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X30 Juggernaut

Guest
Need for Speed:Rivals

Bevor sich heute mein Spielstand verabschiedet hat habe ich NFS:R nur als Racer durchgespielt. Für mich persönlich reicht das für ein Fazit...
Das Zepter wurde weitergereicht. Statt Criterion durfte nun Ghost Studios ans Werk gehen und das Ergebnis kann sich teilweise sehen lassen. Da ich eigentich schon was mir Arcaderacern anfangen kann dachte ich mir, schlägst zu! Die Story kann man wieder total in die Tonne treten. Zephyr, Fate (F8)? Da haben die Jungs von Ghost aber eine schlechte Tüte inhaliert... Affige Charaktere, Story von nem 12 jährigen Facebookjünger. Mit dem pseudo Youtubeuploadzwischensequenzen weiß man aber gleich was für eine Zielgruppe angesprochen werden soll.

Grafik:
Ja holla die Waldfee, hat mich Rivals die ersten 1-2 Stunden weggeblasen! Das Ding flutscht mit 1080p und 30 Bilder pro Sekunde übern Bildschirm. Slowdowns und störende Framerateeinbrüche konnte ich nicht verzeichnen. Da hat Ghost Studios hervorragende Arbeit geleistet! Die Gebiete sind sehr abwechslungsreich gehalten. Von Wald, verschneite Berge, Canyon, alles sieht meiner Meinung nach hervorragend aus. Es gibt auch Wetterwechsel. Diese wurden besonder spektakulär in Szene gesetzt. Von leichtem Regen, bis Sturm ist alles geboten. Das wirkt sich dann auch aufs fahren aus. Absolut klasse!
Die Frostbite 3 Engine leistet hier gute Arbeit. Frostbite 3??? Ist das nicht... Ja genau, das ist die Engine von DICE und die haben damit auch BF4 gemacht. Was mich total amüsiert hat war, das Ghost im Gegensatz zu DICE mit FB3 umgehen kann. Da flimmert nix, da sind keine Grafikfehler! Da läuft die Engine plötzlich mit 1080p! Ja ja, NFS ist ein Rennspiel und BF4 ist ein Shooter, schon klar.

Umfang:
Der Umfang kann sich eigentlich sehen lassen! Mit der Racer-Story war ich in 5 Stunden durch! 5 Stunden??? Ja, genau! Da hab ich aber auch die schwierigen Erfolge gemacht. Mit Rennen wiederholen weil ich überall Gold holen wollte waren es dann aber 10 Stunden.
Die Karte ist übersichtlich aber relativ klein gehalten. Nach der Hälfte Spielzeit hat man alles gesehen und man arbeitet eigentlich nur noch die Speedlist ab. Auf der Karte sind wie bei den Vorgängern Rennen, Zeitfahren, Interceptor und die spaßigen Hot Persuit Rennen. Also nix besonderes eigentlich.
Nun kommen wir mal zu den etwas negativeren Punkten.
(Juggernautmodus an)
Wärend die Rennen ja noch einigermaßen in Ordnung gehen und anfangs noch einen Heidenspaß machen, sind die Nebenaufgaben (Sprünge, Radarfallen) einfach nur aufgesetztes Beiwerk. Was hab ich davon wenn ich schneller bin? Nix! Die Sprünge sind eigentlich total für den Auspuff... Warum soll ich springen? Für Punkte? Da kriegt man ja nix dafür!
Was mich an den Rand der Verzweiflung getrieben hat war das verdammte letzte Rennen. 48 km nur Gas, spawnende Cops und Verhaftungen! Vor allem die letzten 5 km sind nicht mehr mit können sondern nur noch mit Glück zu machen. Absolut unfair und deprimierend. 300m vorm Ziel Cop spawnd genau vor mir, ich 340 Sachen drauf, überschlagen und 5 Cops in mich reingefahren! Gefasst! 300m vorm Ziel!!! Wegen dem Rennen hab ich nicht 7 Stunden sonder 10 gebraucht, glaube ich bin es 10 mal gefahren und jedes mal 300m-2km vor Schluß gefasst worden.
Wo wir auch gleich beim nächsten Thema wären...

Gameplay:
Wärend sich schnelle Autos eben so steuern wie schnelle Autos eben, hat Ghost beim Rest gnadenlos versagt. Es hätte eigenlich alles gestimmt, aber der Kern ist für´n Arsch! Viele, viele Fehler und spielerische Totalausfälle.
Man fährt mit 350 Sachen auf der Schnellstraße, hinter einem 6 Cops, Fahndungsstufe 9 und... BÄÄÄÄÄÄM!!! Ein Crash auf freier Straße! In der Crashkamera sieht man dann plötzlich ein Auto spawnen...
Cops spawnen einfach so auf offener Straße. Wenn man entkommt ist der Balken unten fast voll, plötzlich Verfolgung wieder aufgenommen obwohl auf der Karte nix ist, Cops tauchen ploppen wieder auf. Das hat mir so das Spiel versaut!
Mir ist es manchmal so vorgekommen als spiele ich Destruction Derby mit geiler Grafik!
Zum Gummibandeffekt will ich gar nix mehr sagen. Für mich ein Armutszeugnis der Entwickler wenn sie sich so helfen müssen um die Rennen spannender zu machen.
Warum zum Teufel werde ich nach einem Crash entgegengesetzt auf die Fahrbahn gestellt. So hab ich das ein oder andere, wichtige Rennen verloren. Oft sogar ein paar Meter vor der Ziellinie! Beim wenden dachte ich mir oft ich spiele einen Baustellenfahrzeugmanager, so schwerfällig fühlten sich die Kisten teilweise an.
Warum haben die Gegner einen fliegenden Start aber ich muss brav an der Ziellinie warten bis alle mit nem Affenzahn an mir vorbeigezogen sind. Nur um 1 km nach rennstart mit 30kmh vor sich hinzukriechen und mich
dann vorbei zu lassen. Das ist totaler Blödsinn und macht für mich die Illusion eines illegalen Straßenrennens total kaputt!
Die Kinectbefehle funktionieren immer hervorragend. Aber ist es normal das die nächste Werkstatt immer entgegengesetzt der Fahrtrichtung ist, oder der Versteck? Bin dann mal gaudihalber geradeaus gefahren und da war 1km weiter ein Versteck! Das Navi hat 4,5 km in die andere Richtung gezeigt!
Ich will jetzt nicht alle schlecht reden. Selten hat ein Spiel es geschafft so Blut durch meine Venen zu pumpen, im positiven Sinne! Wenn alles hinhaut dann fetzt es schon. Aber die ganzen Fehler trüben den Fahrspaß sehr!
Nun zum größten Kritikpunkt! Der versch***** Origin Dienst!!! Sogar auf Einzelspieler bricht das Spiel ab. Aber nicht dezent, sonder auf EAweise! Bildschirm komplett dunkel mit fetter weißer Schrift! "Verbindung zu Origin verloren!" Mitten unterm Rennen, Auto fährt bei 350 Sachen geradeaus, aus die Maus! Was soll bitte dieser Dreck! Hätte es gerne Online mal gegen Andere gespielt, aber wie jedes Launchgame von EA online teilweise unspielbar wegen Origin. Geht unter mit dem Dienst!!!
(Juggernautmodus aus)

Es hat so toll angefangen, es hätte so geil werden können. NFS:R reit sich leider in die kleine Liste der EA-Launchtitel ein die man nicht haben muss, vor allem nicht in so einem Zustand. Naja, wird halt wieder ein Reboot gemacht. Das zieht immer! Fehler, Bugs wohin man fährt. Die Grafik ist absolut klasse und das Spiel hat auch seine großen Momente, vor allem wenn es läuft! Aber es ist aufgrund der Fehler unfair, frustrierend und demotivierend! Die Cop Karriere gehe ich demnächst noch an! Das ist es schon Wert! Ghost Studios hat gut arbeit geleistet, aber irgendwie auch wieder nicht!
Ich möchte wieder mal ein NORMALES Need for Speed, ohne das mir zig Cops am Popo hängen.
Es hat so geil angefangen...

(5/10) qualmende Reifen

So, noch ein Nachtrag!
Hab jetzt noch die 1000:gs: voll gemacht. In Zukunft, bevor ich meine teilweise blöden Komentare abgebe werde ich das Spiel komplett durchspielen.
Nach Rang 60 Cop/Racer arbeitet man noch die ganzen Speedlists ab. Für alle Erfolge muss man das letzt Racer Rennen 3x spielen (46 km!!!).
Die Cop Karriere ist um einiges einfacher. Alles in allem muss ich sagen das Spiel ist zum Schluß hin, dank der Cop Geschichte, besser geworden.
Verdiente 7,5/10 Buddy´s
 
Habe ein kurzes Review zu Game of Thrones geschrieben, welches ich hier auch reinstellen will:

Lizenzspiele machen es mir oft schwer mich zu begeistern, zumindest zu Beginn. Immer ein wenig skeptisch, immer ein wenig vorsichtig und immer mit einer Prise Sarkasmus.
Doch auch vorherige Titel bewiesen, dass Lizenzspiele nicht lausig sein müssen, sondern den Hintergrund nutzen, um ein gutes Spiel zu entwickeln.
Und so auch in diesem Fall.
Game of Thrones begeistert schon seit längerem die Menge, sei es in Buchform, in Serienform, man kann sich dem Hype kaum noch entziehen. Es ist aber ein Hype, den ich gerne mitmache. Warum? Weil mich die Welt begeistert. Nichts ist geschönt, es gibt keinen Prunk, jeder Charakter ist auch einer, und die Gnadenlosigkeit sucht ihres Gleichen.
Nach einer Spieledurststrecke suchte ich also verzweifelt nach einem Spiel, welches mir die Zeit zwischen den neuen Erscheinungen etwas verkürzt und griff dann doch zu Game of Thrones.
Schon zu Beginn zeigt dieses Spiel seine Stärken und auch seine Schwächen. Die Grafik ist nicht sonderlich gut, das Gameplay ist behäbig, aber ganz groß war schon von Beginn an die Geschichte.
Ich blieb also am Ball und wurde belohnt.
Man spielt abwechselnd einen der beiden Hauptcharaktere namens Mors und Alester. Beide so unterschiedlich und dennoch auch so gleich.
Mors, ein Anhänger der Nachtwache, stur und rüpelhaft. Alester, ein Mann von hohem Rang, gebildet und diplomatisch.
Zu Beginn versteht man nicht, was die beiden gemeinsam haben und warum man sie abwechselnd spielen muss. Aber nach und nach entfaltet sich ein Gerüst aus Verstrickungen und Verschwörungen und geriet zum Teil selbst in Zwickmühlen, aus denen man keine Ausflüchte findet. Gnadenlos, wie man es nun mal von Game of Thrones kennt.
Das Kampfsystem ist doch eher untypisch für solch ein westliches Genre, kämpft man nicht in Echtzeit, sondern befiehlt dem Charakter verschiedene Angriffe, welche dann ausgeführt werden.
Sicherlich nicht mein Lieblingskampfsystem, aber es erfüllt seinen Zweck und mit ein bisschen Übung hat es mir großen Spaß bereitet.
Die zum Großteil schlechten Bewertungen hat das Spiel meiner Meinung nach nicht verdient, denn es ist mit Liebe entwickelt worden. Mit Liebe zu den Büchern und der Serie und selbst der Autor, George R.R. Martin, ist anzutreffen und erzählt sogar wie er zu den geschriebenen Werken selbst steht und ja, er wird sogar ein wenig auf die Schippe genommen. Sehr sympathisch das Ganze und mit einem Augenzwinkern versehen.
Die Liebe steckt ja bekanntlich im Detail, deswegen trifft man im Spiel auf viele Altbekannte, wie Varys, Cercei oder auch Jeor Mormont, aber auch neue Charaktere finden Einzug und beleben das Spiel mit einer ganz neuen Geschichte und Sichtweise.
Alles in allem ein sehr liebevoll gestaltetes Spiel, welches den Spieler mit einem doch mulmigen Gefühl hinterlässt. Für Fans ein absolutes Muss, dem Rest würde ich es dennoch ans Herz legen. Wer auf gute Geschichten und starke Charaktere viel Wert legt, kommt hier in den Genuss und mit ca. 30 Spielstunden unterhält es doch schon eine ganze Weile.
 
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X30 Juggernaut

Guest
Habe ein kurzes Review zu Game of Thrones geschrieben, welches ich hier auch reinstellen will:

Lizenzspiele machen es mir oft schwer mich zu begeistern, zumindest zu Beginn. Immer ein wenig skeptisch, immer ein wenig vorsichtig und immer mit einer Prise Sarkasmus.
Doch auch vorherige Titel bewiesen, dass Lizenzspiele nicht lausig sein müssen, sondern den Hintergrund nutzen, um ein gutes Spiel zu entwickeln.
Und so auch in diesem Fall.
Game of Thrones begeistert schon seit längerem die Menge, sei es in Buchform, in Serienform, man kann sich dem Hype kaum noch entziehen. Es ist aber ein Hype, den ich gerne mitmache. Warum? Weil mich die Welt begeistert. Nichts ist geschönt, es gibt keinen Prunk, jeder Charakter ist auch einer, und die Gnadenlosigkeit sucht ihres Gleichen.
Nach einer Spieledurststrecke suchte ich also verzweifelt nach einem Spiel, welches mir die Zeit zwischen den neuen Erscheinungen etwas verkürzt und griff dann doch zu Game of Thrones.
Schon zu Beginn zeigt dieses Spiel seine Stärken und auch seine Schwächen. Die Grafik ist nicht sonderlich gut, das Gameplay ist behäbig, aber ganz groß war schon von Beginn an die Geschichte.
Ich blieb also am Ball und wurde belohnt.
Man spielt abwechselnd einen der beiden Hauptcharaktere namens Mors und Alester. Beide so unterschiedlich und dennoch auch so gleich.
Mors, ein Anhänger der Nachtwache, stur und rüpelhaft. Alester, ein Mann von hohem Rang, gebildet und diplomatisch.
Zu Beginn versteht man nicht, was die beiden gemeinsam haben und warum man sie abwechselnd spielen muss. Aber nach und nach entfaltet sich ein Gerüst aus Verstrickungen und Verschwörungen und geriet zum Teil selbst in Zwickmühlen, aus denen man keine Ausflüchte findet. Gnadenlos, wie man es nun mal von Game of Thrones kennt.
Das Kampfsystem ist doch eher untypisch für solch ein westliches Genre, kämpft man nicht in Echtzeit, sondern befiehlt dem Charakter verschiedene Angriffe, welche dann ausgeführt werden.
Sicherlich nicht mein Lieblingskampfsystem, aber es erfüllt seinen Zweck und mit ein bisschen Übung hat es mir großen Spaß bereitet.
Die zum Großteil schlechten Bewertungen hat das Spiel meiner Meinung nach nicht verdient, denn es ist mit Liebe entwickelt worden. Mit Liebe zu den Büchern und der Serie und selbst der Autor, George R.R. Martin, ist anzutreffen und erzählt sogar wie er zu den geschriebenen Werken selbst steht und ja, er wird sogar ein wenig auf die Schippe genommen. Sehr sympathisch das Ganze und mit einem Augenzwinkern versehen.
Die Liebe steckt ja bekanntlich im Detail, deswegen trifft man im Spiel auf viele Altbekannte, wie Varys, Cercei oder auch Jeor Mormont, aber auch neue Charaktere finden Einzug und beleben das Spiel mit einer ganz neuen Geschichte und Sichtweise.
Alles in allem ein sehr liebevoll gestaltetes Spiel, welches den Spieler mit einem doch mulmigen Gefühl hinterlässt. Für Fans ein absolutes Muss, dem Rest würde ich es dennoch ans Herz legen. Wer auf gute Geschichten und starke Charaktere viel Wert legt, kommt hier in den Genuss und mit ca. 30 Spielstunden unterhält es doch schon eine ganze Weile.

Danke für dein Review! Ich mag die Spiele von Cyanide allen voran natürlich "Of Orcs and Men"! Werd bei GoT mal einen Blick riskieren...
 
Danke für dein Review! Ich mag die Spiele von Cyanide allen voran natürlich "Of Orcs and Men"! Werd bei GoT mal einen Blick riskieren...

Of Orcs and Men hatte ich auch gespielt und fand das entgegen vieler Meinungen richtig gut. Die zwei Hauptcharaktere sind mir ans Herz gewachsen und ich hatte viel Freude mit ihnen. Sie Entwickler haben es echt geschafft den 2en "Leben" einzuhauchen. Auch hier lag natürlich der Fokus auf der Story, aber wenn die Entwickler etwas können, dann Geschichten erzählen.
Leider ein sehr verkanntes Spiel, das in der Menge untergegangen ist.
GoT erinnert durch den Stil sofort daran. Das Kampfsystem läuft ähnlich bis gleich ab.
Wenn du also Of Orcs and Men auch richtig gut fandest, dann kannst du mit GoT definitiv nichts falsch machen. Zumal das Spiel schon günstig zu bekommen ist :)
 
Spartan Assault
Habe es mir natürlich gestern nach langem Warten gleich gekauft.
Es ist schon fast schwierig etwas objektives darüber zu schreiben, da mir das Spiel doch sehr gut gefällt, ich aber dennoch vllt etwas geblendet bin, da Halo drauf steht ;)
Aber versuchen wir es:
Es gibt insgesamt 6 Missionen, die wiederum in 5 kleinere Level unterteilt sind. Jedes dieser Level ist recht kurz und so an die 3-6 Minuten. Ziel ist es meist in einer bestimmten Zeit ein bestimmtes Ziel zu erreichen, jmd zu eskortieren oder zu beschützen.
Dafür bekommt man Belohnungen in Form von Exp, Medallien und Sternen. Für jedes Level kann man Gold erreichen um auch so mehr Exp zu bekommen.
Altbekannt in dem Spiel sind natürlich die Gegner, allen voran die Allianz, auf die man nur im Singleplayer trifft. In den Koopmissionen trifft man zB auf die Flood. Ja, wer hat sie denn auch nicht vermisst seit Halo 3 ;)
Natürlich ist das Spiel recht flott durchgespielt, aber es gibt Missionsziele (an die 90 Stück) und wöchentliche Ziele, für die man fleißig Exp sammeln kann, um auch so an noch mehr Spielzeit zu kommen.
Vor jeder Mission gelangt man auch in einen seperaten Bildschirm in dem man die Waffen und auch die Panzerungen auswählen kann. Die Waffen dürften jedem Halospieler bekannt sein, wie auch seit Halo4 die speziellen Panzerungsfähigkeiten wie Sprint, Heilung oder zB Hologramm. Für jede Mission werden aber alle Slots vorgeschlagen, sodass man keine Waffe "kaufen" muss, dies tut man nämlich mit seinen bisher erlangten Exp. Kann man aber natürlich auch durch Mikrotransaktionen kaufen, sprich bares Geld. Exp bekommt man aber genug, sodass allerhand Waffen gekauft werden können, diese sind jedoch nur in der jeweiligen Mission freigeschaltet und danach in andren Leveln nicht mehr verfügbar.
Die Geschichte ist recht irrelevant, aber man trifft auf zB Sarah Palmer. Mir zwar gänzlich unsympathisch, aber hey, man hat versucht eine Brücke zu bauen storytechnisch.
Die Sicht von oben ist recht angenehm, das Zielen sehr einfach. Zwar wird es oft als Twinstick-Shooter beschrieben, ist es aber im klassischen Sinne nicht. Man zielt mit beiden Sticks, schießt aber ganz traditionell mit dem rechten Trigger.
Alles in allem ein für mich persönliches gelungenes Arcadespiel. Ob man nun wirklich 15 Euro investieren will muss jeder für sich selbst wissen. Halofans greifen zu, die andren testen mal die Demo :)


edit: sry für den Doppelpost^^
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Tomb Raider Devinitive Edition (One)

Vor einem Jahr hatte ich es bereits auf der 360 durch und war (bis auf den langweiligen Multiplayer) ziemlich begeistert. Die Definitive Edition musste also definitiv her! Nach der sehr kurzen Installation (ca. 3 Minuten) kann man auch sofort loslegen.
Bis auf die Grafik hat sich nichts verändert. Aber die neue Optik an sich stellt schon einen Quantensprung dar. Man könnte sich höchstens über den hohen (Voll-) Preis beschweren, der einem abverlangt wird. Ansonsten ist das Spiel grafisch wirklich auf einem sehr hohen Niveau.
Man erkennt ähnlich wie bei Ryse wirklich jeden Pickel und jede noch so kleine Narbe oder Bartstoppeln und Schweißtropfen auf den Gesichtern von Laras Freunden. Lara selbst hat jetzt einen leicht asiatischen Touch, der mir sehr gut gefällt, obwohl sie nicht unbedingt wie eine typische Engländerin aussieht. Lediglich ihre Wangen erinnern beim sprechen in unglücklichen Perspektiven an einen Hamster. Das war wohl nicht so gewollt, resultiert aber von ihren aufgespritzen Lippen.
Aber egal, der Gesamteindruck ist gut und Lara soll ja nicht modeln, sondern überleben! Haare, Fell und Vegetation werden jetzt von der neuen TressFX getauften Grafik-Engine bewegt. Das sieht sehr organisch aus und zusammen mit Nebelschwaden, Rauch und Partikeln aus Staub oder Schnee wirkt das Spiel sehr authentisch. Auch Wasser sieht jetzt sehr imposant und echt aus, wenn sich Lara durch geflutete Höhlengänge zwingt, ist das jetzt viel beklemmender als noch auf der Xbox 360.

Die Sprachsteuerung via Kinect macht sich als Neuerung ganz gut, ist aber auch sehr empfindlich eingestellt. Wenn sich mehrere Personen in einem Raum unterhalten kann es vorkommen, dass das Spiel pausiert oder Lara plötzlich eine andere Waffe zieht.
Durch die Gestensteuerung kann man nun auch die Artefakte betrachten. Das geht gut von der Hand, ist aber auch nur eine Spielerei wie das nach rechts und links lehnen in bestimmten Spielabschnitten, um die Kameraperskeptive zu ändern.

Als weitere Neuerung sind die DLCs nun alle bereits in der Definitive Edition enthalten. Sie sind aber hauptsächlich für den Multiplayer und es gibt nur ein neues Grab für den Singleplayer. Man kann im Spiel auch Laras Kostüme wechseln. Die stehen nun alle von Anfang an zur Verfügung. Im Hauptmenü kann man sich viele Extras anschauen, darunter Entwicklervideos, Konzeptzeichnungen u.ä. Im Hautmenü stehen mehrere Sprachausgaben zur Auswahl, die man jederzeit ändern kann.

Ansonsten ist das Spiel eine 1:1 Umsetzung der Xbox 360 Version, auch im Multiplayer. Wer das Tomb Raider Reboot also schon dort gespielt hat, sollte sich den Kauf zweimal überlegen. Wer das Original noch nicht kennt, zu wenig Spielefutter für die One hat oder Gamerscorejäger ist, kann mit der Tom Raider Definitive Edition nichts falsch machen.
 

Starsky

Damn good coffee...!
Contrast (360):
Netter Puzzle-Plattformer mit Indie-Flair. Leider technisch nicht fehlerfrei, eine extrem hakelige Steuerung und Grafikbugs (Tearing wäre noch geschmeichelt) werfen ein paar Schatten [:keine Panik:] auf das ansonsten durchaus kreative Gameplay und das hübsche Art-Deco Setting.
Habe für 7,49 Euro im DotW zugeschlagen, die war es in jedem Fall wert, auch wenn nach ca. 4-5 Stunden schon der Abspann rollte.
7/10

Beyond - Two Souls (PS3)
Das Spiel hatte ich eigentlich von meiner Liste gestrichen, war dann aber schwach geworden, nicht zuletzt,weil meine Frau Interesse daran zeigte! Und das kommt selten vor... :fettes Grinsen:
So habe ich es dann auch komplett im Duo-Modus mit meiner Holden gemeinsam durchgespielt, sie hat dabei die Steuerung von "Geistwesen" Aiden übernommen.
Erzählt wird eine wirklich schöne und berührende Geschichte, die visuell und akustisch erstklassig in Szene gesetzt ist. Es empfiehlt sich dabei natürlich, die englische Tonspur einzustellen, damit Ellen Page und Willem Dafoe auch zu hören sind.
Im Vergleich zu Heavy-Rain ist das Gameplay deutlich abwechslungsreicher geworden und auch die durch die Episodenstruktur möglichen vielen verschiedenen Settings sorgen für ein kurzweiliges Vergnügen. Klar, die schwammige Steuerung und vor allem die manchmal etwas widerspenstige Kamera hat das eine oder andere Mal für Frustmomente gesorgt, aber das mindert den positiven Gesamteindruck nur wenig.
Jeder PS3-Besitzer, der sich wie ich immer mal nach Abwechslung im Action-Einerlei sehnt und sich von einem Spiel auch gerne gute Geschichten erzählen lässt, sollte sich Beyond nicht entgehen lassen!
9/10
 
S

SneakySnake

Guest
Hab nu endlich mich mal dazu durchringen können Ryse Son of Rome durchzuspielen stand seit dem 18.12.2013 im Regal.

Grafik: 9/10
Story:2/10
Steuerung: 7/10
Gameplay(spielmechanik): 3/10

Gesamtwertung: 5/10

Die Story von dem Game is sowas von vorhersehbar und lahm das spottet schon jeder Beschreibung die inszenierung dieser Grottenschlechten Story wiederrum geht in Ordnung die Sequenzen haben immerhin eine gute Atmosphäre geschaffen. Die Grafik vom Spiel ist wirklich klasse da gibt es kein wenn und aber da hat Crytek gute Arbeit geleistet. Der Schwierigkeitsgrad hab es auf Zenturio begonnen und durchgespielt ist mir auch viel zu einfach gewesen.

Die Steuerung vom Spiel ist auch sehr ordentlich nur das abwehren oder wegrollen wenn mal 2 oder mehr leute gleichzeitig auf einen drauf hämmern und man gerade noch dabei ist jemanden zu bearbeiten funktioniert nicht. Alles in allem kann ich das spiel nicht wirklich empfehlen das eigentliche gameplay ist so repetitiv das man wirklich nach 5 minuten nichts mehr neues geboten bekommt. Und die Kampfmoves bzw. Hinrichtungen hatte ich nach dem 20en kill auch satt.

Wer sich das game mal antun möchte warte am besten bis es für nen Appel undn Ei zu kaufen gibt. Ansonsten stellt lieber was besseres mit eurer Zeit an ^^
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Trucase

Moderator
Team
Sniper - Ghost Warrior 2

Auch wenn's, meines Wissens, von 2012 ist, muß man die Technik des Titels bestenfalls als retrograd bezeichnen. Grafik und Sound sind mager, die Steuerung wirkt zeitweise fahrig und oftmals gehorchten die Sticks nicht so ganz auf meine Befehle. Wenn man ein Spiel um ein Scharfschützengewehr herumbaut, muß man sich nicht wundern, wenn mal der ein oder andere Schlagbolzen verloren geht und nach Betätigen des Abzugs erstmal dumm geguckt wird - kurz gesagt: Viele der Spielspaßpatronen bleiben im Magazin.

Das extrem kurze Spiel (habe es doch tatsächlich fertig gebracht, nach einem ersten Einfach-Durchmarsch einen Expertenlauf in weniger als 4 Stunden zu schaffen) besteht aus drei Akten à 3 Missionen, wobei dem letzten Akt noch eine Bonusmission am Ende spendiert wird. Nur selten kommt wirklich etwas wie Unklarheit auf, weil man dann vor allem auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad einfach nicht weiß, wo man einzelne Gegner auszumachen hat. Macht sich halt schlecht, wenn man 800 bis 1.000 Meter weit schießen muß, ohne zu wissen worauf. Der Rest ist ziemlich straight forward und dürfte für geübte Shooterspieler wirklich kaum größere Herausforderungen bieten.

Wenngleich auch nicht alles schlecht an Sniper 2 ist. Die Schußmechanik der Waffen wird verhältnismäßig akkurat umgesetzt. Der Bullet Drop existiert genauso wie die Windbewegung Einfluß auf die seitliche Flugbahn einer Kugel unter Drall hat. Einzig Luftfeuchtigkeit und Corioliskraft (sic!) muß man hier nicht berücksichtigen. Da man aber nur in wenigen Missionen wirklich große Distanzen zwischen sich und den Gegnern hat erledigen sich die meisten Schwierigkeiten schon durch Erhöhen der Zoomstufe. Ein stationäres Kaliber .50-Gewehr (bekommt man drei, viermal im Spiel) hat sogar einen sagenhaften 15,9-fachen Vergrößerungsfaktor, was es einem buchstäblich erlaubt, einem Hund die Flöhe einzeln aus dem Fell zu schießen.

Storytechnisch ist Sniper 2 recht beliebig, der zweite Akt spielt gar nochmals 15 Jahre in der Vergangenheit um den Bösewicht vorzustellen. Uuh, wie innovativ. (das hat mich ein bisschen an die "Lebendig begraben"-Szene aus Kill Bill Vol. 2 erinnert, bei der man das Gefühl hatte, die ganze Pai Mei-Geschichte wäre nur in den Film eingebaut worden, um plausibel zu machen, warum sich die Braut aus dem Sarg befreien kann.) Und wie man es natürlich nicht anders erwarten dürfte, bekommt der am Ende auch cineastisch ausgefeilt sein Fett weg.

Was mir aber erstaunflich gut gefallen hat, war der "Siberian Strike"-DLC. Es kommt ein Prequel-Akt dazu, der aber aus drei extrem langen, umfangreichen, sehr komplexen Missionen besteht. Am DLC habe ich fast länger und knobeliger dran gespielt, als am kompletten Hauptspiel. Das kommt nicht oft vor. Zumal der für 10 Euro auf jeden Fall den Preis wert war.

Sniper 2 ist ganz nettes Trockenfutter für zwischendurch, aber wie so oft, ist es mir dem Gehalt und dem Nährwert nicht sehr weit her. Durch den niedrigen Schwierigkeitsgrad und die geringe Herausforderung an Taktik und Knobelfähigkeit, dümpelt der Teil halt irgendwo im Mittelfeld herum, aber durch die relativ spannende Inszenierung der Geschichte und einen sprechenden Helden (ja, wer hätte das gedacht, es gibt sowas noch in Shootern!) wird unter'm Strich noch etwas nach oben reguliert.

Wer also gern leicht verdiente 1250 :gs: dazu haben möchte, kann sich das Spiel ruhig mal geben. Nettospieldauer liegt bei ca. 9 Stunden, wobei der Mehrspielermodus davon ca. 2 schluckt. Außer einem Team Deathmatch-Modus habe ich da nichts gefunden. Kann man mit einem Freund zusammen sehr schnell absolvieren, Spaß macht das aber nicht.

Summa summarum also 7/10.
 

Platinum

Jungspund
Letzten Monat wurde von mir "Disnonored" durchgespielt; natürlich mit allen Add ons.
Diesen Monat bin ich an Final Fantasy XIII dran; nachdem nach einem kurzen Retroausflug zuletzt erfolgreich Final Fantasy IX beendet wurde.
 
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