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cts

Rentenbezieher
Heute Lost in Random beendet. Eines der besten Spiele des Jahres.
Das Artdesign ist großartig. Die Charaktere, egal ob gut oder böse, supergut geschrieben mit tollen Dialogen und erstklassig vertont. Die Geschichte ist schön düster.
Über die Kämpfe kann man echt streiten. Das Kampfsystem selbst ist zwar mal was anderes mit Würfel und Karten, allerdings dauern die Kämpfe allgemein viel zu lange. Es wäre besser gewesen in diversen Kampfarenen die ein oder andere Gegnerwelle zu kürzen. Schwer waren die Kämpfe zwar nicht, aber diverse Gegner, wie die Flugviecher oder die Speertypen, können schon hart nerven, vor allem in engen Arenen.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Watch Dogs Legion

Mein dritter Durchlauf (nach Xbox One X und PS4 Pro jetzt auf der Series X mit 60fps). Also Holla-die-Waldfee, mit den 60fps machte das jetzt mal richtig Laune! Autofahren, ballern, wegrennen, das funktionierte jetzt alles wesentlich geschmeidiger. Da kann ich getrost auf das laue Raytraycing verzichten, das nur mit 30fps möglich ist und das sowieso schon extrem hübsche London nicht viel besser aussehen lässt, meiner Meinung nach.

Auch diesmal habe ich die Map komplett nach allem abgegrast und tatsächlich noch zwei fehlende Erfolge holen können. Das Spiel ist noch nicht zu 100% bugfrei, aber es ist bereits sehr häufig gepatcht worden und von daher sehr bequem in unter 20h durchzuspielen (ohne Sammelkram).
Dank des Bloodline-DLC konnte ich alle Haupt- und Nebenmissionen mit Wrench und Aiden Pearce spielen! Das hat dem Spiel nochmal einen ganz neuen Charakter verliehen.

Ich weiss, dass die Meinungen über Watch Dogs Legion geteilt sind. Ich finde es dank der kreativen Möglichkeiten und Anpassung mit den verschiedenen Agenten immer noch sehr gelungen. Selbst zum dritten Mal war die Story unterhaltsam und spannend. Am Ende war dann auch alles schlüssig und was beim ersten durchspielen noch verworren schien, wurde klar. Alles in allem also eine ziemlich gute Story für ein Ubosift-Spiel!

8,5/10
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Wolfenstein II: The new Colossus

Wolfenstein: The new order hatte vor ein paar Jahren schon eine sehr gute Kampagne. Und wer hätte das damals von einem Wolfenstein gedacht? Wolfenstein II wischt damit den Boden auf. Das war - nicht übertrieben - die beste Kampagne in einem Shooter, seit "No one lives forever" vor fast 20 Jahren. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt so oft bei einem Spiel gelacht habe? Wolfenstein 2 serviert mit viel Humor und Augenzwinkern eine bitterböse Kampagne, die sich weder scheut, die Rassenthematik aufzugreifen, noch viel nackte Haut zu zeigen. Es hat noch nie so viel Spaß gemacht, Nazis zu killen! Geniale Dialoge (z. B. SS-Mann im Diner), superbe Charaktere (Sigrun Engel - einfach nur gut) und 1A Shooter-Action! Mich haben eigentlich nur zwei Dinge leicht gestört: Zum einen hatte ich teilweise Wegfindungsprobleme, zum anderen sind manche Stellen offensichtlich auf Stealthen ausgelegt, was aber leider überhaupt nicht funktioniert. Macht aber nichts: Mit Dual-SMG unter den Nazischergen aufzuräumen - einfach nur schön! Ganz fette Empfehlung für alle, die nicht nur ballern, sondern auch eine gute Story mögen!

9/10

Kleines Edit: Wer es nicht spielen möchte, sollte zumindest mal in die Hitlerszene reinschauen, bei der ich mehr als einmal lachen musste:
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X30 Neo

Natural Born Gamer
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Tell Me Why

Das relativ kurze, drei Episoden lange Mystery-Adventure von Dontnod Entertainment (Remember Me, Life is Strange, Vampyr) konnte nun auch mich vollends begeistern.
Es schlummerte lange auf meiner Festplatte, bis ich endlich mal wieder Lust auf ein "ruhigeres" Spiel hatte, das aber trotzdem sehr spannend war und einen komplett in den Bann zog.
Abwechselnd steuerten wir die Geschwister Alyson und Tyler durch Gegenwart und Vergangenheit. Das Thema Transgender wurde hier nicht überstrapaziert, fügte sich aber erwachsen und als wichtiger Hintergrund in die Geschichte ein, in der es um Lügen und Wahrheit, Verlust und Trauer ging.
Als wunderschöner Schauplatz wurde Alaska gewählt, in dem man auch die Kultur der Tlingit-Ureinwohner kennenlernte.

Ähnlich wie in Life is Strange konnte man den Ablauf der Geschichte durch auswählen von unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten beeinflussen.
Vereinzelte Rätsel lockerten dabei den Spielverlauf auf. Sonst spielte es sich sehr locker, es gab viel zu entdecken und zu lesen, was die Story im Spielverlauf aber immer spannender machte!
Schade, dass es nach unter sechs Stunden schon wieder vorbei war!

9/10
 

Alexkannsingen

Mario was my first love
Tell Me Why

Das relativ kurze, drei Episoden lange Mystery-Adventure von Dontnod Entertainment (Remember Me, Life is Strange, Vampyr) konnte nun auch mich vollends begeistern.
Es schlummerte lange auf meiner Festplatte, bis ich endlich mal wieder Lust auf ein "ruhigeres" Spiel hatte, das aber trotzdem sehr spannend war und einen komplett in den Bann zog.
Abwechselnd steuerten wir die Geschwister Alyson und Tyler durch Gegenwart und Vergangenheit. Das Thema Transgender wurde hier nicht überstrapaziert, fügte sich aber erwachsen und als wichtiger Hintergrund in die Geschichte ein, in der es um Lügen und Wahrheit, Verlust und Trauer ging.
Als wunderschöner Schauplatz wurde Alaska gewählt, in dem man auch die Kultur der Tlingit-Ureinwohner kennenlernte.

Ähnlich wie in Life is Strange konnte man den Ablauf der Geschichte durch auswählen von unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten beeinflussen.
Vereinzelte Rätsel lockerten dabei den Spielverlauf auf. Sonst spielte es sich sehr locker, es gab viel zu entdecken und zu lesen, was die Story im Spielverlauf aber immer spannender machte!
Schade, dass es nach unter sechs Stunden schon wieder vorbei war!

9/10

Kann ich so unterschreiben. (y)
Tell Me Why hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 2509

Guest
- Tales of Arise

Mal sehen ob ich noch mal nen New Game + Durchgang starte ... hmmm
 

Ixxi

Leuchtturmwärterin
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Superliminal (Gamepass)

Ein wirklich schönes, ruhiges Spiel.

Ein Spiel mit Perspektive und Optik. Bei einigen Passagen habe ich ganz schön knobeln müssen.

Ich habe das Hauptspiel durchgespielt und jetzt sind stehen noch ein paar Herausforderungen an, bei denen man Passagen spielt und nur eine begrenzte Anzahl von Zügen hat.

Wer Interesse daran hat herumzuknobeln und es liebt, Dinge auch "mal anders" zu betrachten, wird Gefallen an diesem Spiel haben.

👋😊👍
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Life is Strange: True Colours

Das zweite Spiel von Deck Nine Games (Life is Strange: Before the Storm) ist wohl auch das ruhigste der Reihe und lebt am meisten von der Story und am wenigsten von ausschweifenden Gameplay Elementen.

Die Geschichte in fünf Kapiteln spielt von der Asiatin Alex Chen, die eine Art Superkraft besitzt. Die junge Alex kann eine farbliche Aura von Emotionen anderer Personen wahrnehmen, also sozusagen fast ihre Gedanken und Emotionen lesen. Sie kann aber auch Menschen gedanklich beeinflussen und somit Entscheidungen treffen, die sich erheblich auf den Spielverlauf auswirken.
Dabei wurde das Episodenformat beibehalten, das Spiel diesmal jedoch gleich in einem Paket als Ganzes verkauft. Aber keine Angst, denn die berüchtigten Cliffhanger zwischen den Kapiteln gibt es nach wie vor!

Alles beginnt, dass Alex von ihrem großen Bruder Gabe in die kleine Provinzstadt Haven in Colorado geholt wird, um sie vor dem Heim oder einer neuen Pflegefamilie zu bewahren.
In dem kleinen Bergarbeiterstädtchen Haven scheint es noch eine heile Welt zu geben: Alex zieht bei ihrem Bruder in eine komfortable Wohnung ein, freundet sich mit den Dorfbewohnern an und arbeitet in der Dorfkneipe unter ihrer Wohnung praktischerweise als Bedienung.
Doch dann geschieht ein schweres Unglück mit einem Todesfall und Alex sieht sich plötzlich im Mittelpunkt einer Verschwörung wieder, in der es um ein Geheimnis der ansässigen Minengesellschaft Typhon geht. Alex will dem rücksichtslosen und sehr mächtigen Konzern auf die Schliche kommen und macht sich mit ihrer Superkraft auf die Suche nach den Schuldigen.

Im Gegensatz zu Life is Strange gibt es in True Colours, wie bereits erwähnt, nur sehr wenig Gameplay. Um Alex' Superkraft einzusetzen muss man nur den linken Trigger gedrückt lassen und dazu eine Taste drücken. Der Rest besteht meistens aus dem absuchen der Umgebung nach brauchbaren Gegenständen und dem interagieren von eben diesen. Man liest viel, führt oft lange Dialoge und erkundet die kleine Stadt, teils in Open World Manier, in der aber nur wenige Läden begehbar sind.
In True Colours steht eindeutig die zugegeben, sehr spannende und gut erzählte Story im Vordergrund. Natürlich gibt es auch hier wieder einige unerwartete Wendungen und Geschehnisse, mit denen man zu Beginn wahrscheinlich nicht gerechnet hatte. Das macht die Geschichte umso spannender!

Das Spiel nimmt sich aber viele Auszeiten vom allgemeinen Detektivspiel und es gibt nicht nur regelrechte Zen-Momente zum entspannen, sondern auch ein sehr abgedrehtes LARP (Life-Action-Role-Play), das sich tatsächlich über ein ganzes Kapitel zieht und eine tolle Abwechslung darstellt!
Man braucht also unbedingt ruhige Momente um das Spiel vollkommen genießen zu können und man sollte sich dafür auch Zeit lassen. Das Spiel entschleunigt auf eine beruhigende Art und Weise, aber ohne zu vergessen, die Spannung im Hintergrund nicht zu verlieren.

Mir hat das Adventure Spiel (oder war es ein interaktiver Film?) sehr gut gefallen. Grafik, Sound und Musik übertreffen hier alle Vorgänger von Square Enix. Wobei die eher seichte Gitarren-Pop/Rock-Musik eine Frage des Geschmacks ist. Zur zweitweise ruhigen Handlung des Spiels passt sie aber immer.
Mir hat auch das Wiedersehen mit Ryan und Steph (Life is Strange: Before the Storm) gefallen, die hier die wichtigsten Bezugspersonen von Alex spielen und bei der Aufklärung um das Geheimnis von Typhon helfen.
Die Superkraft von Alex ist dabei leider nicht vergleichbar mit dem Zeitrückspul-Feature von Max aus Life is Strange. Das ist etwas schade, aber auch die weit weniger mächtige Superkraft von Alex bietet interessante Möglichkeiten und neue Ansätze.

Das Spiel zum Vollpreis zu verkaufen, trotz einer Spielzeit von nur ca. 10-12 Stunden, hat seine Berechtigung: Die Qualität ist sehr hoch, die Kleinstadt und die Umgebung sind herrlich gezeichnet, die Animationen der Figuren sind durchweg gut gelungen und alles scheint aus einem Guss zu sein. Bugs oder Abstürze sucht man vergebens (Xbox Series X).
Das Spieltempo ist ruhiger als bei den Vorgängern, dafür steht die Story mehr im Vordergrund. Game Two trifft es auf den Punkt, wenn sie sagen, man muss nicht gut sein in Videospielen um mit True Colours klarzukommen. Denn das Gameplay ist bescheiden, meistens läuft man nur mit Alex herum und trifft Entscheidungen, die aber viele Situationen ganz unterschiedlich ausgehen lassen können. Dennoch ist die Geschichte eine der besten des Franchise, obwohl True Colours auch ohne den Zusatz "Life is Strange" ein völlig eigenständiges Spiel sein könnte.

9/10
 
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