X30 C64 Forever
Altmeister
Da hier ja gerne immer LG empfohlen wird, möchte ich hier auch mal eine abweichende Meinung vertreten. Muss nichts heißen, ist sicher auch alles andere als statistisch repräsentativ, aber vor dem Kauf eines teuren TV-Gerätes möchte man ja gerne auch mal kritische Stimmen hören.
Ich habe mir vor etwa 2 3/4 Jahren einen LG OLED 55 Zoll zugelegt, der damals kurz vor Weihnachten mit Corporate Benefits auf knapp 1.000 Euro runtergesetzt war. Dabei handelte es sich um ein Modell, das nicht ganz so lichtstark war wie die teureren Exemplare. In einem normal beleuchteten Zimmer konnte man leidlich gut TV schauen; Gaming ging nicht, da zu viel Spiegelung und zu schwache Leuchtkraft. Auch HDR fiel dementsprechend mau aus. Das wusste ich im Wesentlichen auch vorher, von daher nicht wirklich ein Grund, über den TV herzuziehen. Das aber nur als Hinweis für diejenigen, die sich vielleicht ein etwas lichtschwächeres OLED-Modell holen wollen und nicht wirklich über einen richtig dunklen Raum verfügen (oder über Rolladen).
Der Fernseher ging exakt 3 Wochen nach Ablauf der zweijährigen Gewährleistung in die Binsen. Bildschirmschaden, wie ich mir bei zwei lokalen TV-Läden hatte bestätigen lassen. Nach einigen unfreundlichen Telefonaten mit dem LG-Kundenservice rief mich etwa 2 Wochen später dann auch tatsächlich ein Techniker an, der mir eine Reparatur angeboten hat. Die Kosten für Anfahrt und Reparatur sollten bei etwa 1.100 Euro liegen. Auf meinem Hinweis, dass dieser Betrag über dem Preis eines Neukaufs liegt, meinte er nur lapidar, dass das natürlich nicht ganz so perfekt sei. Ich habe dann über den Techniker einen Antrag auf Kulanz gestellt, da ja - wie gesagt - die Gewährleistung erst 3 Wochen vorher abgelaufen ist. Wieder 2 Wochen später rief der Techniker zurück. Ja, Kulanz gäbe es tatsächlich. Die Grenze würde aber bei 7 Tagen liegen. Nach meinem Hinweis, dass ich das für völlig inakzeptabel halte, wusste er auch nichts mehr zu sagen. Er konnte ja auch letztlich nichts dafür. Ich habe mich dann noch einmal per E-Mail an den Support gewandt und mein Anliegen noch einmal geschildert. Auch mit dem Hinweis, dass viele Kunden sicher auch verärgert wären, wenn ihr 1.000 Euro-Gerät nach 3 bis 4 Jahren kaputt geht. Von knapp 25 Monaten ganz zu schweigen. Antrag wurde abgelehnt und ich habe LG dann noch eine extrem unfreundliche Mail geschrieben und ihnen mitgeteilt, dass ich nie wieder irgendein LG-Gerät kaufen werde (ich war ohnehin nie ein großer LG-Käufer, aber ein Handy und einen BluRay-Player hatte ich schon von ihnen). Da kam natürlich keine Antwort zurück, hatte ich auch nicht erwartet, aber ich habe mich besser gefühlt.
Ich habe mir letztlich dann vor etwa einem halben Jahr den Samsung S95B in 65 Zoll geholt, der damals mit Corporate Benefits und einer Cash Back-Aktion für 1.355 Euro zu haben war. Das Modell hat damals in Testvergleichen auch deutlich teurere LG-Geräte abgehängt - vor allem auch bei der Lichtstärke. Ich bin mit dem TV bisher bestens zufrieden - fantastische Farben, super Leuchtstärke, vernünftig entspiegelt. Ich kann nun auch bei regulärem Licht gut zocken. Nur die 1-2 Stunden, wenn die Sonne direkt draufscheint, muss ich die Rolladen etwas runter lassen.
Wir haben hier mittlerweile drei Samsung-Fernseher, die alle über 10 Jahre alt sind und - bis auf den Plasma (bei dem sich ein kleiner Streifen nun durchs Bild zieht) - keinerlei Probleme damit.
Das nur als Gegenstimme zu LG! Gibt mit Sicherheit auch x Senioren, die nur Probleme mit Samsung hatten, von daher nur ein Stimmungsbild.
Da ich nun im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis allen von LG abrate und ich tatsächlich einige zu anderen Herstellern bewegen konnte, war es mir eine Freunde, vor knapp 4 Wochen noch eine E-Mail an LG hinterherzuschicken, dass der Umsatzverlust mittlerweile fünfstellig ist. Interessiert sicher auch keinen im Kundensupport, ist aber ein sehr befriedigendes Gefühl. Sobald der Umsatzverlust über 20.000 Euro liegt, geht die nächste E-Mail raus.
Ich habe mir vor etwa 2 3/4 Jahren einen LG OLED 55 Zoll zugelegt, der damals kurz vor Weihnachten mit Corporate Benefits auf knapp 1.000 Euro runtergesetzt war. Dabei handelte es sich um ein Modell, das nicht ganz so lichtstark war wie die teureren Exemplare. In einem normal beleuchteten Zimmer konnte man leidlich gut TV schauen; Gaming ging nicht, da zu viel Spiegelung und zu schwache Leuchtkraft. Auch HDR fiel dementsprechend mau aus. Das wusste ich im Wesentlichen auch vorher, von daher nicht wirklich ein Grund, über den TV herzuziehen. Das aber nur als Hinweis für diejenigen, die sich vielleicht ein etwas lichtschwächeres OLED-Modell holen wollen und nicht wirklich über einen richtig dunklen Raum verfügen (oder über Rolladen).
Der Fernseher ging exakt 3 Wochen nach Ablauf der zweijährigen Gewährleistung in die Binsen. Bildschirmschaden, wie ich mir bei zwei lokalen TV-Läden hatte bestätigen lassen. Nach einigen unfreundlichen Telefonaten mit dem LG-Kundenservice rief mich etwa 2 Wochen später dann auch tatsächlich ein Techniker an, der mir eine Reparatur angeboten hat. Die Kosten für Anfahrt und Reparatur sollten bei etwa 1.100 Euro liegen. Auf meinem Hinweis, dass dieser Betrag über dem Preis eines Neukaufs liegt, meinte er nur lapidar, dass das natürlich nicht ganz so perfekt sei. Ich habe dann über den Techniker einen Antrag auf Kulanz gestellt, da ja - wie gesagt - die Gewährleistung erst 3 Wochen vorher abgelaufen ist. Wieder 2 Wochen später rief der Techniker zurück. Ja, Kulanz gäbe es tatsächlich. Die Grenze würde aber bei 7 Tagen liegen. Nach meinem Hinweis, dass ich das für völlig inakzeptabel halte, wusste er auch nichts mehr zu sagen. Er konnte ja auch letztlich nichts dafür. Ich habe mich dann noch einmal per E-Mail an den Support gewandt und mein Anliegen noch einmal geschildert. Auch mit dem Hinweis, dass viele Kunden sicher auch verärgert wären, wenn ihr 1.000 Euro-Gerät nach 3 bis 4 Jahren kaputt geht. Von knapp 25 Monaten ganz zu schweigen. Antrag wurde abgelehnt und ich habe LG dann noch eine extrem unfreundliche Mail geschrieben und ihnen mitgeteilt, dass ich nie wieder irgendein LG-Gerät kaufen werde (ich war ohnehin nie ein großer LG-Käufer, aber ein Handy und einen BluRay-Player hatte ich schon von ihnen). Da kam natürlich keine Antwort zurück, hatte ich auch nicht erwartet, aber ich habe mich besser gefühlt.
Ich habe mir letztlich dann vor etwa einem halben Jahr den Samsung S95B in 65 Zoll geholt, der damals mit Corporate Benefits und einer Cash Back-Aktion für 1.355 Euro zu haben war. Das Modell hat damals in Testvergleichen auch deutlich teurere LG-Geräte abgehängt - vor allem auch bei der Lichtstärke. Ich bin mit dem TV bisher bestens zufrieden - fantastische Farben, super Leuchtstärke, vernünftig entspiegelt. Ich kann nun auch bei regulärem Licht gut zocken. Nur die 1-2 Stunden, wenn die Sonne direkt draufscheint, muss ich die Rolladen etwas runter lassen.
Wir haben hier mittlerweile drei Samsung-Fernseher, die alle über 10 Jahre alt sind und - bis auf den Plasma (bei dem sich ein kleiner Streifen nun durchs Bild zieht) - keinerlei Probleme damit.
Das nur als Gegenstimme zu LG! Gibt mit Sicherheit auch x Senioren, die nur Probleme mit Samsung hatten, von daher nur ein Stimmungsbild.
Da ich nun im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis allen von LG abrate und ich tatsächlich einige zu anderen Herstellern bewegen konnte, war es mir eine Freunde, vor knapp 4 Wochen noch eine E-Mail an LG hinterherzuschicken, dass der Umsatzverlust mittlerweile fünfstellig ist. Interessiert sicher auch keinen im Kundensupport, ist aber ein sehr befriedigendes Gefühl. Sobald der Umsatzverlust über 20.000 Euro liegt, geht die nächste E-Mail raus.
