Wider den Drang, mal ins quasi gratis (aber nicht kostenfrei) erworbene Crimson Desert zu spielen, hab ich weitere illustre Stunden in
Final Fantasy XV draufgeschafft. Allerdings wurde diese Zeit ausschließlich mit Ausflügen - meist zu Vogelrücken - durch die Lande verbracht, um Nebenquests zu questen, was mich zu zwei Dingen bringt ...
Erstens: Die Nebenquests in diesem Spiel sind zum Davonlaufen schlecht. Aber dass ich das so wahrnehme, ist wahrscheinlich nicht mal dem Game vorzuwerfen - nicht, dass die Quests dadurch besser würden -, sondern meiner mangelnden Expertise im Genre - oder anders gesagt: In JRPGs
müssen Nebenquests schlecht sein beziehungsweise, um mal wieder professionell zu werden, diesem ganz speziellen Pacing vieler JRPGs folgen.
Zweitens: Offenbar hat sich der Erfinder gedacht, dass man die zirka zwanzig (!) eh schon völlig demoralisierend lahmen Fetch- oder Killquests, die man im zweiten oder dritten Kapitel an Land zieht, am besten so spielt, dass man mit dem Regalia - der schicken Prinzenlimousine - dem gut ausgebauten Straßennetz bis zum Zielpunkt folgt und dort angekommen die restlichen hundert Meter fußläufig zurücklegt.
Wenn man das
nicht tut, sondern wie ich die (deutlich dynamischere) Fortbewegung per Chocobo wählt, ist man im Laufe der zehn oder zwölf Stunden, innerhalb derer abgesehen von Laufen und Kämpfen nicht viel passiert, komplett OP.
Die nächste Hauptquest liegt bei Level 19, während mein Trupp aktuell 28 Level drauf hat, und da wird noch einiges kommen, wenn ich die zahlreichen angefressenen Quests mal abschließe - aber da das wiederum viel Umhergereise bedeutet, versuche ich die Sache möglichst ökonomisch anzugehen.
Ja, manchmal fühlt man sich in diesem Spiel tatsächlich wie in einem (sehr zivilisierten) Death Stranding.
(War so nicht geplant, aber der Text ist etwas ausgeufert - also bei Bedarf einfach verschieben. Wobei ich schon gern die Likes mitnehmen würde, falls jemand welche anzubieten hat.

)