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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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der Ruf des Spiels ist nicht gerade gut
Woran auch immer das liegen mag, bei 84 % Metacritic-Wertung und nicht ganz schlechten 95 % Positiv-Reviews bei Steam.

Meine (auch aus eigener Erfahrung erwachsene) Theorie: Wenn man sich jahrelang in der Bubble eines gewissen, nicht näher benannten Spieleportals, das von einem gewissen, nicht näher benannten Chefredakteur geleitet wurde, rumgetrieben hat, hat man einen zuweilen eigenartigen Blick auf sein Hobby entwickelt.
Ich meine, ich doktore und analysiere auch heut noch gern an den Erlebnissen herum, die mir Games so mitunter bescheren, und begreife das Hobby als etwas mehr als das bloße Wegdaddeln von Spielen. Aber der Elitarismus, mit dem ich mal unterwegs war, erschreckt mich heute manchmal. :D
 

Krulemuk

Frührentner
Ja, Jörg Luibl hat das Spiel seiner Zeit mit glaub 68% nach Hause geschickt :D
...aber es sind auch viele YouTuber, denen ich folge, die RE generell als Serie sehr mögen und Village immer sehr negativ dargestellt haben.

Mein Erklärungsmuster wäre tatsächlich, dass es halt so trashige Fantasy ist und für sie nicht in die Serie passt. Kann das sogar verstehen, wenn ich als Die-Hard-Fan das nächste Kapitel in Racoon City erwarte und dann so etwas vorgesetzt bekomme ^^

Trotzdem verstehe ich nicht, warum dann über die spielerischen Qualitäten so wenig gesprochen wird. Vielleicht will man das Spiel dann auch einfach nicht mögen.
 

Echofarmer

Jungspund
So, nach...


... habe ich nun direkt im Anschluss Tomb Raider Anniversary auf der PS3 durchgespielt.
(Spoiler: Awesome!!)

Auch das war wie Legend vor ein paar Tagen für mich "Neuland" und je mehr ich habe dessen Eindrücke sacken und sich festigen lassen, desto mehr komme ich zum Schluss: Ich liebe Legend; es hat sich instant von den mir bekannten Teilen der Reihe ( alle außer 4, 5, 6 (AoD) und zu großen Teilen Anniversary ) in eine Top-Position geschossen. Und obwohl ich mich in der Vergangenheit ein wenig mit Anniversary beschäftigt hatte, habe ich es nie wirklich weit gespielt. Aber nach dem positiven Erlebnis mit Legend dachte ich mir: Jetzt ist es an der Zeit, diese Trilogie endlich komplett durchzuspielen, sie wirklich zu schätzen und alles zu sehen, was sie zu bieten hat.
Also auf ins Abenteuer...

Je mehr ich Anniversary gespielt habe, desto mehr habe ich zwei Dinge gemerkt:
  1. Es ist Legend in vielen Machaniken sehr ähnlich.
  2. Es ist ganz anders als Legend.
:LOL:

Das Design des Spiels unterscheidet sich stark von dem des Vorgängers, und ich denke, das macht auch Sinn, denn Anniversary ist ein Remake des allerersten Tomb Raider-Spiels. Soweit ich weiß, wurde in Anniversary nicht alles aus dem ersten Spiel neu aufgelegt, aber was hier zu sehen ist, gefiel mir sehr gut...

Beim Spielen des ersten Levels, oder ich schätze, der ersten "Gebiets" (man hat ein großes Level, das dann in Kapitel unterteilt ist, aber es ist alles Teil desselben Ortes; man könnte sie als Level innerhalb von Leveln betrachten) konnte ich jedenfalls Einiges wiedererkennen, allerdings ist meine Erinnerung an TR 1 Classic auch sehr getrübt weil ewig her. Nostalgie ist schön! :)

Der Wechsel zwischen Gebiet 1 und Gebiet 2 ist dann ein ziemlich Großer und ab diesem Zeitpunkt habe ich gemerkt: puh, das hier wird kein Spaziergang. Zumal mir ab dort dann auch der Vergleich zu TR 1 Classic fehlte. Die Level werden komplexer, die Kopfnüsse größer, das Kopfkratzen und intensive Nach-dem-richtigen-Weg-Suchen häufiger. Und ab dem Zeitpunkt war ich wieder vollkommen verliebt!! :love: Es ging nur um mich (Lara) und meine Umgebung und das Rätsel vor mir. Ich fühlte mich wie ein Entdecker!! :)

Erkundung, Springen und das Lösen von Rätseln stehen hier definitiv im Mittelpunkt, nicht der Kampf. Bei der Erkundung gibt es in der Regel nur einen Weg, um das Ziel zu erreichen, und ein Großteil des Spielspaßes besteht darin, herauszufinden, wie man da hin kommt. Und: auch Etwas, das das Spiel hervorragend beherrscht, ist das Gefühl der Isolation. Lara hat, im Unterschied zu Legend, weder ihr Team über Funk bei sich, noch spricht sie wirklich mit sich selbst oder kommentiert die Umgebung. Es gibt das Level und Lara, und manchmal auch ohne Musik. Die Kombination aus all dem hatte für mich etwas unheimlich Befriedigendes.

In manchen größeren Arealen fragt man sich "Wo soll ich anfangen?"... Wie gesagt, Lara sagt nie: "Hey, sieh dir das hier an" oder "Ich wette, wenn du diesen Hebel drückst..." oder "Du kannst auch diesen Block benutzen". Es geht nur darum, was ich als Spieler von selbst entdecke - die Lösung ist nicht immer die offensichtlichste. Aber das könnte auch an meinem mangelnden Können liegen - ich bin mir sicher, dass die Die-Hard-Classic-Lara-Spieler viele dieser Dinge schneller herausfinden als ich. Aber ich habe mir dann einfach Zeit gelassen, und ich hatte das Gefühl, dass das Spiel auch wollte, dass ich so spiele: geduldig sein, Dinge ausprobieren und sehen, was funktioniert. Vielleicht habe ich den Wasserstand erhöht, aber das war jetzt nicht wirklich nötig, aber es erhöht mein Verständnis für die Mechanik des Raumes. Vielleicht sollte ich hier drüben nach den Antworten suchen, oder vielleicht gehe ich nach rechts oder links. Manchmal war ich frustriert aber die Befriedigung, wenn man eines dieser Gebiete abschließt, besonders nachdem man sich abgemüht hat, war absolut großartig.

Was die Story angeht, gefällt mir, dass sich diese hier dezent zurückhält. Sie ist zwar in sich kohärent und "logisch", jedoch ohne wirkliche Höhepunkte. Diese setzen die Level und die Rätsel, die sind neben Lara der eigentliche Star des Spiels. Und obwohl ich den Blockbuster-Movie-Stil von Legend vielleicht sogar bevorzuge, gefällt mir auch der Stil von Anniversary sehr gut.

Jetzt noch zum großen negativen Punkt:

Was Classic Lara und die alte Tanksteuerung immer ausgezeichnet hat, war die absolute Präzision - am besten gespielt entweder mit Digipad oder Tastatur. Wenn man dort dieselbe Tastenabfolge / Sprungfolge 100x genau gleich eingibt, kam 100x exakt dasselbe Ergebnis bei heraus. Darauf sind auch die Level designed. Und in dieser Hinsicht wird Anniversary das teilweise Übernehmen der alten Leveldesigns zum Verhängnis. Diese erfordern eine Präzision und Verlässlichkeit, den die "neue" Steuerung leider nicht immer erfüllen kann. Ist die Steuerung für einen Titel wie Legend (oder auch Underworld) vollkommen okay, wird es hier bei Anniversary ab und zu zum absoluten Ärgernis. Insbesondere mit diesem Zufallselement, das einen ab und an nach Sprüngen dazu auffordert, schnell Dreieck zu drücken, damit man nicht den Halt / das Gleichgewicht verliert - steht man z.b. in dem Moment auf einem Pfosten balancierend zwischen zwei gleich zusammenstoßenden Felsblöcken, ist das der sichere Tod, ohne dass man was dafür kann... So sorgt die Steuerung dafür, dass man bei jeder Sprungfolge die Luft anhält...

Meine Wertung wäre auch hier dieselbe wie bei Legend:

9/10!! mit einer rosa Retro-Brille ;) Ohne die Brille einen bis anderthalb Punkte abziehen...

Ich werd jetzt wahrscheinlich nochmal Legend auch auf der PS3 durchspielen, während ich auf ne günstig geschossene Kopie von Underworld warte ;)
Ausgezeichneter Abriss. Sehr gut die Gedanken auf den Punkt gebracht.

Abgesehen davon: Sehe ich sehr ähnlich. Ich hab damals das OG Tomb Raider echt gerne gezockt, weil es das erste explorative Game war, das mir so ein Indiana-Jones-esques Gefühl beschert hat, gepaart mit diesem leicht mystischen Feeling. Das fand ich immer geil. Die Rätsel, diese Weite und Ruhe, zusammen mit den raren aber spaßigen Ballereien, das war ein völlig neues Spielgefühl für mich. Ich gestehe umstandslos, dass ich auch Lara heiß fand. Ein paar mehr Poly hätten ihr gut getan, aber ich war jung und dumm und vermutlich (nicht vermutlich) schäkerig, und so hat das noch 'ne bizarre neue Ebene oben drauf gesetzt.

Auf Anniversary hab ich mich tierisch gefreut, und es war und ist eines dieser Ereignisse, wo die Vorfreude praktisch komplett bedient wurde. Das Game hat für mich komplett abgeliefert. Ich fand die neue Steuerung super (in diesem Teil weiche ich dann wohl etwas von der Sichtweise meines Vorredners ab), und, ehrlich gesagt, besser als die damalige. Mit der ich ohnehin nie ein Problem hatte. Aber jetzt fühlte es sich noch direkter und irgendwie dynamischer an.
Die Stimmung ist zum Glück erhalten geblieben und so hat sich das geile Gefühl aus dem Original nahtlos in das Remake übertragen.
Ich zock das immer noch hin und wieder. Ich kenne leider nichts vergleichbares, das eine ähnliche Atmosphäre hat, wie dieses Spiel.
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
What Remains of Edith Finch

Wunderschöner, emotionaler Walking Simulator

Altes Herrenhaus mit Geheimgängen geht immer. :) Sehr hübsche Grafik und Design vom Haus. Dazu eine sehr bewegende Geschichte die es schafft eine sehr melancholische Stimmung zu erzeugen und mich sehr bewegte. Kein Gute-Laune-Walking-Simulator, sondern eher etwas schwermütiges, was zum Nachdenken anregt. Mir hat das Spiel sehr gefallen.
Spielzeit 3 Stunden. Keine Bugs auf der Xbox Series X.
 

Krulemuk

Frührentner
Ist und bleibt Teil 6 :ugly:

Vielleicht kann man ja sagen, Village ist ein gutes Action Spiel, aber kein gutes RE? Ich meine, Werwölfe? Really?
Ja, "ein eher schwarzes Schaf der Serie" heißt ja nicht, dass es nciht noch schwärzere Schafe gibt - Teil 6 hat definitiv einen noch schlechteren Ruf ^^

Vielleicht dann auch eher ein graues Schaf :)

Und ja, es ist ein hervorragendes Actionspiel, für mich eine 9/10, aber nicht das Spiel, was ich jemanden empfehlen würde, der zum ersten Mal ein Resident Evil spielen möchte und dabei in einem einzigen Titel die Quintessenz der Reihe erleben möchte - da wäre ich dann eher bei RE1Remake oder RE2(Remake).
 
Zuletzt bearbeitet:

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Hab damit erstaunlich wenig Probleme gehabt, obwohl ich zu den Ersten gehöre, die die Lefzen heben, wenn so ein ins Spiel hineinkonstruiertes Element am Start ist.

Am Ende konnte ich gut damit leben, dass Capcom die Idee hatte "lass was mit Vampiren und Werwölfen in einem transsilvanischen Schloss machen" - und das so zurechtgebogen hat, dass es irgendwie zur Lore passt.
(Bzw. eher umgekehrt die Lore so zurechtgebogen hat, dass sie zum Setting passt.)
 
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