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Dark Souls

Dark Souls
Firmen
Bandai Namco Entertainment, FromSoftware
Genres
Adventure, Role-playing (RPG), Hack and slash/Beat 'em up

I3bullets

Altenpfleger
Ein Core-Game definiert sich nicht über den Schwierigkeitsgrad.

Genauso wenig definiert sich Mainstream über den Schwierigkeitgrad.

Es gibt genug Indie- und Nischentitel, die - obwohl sie eine kleine Zielgruppe ansprechen - nicht sonderlich schwer sind, sondern ihren "Nicht-Mainstream"-Status primär über Settings, Spielmechaniken oder Komplexität erlagen.

Darks Souls ist ganz klar nicht der coregamigste Core-Gamer-Titel überhaupt, zudem ihn insbesondere viele Spielemedien machen, sondern schlicht und einfach nur ein Titel, der innerhalb der Core-Gamerschaft spezielle Zielgruppen anspricht: Nämlich entweder die, die sich gerne mit einem brutalen bis unfairem Schwierigkeitsgrad rumschlagen, um sagen zu können, dass sie was besonderes geschafft haben. Oder diejenigen, die eine Teil-Spielmechanik so lange bis in Letzte ausnutzen, um das Spiel im Endeffekt leichter zu machen - in diesem Falle Levelgrinding.

Ich hab doch gar nicht vom Schwierigkeitsgrad gesprochen :) In gewisser Weise werde ich das aber jetzt tun.
Meine Meinung, die sich auf verschiedene Testberichte, die Berichte hier und 30 Minuten Tutorial gründet:
Es ist kein "casual mainstream", weil man nicht wie Conan in die Gegnermassen stürmen, alles niedermetzeln und nahezu unversehrt weiterziehen kann.
Es ist kein "causal mainstream", weil man keine Geschichte vorgesetzt bekommt, sondern sie sich selbst erarbeiten muss (vielleicht sogar selbst ausdenken, aber so weit bin ich noch nicht, um das beurteilen zu können).
Es ist kein "casual mainstream", weil man (wie ich als Vorbesteller) die Limited Collector's Edition zum Preis des normalen Spiels bekommen kann/konnte.
Es ist kein "casual mainstream", weil Grafik hier nicht alles ist.
Es ist kein "casual mainstream", weil man kein Brot backen kann und sich keine vom Regen nassen Haare mit einem Feuerzauber trocknen muss. Sondern "nur" erkunden und kämpfen.

In meinem XBL-Profil habe ich mich als Gelegenheitsspieler in der "Relax"-Zone beschrieben. Also bin ich ganz bestimmt kein "core gamer" (und auch keiner, der sich brüsten will mit "ich habe DkS beendet!". Und Grinding hasse ich!). Mich fasziniert DkS einfach :) Es ist halt ein "Schwarz-Weiß-Spiel".
 

The Great Mepho

Sonntagsfahrer
Ich werde mich jetzt nicht hier im Thread breit machen, um das Spiel irgendjemandem madig zu machen, aber was diese Aussage betrifft, fahre ich komplett die Schiene von Harald Fränkel (siehe reshs Post weiter oben):...

Was ist los, Thommy? Nichts mehr los im GOW3-Thread?


Gestern Abend mußte ich noch über Rigor lächeln, weil er sich aus dem Forza 4 Thread zurückgezogen hat, von wegen es würde mit dem F4-Thread den Bach runtergehen...

Jetzt sitze ich hier im Büro (zum Glück nicht viel los) und mir fällt gerade die Kinnlade runter.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich dazu schreiben soll, oder ob ich es überhaupt möchte. Hier werden sich um ungelegte Eier Gedanken gemacht, daß ist schon nicht mehr feierlich.

Dark Souls ist nur ein Spiel!

Und wie zu jedem anderen Spiel gibt es verschiedene Meinungen. Die Presse hat natürlich ordentlich das Feuer in Bezug auf Coregamer geschürt. Doch letzten Endes entscheidet der Spieler, was ihm gefällt und was nicht.

Wenn ich diesen Thread so überfliege, das Wort "Cool" ist mir ja schon als erstes aufgestoßen, und jetzt noch den Bericht von Herrn Fränkel lese und als Krönung Thommy´s Beitrag, frage ich mich wirklich was ich verbrochen habe.

Ich spiele dieses Spiel, weil mir das Setting gefällt. Weil mir das Kampfsystem zusagt und ich mich über einen erarbeiteten Sieg mehr freuen kann, als wenn ich schlafwandlerich durchs Level laufe.

Dadurch wird weder mein Schwanz länger, auch nicht in meinen Träumen, noch verarbeite ich dadurch irgendwelche Kindheitserlebnisse. Ich kann ja noch nicht einmal damit prahlen. Bei wem auch. Die kleine Handvoll, die es hier im Forum spielt. Ich könnte ja noch nicht einmal innerhalb einer Party damit prahlen. Denn dann schaltet das Spiel absichtlich in den Offline-Modus.

Ich spiele dieses Spiel weil es MIR Spaß macht, nicht für Dich oder andere. Oder zum prahlen oder weil ich darauf stehe stundenlang zu grinden (was nur mal so am Rande nicht unbedingt nötig ist), oder weil ich jetzt denke: "Prima, jeder aus meiner Freundesliste sieht im Dashboard, was für ein harter Typ ich bin, denn ich spiele Dark Souls!" Falls das so wäre, wäre wohl auch ein besuch beim nächsten Therapeuten fällig.


Wenn mir jemand erzählt er hätte egal was für ein Spiel auf z.B. "Wahnsinn" durch, und ich das Spiel auch kenne und mir vortsellen kann, was das für eine Arbeit war, ob mit oder ohne Grinden, dann kann ich nur sagen: Respekt!

Und wenn ich das Spiel nicht kenne, dann freue mich trotzdem für denjenigen mit. Und wenn es, z. B. Gilder ist (X30 Pessimist), der ja bekanntlich selber sagt, er spiele nur Titel die nicht mehr als 2 Knöpfe brauchen, dann mache ich meine Witze darüber, aber freue mich trotzdem für ihn, wenn er Spaß hat. Egal was oder wie.

Ich käme nie auf den Sinn, jemanden sein Spiel schlecht zu machen. Leben und Leben lassen! Natürlich darf man seine Witze darüber machen. So reif sollten wir sein, um damit umgehen zu können. Aber manche Diskussionen gehen mir hier mittlerweile so auf die Nüsse!

Ich sehe das Forum mehr als Informationsquelle von Erfahrungen, Austausch von Tipps, Tricks, Lösungen, eigene Ersteindrücke, Reviews, Hilfestellungen bei Problemen usw.

Und jeder darf und soll seine eigene Meinung über ein Spiel haben. Und zwar NUR über das Spiel. Aber anzufangen Spieler bestimmter Titel in entsprechende Kisten zu stopfen finde ich zum *****n.

Seit GOW3 draussen ist, sehe ich Dich nichts anderes mehr spielen. Und das jeden Tag. Und? Das ist mir so egal. Es ist doch schön, wenn jemand was gefunden hat, daß ihn über längere Zeit beschäftigt und nicht langweilt. Muß ich mir darüber einen Kopf machen? Nein. Zum einen freut es mich, in diesem Falle für Dich. Andererseits ist es mir aber auch egal, da ich selber zu tun habe. Und wenn wieder ein Titel erscheint wie Forza 4 und wir mehr zusammen online fahren, wunderbar. Freue ich mich auch schon drauf.

Aber dieses persönlich werden, und das meine ich jetzt allgemein gesprochen, finde ich absolut überflüssig!

So, und jetzt mache ich Pause...
 
J

Jorini

Guest
der innerhalb der Core-Gamerschaft spezielle Zielgruppen anspricht: Nämlich entweder die, die sich gerne mit einem brutalen bis unfairem Schwierigkeitsgrad rumschlagen, um sagen zu können, dass sie was besonderes geschafft haben.

Ich finde, dass der brutale bis unfaire Schwierigkeitsgrad dem Spiel seinen speziellen Reiz gibt. Aber das alleine macht es nicht aus. Würde mir das Setting nicht so gut gefallen oder die vielen Möglichkeiten, das Spiel unterschiedlich anzugehen, dann würde ich mir das sicher nicht antun. Ein Call of Duty World at War im höchsten Schwierigkeitsgrad würde ich mir zum Beispiel nicht antun. Da fehlt mir einfach die Motivation dazu.
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Ich finde, dass der brutale bis unfaire Schwierigkeitsgrad dem Spiel seinen speziellen Reiz gibt. Aber das alleine macht es nicht aus. Würde mir das Setting nicht so gut gefallen oder die vielen Möglichkeiten, das Spiel unterschiedlich anzugehen, dann würde ich mir das sicher nicht antun. Ein Call of Duty World at War im höchsten Schwierigkeitsgrad würde ich mir zum Beispiel nicht antun. Da fehlt mir einfach die Motivation dazu.

Wie definiert man denn "schwierig" oder "unfair"? Ist ein Spiel schwierig, nur weil es einen dazu zwingt, mit äußerster Vorsicht vorzugehen? Ist ein Spiel unfair, nur weil es den Spieler nötigt, sich den Level einzuprägen?

Aus moderner Sicht vielleicht, damals war das aber Standard. Jedes Shoot'em up damals setzte voraus, dass man den Level auswendig lernte. Das hat man willentlich und gerne in Kauf genommen. Und wie hier schon geschrieben wurde: der Reiz kann auch darin liegen, sich etwas erarbeiten zu müssen; moderne Spiele neigen dazu, dem Spieler alles in den Rachen zu schmeißen.
Liegt vielleicht auch am Durchschnittsspieler heutzutage, dessen Aufmerksamkeitsspanne wohl im Nanosekundenbereich liegen dürfte. Spiele hatten halt damals noch mehr Nerdstatus und den Massenmarkt noch längst nicht erreicht.

Ich erhoffe mir von Dark Souls ein ähnlich intensives Spielgefühl wie damals z.B. von The Bards Tale. Da konnte man auch nicht im Dungeon abspeichern! Nein, da musste man vielmehr beutebeladen sich den Weg noch einmal zurückkämpfen. Kam durchaus häufiger vor, dass man dann kurz vor Garths Shop noch von einer schweren Gruppe Monster zerlegt wurde. Ist das unfair?

Ich glaube, jemand, der die Spiele von damals nicht kennt, kann nur so urteilen. Wer aber damals in den 80ern und frühen 90ern mit den Spielen groß geworden ist, freut sich über jedes Spiel, dass die ausgetretenen Wege moderner Konventionen verlässt.

Es war sicher nicht alles gut früher, aber die Entwicklung - gerade der Spielmechanik - hat für mich nicht den idealtypischen Verlauf genommen.
 

Lorion

Altenpfleger
... und jetzt noch den Bericht von Herrn Fränkel lese ...
Wobeis dem Fränkel in seiner Kolumne eigentlich primär um die teilweise extrem hohen Wertungen diverser Spielemagazine geht, die er bei Dark Souls nicht als gerechtfertigt ansieht, da Designentscheidungen und Spielschwächen die bei anderen Spielen als Negativpunkte mit Wertungsabzug bemängelt werden bei Dark Souls (und zuvor auch Demons Soul) plötzlich als Offenbarungen des Morgenlandes gefeiert werden.

Die provokante Schreibe ist im Endeffekt mit Absicht und vermutlich als Reaktion auf den Nerdrage gedacht, den die Fanboys in den Kommentaren zum Dark Souls Test auf GG losgetreten haben.

Davon ab gefällt ihm selbst das Spiel ja wohl auch ganz gut!
 

Lorion

Altenpfleger
Ich glaube, jemand, der die Spiele von damals nicht kennt, kann nur so urteilen. Wer aber damals in den 80ern und frühen 90ern mit den Spielen groß geworden ist, freut sich über jedes Spiel, dass die ausgetretenen Wege moderner Konventionen verlässt.
Über jedes sicherlich nicht, denn grundsätzlich bin ich schon froh drüber das Checkpoints mitlerweile sehr fair gesetzt sind bzw. gleich freies speichern möglich ist. Denn wenn ich mir mal überlege wieviele Spiele ich damals wirklich komplett durchgespielt habe... im besonderen irgendwelche Actionspiele wie Turrican, Super Probotector usw. ... da habe ich nie das Ende, vermutlich nichtmal mehr als die Hälfte des Spiels gesehen, einfach weils irgendwann sauschwer wurde.

Da bin ich schon froh das es mitlerweile einfach verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, wodurch wirklich jeder die Spiele auch bis zum Ende durchspielen kann. Den grad der Herausforderung kann sich dabei dann jeder selbst aussuchen.

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Mit Dark Souls hab ich mich gestern allerdings selbst angefixt, nachdem ich mir knappe 2 Stunden nen "Let's Play" angeschaut hatte (obwohl ich die Dinger eigentlich gar nicht mag). Das sah alles schon sehr interessant aus und der Typ ist im Endeffekt auch größtenteils wirklich durchs eigene Fehlverhalten abgekratzt. Zu überstürzt vorgegangen, nach dem Sieg über nen Boss nicht zum Lagerfeuer zurück und dadurch 11.000 Seelen verloren, beim Asylumdämon blöd auf dem Balkon rumgestanden und gewartet bis der ihn mit der Keule runterkloppt, anstatt das Vieh direkt anzuspringen... ähnlich beim Taurusdämon, schön gewartet bis der den Turm hochklettert anstatt ihm direkt ins Gesicht zu springen usw. usw.. Geil auch bei sonem größeren Dämonenritter gewesen "Buh, der ist ja billig, den kann man ja blocken!" *bratz* tot und zurück zum Lagerfeuer. :D

Sah mir jedenfalls soweit alles machbar aus und ich habs mir direkt bestellt, obwohl ich vorher ja noch skeptisch war. Mal schauen obs mir beim selber zocken dann auch noch Spaß macht oder ob ich hier wutentbrannt an der Kiste sitze! :D

Achja, anscheinend gibts das Spiel bisher ausschließlich in der Limited Edition?! Wollte eigentlich die Standardversion haben, da ich den ganzen Firlefanz nicht brauche, aber nirgendwo gefunden... habs mir dann bei Amazon.co.uk gekauft, da mir 75 € dann doch zu happig waren. Hoffe die verschicken das trotzdem aus ihrem Lager in Deutschland, Amazon EU S.a.r.L. steht jedenfalls in der Bestellung.
 

The Great Mepho

Sonntagsfahrer
Wobeis dem Fränkel in seiner Kolumne eigentlich primär um die teilweise extrem hohen Wertungen diverser Spielemagazine geht, die er bei Dark Souls nicht als gerechtfertigt ansieht, da Designentscheidungen und Spielschwächen die bei anderen Spielen als Negativpunkte mit Wertungsabzug bemängelt werden bei Dark Souls (und zuvor auch Demons Soul) plötzlich als Offenbarungen des Morgenlandes gefeiert werden.

Die provokante Schreibe ist im Endeffekt mit Absicht und vermutlich als Reaktion auf den Nerdrage gedacht, den die Fanboys in den Kommentaren zum Dark Souls Test auf GG losgetreten haben.

Davon ab gefällt ihm selbst das Spiel ja wohl auch ganz gut!


Das sehe ich ja auch so. Aber leider werden hier bestimmte Spielertypen geschaffen, bzw. in eine Schublade gesteckt. Und bei so was stellen sich mir gleich die Nackenhaare hoch.

Ich bin auch kein Freund von Spielen, in denen es keinen Speicherpunkt in den Leveln gibt. So Titel wie Megaman, da werde ich zum Pad-Vernichter!

Aber Dark Souls hat was. Und jetzt setze ich noch einen ´drauf und sage: "So schlimm wie alle schreiben, ist es nicht!"

Ich bin, wenn überhaupt, auch nur ein (fast) Allesspieler, und möglichst ohne Streß, aber schon ein bisschen fordernd. Mehr nicht. Und ich kann auch nur wiederholen, was schon viele geschrieben haben. Wenn man sich etwas Zeit läßt, die Gegnertypen beobachtet, nicht gleich blind um jede Ecke rennt, seine Möglichkeiten nutzt, vorhandene Items sinnvoll nutzt, dann sind die Standard-Gegner kein Problem mehr. Man darf sich nicht mit einem ganzen Rudel anlegen, etwas härtere Gegner lassen sich austaktieren.

Genau wie ihr, haben diese auch nur begrenzt Ausdauer und müssen im Kampf auch wieder Kondition sammeln. Und wenn sie genug Schaden genommen haben, greifen sie auch zum Heiltrank. Und wie ihr warten sie auf einen Fehler eurerseits.

Nur die Bosskämpfe sind ein anderes Kaliber. Da gilt es schnell zu sein. Denn die Bosse durchbrechen euer Schild. Hier gilt ausweichen und möglichst auf Distanz bleiben. Nur im richtigen Moment zuschlagen. Und wenn ihr noch einen Blitzzauber auf eure Waffe legen könnt, Hurra, das verursacht bei Drachen und ähnlichem fast doppelten Schaden.

Auch bei Dark Souls wird nur mit heißem Wasser gekocht. Vielleicht etwas heißer, aber das war es auch schon.
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Über jedes sicherlich nicht, denn grundsätzlich bin ich schon froh drüber das Checkpoints mitlerweile sehr fair gesetzt sind bzw. gleich freies speichern möglich ist. Denn wenn ich mir mal überlege wieviele Spiele ich damals wirklich komplett durchgespielt habe... im besonderen irgendwelche Actionspiele wie Turrican, Super Probotector usw. ... da habe ich nie das Ende, vermutlich nichtmal mehr als die Hälfte des Spiels gesehen, einfach weils irgendwann sauschwer wurde.

Da bin ich schon froh das es mitlerweile einfach verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, wodurch wirklich jeder die Spiele auch bis zum Ende durchspielen kann. Den grad der Herausforderung kann sich dabei dann jeder selbst aussuchen.

Sicher, ich freu mich auch über so manche Neuerung: den Siegeszug des Internets (und die damit verbundene Möglichkeit, nie mehr alleine spielen zu müssen), den graphischen Fortschritt, den immer stärker werdenden Koop-Gedanken, dass es viel weniger Spielegurken gibt als früher - und mit Sicherheit noch über 1000 andere Sachen.

Nur: Spiele, die ich mir damals "hart" erarbeitet habe, sind mir einfach viel nachhaltiger im Gedächtnis blieben. Sei es Dungeon Master, bei dem ich Tage mit Kartographieren verbracht habe, sei es Terra Cresta, bei dem ich auch heute noch jede Angriffswelle kenne, sei es Pirates, bei dem ich durch Bugs so oft im Basic (!) gelandet bin, dass ich Passagen davon 20x gespielt habe, sei es Wizardry 7, bei dem man nur mit Glück alleine über die ersten Gegnerhorden hinweg kam, sei es Ghost'n'Goblins, das ich wohl ungefähr 500x angefangen habe (und bis heute den Endboss nicht besiegt habe)...

Mir fehlt das einfach an modernen Spielen - wobei ich das auch nicht verallgemeinern möchte; gibt auch heute noch eine Reihe von Ausnahmen. Aber da kommt mir ein Dark Souls im Retro-Style gerade recht.

Ich kann aber auch Jeden gut verstehen, der nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt und nur noch "2 Knöpfe" drücken möchte, um durch eine komplett lineare Schlauchkampagne geführt zu werden. Ich mache das ja auch ganz gerne und ist in keiner Weise wertend gemeint.

Ich freue mich einfach, dass es auch heute noch Spiele gibt, die einen anderen Weg einschlagen (und auch damit kommerziell erfolgreich sind). Das gibt mir einfach das Gefühl, nicht alleine zu sein ;) Gibt anscheinend noch genug Spinner, die sowas gerne spielen :D

Habe gestern mal Demon Souls angefangen und mich durchs Tutorial gekämpft. Sah äußerst vielversprechend aus. :thumbsup:

Dark Souls lässt noch auf sich warten, kann sich bei Zavvi nur noch um Wochen handeln...
 
Zuletzt bearbeitet:

resh

Frührentner
Ach Leute.....Spielen soll Spass machen und wer Bock drauf hat Dark Souls zu spielen der soll es tuen.
Ich denke wir sind hier doch alle alt genug aber manchmal zweifel ich daran.

Coregamer/Casualgamer alles blödsinn in meinen Augen. Ich würde auch nen HelloKitty Shooter spielen wenn er Spass macht.
 
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