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X30 Neo

Natural Born Gamer
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Maneater (im Game Pass)

Mal ein Hai sein, alles fressen, was einem in die Quere kommt, Sponge Bob's Ananas besuchen, Stephen King's ES in der Kanalisation treffen, Schrottkunst aus Golfschlägern auf dem Meeresgrund betrachen u.v.m.!
Es war sehr witzig, natürlich auch dementsprechend trashig, aber auch sehr gekonnt, da die Erzählerstimme von Michael Pan stammt. Bekannt ist er vielen sicher als deutsche Synchronstimme von Bob Odenkirk (Better Call Saul).
Mit zynischem Humor werden viele tatsächliche, lustige und erfundene Fakten über Haie und deren Verhalten kommentiert. Die Sprüche wiederholen sich dabei nur ganz selten.
Als kleiner Baby-Bullenhai beginnt dann auch das Abenteuer und bald ist man in einem Sumpf voller gefräßiger Krokodile und anderer Feinde.

Was dann passiert, kann man als eine Art Mix aus Far Cry und Sunset Overdrive beschreiben. In verschiedenen Arealen muss man fressen, wachsen und ziemlich repetitive Aufgaben erledigen, um das nächste Gebiet zu erreichen. Ziel ist Rache an unserem Peiniger, Haijäger Scaly Pete, zu nehmen, der unsere Hai-Mutter getötet hat.
Bis dahin schwimmt man durch acht recht unterschiedliche Gebiete und kämpft in Bosskämpfen gegen allerlei Prädatoren, wie z.B. einen Orca oder einem weißen Pottwal (war hätte das geahnt!).

Vor allem wird aber gefressen! Nicht nur kleine Zackenbarsche oder Welse, sondern bald auch Hammerhaie und Menschen. Und zwar jede Menge davon!
Denn damit bekommen wir Ressourcen, mit denen wir uns in der Haihöhle Upgrades anlegen können. Zum Beispiel einen bioelektischen Körper oder ein Steinmaul. Im Set ergeben die Gegenstände sogar nochmal Zusatzboni, so dass wir gegen Ende des Spiels ziemlich unbesiegbar werden können.
Vorausgesetzt man hat Freude an Sammelkram, der allerdings meistens leicht zugänglich ist, sobald man das Erwachsenenalter erreicht hat. Aber erst als älterer Hai können wir dann endlich überall hin und auch die Gitter zerstören, die uns noch als Teenager verschlossen waren.

Es gibt nur einen Schwierigkeitsgrad und der ist etwas unausgewogen. Zu Beginn ist das Spiel sogar frustrierend, weil man doch sehr viel fressen muss um Fortschritte zu machen. Aber spätestens im dritten Gebiet kommt man schneller voran und es fühlt sich wieder mehr als Spiel statt Arbeit an.
Leider sind die Missionen recht eintönig, denn man muss fast immer nur fressen. Egal ob das Feinde sind oder Nummernschilder oder Vitalboni. Der rechte Trigger zum fressen ist im Dauerfeuerbetrieb.
Man kann auch kurze Zeit an Land gehen. Dann aber meistens nur, um irgendetwas zu fressen. Springen will gelernt sein, denn es gibt manchmal auch höher gelegene Objekte, die natürlich gefressen werden müssen. Aber so ist das bei einem Hai nun einmal. Das wird man auch vom genialen Sprecher öfters zu hören bekommen.

Die Zielerfassung erfolgt automatisch, genau wie das speichern. Das zielen funktioniert ziemlich gut, obwohl es manchmal eine hakelige Angelegenheit werden kann, insbesondere in flachen Gewässern. So richtig tief ist nur ein Gebiet, der Golf. Dort hat man dann auch endlich ein richtig schönes Freiheitsgefühl und das schwimmen und tauchen macht einfach absolut Spaß!

Kurzes Fazit: Technisch ist es (auf der Xbox Series X) einwandfrei. Ich hatte einen kurzen Freeze, aber der Neustart ging schnell und ich konnte genau dort fortsetzen, wo ich aufhören musste. Die Grafik ist sehr schön und anwechslungsreich, die Farben sehr knallig, aber auch passend zum Comic-Stil der menschlichen Hauptfiguren und den skuilen Hai-Outfits.
Der Sound im Hintergrund ist stimmig und die Fressgeräusche entsprechend martial.
Wie gesagt, der Anfang war etwas anstrengend, aber nach und nach kam bei mir das Suchtpotential auf, immer noch ein Gebiet mehr zu komplettieren. Nach rund 16 Stunden hatte ich dann auch alles im Spiel erledigt und die 1000 Gamescore voll.
Schwer war es nicht, nur manchmal etwas hektisch in der Kameraführung und die Profijäger, die in 10 Stufen herausgefordert werden können, haben einige Zeit beansprucht. Trotzdem alles in allem schöner Popcorn-Trash, der sich selbst nicht zu ernst nimmt und einem später im Spiel tatsächlich die Macht verleiht, einen unglaublich starken Bullenhai zu verkörpern. Mega!

8/10
 

Nocki

Aushilfe der Essenausgabe
Kingdome Come Deliverance.
Ein wirklich großartiges Rollenspiel, wenn einem ein realistisches Mittelaltersetting gefällt.
Mir hat vor allem die Landschaft und das sehr gute Dialogsystem gefallen. Auch der Hauptcharakter war mir schnell sympatisch.
Mit dem Kampfsystem kam ich leider bis zum Ende nicht gut zurecht. Deshalb habe ich Kämpfe eher vermieden, was auch kein Problem ist. Das Spiel lässt einem recht viele Freiheiten und Optionen.
Was ich mir technisch gewünscht hätte, wäre ein FPS boost. Das Spiel läuft leider nur mit 30FPS. Aber auf der Series X zumindest konstant.
Würde mich über einen zweiten Teil echt freuen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 5939

Guest
Returnal

Ich glaube damit habe ich meine Meisterprüfung abgelegt :ROFLMAO: 140 Stunden ...diese Stunden waren gefüllt mit Wut und Verzweiflung aber auch mit Lust am shootern ...tolle Lichteffekte und eine unglaubliche Geräuschkulisse begleitet von einem passendem Sound (y)würde mal sagen nix für Weicheier und solche die die Fehler immer beim Spiel suchen :p Nee Spaß aber man braucht schon ein dickes Gamerfell ;)

Platin steht noch aus...alle Xenoglyphen finden in jedem Biom während die Viecher um dich herum einem ans Leder wollen:LOL: mal gucken :unsure:

Mein Urteil...wegen der fehlenden Speichermöglichkeit

9.5 von 10
 

Zäpp

Moderator
Team
Aus Anlass des neuen Gameplays für Dying Light 2 habe ich den Vorgänger inklusiver aller Nebenquests endlich mal beendet. Aufgrund der aktuellen 'Verfügbarkeit' des Spiels werde ich hier keine lobenden Worte verlieren. Aber ich habe den Hype um das Spiel sowieso nie ganz verstanden. Nicht, dass ich denke es wäre ein komplett schlechtes Spiel, aber der Mix aus Ego-Sicht, Parcours, Nahkampf und Zombies war irgendwie unrund. Interessant ist aber, dass die Leute, die das Spiel mögen alle immer gleich reagieren: Alle würden sofort die gesamte Story nochmal im Coop mit einem spielen wollen. Habe ich nie ausprobiert, mir ist das nur bei völlig voneinander unabhängigen Personen aufgefallen. Bin mal gespannt, was aus dem zweiten Teil nun wird. Es gibt ja viele Versprechungen, aktuell wirkt es für mich aber mehr wie more of the same (was ja die Anhänger freuen dürfte)
 

TomMV

Kaffeefahrtpendler
Resident Evil 7.
Spiel hat mit gut gefallen und konnte gar nicht aufhören zu spielen.
Mit Zombies hätte es mir noch ein tick besser gefallen, trotzdem hat es mir eine Menge Spaß gemacht.
Dann kann es ja jetzt mit R8 weitergehen.
 

Marxen 1986

Aushilfe der Essenausgabe
Maneater.
Gut 20-25 Stunden und ich bin fertig.

Bis auf ein, zwéi kleinere Technischen "Fehler" ist es ein wirklich sehr gutes, kurzes und unterhaltenen Spiel.

Es ist ein Spielbarer "Trash"-Film.
Man spielt einen jungen Bullenhai der unter gewissen umständen von seiner Mutter getrennt wurde.
In Bester "Shark Week"-Doku Manier wird eure Geschichte des erwachsen werden und ausüben eurer Rache berichtet.
 
Zuletzt bearbeitet:

cts

Rentenbezieher
Wild at Heart durch.
Schönes Ding. Pikmin Gameplay klasse übertragen. Gibt viel zu entdecken, unterschiedliche Gebiete und toller Soundtracks in diesen.
 

Birdie

News-Zwitscherer
Kein Spiel, aber nachdem Jim die Zukunft meiner PS4 Pro mit neuen Titel gesichert hat und mein PS Plus wie immer zur E³ ausläuft, habe ich mir dann doch noch mal ein 12 Monatsabo bei den Days of Play für 44,99€ gegönnt.

Unverhofft kam dann unabhängig davon heute Morgen noch ein Code für 12 Monats PS Now Abo dazu, da ich das nun mal etwas länger testen soll - Nun muss ich :LOL: Aber Danke an .... :)
 
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