Trails in the Sky SC
Ich geb's ganz offen zu, Trails in the Sky SC ist stellenweise an meinen daran gesetzten Erwartungen gescheitert. Dabei ist es eigentlich ein typisches Trails, mit allen Trails üblichen Stärken und Schwächen. Das Writing, die Charaktere, hintenraus die Geschichte vereinen sich zu einem wahren Traum. Gut, das Kampfsystem entspricht original dem Vorgänger, was Segen und Fluch zugleich ist, doch im Kern habe ich über weite Strecken wirklich gute Kämpfe erlebt - manchmal wirft einem dieses Spiel einfach sehr viele Gegner ins Gesicht. Den Rest kennt man wie gesagt aus dem Vorgänger. Verglichen mit späteren Teilen ist das Kampfsystem hier noch sehr spartanisch, aber Spaß macht es definitiv.
Selbst bei den Nebenquest konnte SC weitgehend die Serien-Stärken abrufen, wäre es mir nicht irgendwann zu viel gewesen. Einige Nebenquests, wie eine Detektiv-Mission recht früh im Spiel, dauerten durch unnötige Füller eine gefühlte Ewigkeit. Überhaupt drängte sich immer wieder der Eindruck auf, dass Sky SC einige Längen besitzt, die ich so im direkten Vorgänger noch nicht wahrgenommen habe.
Mein Haupt-Kritikpunkt bleibt dabei das Pacing, wobei SC eigentlich wirklich gut startet - so fair möchte ich sein. Die ersten beiden Kapitel (Prolog und Kapitel 1) haben mich unfassbar gut unterhalten, doch spätestens in Kapitel 3 kippte es gemächlich in Richtung Frust. Den Spieler nochmal durch diverse Schauplätze eines Vorgängers zu jagen ist bei dieser Reihe nicht neu, doch praktisch alles noch mal komplett zu recyclen ist vielleicht etwas zu viel des Guten, zumal man im vorletzten Kapitel sogar erneut das komplette Königreich durchläuft.
So fühlte sich Trails in the Sky SC stellenweise wie ein teilweise Remix des Originals an, der dessen ziemlich perfektes Pacing nicht erreicht. Fairerweise haben aber insbesondere die Kapitel 6-8 meinen Spieltrieb wieder so richtig beflügelt, mit teils tollen, neuen Schauplätzen und Tonnen an sehr gutem Humor, zumal die Geschichte dann irgendwann einfach liefert. Trotz aller Krittelei hat der Nachfolger mir hintenraus alles gegeben was ich mir davon erhofft habe. Das Finale war packend, intensiv und entschädigte für viel repetitiven Kram. Bin jedenfalls froh diese Wissenslücke endlich schließen zu können.
Ich geb's ganz offen zu, Trails in the Sky SC ist stellenweise an meinen daran gesetzten Erwartungen gescheitert. Dabei ist es eigentlich ein typisches Trails, mit allen Trails üblichen Stärken und Schwächen. Das Writing, die Charaktere, hintenraus die Geschichte vereinen sich zu einem wahren Traum. Gut, das Kampfsystem entspricht original dem Vorgänger, was Segen und Fluch zugleich ist, doch im Kern habe ich über weite Strecken wirklich gute Kämpfe erlebt - manchmal wirft einem dieses Spiel einfach sehr viele Gegner ins Gesicht. Den Rest kennt man wie gesagt aus dem Vorgänger. Verglichen mit späteren Teilen ist das Kampfsystem hier noch sehr spartanisch, aber Spaß macht es definitiv.
Selbst bei den Nebenquest konnte SC weitgehend die Serien-Stärken abrufen, wäre es mir nicht irgendwann zu viel gewesen. Einige Nebenquests, wie eine Detektiv-Mission recht früh im Spiel, dauerten durch unnötige Füller eine gefühlte Ewigkeit. Überhaupt drängte sich immer wieder der Eindruck auf, dass Sky SC einige Längen besitzt, die ich so im direkten Vorgänger noch nicht wahrgenommen habe.
Mein Haupt-Kritikpunkt bleibt dabei das Pacing, wobei SC eigentlich wirklich gut startet - so fair möchte ich sein. Die ersten beiden Kapitel (Prolog und Kapitel 1) haben mich unfassbar gut unterhalten, doch spätestens in Kapitel 3 kippte es gemächlich in Richtung Frust. Den Spieler nochmal durch diverse Schauplätze eines Vorgängers zu jagen ist bei dieser Reihe nicht neu, doch praktisch alles noch mal komplett zu recyclen ist vielleicht etwas zu viel des Guten, zumal man im vorletzten Kapitel sogar erneut das komplette Königreich durchläuft.
So fühlte sich Trails in the Sky SC stellenweise wie ein teilweise Remix des Originals an, der dessen ziemlich perfektes Pacing nicht erreicht. Fairerweise haben aber insbesondere die Kapitel 6-8 meinen Spieltrieb wieder so richtig beflügelt, mit teils tollen, neuen Schauplätzen und Tonnen an sehr gutem Humor, zumal die Geschichte dann irgendwann einfach liefert. Trotz aller Krittelei hat der Nachfolger mir hintenraus alles gegeben was ich mir davon erhofft habe. Das Finale war packend, intensiv und entschädigte für viel repetitiven Kram. Bin jedenfalls froh diese Wissenslücke endlich schließen zu können.

