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X30 Neo

Natural Born Gamer
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Forza Motorsport (Karriere)

Ich berichte an dieser Stelle darüber, da es im Forza Motorsport Thread eventuell zu unerwünschten Kontroversen kommen könnte. Es sind hier also nur meine eigenen Eindrücke geschildert und ja, man kann Forza Motorsport ebenso wie ein Call of Duty durchspielen, weil es den Punkt "Karriere" ganz oben im Hauptmenü gibt.

Was soll man sich in einem Rennspiel, bzw. einer Rennsimulation (oder einer "Simcade", also einer Mischung aus Arcade-Spiel und Simulation) unter einer Karriere denn nun vorstellen?
Es gibt storybasierte Rennspiele, wie z.B. Need for Speed, mit Zwischensequenzen. Es gibt aufgelockerte Karrieren, mit Fahrschulen oder spielerischen Aktivitäten wie Kegeln oder Autoball. Es gibt Karrieren mit abwechselnden Events, z.B. mit Dragrace, Driften, Überholen, Time Attack oder Eliminator.
Alles das gibt es bei Forza Motorsport nicht. Dort kann man im sogen. "Builders Cup" fünf verschiedene Touren bestreiten, die in jeweils vier verschiedene Events aufgeteilt sind. Die Events wiederum gliedern sich in mehrere Rennen auf verschiedenen Strecken auf.
In der "Power Tour" des Builders Cup als Beispiel, fährt man vornehmlich amerikanische Autos. Das beginnt mit ikonischen Muscle Cars und endet mit einem Rennen eines aktuellen Modells der Corvette.

Die Rennen werden vornehmlich auf Strecken ausgetragen, die man aus älteren Teilen der Reihe kennt. Aber diese wurden grafisch stark überarbeitet und durch fünf neue Strecken, u.a. Kyalami, Hakone und Grand Oak, ergänzt.
Ein neues dynamisches Wettersystem sorgt dabei ebenso für Abwechslung wie das dynamische Tag- und Nachtsystem. Im freien Spiel ergeben sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten. In der Karriere sind die Bedingungen vorgegeben.

Vor einem Rennen gilt es einige Trainingsrunden zu drehen. Man kann sie aber auch optional überspringen und sofort ins Rennen starten. Allerdings muss man dazu erst einmal das Training gestartet haben, um es dann überspringen zu können. Warum das so ist, kann ich nicht erklären.
Fährt man allerdings brav seine Runden im Training, erhöht sich auch der neue Autolevel. Richtig gelesen! Jedes Auto hat jetzt einen Level und es ist nicht mehr möglich sofort alle Tuning-Teile einzubauen, wie man möchte.
Den Autolevel kann man u.a. erhöhen, indem man bestimmte Kurven (Segmente genannt) möglichst sauber und schnell durchfährt.
Es dauert etwa 2-3 Stunden, um ein Auto bis an die Level-50-Grenze zu bringen. Dann hat man aber die Möglichkeit jedes erdenkliche Teil ins Auto einzubauen. Das braucht man zwar alles für die Karriere nicht zwingend, kann aber für spätere Multiplayer Rennen von Nutzen sein.

Da die KI-Gegner in den Karriere-Rennen mitleveln, ist es also ratsam ein paar Trainingsrunden zu drehen, um auch in den letzen Rennen der jeweiligen Rennserie erfolgreich zu sein. Das ist prima, wenn man nach Abschluss einer erfolgreichen Rennserie sein Auto dann bereits auf Level 20 hat, um bei Multiplayer Partien erfolgreich zu sein.
Es hat aber auch einen hohen Preis, denn ohne zwingende Internetverbindung ist die Karriere nicht spielbar, denn jeglicher Spielfortschritt wird ausschließlich und permanent online gespeichert. Ist das Netz einmal tot, kann man auch die Karriere nicht weiterspielen. Offline zocken war gestern. Halt, doch nicht ganz! Im freien Spiel kann man auch offline über sämtliche Strecken düsen. Es gibt nur keinen Fortschritt, keine eigenen Tunings oder Lackierungen und auch keine Autostufen, sowie keine Speicherfunktion. Eigentlich ist es dann nur eine Art "Demo-Mode".

Nun geht es zu den Rennen, hoffentlich sind wir wieder online! Diese sind zwar erheblich kürzer als das bis zu 15 Minuten lange Training, sind aber auch aufregender und spannender. Denn es gilt gegen 23 andere Teilnehmer anzutreten. Dabei kann man zuvor frei auswählen, von welchem Startplatz aus man beginnen möchte. Auf Platz 3 hat man die höchste Siegeschance, bekommt aber am wenigsten Belohnung in Form von Credits, startet man von Platz 24 wird es schwer. Bei einem Platz auf dem Podium bekommt man aber die meisten Credits.
Ebenso kann der Schwierigkeitsgrad (in 8 Stufen regelbar) entscheiden, wieviel Geld man am Ende verdient, um sich davon neue Autos kaufen zu können. Davon gibt es in der Basisversion des Spiels über 500.

Neu ist auch der Regelbonus. In drei Stufen (2%, 6% und 10%) können nun Kraftstoffverbrauch, Reifenverschleiß und Rückspulfunktion reguliert werden.
Ebenso greift das neue Strafsystem unterschiedlich ein. Auf dem leichtesten Level sind die Strafen sehr begrenzt, auf dem schwersten sollte man Kollisionen mit anderen Fahrzeugen oder Abflüge auf den Randstreifen tunlichst vermeiden.

Wie wirkt sich das nun auf das Renngeschehen aus?
Mir kam es vor, als hätte sich seit Forza Motorsport 7 fast gar nichts getan. Die Drivatare drängeln im Starterfeld wie eh und je, bremsen ohne triftigen Grund oder fahren auch im Regen mit den falschen Reifen viel zu schnell.
In den etwa 40 Stunden, die ich für die komplette Karriere gebraucht habe, fühlten sich nur die fünf neuen Strecken wirklich neu an.
Insgesamt sind die (vorerst) 20 Strecken einfach zu wenig für die lange Entwicklungszeit von Forza Motosport. Dazu kamen auf der Xbox Series X rund ein Dutzend Abstürze und einige Rennen wurden nicht richtig gespeichert, so dass ich sie am nächsten Tag erneut fahren musste. Allerdings wurden bereits verdiente Credits und das Autolevel immer korrekt gespeichert.

Die Karriere insgesamt war das langweiligste, was ich seit langer Zeit in einem Rennspiel erlebt habe. Darüber konnten auch die teilweise spannenden Zweikämpfe bei Nacht und Regen und die neuen Kurvensegmente in den endlos erscheinenden Trainingsrunden nicht hinwegtäuschen.
Es gab keine Abwechslung. Ein Rennen nach dem anderen wurde immer nach dem gleichen Muster ausgetragen. Dabei wurden die Autoklassen beliebig gemischt, meistens fuhr man nur mit Mittelklassewagen, selten mit Supercars und so gut wie nie mit Hypercars oder Rennwagen. Das hat mit wahrem Motorsport wirklich nicht mehr viel zu tun und bedeutet einen faulen Kompromiss, wenn man das Spiel jedermann zugänglich machen will.

Als Modul, das nach und nach mit neuen Komponenten bereichert werden soll und die Spieler mit wöchentlichen Rennen und wiederkehrenden Multiplayerevents langfristig an sich binden soll, funktioniert Forza Motorsport vielleicht in absehbarer Zukunft.
Als Rennspiel für Einzelspieler hat es aufgrund unzähliger Bugs und Abstürze, einer untauglichen Gegner-KI, mangelnder Streckenvielfalt und Abwechslung in der "Karriere", die nur eine Aneinanderreihung einzelner beliebiger Rennen ist, totalversagt.

Dennoch hat es größtenteils Spaß gemacht! Wie das jetzt? Es sieht einfach unverschämt gut aus, hört sich fantastisch an und das Fahrverhalten sämtlicher Autos war noch nie so gut in einem Forza Motorsport. Darum bekommt es noch zwei Punkte obendrauf. Gerade nochmal gut gegangen, Turn 10!

7/10
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Danke dir Neo für diesen Beitrag! (y)
Genau so habe ich mir das Spiel vorgestellt, und jetzt weiß ich, dass ich es nicht brauche. Denn ich bin nun mal größtenteils nur noch Singleplayerfahrer und hatte damit schon bei den Vorgängern meine Probleme. Werde mir also keine neuen aufhalsen, indem ich das neue Forza Motorsport spiele.
Dann spiele ich lieber NfS Unbound oder sowas weiter. Das nimmt sich wenigstens nicht so ernst.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7280

Guest
Cyberpunk 2077 - Phantom Liberty

Heute habe ich das vierte der möglichen vier Enden von Phantom Liberty gesehen und bin emotional noch immer total berührt und aufgewühlt.

Im Bereich Storytelling ist Phantom Liberty das beste, was ich jemals gespielt habe. CDPR hat hier in allen Bereichen ihre bereits hohen Standards nochmals getoppt. Phantom Liberty ist ein Agenten Thriller, der alle schmutzigen Gebiete von Politik, Macht, Kameradschaft und Verrat mit unendlich viel Detailverliebtheit und Authentizität erzählt, die einer erstklassigen Kinoproduktion in nichts nachsteht. Jede Nebenmission ist mit genau so vielen Details erzählt wie die Hauptquestreihe. Gleichzeitig verbeugen sich die Macher vor bekannten Kinoproduktionen, die mindestens als Inspiration für die z.T. stundenlang dauernden Story-Missionen dienten. So heißt z.B. eine absolut ikonische Storymission, die in einem Hotel/Casino spielt You know my Name, eine klare Anspielung auf den Titelsong von Chris Cornell des James Bond - Casino Royal.

Alle Neben- und Hauptquests im DLC vermitteln das Gefühl, bedeutend zu sein. Man muss nun immer häufiger Entscheidungen treffen, die tatsächlich komplett unterschiedliche Konsequenzen im Spiel haben. Vor allem gibt einem das Spiel nie das Gefühl, dass es einen richtigen oder falschen Weg gibt. V muss nach seinem Gewissen und Bauchgefühl entscheiden. Und, oh ja, hat CDPR hält einem teils erst im späteren Spielverlauf den Spiegel vor Augen. Absolut grandios!

Endlich gibt es Bosskämpfe, die sich wie solche anfühlen und nicht nur wie Standardgegner mit lediglich mehr Health. Die Bosse waren alle gut implementiert und wenn man nicht gerade Level 60 ist, auch z.T. ziemlich fordernd.

Dogtown bietet auch neue ikonische Cyberware, mit der V zur absoluten Killermaschine wie David aus Edgerunners mutieren kann. Anfangs sehr fordernd, kann man hier wie in klassischen RPGs zum Ende ein absoluter OP-Mofo werden, der allein durch Armeen schnetzelt. Wer es schwere mag, kann sich gerne Cyberware deinstallieren. Ist ja ein Singleplayer Game. Schön allerdings auch hier, dass man auf dem Schwierigkeitsgrad Sehr Schwer trotz allen Chroms flott sterben kann, wenn man sich ins Kreuzfeuer mehrerer MGs und Scharfschützen begibt. MaxTac sollte man nie unterschätzen. Die können einem ordentlich den Hintern versohlen.

Man kann durch die Missionen des DLC rushen oder sich mit Zeit drauf einlassen und an jeder Ecke Gesprächen lauschen, Ingame-Promis entdecken, schmutzige Geheimnisse lüften oder einfach nur einem Konzertauftritt von Lizzy Wizzy - gesprochen und gesungen von Grimes- genießen.

Die neue Map besticht durch eine bisher nicht dagewesene Vertikalität. Gebäude haben deutlich mehr betretbare Stockwerke, Areale liegen unter und über anderen Arealen und so wirkt das zunächst nicht viel größer als andere Stadtbezirke wirkende Dogtown viel größer eben durch diese Vielschichtigkeit. Natürlich geht hier noch deutlich mehr, aber mMn sollten auf dieser Grundlage die Maps zukünftiger Spiele designt werden. Außerdem ist Dogtown sehr organisch in die bestehnde Welt von Night City eingefügt und eben nicht einfach nur angeklebt. Besitzt man den DLC nicht, kann Dogtown einfach aufgrund mangelnder Berechtigungen nicht betreten werden. Besitzt man Phantom Liberty, werden plausible Erklärungen geliefert, warum man nun nach der ersten Mission Zutritt über die offiziellen Zugänge hat. Im weiteren Verlauf entdeckt man allerdings noch geheime (Schmuggler?)Wege, wie man unterirdisch zwischen Pacifica und Dogtown reisen kann. Absolut stimmig!

CDPR hat auch bestehnde Quests mit NPCs, die sowohl im Hauptspiel als auch im DLC existieren, verknüpft und den NPCs neue Dialoge gegeben. So kann man z.B. im Hauptspiel eine Nebenquest mit der Popsängerin Lizzy Wizzy erledigen. Sie tritt auch im DLC auf und kann durch V angesprochen werden. Hier erkennt sie dich, wenn du die Quest im Hauptspiel vorher erledigt hast. Solltest du die Quest im Hauptspiel noch nicht erledigt haben, sagt sie, dass es schön war dich kennenzulernen und sich die Wege vielleicht erneut kreuzen werden. In dieser genannten Nebenquest reagiert sie bei späterer Erledigung nun aber auch auf das Zusammentreffen in Dogtown und erinnert sich, dass sie nach ihrem Auftritt mit dir gesprochen hat. Solche nachbearbeiteten Quests gibt es einige.

Auch finde ich Johnny hervorragend implementiert und CDPR hat ihm endlich mehr Tiefe spendiert. Die Gespräche mit V sind endlich weg von der Oberflächlichkeit purer Beleidigungen insbesondere wie man sie aus der ersten Hälfte des Hauptspiels kennt. Johnny gibt viel von sich über den rebellischen Rocker hinaus Preis.

Dialoge, deutsche Synchro inklusive Lippenbewegung und Gesichtsanimationen der Spielfiguren sind auf höchstem Niveau. Auch hier hat CDPR definitiv nachgeschraubt. Das gibt den ohnehin schon mit viel Tiefe versehenen Charakteren nochmal eins oben drauf.

Ich kann das Spiel nur loben, aber auch ein paar wenige negative Kritikpunkte finden: Das neue Crafting seit 2.0 finde ich prinzipiell sehr gut, allerdings erschließt sich mir nicht, warum man Mods an Waffen nicht mehr entfernen kann. Das führt zu sinnlosem Farmen von Rohlingen, in der Hoffnung, dass in der gesuchten Waffe keine Mods installiert sind. Blöde Designentscheidung!

Bei allen erstklassigen Missionen ging mir eine Mission mit ihrer Designentscheidung etwas auf die Nerven:
Warum musste man in einer der letzten Missionen einen unbesiegbaren Gegner einbauen, dem V durch Schleichen ausweichen muss? Ich meine, ich mache allein Armeen oder die Chimera in der ersten Mission platt, aber diese Spinne kann mich bei Kontakt töten. Blöd! Ich finde diese Alien Isolation Mechanik völlig unpassend.

Mit Phantom Liberty und 2.0 hat CDPR Cyberpunk 2077 zu einem unvergesslichen Meisterwerk geformt. Spannung, Unterhaltung und viele Emotionen durch eine unvergessliche und bewegende Story mit überzeugenden und exzellent geschriebenen Charakteren. Höchstwertung von mir, obwohl ich das neue Ende im Hauptspiel mit Phantom Liberty noch nicht gesehen habe.

10/10
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
G

Gelöschtes Mitglied 6074

Guest
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Shadow Warriors
Nach einer Stunde und 20 Minuten folgte der Abspann. Sehr schöner knackiger Action-Plattformer der zum Glück über unendlich Continues verfügt wovon ich einige Male auch nutzen machte. Manche Stellen waren schon richtig knifflig aber mit ein bisschen Übung dann doch zu meistern. Am Schluß beim letzten Boss habe ich mir aber vor dem Fight dann doch einen Speicherpunkt erstellt, da ich keine Lust hatte bei jedem Ableben nochmal den letzten Abschnitt vom Level zu machen nur um die Bosstaktik rauszufinden. Das hätte mich bestimmt nochmal 20 Minuten länger gekostet. Ich kanns aber Jedem empfehlen der auf Action-Plattformer steht. Sehr solides Spiel was auch Grafisch wie Soundtechnisch überzeugt.
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G

Gelöschtes Mitglied 6074

Guest
Star Ocean (SNES)
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So eben lief der Abspann nach ca. 24 Stunden von Star Ocean runter und meine persönliches Fazit:

Ich hatte beim durchspielen so einige Höhen aber auch so manche harte Tiefen mit dem Spiel. Vorweg ich mag das Kampfsystem. Die Kämpfen sind ein guter Kontrast zum typischen durch die Gegend laufen. Die Steuerung in den Kämpfen ist manchmal ein wenig suboptimal gelöst und hakt auch ein bisschen. In der ganzen Hektik geht auch gerne mal die Übersicht verloren und bevor man checkt was so gerade passiert ist schon einer eurer Charaktere zu Boden gegangen. Die KI der Mitstreiter kann man sehr beschränkt einstellen (tu nix, gib alles und schütze deine Kameraden fasst es zusammen). Für gezielte Techniken / Zauber ist es aber jederzeit Möglich einen anderen Charakter aktiv zu steuern. Manchmal kommt auch gerne ein magiebegabter Charaktere auf die Idee genau das Element zu nutzen was eure Widersacher heilt anstatt Schaden zu zufügen. Von den Bosskämpfen war ich übrigen ein bisschen enttäuscht und hatte mit keinem großen Gegner beim gesamten Durchspielen wirkliche Probleme. Da waren viele der RandomEncounters ein anderes Thema was allein schon daran liegt das ihr mit euren Nahkämpfern nur bedingt alle Gegner binden könnt und die CPU das natürlich ausnutzt um eure Magier zu attackieren die auch nicht viel aushalten. Da wir schon beim Thema Kämpfe sind, gekämpft wird oft, sehr oft und manchmal schon zu oft (kann man aber minimieren mit Fähigkeiten) aber manchmal ist es ganz sinnvoll einige Kämpfe zu bestreiten besonders in neuen Gebieten um den Gegnern mit höheren Level besser entgegenzutreten zu können. Ich hab leider viel zu spät verstanden wie die Fertigkeiten und Talente zusammenhängen bzw. erst sehr spät überhaupt den Punkt im Status Menü gesehen das Charaktere ihre ganz eigene Fertigkeiten mit sich bringen die angelernte Fähigkeiten noch verbessern und Fähigkeiten gibt es viele zu lernen. Einige davon verbessern eure Statuswerte und Andere in Kombination mit Anderen erlauben euch Techniken zu lernen mit denen ihr zum Beispiel Gegenstände herstellen könnt, Aufklärung um die Encounter zu minimieren und so weiter. Da kann man bestimmt viel experimentieren wenn man dafür die Muße hat. Es gab aber einige Besonderheiten auf die ich traf aber die ich leider nie verstanden hab. Ich muss dazu auch sagen das ich viel zu flott durch das Spiel durch bin. Sidequest habe ich keine gemacht und auch nicht alle Charaktere getroffen die sich einem anschließen können, wobei das ist ein guter Punkt, ihr könnt auch nicht alle Charaktere in einem Durchgang in eure Party bekommen. Es richtet sich zum Teil nämlich daran wen ihr schon in der Party habt. So kann ein weiterer Durchgang ganz andere Mitstreiter bereithalten und entsprechend andere Sidequests und Storyteile.
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Kommen wir noch zur Technik. Star Ocean sieht einfach gut aus. Die Landschaften durch die ihr wandert haben sehr viele Details und es gibt nette Effekt wie Spieglungen an Pfützen und Wasser, die Animationen in den Kämpfen fand ich auch sehr gut. Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nichts was ich direkt so bemängeln würde. Den Sound habe ich auch als durchweg sehr gut in Erinnerung wobei da jetzt kein Track dabei war der mich so richtig mega gepackt hat.

Schlussendlich kann ich jedem jRPG Fan Star Ocean empfehlen.
 

Daniel04

Frührentner
God of War: Ragnarök

Das zweite Abenteuer von Kratos & Atreus in der nordischen Welt. Vor fast genau einem Jahr bin ich mit dem Vorgänger fertig geworden und obwohl ich den Nachfolger fast zu Release bekommen habe, habe ich es erst jetzt bis zum Ende geschafft, weil ich zwischendurch immer mal wieder andere Games gespielt habe und mich - wie schon beim Vorgänger - oftmals nicht richtig lange mit dem Spiel beschäftigen konnte. Dabei hat es einfach herausragende Qualität, vor allem natürlich beim Storytelling.

Letztlich habe ich rund 26 Stunden benötigt, um die Geschichte zu Ende zu bringen. Nebenmissionen habe ich ein paar, aber nicht alle gespielt. Bin, nachdem mich ein Gegner in einer Nebenmission sehr genervt hat, von der Schwierigkeit auf "Ich bitte um Gnade" gewechselt, da ich die Kämpfe gegen normale sonst zu lang fand und ich das Spiel vorwiegend wegen der Geschichte und nicht wegen der Herausforderung spielte.

Die Inszenierung gefiel mir jedenfalls deutlich besser als beim Vorgänger. Der Bombast, den man aus der alten Trilogie kannte, kehrte zurück und wurde entsprechend der heutigen technischen Möglichkeiten auf der PS5 auch hervorragend in Szene gesetzt. Einzig Odin ist mir irgendwie zu sehr "halbes Hemd" und jeder andere Boss hat mir mehr Respekt eingeflößt als er, teils sogar die Zwischengegner. :D

Schönes Spiel mal wieder. Den Rollenspielpart mit Aufstufungen, Rüstungen etc. kann man wieder recht stiefmütterlich behandeln bzw. man muss sich nicht erst rein arbeiten, um alles zu verstehen, sodass die Action weiterhin im Vordergrund steht. Einfach die Dinge ausrüsten, die die höchsten Werte haben, und fertig ist die Laube.

Einziger wirklich nerviger Aspekt für mich die "Ladezeiten" bei den Reisen zwischen den Welten. Ich konnte diesen "Endlosbaum" irgendwann nicht mehr sehen.

9,5/10
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
Little Orpheus

Für mich ein perfektes Beispiel dafür, dass die kleinen Entwickler es besser machen können als die grossen AAA Titel. Ein echt schönes Jump&Run. Tolle Grafik, tolle umgesetzte Ideen. Zum einen der Erzählstil und zum anderen Ideen, die die Level in gewissen Rahmen abwechslungsreich machen. Ein echt tolles Spiel. Ich will gar nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern, aber mich hat das Spiel positiv überrascht. Für den kompletten Gamescore muss man es zwei mal durchspielen. So nach und nach werde ich den zweiten Durchlauf definitiv machen. 2 von 9 Kapitel hab ich schon im zweiten Durchlauf.
 
G

Gelöschtes Mitglied 6074

Guest
Gameboy… da werden Erinnerungen wach.
Ja macht auf jeden Fall auch heute noch Spaß. Ich hab noch ein Spiel zu Ende gebracht und zwar:

Castlevania (1) Adventure für den Gameboy
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Aber ganz ehrlich, das würde ich kein zweites mal mehr spielen wollen. Ich find den zweiten Teil richtig gut aufm Gameboy, wenn nicht für mich eins der besten Spiele auf dem Gameboy aber Teil 1 war echt mäh.
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Ich wollte es immer mal beenden und jetzt wartet noch Castlevania Legends auf mich.
 
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