Ich finde es ein bisschen bedauerlich, dass im Gegensatz zu Origins keine passiven Skills gibt, die man nach Erreichen des Level Caps noch steigern kann. Das war ein echt cleveres System, dass einem ermöglicht hat, den Charakter auch nach Erreichen des Level Caps nocht weiter verbessern zu können.
Ich hab jetzt Stufe 50 erreicht und es kratzt schon ein wenig an der Motivation, dass man zwar andauernd angezeigt, dass man x EP bekommt, aber im Prinzp absolut nichts davon hat.
Wenn das hier klappt (ist für mich ein Experiment) werde ich das genauso in RdR2 machen. Strikt der Hauptgeshcichte folgen, danach mich in aller Ruhe den vielen Möglichkeiten der offenen Welt hingeben und mich treiben lassen. Die Story von GTA habe ich noch nie durchgespielt ebenfalls weil ich zu sehr in den Nebenaufgaben hängen geblieben bin.
Ich hege meine Zweifel daran, dass das gelingt. Dieses Experiment würde bei jedem traditionellen AC (inkl. Origins) mehr oder weniger funktionieren. Und wahrscheinlich auch bei den meisten Open-World-Spielen und RPGs.
Aber AC Odyssey bricht ziemlich deutlich mit den klassischen Erzählsträngen, die einen von A nach B nach C führen. Das ist für Dich wahrscheinlich noch nicht absehbar, aber es gibt im Verlaufe des Spiels mehrere Punkte, an denen die Hauptquest, die Odyssee, im unterschiedliche Erzählstränge aufgebrochen wird, die zwar teilweise eigenständig agieren, aber im Zusammenhang miteinander stehen.
Zudem werden die einzelnen Erzählstränge auch noch in einzelne Subplots aufgeteilt, die sowohl zusammenhängen als auch unabhängig voneinander sind. Und dann kommt nach dazu, dass diverse der "!"-Quests, die auf den ersten Blick wie Nebenquests aussehen und es teilweise auch sind, in Wirklichkeit Unterquests eines größeren Erzählstranges sind, der ohne den Abschluß dieser "Nebenquests" kaum oder gar nicht vorangetrieben werden kann.
Ich bin mittlerweile an einem Punkt, an dem sich die Odyssee in 4 Hauptstränge mit diversen Unterquests aufgeteilt hat, so dass ich in locker 8-9 verschiedene Richtungen gehen könnte, um die Odyssee als Ganzes voranzutreiben.
Ich denke, Du hast Dir mit Odyssey absolut das falsche Spiel ausgesucht, um vor dem Erscheinen von RDR 2 mal eben die Hauptstory durchzuspielen. Aber ich bin dennoch gespannt, ob es Dir gelingt.
Hehe, hier gehe ich strikt den weg des Kriegers. Ab und an mal schleichen ist okay und mal ein Attentat zur rechten Zeit... Aber einen echt heftigen Gegner auf ne hohe Klippe oder Hausdach zu locken und ihn dann runter zu kicken ist einfach köstlich. Derzeit kämpfe ich gerne mit dem Speer. Das Kampfsystem ist echt sowas von genial!. Für mich ein weiterer Grund mit der Story bevorzugt weiter zu machen. bei meinen Lieblingsskills steht imemr dran "Kommen Sie in der Story weiter voran um dies freizuschalten".
Ein reiner Krieger-Build funktioniert in Odysssey meiner Erfahrung nach so gut wie gar nicht. Eigentlich sind die Krieger-Fähigkeit nur Ergänzungen zu einem Jäger- oder Attentäter-Build. Als Krieger bewegst Du Dich mehr oder weniger die meiste Zeit im offenen Kampf, was bedeutet, dass Deine Taten gesehen werden, was wiederum darin endet, dass Du Dir saftige Kopfgelder einhandeltst. Und das wird Dauer entweder teuer (ein maximales Kopf zu entfernen kostet um die 10.000 Drachmen) oder wirst Dich der Problematik stellen müssen, dass Du andauernd 3, 4, 5 Söldner, teilweise mit höherer Stufe als Deiner, an den Hacken hast. Und das bedeutet im schlimmsten Fall, dass Du schneller tot bist, als Du gucken kannst. Wenn Du 3 Söldnern im offenen Kampf gegenübersteht und diese vielleicht auch noch Gift- und Feuer- und Flächenschaden anrichten, können die Dich innerhalb von wenigen Sekunden komplett zerlegen.