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Daniel04

Daniel04

Frührentner
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The Dark Pictures Anthology: Man of Medan

Dank des Xbox Gamepass kommt man ja hin und wieder in den Genuss von Titeln, die man sonst gar nicht so auf dem Schirm hat. So auch "Man of Medan", der erste Teil der "The Dark Pictures Anthology".

Das Spiel an sich ist wie ein interaktiver Horrorfilm. Man schlüpft in die Rolle von 5 Charakteren, deren gemeinsamer Geschichte man folgt. Indem man innerhalb des Spielverlaufs Entscheidungen trifft, sorgt man für Wendungen in der Geschichte und hat ggf. danach auch einen der Charaktere auf dem Gewissen. Man arbeitet also eigentlich auf das beste Ende hin, d.h. dass alle überleben sollen, doch hin und wieder sind die Konsequenzen so hart, dass man einen Tod gar nicht verhindern kann.

Bei mir war es am Ende so, dass beide Frauen gestorben sind. Julia wurde von Junior erschossen als sie mit Brad auf dem Schiff unterwegs war, um den Strom wiederherzustellen, Fliss habe ich leider mit Alex erstochen, als dieser von einem zweiköpfigen Wesen angegriffen wurde und ich im Affekt mit dem Messer zugestochen habe statt mal einen Moment darüber nachzudenken, dass das ja alles nicht real ist. :rolleyes: :D

Da ich die Koordinaten im Verlauf der Geschichte durchgefunkt habe, hat das Militär am Ende das Schiff gefunden.

Bei der Auflösung der Geschichte wirkten mir die Charaktere angesichts er Ereignisse, die sie da gerade durchmachen mussten, allerdings etwas zu besonnen und geerdet und wenig emotional.

Wenn ich bei mir z.B. bedenke, dass Alex seine verlobte Julia verloren hat, selbst auch noch Fliss ermordete und dann am Ende mit Brad und Conrad einfach flüchtete und die Geschehnisse sachlich Revue passieren ließ, war mir das etwas zu dünn.

Das Gameplay ist relativ simpel und ruhig, in Actionszenen setzt es quasi voll und ganz auf Quicktime-Events. Diese sind aber recht fair gestaltet. Klar, man verklickt sich in der Hektik doch hin und wieder, aber eigentlich sollte man dort mit etwas Konzentration gut durchkommen. Einzig die Herzschlag-Sequenzen fand ich etwas knifflig, da habe ich doch das eine oder andere mal zum falschen Zeitpunkt gedrückt, was mich dann doch geärgert hat. Es wirkte auf mich da ein wenig so als hätte ich einen kleinen Input-Lag, denn ich war mir eigentlich sicher, immer korrekt auf A gedrückt zu haben - aber sei es drum, dadurch ist - glaube ich - zumindest niemand gestorben, sondern das war dann tatsächlich mein Fehler in den jeweiligen Todessequenzen. :D Ich hätte mir nur etwas leichtgängigere Steuerung der Charaktere gewünscht. Teils denkt man man manövriert einen LKW mit immens großem Wendekreis und schwerfälligen Lenkbewegungen durch ein enges Tal.

Der Wiederspielwert ist durch die vielen Entscheidungen sowie Enden natürlich hoch, wenngleich ich nicht weiß, ob ich dieselbe Geschichte jetzt wirklich noch ein weiteres Mal durchspielen werde oder ob ich mich dann doch lieber anderen Spielen meiner "Pile of Shame" widme.

Grafisch fand ich das Spiel übrigens herausragend gut. Die Unreal Engine leistet hier wirklich ganze Arbeit bei den Charaktermodellen, der Beleuchtung und den Umgebungsdetails. Auch die Mimik der Charaktere wurde sehr stark eingefangen. Hier und da hat es die üblichen Probleme der Unreal Engine, dass Texturen erst matschig erscheinen und noch während einer Sequenz nachladen und detailreich werden, doch wirklich oft trat dieses Problem bei mir nicht auf. Gezockt habe ich auf der Xbox One X.

Die deutsche Synchronisation wirkt anfangs etwas wie ein B-Movie, doch mit der Zeit gewöhnt man sich und letztlich passt das ja auch irgendwie zum Genre. Man kann die Sprache im Menü allerdings auch auf Englisch umstellen ohne gleich die ganze Konsolensprache umstellen zu müssen - großer Pluspunkt.

Alles in allem ein wirklich starker Titel, das Preis-/Leistungsverhältnis finde ich gemessen am UVP von rund 30€ auch sehr gut. Macht definitiv auch Lust auf den Nachfolger "Little Hope", der ja schon in Kürze erscheint. Vermutlich warte ich aber auch hier wieder auf die Gamepass-Version oder ein gutes Angebot.

8/10
 
Pasesinho

Pasesinho

Jungspund
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Minit mal durchgespielt in ca. 2 Stunden. 8-bit Grafik. Habe gedacht für die Wochen Rewards das Spiel mal schnell antesten bevor es aus dem GamePass verschwindet. Das Spiel war für mich sehr unterhaltsam und gut durchdacht. Ne schöne Indie-Perle, die ich ohne GamePass nie gespielt hätte.
 
Pasesinho

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Jungspund
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Minit mal durchgespielt in ca. 2 Stunden. 8-bit Grafik. Habe gedacht für die Wochen Rewards das Spiel mal schnell antesten bevor es aus dem GamePass verschwindet. Das Spiel war für mich sehr unterhaltsam und gut durchdacht. Ne schöne Indie-Perle, die ich ohne GamePass nie gespielt hätte.
Mit Guide schafft man das Spiel auch in 25 Minuten durch. Hab in 2 Tagen 100% abgeschlossen.
 
X30 Neo

X30 Neo

Forzaristi
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Blood & Truth (PSVR)

Nettes Popcornkino als Mix aus Railshooter und interaktiven Film. Die Handlung ist im Londoner Verbrechersyndikat angesiedelt. Die Aktionen beschränken sich auf 80% wild herumballern, 10% Schlösser knacken und Munition/Waffen einsammeln. Die restlichen 10% fallen auf die Zwischensequenzen in Echtzeit. Allesamt von guten Schauspielern im Motion Capturing-Verfahren sehr lebensecht umgesetzt (Drama, Baby!).

Das Spiel war etwas kurz, aber dafür sehr intensiv. Man könnte es am ehesten als Bond-Abenteuer zum selberspielen interpretieren. Wobei man sich, wie gesagt, die meiste Zeit quer durch ein ganzes Waffenarsenal ballert.
Es gibt coole Zeitlupensequenzen, spannende Verfolgungsjagden über Londons Stadtautobahnen und auch ein kleiner Schleich- und ein Kletterabschnitt sind vorhanden. Es geht auf Baustellen, ein Casino mit Nachtclub, einen Frachtflughafen, hochgesicherte geheime Gamgsterunterschlupfe usw. Überall lauern Schurken, die sich am besten mit zwei Move-Controllern plattmachen lassen.

Nachladen, Schlösser knacken und Granaten werfen funktionierten tadellos. Technis ein sehr sauberer VR-Titel. Soll auch mit dem DS4 ganz gut funktionieren.
Am Ende erwarten einen nicht nur divierse Herausforderungen, sondern auch ein New Game+, wo man alle Errungenschaften wie Waffen oder Tarnmuster vom vorherigen Durchlauf wiederverwenden kann.

Hirn raus, Brille auf, könnte man sagen! Ich hatte keine große Erwartung an diesen hochgepriesenen VR-Titel, aber er hatte mich zwar relativ kurz (Spielzeit ca. 6h), aber sehr gut unterhalten.

(8/10)
 
Kratonator

Kratonator

Pförtner des Altenheims
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Mortal Kombat 11 bisher 16x durchgezockt, fehlen nochmal 16 Endings der restlichen Charaktere.
 
durwel

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Krieger des Sonnenlichts
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The Outer Worlds. New Vegas von Obsidian hat mich irgendwie mehr abgeholt. Aber es
hat mich auch unterhalten, anfangs konnte ich mit der sehr bunten Grafik nicht sehr gut leben aber zum Schluß ging es!
 
Misc

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Frührentner
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1.779
Letztens hab ich nach ner "kreativen Pause" Death Stranding beendet und bin froh es doch noch zum Abschluss gebracht zu haben. Mich hat leider der mittlere Part auf dem Berg am weiterspielen gehindert weil diese Passage echt nervig war! Was mich auch etwas gestört hat waren die Zwischen- und Endbosspassage, die zwar nicht sonderlich schwer waren, aber leider spieltechnisch echt langweilig und optisch auch ein Hingucker. Schade dass da nicht mehr kam oder die Kämpfe etwas besser ausgebaut wurden!
Ansonsten ist die Idee vom gestrandeten Tod und dem Brücken bauen echt klasse, genau wie die grafische und spielerische Umsetzung! Die tolle musikalische Untermalung bei den langen, beschwerlichen Wegen sucht auch seinesgleichen! Die Musikgruppe low roar kannte ich bisher noch nicht, passt aber super zum Spiel!
Generell waren das echt viele tolle neue Ideen im Spiel, die man meiner Meinung nach noch viel weiter ausbauen hätte sollen! Nicht falsch verstehen Death Stranding ist echt ein gutes Spiel, aber es lässt gefühlt sehr viel ungenutzes Potential liegen. Statt der sich wiederholenden Aufträge (Lieferung von a nach b und wieder nach a ....) hätte man Sidequests einbauen können die die Welt erklären. Klar wurde vieles über Mails und Interviews erklärt, aber ne coole Mission über beispielsweise den Zeitregen und seinen auch nicht über Mails komplett gelüfteten Geheimnissen wäre toll gewesen!
 
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