• Wichtig für neu Mitglieder

    Aktuell haben wir das Problem dass Mail an GoogleMail nicht ankommen. Wenn du dich registrien möchtest gib bitte keine GoogleMail an.

    Euer Forenteam

  • Herzlich Willkommen bei den Konsolen-Senioren!

    Wir sind eine deutschsprachige Community, die Spielern über 30 Jahren seit 2007 ein Zuhause im Internet bietet, in dem sie sich mit gleichgesinnten und erwachsenen Spielern über ihr Hobby austauschen und zu gemeinsamen Aktivitäten verabreden können.

    Entstanden aus den Xbox-Senioren (früher: XBL-Senioren) und den PSN-Senioren bieten wir mittlerweile eine konsolenübergreifende Diskussions- und Verabredungsplattform, bei der das respektvolle Miteinander und der Spaß am Hobby im Vordergrund stehen.

    Neben konsolenspezifischen Unterforen und Multiplattform-Spielethreads bieten wir auch eine Retro-Ecke und einen Bereich, in dem sich für die immer größer werdende Anzahl Spielen, die Cross-Plattform-Play unterstützen, verabredet werden kann.

    Egal, ob Du einfach nur über Spiele diskutieren möchtest, Dich mit anderen Spielern verabredet willst oder einfach nur Deine Spielerfahrungen mit anderen teilen möchtest, bist Du bei uns herzlich willkommen.

    Natürlich kannst Du auch einfach weiter passiv bei uns mitlesen, aber warum schnappst Du Dir nicht einfach Deine Tastatur, registrierst Dich bei uns und gestaltest die Community durch Deine Teilnahme aktiv mit?

    Wir freuen uns auf Dich!

Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Also hast du quasi ein neues Spiel begonnen mit Chris? Gibt's da nicht diverse Synergieeffekte, wenn man zuerst mit einer Figur spielt, dann ein Save anlegt und in diesem Spiel mit der anderen Person spielt?
 

Pingu

Kaffeefahrtpendler
Ah stimmt, mitten in einem Gespräch den Thread wechseln macht natürlich Sinn... nicht.

Man kanns auch übertreiben mit eurer "Offtopic" Aversion...

@schockbock Sorry, darf hier nichts mehr dazu schreiben.
 

Eirulan

Frührentner
@Pingu versteh' ich jetzt nicht, wieso solltest du hier nichts mehr schreiben dürfen - du hast RE durchgezockt und daher sind deine 2,3 Posts hierzu doch völlig legitim.

--------------------

... ich bin über die Feiertage weniger zum Zocken gekommen, trotzdem habe ich die letzten paar Tage zwei Titel durchgespielt.
Nach den >300h Bioware die letzten Wochen konzentriere ich mich nun weiterhin erstmal auf kleinere Titel, auf die ich schon länger ein Auge geworfen hatte oder die mir im Plus-Katalog aufgefallen sind und die ich nun beenden will, bevor sie daraus wieder verschwinden.

Da wäre zum Einen Der kühne Knappe (the plucky squire)

Puuuh - wo fange ich da bloss an..? Auch mit sehr viel gutem Willen muss ich hier leider zum Schluss kommen, dass das mit Abstand der schlechteste Titel war, den ich im mindestens letzten halben Jahr gespielt habe. Ein Erklärungsversuch folgt.

Ich will wirklich versuchen, das Positive hervorzuheben. Das Spiel gibt sich alle Mühe, immer wieder für Abwechslung zu sorgen und ständig neue Ideen reinzuwerfen. Trotzdem war ich nach spätestens der Hälfte arg gelangweilt und im letzten Viertel regelrecht verärgert. Woran lag's..? Über diese Frage habe ich mir schon während des Spielens und auch danach noch den Kopf zerbrochen.

  • Das Setting mit der 2D Bilderbuchwelt, die man dann verlassen und im 3D Kinderzimmer weiterspielen kann ist ja grundsätzlich sehr interessant und hat auch mich neugierig gemacht, nur fand ich, machte man dann aus dem Setting viel zu wenig. V.a. die Geschichte und die Charaktere waren einfach sterbenslangweilig.
  • Potenzial nicht ausgeschöpft: Obwohl ich die grundlegenden Ideen und das charmante Design mochte, hat man aus den guten Aspekten viel zu wenig herausgeholt (bspw. die Sache mit den austauschbaren Wörtern und dass sich dadurch Dinge im Buch geändert haben fand ich gut), dafür hat man aus dem - vielen! - schlecht Geklauten zu viel eingebaut. Irgendwie hat man hier für meinen Geschmack zu viel versucht reinzuwerfen und das was da ist ist nun alles nur so halbgar, anstatt dass man sich auf vllt. die Hälfte konzentriert hätte, diese dafür dann aber besser ausgearbeitet.
  • Anfangs genervt, später beinahe schon fast wütend gemacht hat mich die schlechte Angewohnheit des Spiels, einem STÄNDIG die Kontrolle wegzunehmen!! Man kommt auf eine neue Seite - mehrsekündiger Schwenk zu einer (schon 10-mal gesehenen) verschlossenen Tür, gefolgt von einem unnötigen Dialog, dass man dafür wohl einen Schlüssel bräuchte, oh, wo könnte der wohl sein - Schwenk auf die einzig andere Stelle der Seite, an der er sein könnte... Schlüssel gefunden - mehrsekündiger Schwenk zur Tür und Dialog, den Schlüssel dort doch jetzt auszuprobieren... Überhaupt die Dialoge - ausufernd und langatmig ist noch höflich umschrieben, zumal NICHTS davon auch nur irgendwie spannend oder interessant wäre...
  • Technische Probleme und Glitches: Zum Release hat das Spiel wohl einiges an Prügel eingesteckt aufgrund mehrerer gamebreaking Bugs, u.a. aus diesem Grund habe ich in der Hoffnung auf Besserung nun auch mehrere Monate gewartet. Von gamebreaking Bugs bin ich verschont geblieben, dennoch kam es mehrere Male vor, dass ich eine Buchseite nicht verlassen konnte oder dass das Spiel während Bosskämpfen plötzlich nicht mehr auf meine Eingaben reagiert hat. In allen Fällen half nur ein Neustart.
  • Mangelnde Herausforderung: das Spiel ist selbst auf dem "schweren" Modus ein einziger Pipifax, sowohl bei den Kämpfen als auch bei den "Rätseln". Hinzu kommen noch uninspirierte Bosskämpfe, die dann unnötigerweise am Schluss auch noch mal alle wiederholt werden, obwohl sie schon beim ersten Mal nicht wirklich spassig waren...

Alles in Allem von den beiden in den letzten Tagen im weitesten Sinne als 3D-Plattformer zu bezeichnenden Spielen bei mir mit weitem Abstand hinter "Bang-on-Balls".
Hab's in einer Session durchgespielt, Spielzeit waren knapp 10h.

--------------------

Zum Zweiten wäre dann da noch Syberia: The World Before und das hat mir im Gegenzug ziemlich gut gefallen :)
Vor allem für Liebhaber eher ruhigerer Spiele und Leute, die gerne klassische Musik, im Speziellen Pianomusik mögen, zu empfehlen. Kann man auch ohne Vorkenntnisse der Vorgängerteile spielen.
Hier in aller Kürze ein, zwei Gedanken dazu:

  • Die emotionale Geschichte hat mich von Anfang an interessiert und mitgenommen. Sie wird über zwei Zeitebenen erzählt (2. Weltkrieg bzw. kurz davor und die "Jetztzeit", die im Spiel die Nullerjahre dieses Jahrhunderts sind), die geschickt miteinander verknüpft wurden. Ich empfand die Story als tiefgründig und packend, das Spiel lässt sich aber oft Zeit und erwartet das auch von seinen Spielern. Die beiden Hauptprotagonistinnen, Kate Walker und Dana Roze, empfand ich beide als interessant und liebenswert und habe mit den beiden die ganze Zeit mitgefiebert :)
  • Wunderschöne Grafik und detaillierte Schauplätze: Mit der visuellen Gestaltung des Spiels hat man sich trotz offensichtlich geringem Budget viel Mühe gegeben, insbesondere die verschiedenen Orte sind sehr detailliert und atmosphärisch.
  • Der Soundtrack ist einfach nur hervorragend, wie gesagt insbesondere für Liebhaber von klassischer Musik. Er passt jederzeit super zur jeweiligen Spielwelt und der Stimmung.
  • Auch die Rätsel fand ich sehr gut umgesetzt, es handelt sich hier zumeist um irgendwelche Logikrätsel, selten mal muss man einen Gegenstand von A nach B tragen, gut durchdacht, recht herausfordernd, immer logisch und gut in die Geschichte integriert.

Spielzeit hier waren ca. 13h über zwei Abende.
 
Zuletzt bearbeitet:

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Kommentare zu einer "10-Stunden-Session" und dass man auf die Art halt in drei Wochen drei Bioware-Schinken wegfressen kann, lass ich mal sein ... :D
Syberia: The World Before

Das hat mir auch gefallen, wobei es gegen Ende zunehmend zäh wird, weil die gut aufgemacht und vielversprechende Geschichte dann doch "nur" zu einem sehr privaten Familiendrama wird, das mich nicht so richtig hinterm Ofen vorlocken konnte.

Aber eingedenk des Umstandes, dass Sokal - Gott hab ihn selig - nicht mehr mit an Bord war und das Dingens übrigens eine Microids-Entwicklung ist - wobei diesmal das Hit-or-Miss zugunsten des Erfolgs ausgeschlagen war -, find ich das Spiel und seine Produktionswerte schon bemerkenswert.
 

Eirulan

Frührentner
Ach kuck, ich dachte, der Benoit Sokal hätte hier federführend noch mitgewirkt und es wäre sozusagen sein "Vermächtnis".
Dass er hier gar nicht mehr mit an Bord war, war mir jetzt neu :)
Ja, hinten raus ist das Ganze einfach nur eine Familiengeschichte, wenn man so will passiert im Endeffekt nicht viel.
 

Kant ist tot!

Aushilfe der Essenausgabe
Road to 96
Konzeptionell interessantes Spiel. Eine Art Telltale Adventure, bei dem wir es mit Teenagern aus einem autoritären Staat über die Grenze schaffen müssen. Spielt 1996 und es liegt nahe, dass wir aus den USA nach Kanada fliehen, auch wenn es meines Erachtens nicht explizit so benannt wird.

Wir starten jedes Mal einen neuen Run, der entweder darin endet, dass wir es über die Grenze schaffen, verhaftet werden oder auch sterben. Dann geht es mit dem nächsten Teenager von einem anderen Startpunkt aus wieder los. Dabei muss man zusehen, nicht zu verhungern und hier und da etwas Kohle zu verdienen oder auch zu klauen.

Die Ereignisse auf dem Weg zur Grenze sind das jedes Mal andere, aber wir begegnen immer wieder den gleichen Kernfiguren des Spiels und lernen deren Hintergründe kennen.

Außerdem können wir mit unseren Handlungen die politische Zukunft des Landes und das Schicksal der wiederkehrenden Charaktere mitbestimmen.

Nach 6 erfolgreichen Runs laufen dann die Credits. Jedenfalls bei mir, keine Ahnung, ob es immer so ist, gehe aber stark davon aus.

Wenn man mit der Telltale Formel etwas anfangen kann, wird man hiermit sicherlich auch seinen Spaß haben. Leider ist die politische Dimension aktueller denn je, das Spiel ist übrigens von 2021, kickt aber in 2025 noch mehr, da einem das alles gar nicht mehr unrealistisch vorkommt.

Ansonsten hat das Spiel einen ganz schönen Vibe, zu dem der comichafte Stil und der echt schöne Soundtrack beitragen. Optisch am ehesten an Firewatch erinnernd, wenn auch nicht in der gleichen Güteklasse.

Es hat mir alles in allem gut gefallen, aber 2 Mankos halten Road to 96 davon ab, so richtig richtig gut zu sein. Zum einen wird es nach etwa 3 Runs sehr repetitiv und irgendwann wünscht man sich schon sehr, dass der aktuelle Run der letzte sein wird.

Zum anderen finde ich das Konzept der Beeinflussung der Spielwelt zwar cool, aber nicht ganz ausgereift bzw mitunter sehr simpel. Die Auswirkungen der eigenen Figur sind natürlich unrealistisch erhöht, aber man fragt sich schon, ob es wirklich was bringt, ständig irgendwelche Plakate von Tyrak (dem Staatsoberhaupt) zu verunstalten oder aber in Dialogoptionen auszuwählen, dass man z.B. Wandel durch Wahlen will.

Ich würde auf jeden Fall gerne sehen, wie das Studio die grundlegenden Ideen in einer Forsetzung oder auch einem ganz neuen Titel weiter ausbaut und verfeinert. Empfehlung für Fans von Telltale Games und dem politischen Setting.

7/10
 
Oben