Auch auf die Gefahr, dass ich Euch mit meinen Hardmode Berichten langweile!
Vielleicht kann der eine oder andere ja damit etwas anfangen oder andere sich doch motivieren, ebenfalls ein Hardmode Spiel zu beginnen. Mein wichtigster Tipp: Spielt es öffentlich in Coop oder zumindest mit anderen privat! Obwohl ich zu Beginn mehr als nur skeptisch war, macht es jetzt, trotz des einen Vorfalles mit der Spritratte, extrem Laune, weil enorm Flexibilität gefragt ist und weil es viel besser geht, als ich dachte. Es ist eine ganz neue Herausforderung, auch wenn man die Karten schon mal durch hat (das in der Tat ein großer Vorteil ist).
Der logistische Ansatz ist ein völlig anderer. Vermeintlich ökonomische Transporte, wie ich es in Yukon mit dem 8er Anhänger gemacht habe, werde ich mir hier wohl verkneifen müssen, denn der große Hänger kostet nicht nur ordentlich, sondern steht dann auch nur als verschwendetes Kapital rum. Ökonomisch bedeutet im Hardmode vor allem, so wenig als möglich zu kaufen, die vorhandenen Hänger/Ressourcen zu suchen und zu benutzen. Ich bin mittlerweile auch überzeugt, dass man theoretisch in jeder Region den gesamten erforderlichen Sprit in Anhängern findet (siehe Alaska, da sind 15000 Liter Sprit übrig geblieben), wenngleich nicht unbedingt in der gleichen Karte. Es kann durchaus sein, dass ein Hänger mal auf die nächste Karte mitwandern muss, um dort den Bedarf zu decken.
In den letzten beiden Tagen habe ich meine Vorhaben im Hardmode sehr gut umsetzen können. Obwohl der Zik nun mein eigen ist, hat er noch kein echtes Betätigungsfeld gefunden. Der Hauptgrund ist leider darin, dass es keinen Ausleger dafür gibt. Fracht sollte aber manuell geladen werden, da sich die autoladen Funktion sehr schnell am Konto niederschlägt. Das sollte man max. für große Ladungen mit 4 oder 5 Ladeplätzen vorbehalten (große Rohre, die großen Schiffscontainer, Lange Planken, etc.).
Mir ist allerdings im Bericht davor ein kleiner Fehler unterlaufen. Nicht der 6900 Twinsteer, den es auf Island Lake gratis gibt, kann man mit dem großen Sprittank ausrüsten, sondern den 5600 TS den es im Wisconsinaber auch gratis gibt. Ohne Upgrades sind aber beide recht wertlos aber zum Verkaufen um mickrige 60.000 zu schade.
Ich habe daher gestern und heute meine Zeit investiert, indem ich die passenden Upgrades in Kola/Imandra, sowie in Wisconsin (beide Karten) für den 5600 TS eingesammelt habe. Natürlich sind da jedes Mal 3500€ für den Transfer in die jeweilige Region fällig. Hier tut der Tatarin sehr gute Dienste, da er sehr anspruchslos ist, ausreichend Sprit laden kann und auch die Schäden überschaubar bleiben - aber nicht ausbleiben.
In Kola sind die beiden Karten ohne die freie Sicht der Wachtürme wie immer eine Herausforderung. Ich hab das aber bewusst ausgelassen, da ich mein Ziel schnellstmöglich erreichen wollte, ohne die Wachturmzugänge zu suchen oder Umwege zu machen. Zum Finden der Upgrades kann man entweder Maprunner konsultieren oder doch die Türme freischalten. Jeder wie er /sie will.
Das Allradupgrade ist ja in Imandra für den 6900 Twinsteer. Da nach erreichtem Ziel die Bergung doch recht teuer ist, muss man den ganzen Weg nach Kovd-See wieder zurück fahren. Sprit zum Nachtanken gibts am Flugfeld in Imandra. Ein kleiner Umweg eben. Von dort nach Wisconsin gebeamt, wo es die ganzen wichtigen Upgrades für den 5600 TS gibt, und den Truck selbst auch auf der 2. Karte im Walzwerk. Leider ist der Zugang nur durch Abarbeiten der Brückenaufträge oder eines Umweges durch die Botanik zu bewerkstelligen. Ich hab mich für die 2. Variante entschieden und bin durch den Fluss gewatet und durch die Wälder von der Rückseite zum Truck. An der Winde vom Fundort in die Garage gezerrt - ja den ganzen Weg durch Wald und Fluss - und dort endlich mit dem Upgrades aufgepeppt. Der Hauptgrund für die ganze Mühe: der große Tankaufsatz. Jetzt konnte ich den 5600 TS endlich wieder nach Alaska beamen und mit 2800 Liter Sprit auffüllen, die dort gebunkert sind. Wird auch noch für die nächste Region reichen, wie ich das sehe. Auch in den anderen Regionen wird es dann so ablaufen - Sprit einsammeln und dort nutzen, wo er gebraucht wird. Dafür ist der 5600TS perfekt.
Auch ein kleiner Fehler, der im letzten Bericht aufscheint: Beamen kostet auch für die großen Trucks "nur" 3500€ und nicht 5000, wie ich dachte, somit ist hier noch mehr Einsparung möglich. Mit dem vollgetankten 5600TS bin ich dann von Alaska zurück nach Michigan und dort mach ich jetzt weiter.
Die Erfahrung hat mich allerdings auch gelehrt, dass man im Coop Spiel entweder aufpasst, wer ins Spiel kommt, damit es keine bösen Überraschungen gibt, oder man benutzt nur Tanktrucks, die man schnell vor Zugriff schützen kann. Parkt den Tanktruck irgendwo an einer Klippe. Wenn ein Raubtanker kommt, rammt ihn über die Klippe und saugt ihn vorher leer, bevor er abstürzt. Somit muss ihn der Besitzer auf seine Kosten bergen. Kicken ist dann nicht mehr erforderlich

sondern würde nur seine Kosten sparen. Auf was man nicht alles draufkommt im Laufe des Spieles
In Alaska habe ich den Hummer beim Anhängershop in das Carport geparkt und mit Fahrerkabinensicht Richtung Werkstattausgang abgestellt. Jedes Mal wenn ein fremder Spieler aus der Garage kam, bin ich kurz in den H2 und hab gelauert, welchen Aufsatz er montierte. Kam er mit Tankaufsatz raus, war er gleich wieder gekickt. Mir ist schon klar, dass das ein wenig paranoid ist

aber 2x klaut mir keiner den Sprit.
Von den knapp 200.000€, die ich aus Alaska mitbrachte, sind mir nach Abzug aller Regionswechsel, den ganzen Fahrzeugupgrades, dich ich installiert habe, die nachgerüsteten Reparaturaufsätze und Reparaturen an sich, doch der eine oder andere zusätzlich notwendige Tankstellenbesuch, etc. nur mehr knapp 60.000€ übrig. Auch wenn man die im Menü frei werdenden Upgrades im Gegenzug wieder verkauft, ändert sich hier recht wenig am Kontostand, sondern gleicht sich nur halbwegs aus. Teuer sind die Motoren und die Winden (zB die Standardwinde kostet 1000, die optimierte Schwerwinde jedoch 22500). Reich wird man also im Hardmode sicher nicht. Ich bin zwar auch schon auf Level 28, obwohl ich grad mal Alaska fertig hab und in Michigan vielleicht 40% erledigt sind, das geht dank Coop echt superschnell und ist wirklich wichtig für den Hardmode. In den Garagen stehen jetzt 18 Trucks, wobei die Hälfte sicher zu verkaufen wäre, wenn es nicht gar so schmerzhaft wäre, die fast zu verschenken. DIese 50% Regel für den Truckverkauf und der gesperrte Anhängerverkauf ist der wahre Hardmode, nicht die Kosten, die eben anfallen, das geht echt unerwartet cool über die Bühne.
Ich hoffe doch, dass ich den einen oder anderen mal in meinem Hardmode Spiel treffe. Einfach mal die öffentlichen Spiele scannen, bin gefühlt ohnehin der Einzige, den ihr findet, da immer wieder die gleichen Spieler bei mir einschneien. Keine Angst, dass ihr einfach mitten im Auftrag rausfliegt: Ich schaue immer nach was die anderen treiben, bevor ich mich selber ausklinke, damit jeder seine Kohle und Sterne auch ins Ziel bringt. Ist ja auch meine Kohle. Aber lyncht mich nicht, wenn sich das Spiel mal aufhängt. Ich schmeiß auch keinen raus, der sich den notwendigen Sprit zum Weiterfahren aus meinem Anhängern holt

. Aber wir können uns ja auf Discord verständigen, wer will. Da ich aber alle verfügbaren Aufträge meist freischalte, ist immer für jeden was dabei, solange es welche gibt. Mit der Teilnahme schafft ihr eine schnelle Basis fürs eigene Spiel, ihr werdet sehen.