat. Das Gameplay mit den Rätseln ist natürlich auch ziemlich spaßig, wenngleich da imho noch mehr ginge, wenn man bspw. Jump'n Run Elemente oder ein wenig mehr Action-Adventure mit rein brächte. So aber ist's für mich eine gute 8 von 10. :cool:
 

Daniel04

Frührentner
Shadows of the Damned
Shadows of the Damned

Durchgespieltes Spiel ist vielleicht nicht ganz richtig, aber dazu kommen wir später.

Shadows of the Damned ist jedenfalls bis zum Ende hin ein abgedrehtes, witziges und in allen Belangen übertriebenes Survival-Action-Spiel. Vom Gameplay am ehesten vergleichbar mit den neueren Resident Evil Spielen, abgesehen davon, dass Garcia Hotspur viel beweglicher ist, z.B. kann er während des Zielens auch laufen. ;)

Der Humor des Spiels ist der größte Pluspunkt. Allerlei kultige, markige Sprüche, vor allem von Garcias Begleiter Johnson, der mit seinem britischen Akzent immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat. Ach ja, wer dachte, dass Duke Nukem Forever nur so vor sexuellen Anspielungen strotzt, sollte mal Shadows of the Damned spielen. "Taste my big boner" sage ich dazu nur.

Technisch dank der Unreal 3 Engine ganz sehenswert, wenngleich auch hier das Problem besteht, dass Texturen teilweise sehr spät aufbauen und das Spiel bis das passiert ist sehr matschig aussieht.

Ja, jetzt die Frage: wieso habe ich das Spiel nicht durchgespielt? Ganz einfach. Es gibt im Spiel ein Upgrade-System für die 4 Waffen, die man zur Verfügung hat. Leider habe ich während des Spielverlaufs etliche rote Kristalle zum Upgrade eben dieser scheinbar liegen lassen, da ich nicht jede Holzkiste oder Tonne zerstört habe. Dementsprechend ist bei mir eine Waffe auf dem Maximum, die anderen Waffen jedoch sehr schwach. Und eben genau eine der anderen Waffen wäre für den Bossfight am Ende immens wichtig. So schaffe ich leider nur 2 der nötigen 3 Anforderungen und saß nun insgesamt sicher schon 2-3 Stunden an dem Kampf ohne auch nur den Hauch von Erfolgserlebnissen zu verspüren. Frustriert also ausgemacht, da es auch keine Option gibt, die Upgrade-Kristalle umzuwechseln oder aber den Schwierigkeitsgrad noch runter zu stellen, damit man wenigstens den Bossfight noch schaffen und das Ende schauen kann.

Man kann zwar sagen "eigene Doofheit", aber da man ja nicht unbedingt damit rechnet, dass man in dem Spiel am besten jede mögliche Holzkiste zerstören muss, um vielleicht noch Upgrade-Kristalle zu finden oder aber dass man plötzlich im Bossfight eine der 4 Waffen benötigt, die man zuvor kaum benutzt hat, ist das schon nicht gerade fair dem Spieler gegenüber. Dem Umstand entsprechend ist mein eigentlich sehr positiver Eindruck vom Spiel nahezu gänzlich verflogen.

Normal hat das Spiel sicher folgende Note verdient.

7,5/10

Durch dieses "unglückliche" Finish kriegt es von mir leider nur:

4,5/10
Am 05.11.2011, also vor über 9 Jahren, verfasste ich diese Rezension - heute, am 11.02.2021, habe ich das Spiel durch. Ich entdeckte es zufällig bei EA Play im Xbox Gamepass und habe mir gedacht "wenn nicht jetzt, wann dann?". Bis dato hatte ich es nur recht sporadisch gespielt, dann kam vor wenigen Tagen die Info, dass es am 15.02. aus dem Gamepass fliegt, also noch mal Gas gegeben und es bis zum Ende durchgezogen. Da ich diesmal ja wusste, was mich beim Bossfight erwartet, habe ich entsprechend die unbedingt nötige Waffe bis aufs Maximum hochgestuft, um Flemming das Handwerk zu legen.

Als ich es zum 1. Mal spielte, legte ich natürlich noch andere Maßstäbe an die Technik und das Gameplay von Spielen. Seitdem hat sich ja einiges weiterentwickelt und das Spiel wirkt heute einfach ein wenig veraltet. Dennoch lässt es sich ganz solide zu Ende spielen. Auf der Series X sorgt die Power der Konsole jetzt natürlich dafür, dass das unschöne Nachladen von Texturen sehr, sehr schnell geht und kaum auffällt. Auch die Ladezeiten konnte die Konsole auf ein Minimum reduzieren. Aus der altbackenen Grafik an sich holte sie jetzt nicht besonders viel raus, man merkt dem Titel halt an, dass es ein Xbox 360 Spiel ist, das keinerlei Optimierungen für eine Konsole zwei Generationen später erfahren hat und wohl auch nie erfahren wird. Dazu ist es zu sehr Nischenprodukt.

Jetzt kann ich es aber endlich von der Liste der Schande streichen und es ist durch. :D

6/10
 

Daniel04

Frührentner
Gears Tactics

Die Gears auf Abwegen - statt in 3rd-Person und Echtzeit den Locust hinterher zu jagen, setzt Gears Tactics - wie der Name ja schon ein wenig verrät - auf Rundenstrategie. Dies wird verpackt in den üblichen Gears-Kontext, wobei bis auf Cole keine bekannten Figuren aus der Hauptserie hier eine große Rolle spielen.

Technisch läuft das Spiel auf der Series X blitzsauber. Die Filmszenen müssen sich grafisch nicht vor den Hauptspielen verstecken und die Steuerung geht mit Controller gut von der Hand. Die Ladezeiten sind auch sehr moderat, selbst nach einem kompletten Neustart des Spiels wartet man nicht lange bis man in der Mission ist.

Ich muss sagen, dass das Spiel mir anfangs ziemlich gut gefallen hat, mit der Zeit aber immer zäher wurde. Es ist mir klar, dass Rundenstrategie immer etwas gemächlicher abläuft, aber irgendwann hat man sich an den Level-Typen einfach satt gesehen und der Zwang, Nebenmissionen spielen zu müssen bevor die nächste Hauptmission der Kampagne freigeschaltet wird, tat dem Spielfluss echt nicht gut. Gerade im letzten Akt muss man oftmals 3 Nebenmissionen am Stück machen ehe die nächste Hauptmission zum Fortschritt der Kampagne erscheint. Da die Nebenmissionen sich sehr gleichen und zudem auch noch oftmals genauso lang oder gar länger sind als manche Hauptmission, wird das Spiel schon sehr in die Länge gestreckt.

Von der Schwierigkeit fand ich es auf Mittel knackig, aber nicht unfair - bis zum finalen Bosskampf, da habe ich auf Mittel einfach keine Schnitte gehabt und am Ende um endlich zum Ende zu kommen einfach auf Anfänger umgestellt. Das war dann zwar wirklich so gar keine Herausforderung mehr, aber ich wollte das Spiel einfach abschließen.

Man spielt 3 Akte à 8 Hauptmissionen, dazwischen finden eben noch besagte aufgezwungene Nebenmissionen statt. Man kann die Kampagne zudem mit oder ohne Unterstützung von Jack spielen. Ich habe mich für ersteres entschieden, kann aber keinen Vergleich zur Kampagne ohne Jack ziehen. Er wirkt aber schon wie eine große Hilfe.

Alles in allem bin ich mit dem Spiel zufrieden, wäre es im Verlauf nicht so immens zäh und fast schon zu Arbeit geworden. Diese erzwungenen Nebenmissionen sind einfach abtörnend. Allen Fans der Gears, die zudem auch einen Blick für andere Genres haben, kann ich das Spiel jedoch empfehlen. Fans von Rundenstrategie ohne Bezug zu den Gears, finden hier denke ich auch Spielspaß.

7/10
 
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