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Newsschnipsel und Kurznachrichten aus der Spielewelt

Zäpp

Moderator
Team
Resident Evil als einziges Überbleibsel von Capcom? Was ist mit Monster Hunter, Street Fighter, Mega Man, Devil May Cry, Ace Attorney, Dragon's Dogma und Marvel vs. Capcom? Die versuchen sich mit Pragmata nun sogar an einer neuen IP.

Activision-Blizzard hat auch ein paar mehr IPs als CoD die aktuell aktiv und groß sind. Was MS damit vorhat: Geld verdienen.

Und selbst EA kommt hin und wieder mit was originellem um die Ecke. Zumindest als Publisher.
 

Khorny

Moderator
Team
Danke für den Hinweis zwecks Nachbar-Thread. Habe mal schnell den Frühjahrsputz erledigt. Die Metacritic-Diskussion kann hier geführt werden.

 

Ixxi

Leuchtturmwärterin
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@Mister Blue

Ich sehe keinen Grund funktionierende, lieb gewonnene Serien zu ersetzen. Warum, wenn sie doch gerne gespielt werden 🤔? Ich finde es nur schade, dass einfach welche verschwinden, die ich mochte oder in neueren Teilen einfach nicht viel mehr gebracht wird als hübschere Grafik.

Die neue Service-Game-Welt hat viel zerstört. Plötzlich "brauchten" wir mehr Service-Games, dabei ist das ein für mich schnell erschöpfter Markt. Wieviel Service-Games können Gamer spielen? Ich denke, wir hatten schon vor dieser Idee genug Service-Games.

Ich liebe Koop-Spiele, aber in der Richtung haben ich/wir schon alles abgegrast, was für uns spannend war. Beim Koop spiele ich auch Games, die ich alleine nie spielen würde und mir machen sie im Koop trotzdem Spaß. Ey, mal im Ernst, ich spiele seit Jahren Forza Horizon, weil das Koop-Spielen mir dort Spaß macht (na ja, das designen auch 🤣), obwohl ich nicht mal Autos mag oder überhaupt das Genre "Rennspiele". Ich habe im Koop schon 100te von Zombies nieder gemäht, obwohl ich im Single-Player nie ein Zombie-Spiel anfassen würde.

Dadurch das Sony und Microsoft die Studios quasi "aufsaugen", viele einfach wieder ausspucken und den Rest in ihr Konzept einordnen, wird das Angebot sicher nicht vielfältiger.

Ich habe halt zumindest eine einfache Schablone, wo so ein Titel hineinpassen sollte, sonst funktioniert er für mich nicht. Ein Beispiel: Ein Kollege hat mir den Titel "Blue Prince" empfohlen. Ich habe es natürlich ausprobiert und Ich bin mir sicher, dass es ein Titel für mich ist, wäre da nicht die fehlende Übersetzung. Ich habe viele Talente aber Sprache gehört nicht dazu ...

Mit "ich brauche keine AAA -Titel" meinte ich nicht, dass ich diese nicht mag, sondern, wie die angegangen werden. Die Spielmechaniken bleiben weitestgehend konform, die Grafik wird hübscher und ... Punkt. Es fehlt meiner Meinung nach nicht an Kreativität, sondern an Risikobereitschaft. Was nicht sofort und möglichst schnell viel Geld macht, muss weg. Nichts wird mehr langfristig gesehen - alles muss sich sofort amortisieren.

Ja, Spieleentwicklung ist teurer geworden, aber muss das so sein? Vielleicht werden auch die falschen Spiele entwickelt und die falschen weggeworfen? Ich weiß es nicht - vielleicht bin ich auch nur spielmüde geworden ...

Ich fände halt, dass ein Spiele-Angebot von allen auf allen Konsolen und PC diese meine Lücke vielleicht ein bisschen schließen könnte ...
 

Mister Blue

Pförtner des Altenheims
Sagen wir es mal so: setzt auf Indies. Das ist quasi wie in den 90ern, als wir noch einen losen Flickenteppich vieler kleiner Publisher und unabhängiger Studios hatten.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Ja, und leider sieht die Grafik zumeist auch wie in den Neunzigern aus.

Ich mag meine irrwitzigen Produktionswerte in Spielen. Ich bin eine kleine Techwh♥re.
 

Batsi

Altenpfleger
Die Mischung macht's. Triple-A für's Blockbuster-Feeling und Indies für den frischen Wind in der Bude. Ich möchte auf jeden Fall beide nicht missen :)
 

Krulemuk

Frührentner
Ich habe da vielleicht einen etwas naiven Ansatz, aber ich finde, Entwickler sollten sich stärker an der 80/20-Regel orientieren: Rund 80 % der technischen "Fidelity“ erreicht man mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand - für die letzten 20 %, also das reine "Gold Plating“, gehen dann oft unverhältnismäßig viele Ressourcen drauf, nur um das Produkt bis ins letzte Detail zu perfektionieren.

Gerade westliche Studios könnten sich da meines Erachtens eine Scheibe von japanischen Entwicklern abschneiden. Dort sieht man teilweise immer noch einen erstaunlich hohen Output - man denke nur an Serien wie Yakuza und ähnliche Produktionen.

Nehmen wir das aktuelle Resident Evil: ein klares AAA-Produkt mit überwiegend sehr positivem Feedback zur Technik, was in 99% der Fälle eine hohe technische Sorgfalt erkennen lässt. Im Detail merkt man aber natürlich schon, dass hier nicht dieselbe akribische Detailversessenheit am Werk war wie etwa bei Rockstar oder Naughty Dog. Wenn ein Zombie auf eine Kiste fällt und es mal zu einem Clipping-Fehler kommt, dann ist das für mich absolut verschmerzbar - vor allem, wenn Spiele dadurch nicht acht Jahre Entwicklungszeit verschlingen und am Ende riesige Verkaufszahlen brauchen, nur um wirtschaftlich tragfähig zu sein.

So ließen sich wieder "kleinere“ AAA-Projekte realisieren, ohne dass der Spieler spürbare Einbußen hätte - es sei denn natürlich, man legt größten Wert auf physikalisch korrekt animierte Pferdehoden wie in RDR2 (um mal ein bekanntes Beispiel zu bemühen).

Ein bisschen mehr Pragmatismus nach japanischem Vorbild würde der westlichen Industrie vielleicht ganz guttun.
 
Zuletzt bearbeitet:

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Jau, okay. Double-A ist auch völlig in Ordnung. Am Ende geht auch mal "Pixelart", so isses ja nicht. Aber grundsätzlich fühl ich mich erst erfüllt, wenn ich so 'n 100-Millionen-Ding (oder sagen wir: 50 Millionen) daddeln kann. Das hat aber wahrscheinlich nicht mal so sehr mit der Technik zu tun - die ja wie wir alle wissen auch nicht immer im Sinne des Erfinders performt -, sondern mit dem Prinzip, dass man ... na ja ...

Vielleicht sollte ich das Thema mal mit meiner Psychologin besprechen. 😀

Aber wenn die Frage lautet, ob man mit der Grafik eines Resident Evil (4) zufrieden ist, oder doch lieber Baumelhoden beim Pferd braucht, gehöre ich ja vielleicht nicht mal zu den Techwh♥res, denn ersteres Spiel find ich vollkommen zufriedenstellend.

Ist halt auch ein Unterschied, ob du ein schlauchiges, lineares Spiel, oder im Kontrast dazu eine Open–World hast. Aber das würde die Unterhaltung ablenken.
 

Krulemuk

Frührentner
Klar, Indies und Double-A haben absolut ihre Daseinsberechtigung - mir ging es aber ganz konkret um AAA-Produktionen. Und du hast natürlich recht: Man muss da zwischen Open-World- und linearen Spielen unterscheiden. Nehmen wir als lineares Beispiel mal TLoU2.

Dort steckt eine enorme Detailversessenheit drin, die ich als Spieler gar nicht zwingend brauche. Schnee schmilzt durch herumliegende Molotowcocktails, gespannte Seile ziehen physikalisch korrekt Schneeschichten von Autodächern, Wasser reagiert präzise auf jeden einzelnen Schuss. Das ist technisch beeindruckend, keine Frage. Aber realistisch betrachtet werden 95 % der Spieler fast alle dieser Details nie bewusst wahrnehmen, weil sie für das eigentliche Spielerlebnis nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Stellt man dem beispielsweise ein Resi 4 gegenüber - ebenfalls technisch stark, atmosphärisch dicht und mit viel Liebe zum Detail - wäre es kaum vorstellbar, dass Capcom einen vergleichbaren Aufwand in solche Randaspekte steckt.

Genau diese letzten 10–20 % an technischer "Fidelity“ in Bereichen, die für das Kernerlebnis kaum relevant sind, könnte man meines Erachtens einsparen. Nicht, weil sie nicht beeindruckend wären - sondern weil der zusätzliche Entwicklungsaufwand in keinem gesunden Verhältnis zum tatsächlichen Mehrwert für den Großteil der Spieler steht.

(Natürlich darf es weiterhin diese ein oder zwei Projekte pro Dekade geben, die bewusst auf Kosten-Nutzen-Abwägungen pfeifen und genau mit dieser fast schon obsessiven Detailversessenheit ihren Unique Selling Point definieren. Aber das sollte eher die Ausnahme bleiben, nicht der Standard, an dem sich jedes AAA-Spiel messen lassen muss.)
 
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schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Hm, siehste mal, ich hab TLoU P2 (mit viel Vergnügen) dreißig Stunden lang (durch-)gespielt, aber von den genannten Dingen ist mir nichts aufgefallen - oder im Gedächtnis geblieben. Was mehr oder weniger viel Impact auf mich hatte, war damals in Part 1 (bevor es so hieß), wo man auf der Suche nach, äh, Bill in diesem Haus-und-Hinterhof-Gebiet unterwegs ist. Wenn man dort an einer Stelle das tut, was das Spiel von einem verlangt, allerdings ohne es zu kommunizieren, nämlich einen Backstein auf eine Sprengfalle zu werfen - dann kommentiert Ellie das im freien Spiel.

Das hat mich einigermaßen umgehauen, dass die Umwelt so organisch und ohne erkennbaren "Trigger" auf die eigenen Handlungen reagiert.

(Zeigt aber auch, dass man leider keine besonders hohen Maßstäbe, was wahre "Immersion" angeht, bei seinem Spielfutter hat.)

Also, zurück zum Thema: Du hast da offenbar Einblicke in die Entwicklung von Games, die ich nicht hab, weswegen es mir bei meinem Standpunkt mehr um "halbwegs vorzeigbare Polygongrafik vs. Pixelkram" ging; nicht darum, wie viele Millionen verbraten werden, um Pferdehoden zu animieren, oder so, und in welchem Verhältnis zum Ertrag das steht.
 
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