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X30 Floki

Rentenbezieher
Moment, was???
Du hast 500 Euro in ein Free2Play-Spiel gesteckt??? Das wahrscheinlich in vier Wochen keiner mehr spielt? :Frage:
Oder hab ich das falsch gelesen? Ich hab es mehr als einmal gelesen....

Hut ab!


Es gibt f2p Titel, die nur Müll sind. Da bringt auch der inGame Kauf nix.
Ich kann mit Star Trek gar nix anfangen, weiß aber, dass das 1. auf PC schon länger erfolgreich ist und 2. ist das von denen, die auch Neverwinter gemacht haben. Die wissen, wie man f2p macht. Ich bin dort bei jenseits von 2.000 Spielstunden, habe 40€ investiert. Hätte ich mir jeden Monat ein Spiel für 70 € gekauft, wäre es teurer gewesen und hätte nicht unbedingt die Zeit unterhalten.
F2p bietet manchmal mehr als viele Vollpreis-Spiele.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Nur damit ich es richtig verstehe, denn so ganz erschließt sich nicht der Mehrwert von F2P.
Grundsätzlich sind doch alle Spielfunktionen enthalten, auch für Nichtbezahler, oder? Also hat letztlich ein zahlender Kunde doch keine wirklichen Vorteile, als jemand, der halt nur mehr Zeit, statt Geld investiert, oder?
Bei Star Trek Online scheint es aber, so las sich das jetzt für mich raus, als hätte man nur Chancen an die großen Pötte zu kommen, wenn man diese quasi für 90 Euro oder so kauft. Entscheide ich mich also in diesem F2P-Titel dazu, kein Geld auszugeben, kriege ich niemals das beste Schiff und hab somit keine Chance.
Aber ist sowas nicht unfair?

Ich habe ein bisschen verfolgt, wie du @X30 Floki, "Neverwinter" gespielt hast, und das wiiiirklich viel. Respekt erstmal zu dieser Leistung! :top: Worin bestand denn deine Mikrotransaktion? Was hat dich an dem Spiel 40 Euro gekostet?

Ich stelle mir das ein bisschen anders vor, Thema Battlefield (3 und 4).
Dort gab es die Möglichkeit, gegen Echtgeld die sogenannten "Player- & Weapon-Shortcuts" zu kaufen, also quasi alle freischaltbaren Waffen und Trupp- bzw. Soldatenupgrades von Anfang an zu haben. Das war aber nichts, was man nicht durch etwas längeres und intensiveres Spielen auch geschafft hätte. Kann natürlich jeder so machen wie er will, aber ich hab das nicht eingesehen, denn für mich bestand ja ein nicht geringer Reiz bei Battlefield darin, alle Waffen- und Klassenfreischaltungen eigenhändig zu schaffen. Als ich das dann hatte, war ich schon irgendwie stolz.

Aber ist das jetzt bei STO gar nicht möglich? Vielleicht verstehe ich auch einfach das Konzept dahinter nicht, in diesem Fall.
 

X30 Floki

Rentenbezieher
[MENTION=1826]X30 Trucase[/MENTION]:
Nehmen wir mal F2Ps wie "Battle Island" oder dieses Kampfspiel im alten Rom von der 360. Im Endeffekt sind es stumpfe Handy/Tablet Spiele. Der Support ist bescheiden, die Spieltiefe ebenso. Eigentlich nix, was auf einer Konsole wirklich Sinn macht.
Anders sehe ich es da bei Neverwinter, so wird es wohl auch bei Star Trek sein. Neverwinter ist ein MMORPG, was mit Sicherheit nicht mit Story glänzt. Die Grafik kann auch nicht annähernd an Witcher 3 heran reichen, das ist aber generell bei MMORPGs ja nicht möglich, da geht jedes System in die Knie. Ich versuche das System des F2P in dem Spiel so kurz wie möglich zu halten, wird aber nicht kurz werden :D

Ich habe mich die ersten 3-4 Monate durch Neverwinter durch"gebetet" (beten ist bis zu 6 Mal am Tag möglich, gibt XP und verschiedene InGame Währungen), es eher nur wenig gespielt (da war eher Titanfall angesagt). Als meine Frau dann mit eingestiegen ist, haben wir zu zweit deutlich mehr gespielt. Und da beginnt dann auch der Reiz, denn Neverwinter ist nichts für Solisten. Man kann sämtliche Kampagnen und Missionen mit 1-5 Spielern bestreiten, ab dem Endgame sind 5 Leute schon Pflicht (die Gewölbe, von man was gutes und die wichtige Währung bekommt benötigen 5 Leute) - in der Gilde ist man mit bis zu 40 Leuten dabei, Drachen zu bekämpfen. Das bietet (mit Ausnahme von ESO evtl., kenne ich nicht sehr viel von) kein Spiel auf der One.
Um aber wirklich im Endgame was reißen zu können, muss man seine Ausrüstung entsprechend hoch bringen. Und da kommt der Teil mit den Mikrotransaktionen. Man kauft sich eine Währung namens ZEN (eine von SEHR VIELEN Währungen im Spiel!!). Diese Zen kann man nutzen, um im inGame-Store einzukaufen - und da gibt's eine Menge, seien es Reittiere, Begleiter etc.
Nur mal als Beispiel: Die zweitbeste Reittierklasse kostet 3500 Zen also 35 €. Die beste Reittierklasse hingegen kann man dort nicht kaufen, die kann man nur aus Kisten ziehen, für die man Schlüssel kaufen muss (genau, mit Zen). Die Kisten gibt's natürlich zu hauf ;)
Nebenbei kann man die gekauften Zen auch gegen eine weitere inGame-Währung eintauschen (Astraldiamanten), dafür gibt es einen Handel. Diese Astraldiamanten kann man sich im Spiel (hart!) erarbeiten. Das ist auch die Währung, mit der man im spielinternen Auktionshaus handelt. Einige Spieler betreiben seit Monaten eher nur Kauf- und Verkauf am Markt als das sie das eigentliche Spiel spielen.
Mal als Beispiel: 1000 Zen = 10 € = aktuell ca. 380.000 Astraldiamanten. Die oben genannten beste Reittierklasse kann man nur im Auktionshaus kaufen, rechnet man die Preise in Zen bzw. Euro um, ist mindestens bei 20k Zen also 200 €. Wenn man also nicht das Glück hat, eines dieses Reittiere aus einer Kiste zu bekommen (bei weit über 1000 Kisten hatte ich nicht eins!!), muss man also SEHR viel spielen oder Geld ausgeben. Ich habe übrigens keines dieser Reittiere gekauft, weil ich dann doch meine Grenzen habe ;)

In meiner Gilde haben ein paar Leute die dickste Ausrüstung und gleich mehrere dieser Reittiere - da bin ich dann recht weit von weg. Ich könnte sicher noch mehr Zeit in das Spiel stecken, aber irgendwie geht's einfach nicht mehr. Geld stecke ich da auch nicht rein - die 40 €, die ich investiert habe, waren für 5000 Zen, als es mal einen Sale im XBL Store gab (5000 Zen für ca. 42 €, dank eBay ca. 40 €). Wofür ich die ausgegeben habe, weiß ich gar nicht mehr. Da ich mir die Zen auch mit der inGame Währung hole (müselig, aber man kommt voran), ist das eh gemischt.

Im Endeffekt kann man sich mit viel Geld sofort auf den maximalen Level spielen und sich mit guten Gefährten und Reittier eindecken. So kommt man schneller voran. Für mich besteht der Reit aber nicht daran, sondern mich selbst hochzuspielen - und so lerne ich meinen Charakter wenigstens selbst kennen und habe ihn nicht gleich - ohne Ahnung von der Spielmechanik - auf Level 70. Zudem spiele ich im Wechsel 3-4 Charaktere (es gibt 8 Klassen, die alle SEHR verschieden sind).
Für mich bietet NEverwinter viel mehr Spieltiefe als fast jedes andere Spiel - aber ganz ohne meine Frau und mittlerweile viele Leute auf meiner F-List und in der Gilde wäre dem wohl nicht so. 12er Partys sind schnell mal voll. Dazu gibt's sehr oft Events (Halloween z.b., ein 3-Wochen Winterevent mit vielen Geschenken).

Die Entwickler bieten halt viel, das Spiel bietet sehr viel Abwechslung. Ich habe ein paar hundert Stunden gebraucht, um wirklich mal soweit zu sein, dass ich auch andere Leute in einer Gruppe durchziehen konnte. Dafür muss man im Endeffekt eine Menge Wissen vom Spiel haben, die man nicht einfach so vor die Füsse geworfen bekommt. Allein die richtige Skillung eines einzigen Charakters und die beste Zusammensetzung von Reittieren und Gefährten zusammen mit diversen Boni ist schon eine Wissenschaft.
 

Phoenix0815

Stütze der Senioren-WG
Wie ist das denn mit dem Kämpfen? Wenn ich mich richtig erinnere, musste man "immer kicken" , damit der Protagonist zuschlägt, oder Zauber wirkt - ist das noch so ? Oder liege ich da ganz falsch, denn ich meine, daß war eine Sache, die mich damals vom ansonsten sehr schönen Neverwinter gestört hat.

Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk
 

Krombacherjung

Altenpfleger
Mafia 3 im Sonderangebot für 38 Euronen für Ps4 mitgenommen. Eigentlich habe ich derzeit mehr als genug zu zocken, aber ich wollte es mir eh irgendwann holen.:D
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Danke für die ausführliche Erklärung.
Wenn man das so ins Spiel einbaut, könnte das für die Entwickler tatsächlich lukrativer sein, als einmal 50 € für einen Vollpreistitel zu verlangen. Klar, die Mannschaft muss entlohnt werden, neue Inhalte braucht es auch dauernd neu. Ich sehe es ja gerade auch an "Elite: Dangerous". Da hab ich initial 25 Euro für das Spiel gezahlt, und -ich glaub- nochmal 25 Euro für den Season Pass.
Das Spiel selbst ist vollwertig nutzbar, aber es gibt auch Mikrotransaktionen im Spiel. Nicht aber, um dem Spieler einen Vorteil zu verschaffen, sondern dies bezieht sich auf optische Veränderungen, kleine Gimmicks für's Cockpit, Raumschifflackierungen - nur Kleinigkeiten. Aber einige Leute kaufen das trotzdem, weil sie dem Entwickler damit ihren Respekt zollen, da Frontier Developments wirklich unglaublich viel leistet, um aus "Elite: Dangerous" wirklich kontinuierlich ein immer besseres Spiel zu machen.

Da wird nicht eben, wie bei einem Triple A-Titel, einmalig Arbeit reingesteckt, bis im kommenden Jahr der nächste Teil kommt, sondern dies ist ein Projekt, das sich über Jahre hinzieht. Es ist ein Nischenprodukt für eine kleine Gruppe von Spielern. Aber eben genau diese sind treu und helfen auch bei der Verbesserung. Heraus kommt etwas, auf das Entwickler wie Spieler gleichermaßen stolz sein können.

Gut, man muss halt mit der Zeit gehen.
Danke für deinen wertvollen Beitrag. :top:
 

ovwa

Kaffeefahrtpendler
Sooooo.... diese langen Texte zum obigen Thema haben mich veranlasst....

Battleborn für 5 Euro beim Media Markt zu kaufen :D
 

Frosch

Achievement Panda
Team
Kleine virtuelle Shopping-Tour getätigt. Mitgenommen wurde:

Death God University
Anode
Castle Invasion: Throne Out
Monster Jam: Crush it!
sowie die Escapists DLC
 

X30 Floki

Rentenbezieher
[MENTION=1826]X30 Trucase[/MENTION]: Muss auch noch etwas hinzufügen: Das Spiel wird ständig entwickelt, seit August 2015 gab es nun 5 große DLCs, natürlich gratis. Da zahlt man ja auch woanders schnell mal 10-20 € pro DLC ) oft mit weit weniger Inhalt.

Back to topic: Gestern noch State of decay geholt. Überlege jetzt moch wegen TWD : Michonne. Wie ist der Teil im Vergleich zu den beiden anderen?
 
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