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Misc

Sonntagsfahrer
Hogwarts Legacy

Hab zum Schluss eigentlich nur noch die Mainquest, welche jetzt kein Meisterwerk, aber solide Unterhaltung war, gespielt. Sammelaufgaben etc. hab ich ausgelassen, sind mir zu langweilig.
Nach einem starken Start hat es sich leider doch relativ schnell nur in ein standard Open World Spiel verwandelt mit vielen typischen und auch eher belanglosen Sidequests.

Die Welt, allen voran Hogwarts ist echt toll designed, hat aber das Problem das hinter der teilweise opulenten Fassade komplett die Tiefe fehlt. Da liegt sehr viel Potential brach und man entschied sich statt Hogwarts mit all seinen Geheimnissen und Rätseln zu nutzen, halt doch nur wieder für irgendwelche Sidequests die man so auch in vielen, vielen anderen Spielen gesehen hat. Schade!

Es gab auch ein paar echt gute und interessante Sidequests, aber bei den meisten kam bei gegen Ende dann halt das typische Gefühl von, oh nee was will der/sie jetzt schon wieder und wie lange dauert das, auf.
Wenn ich schon bei den Questgebern bin, viele der Charaktere sind ziemlich eindimensional und austauschbar.
Mich nerven inzwischen diese halbherzigen Versuche der Entwickler, Beziehungen und Freundschaften zu Nebencharakteren aufzubauen, was dann aber meist nicht konsequent umgesetzt wird. Es gelingt leider selten, das einem im Spiel etwas an den Charakteren liegt.
Auch in Hogwarts sind mir die Freunde relativ egal, so hat mich auch das Finale nicht sonderlich berührt.

Das Spiel kann man spielen und ist sicher ein Zeitvertreib für Jäger und Sammler :) , es hat seine coolen Momente und reiht sich für mich deshalb bei einer 6,5 bis 7 von 10 Punkten ein.
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
Hogwarts Legacy

Hab zum Schluss eigentlich nur noch die Mainquest, welche jetzt kein Meisterwerk, aber solide Unterhaltung war, gespielt. Sammelaufgaben etc. hab ich ausgelassen, sind mir zu langweilig.
Nach einem starken Start hat es sich leider doch relativ schnell nur in ein standard Open World Spiel verwandelt mit vielen typischen und auch eher belanglosen Sidequests.

Die Welt, allen voran Hogwarts ist echt toll designed, hat aber das Problem das hinter der teilweise opulenten Fassade komplett die Tiefe fehlt. Da liegt sehr viel Potential brach und man entschied sich statt Hogwarts mit all seinen Geheimnissen und Rätseln zu nutzen, halt doch nur wieder für irgendwelche Sidequests die man so auch in vielen, vielen anderen Spielen gesehen hat. Schade!

Es gab auch ein paar echt gute und interessante Sidequests, aber bei den meisten kam bei gegen Ende dann halt das typische Gefühl von, oh nee was will der/sie jetzt schon wieder und wie lange dauert das, auf.
Wenn ich schon bei den Questgebern bin, viele der Charaktere sind ziemlich eindimensional und austauschbar.
Mich nerven inzwischen diese halbherzigen Versuche der Entwickler, Beziehungen und Freundschaften zu Nebencharakteren aufzubauen, was dann aber meist nicht konsequent umgesetzt wird. Es gelingt leider selten, das einem im Spiel etwas an den Charakteren liegt.
Auch in Hogwarts sind mir die Freunde relativ egal, so hat mich auch das Finale nicht sonderlich berührt.

Das Spiel kann man spielen und ist sicher ein Zeitvertreib für Jäger und Sammler :) , es hat seine coolen Momente und reiht sich für mich deshalb bei einer 6,5 bis 7 von 10 Punkten ein.

Ich hab es zwar noch nicht durch, aber soweit kann ich dem zustimmen. Nach anfänglicher Euphorie ist nach 30Std, von denen ich mir viel Zeit zum Erkunden gegönnt habe, die Luft doch etwas raus. Momentan kann ich mich nicht so recht motivieren weiterzuspielen, obwohl ich noch nicht alles gesehen und auch noch nicht alles freigespielt habe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Habe vor ein paar Tagen zum ersten Mal die normale Kampagne von Grim Dawn durchgespielt. Mit nem Beschwörer. Auf Hardcore.

Ich habe mir ordentlich Zeit gelassen, alle Gebiete komplett erkundet und jede Nebenquest mitgenommen. Hat mich insgesamt etwas über 50h ingame gebraucht. Der gute "Daedalus" ist jetzt lvl 65 - von maximal 100. Die gute Nachricht ist: Die Monster leveln in manchen Gebieten bis zu einem gewissen Grad mit, so hatte ich kaum Exp-Einbußen.

Ich denke mit irgendeiner Art von Summoner (es gibt verschiedene mögliche Klassenkombinationen) ist das Spiel (zumindest bis jetzt, im ersten Durchlauf) relativ einfach - auch auf Hardcore. Ab spätestens cirka lvl 50 konnte ich einfach nicht mehr wirklich sterben. Insgesamt hatte ich vielleicht 3-4 richtige WTF-Momente (alias "Nahtod-Erfahrungen" ^^) aber habe mir wie gesagt ordentlich Zeit gelassen und hatte dann irgendwann ab lvl ~50 auch schon relativ gutes Equipment, denke ich.

Allerdings kann ich mir z.B. nicht so wirklich vorstellen, mit nem Nahkämpfer ähnlich gut voranzukommen. Zumindest nicht auf Hardcore. Aber auch hier gelten die üblichen Verdächtigen: Wenn man erstmal alle Resis gemaxt hat, 10k+ Leben hat (mit nem Nahkämpfer wahrscheinlich noch wesentlich mehr) und ein bisschen Zeit in Feintuning investiert bzgl Abstimmung der Ausrüstung und welche Auren man nutzt (etc.), dann flutscht es eben ^^

Ich muss sagen ich bin von Grim Dawn über die Maßen beeindruckt, definitiv mit Abstand eins der besten und umfangreichsten klassischen westlichen Action RPGs! In den nächsten Tagen werde ich die zwei Addons (zwei zusätzliche Mainquest-Stränge mit Nebenquests, neuen Gebieten, etc.) mal etwas unter die Lupe nehmen und wenn ich damit dann auch durch bin, dann beginnt der ganze Spaß aufs Neue auf dem Elite-Schwierigkeitsgrad. Ist dann wohl quasi das Pendant zu Albtraum von D2. Und danach kommt dann "Ultimate", was dann wohl sowas wie Hölle in D2 ist.

Fazit: Absolut geniales Spiel. Viel Umfang, viele Klassen, derbst viele Items und damit auch extrem viele Möglichkeiten, sich einen eigenen Charakter zu bauen. Ist jetzt nicht wirklich düster (nur stellenweise), aber es hat seinen ganz eigenen Charme, eine tolle Atmosphäre und einen tollen Soundtrack.

Falls jemand generell auf Action RPGs steht und Grim Dawn noch nicht kennt -> blind kaufen!!
So gut ist es. 😁😎
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Tinykin (Xbox Series s)

Ich brauchte ein entspanntes Spiel um ein paar Tage zu überbrücken, den Gamepass durchforstet und bei Tinykin hängen geblieben. Zum Glück! Was ein toller, kleiner Plattformer mit tollen Ideen, einer super Spielwelt und flutschigem, einfachen Gameplay. Sprich, herausfordernd ist Tinykin nicht, aber es macht einfach Spaß.

Kurz und knapp geht es darum, dass man als Außerirdischer Milo, der so groß wie Käfer ist und von der Erde nicht mehr wegkommt, Ersatzteile für sein Raumschiff besorgen muss. Also untersucht man ein Haus aus Insektenperspektive, hat dabei Hilfe von unterschiedlichen Winzlingen (die an Pikmins erinnern) und erledigt Aufgaben für andere Insekten. Hört sich nicht spektakulär an, es ist auch nicht die Geschichte die einen voran treibt, sondern das erwähnte schöne Gameplay und die Sucht möglichst alle Aufgaben zu erledigen und Gegenstände zu sammeln. Aber nochmal: Das alles ohne Frust und Druck. Entspannt.

9/10
 

IRO

Aushilfe der Essenausgabe
Scars Above

Viele sagen es wäre ein Souls Spiel, find ich aber nicht, weil Souls halt mehr als nur ein schweres Spiel ist!

Mich hat es mehr an Metroid Prime erinnert, weil man mit dem Spielfortschritt immer mehr Fähigkeiten/Waffen bekommt, welche man dann mehr oder weniger sinnvoll einsetzt. Auch wird man mit einem Marker durch die Welt geführt, die bis auf kleine Abbiegungen linear ist. Und den Charakter kann man nur rudimentär ausbauen, am Ende des Spiels hat man nahezu alle Fähigkeiten freigeschaltet, da ist keine richtige Individualisierung möglich.

Insgesamt gefiel es mir richtig gut, die Story, Levels, Technik. Das war alles nicht Referenz, aber zusammen doch durchweg unterhaltsam. Einzig den happigen Schwierigkeitsgrad im normalen Modus fand ich unpassend, ich fand das bot einfach kein Mehrwert, nur halt Frust. :D Auch die Gegner, wo man spezielle Stellen treffen konnte, das ist so ein kurzes Zeitfenster, also da muss man es schon echt drauf haben.

7/10
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Slay the Spire

Ich betrachte Slay the Spire jetzt einfach mal als durchgespielt, auch wenn es für mich noch jede Menge zu tun gäbe. Es fehlen auch noch etliche Achievements, die ich eigentlich noch gerne hätte. Ich habe aber feststellen müssen, dass ich für die wohl nicht gut genug bin bzw. Hunderte von Stunden einplanen müsste, um sie eben durch Zufall zu erhalten.

Was ist "Slay the Spire"? StS ist ein Roguelike-Kartenspiel, das einen Suchtfaktor entwickeln kann, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte... Es ist das einzige Spiel in meiner ganzen Konsolengeschichte, das ich nach dem Beenden auf der Festplatte lassen werde. Ich will zwischendurch immer mal wieder ein Spielchen wagen können.

Normalerweise mache ich um Roguelikes einen großen Bogen. Diese ganze Konzept von wegen "immer wieder neu anzufangen" ist nichts für mich (und meine spärliche Freizeit). Auch die From Software-Spiele mag ich - trotz des Schwierigkeitsgrades - eben deshalb, weil man gerade nicht immer wieder von vorne anfangen muss, sondern durch die Möglichkeit des Auflevelns ein gewisser Spielfortschritt gegeben ist.

Slay the Spire ist anders: Zu Beginn entscheidet man sich für eine von vier Klassen, die sich allesamt grundverschieden spielen. Man legt fest, mit welchem Bonus man das Spiel beginnen möchte (z. B. mehr Leben, eine stärkere Karte, etc.) und startet das Spiel. Am meisten Zeit wird man in den Kämpfen verbringen, die man mit Hilfe von Karten rundenweise austrägt. So kann man z. B. eine Karte ausspielen, mit der die Verteidigung erhöht oder ein Zauber gezündet wird.

Ziel des Spiels ist es, den Endgegner zu bedienen. Dafür benötigt man ein schlagkräftiges und gut durchdachtes Deck an Karten. Man hat hier unzählige Möglichkeiten, um einen entsprechenden Schwerpunkt festzulegen. So kann man sich z. B. ein Deck zusammenstellen, dass auf Stärke fokussiert, aber dafür kaum defensiven Charakter hat.

Karten erhält man immer am Ende eines Kampfes. Dann darf man sich aus drei Karten eine aussuchen. Elite-Gegner, die ihrem Namen alle Ehre machen, verschaffen einem seltenere Karten. Es gibt verschiedene Pfade, die man "entlanglaufen" kann, um z.B. bewusst stärkeren Gegnern aus dem Weg zu gehen. Allerdings droppen stärkere Gegner Artefakte, von denen man nicht genug haben kann. So ein Artefakt bewirkt z. B., dass man einen Spielzug mehr hat, dass mehr Mana zur Verfügung steht oder dass man die Karten nach einem Zug nicht ablegen muss. Es sind unzählige Artefakte im Spiel, sicher an die 100, auch welche mit negativen Effekten. Durch die unterschiedlichen Karten und Artefakte spielt sich jede Runde, die selten mehr als eine Stunde dauert, ganz anders. Darüber hinaus gibt es Zaubertränke, Händler, bei denen man Karten kaufen kann, unzählige Zufallsereignisse... Das Spiel macht wirklich süchtig!

Slay the Spire ist eines der motivierendsten Spiele überhaupt! Wenn ich überhaupt etwas bemängeln könnte, dann ist es die nur zweckmäßige Graphik.

9.5/10
 
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