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Frührentner
The Raven - Vermächtnis eines Mesiterdiebs (Episode 1) - (7/10)
Bildschirme absuchen, Items kombinieren, Dialoge führen - bei The Raven handelt es sich um einen klassischen Point & Click-Krimi. Der Orientexpress, ein Mordfall und ein alternder Ermittler - wer hier an die Geschichten Agatha Christies denkt liegt goldrichtig. Der Protagonist des kurzweiligen Spiel ist der Schweizer Polizist Jakob Zellner. Der alternde Wachtmeister hat zunächst nur den Auftrag, den Transport eines Juwels im berühmten Orient-Express sicherzustellen. Inspiriert von seinen geliebten Kriminalromanen, kann er aber der Versuchung nicht wiederstehen, bei den weiteren Ermittlungen zu assistieren.
Wachtmeister Zellner ist zwar nicht auf den Kopf gefallen, von der Genialität eines Hercule Poirot jedoch weit entfernt. Macht aber nichts, denn die klassischen Kombinationsrätsel sind ohnehin viel zu einfach geraten. Das Anfertigen einer Fackel aus mehreren Komponenten (die wir alle im Umkreis von zwei Bildschirmen finden) gehört schon zu den komplexesten Kopfnüssen. Sonst beschränken sich die Aufgaben zum Beispiel darauf, einem Mitreisenden das Essen zu versalzen oder ein Stück Draht zum Öffnen einer Tür aufzutreiben. Der Schwerpunkt unserer Ermittlungsarbeit liegt aber ohnehin auf den Gesprächen mit den Mitreisenden, durch die man neue Hinweise für Wachtmeister Zellners Nachforschungen erhält. Die gut geschriebenen Gespräche verleihen den Figuren Tiefe und geben ihnen ein Profil, und sie wissen dabei auch noch sehr gut zu unterhalten. Es reicht auch, den bekannten deutschen Synchronsprechern (unter anderem Frank Glaubrecht, der Stimme von Pierce Brosnan, Kevin Costner und Al Pacino) einfach nur zu lauschen und die gelungenen Gespräche zu genießen. Die orchestrale Musikuntermalung tut mit ihren abwechslungsreichen und stimmungsvollen Stücken ihr übriges um eine sehr gelungene Atmosphäre zu erzeugen.
Episode 1 von The Raven hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn den Rätseln mehr Komplexität (die Lösung ist fast immer offensichtlich) gut getan hätte und Wachtmeister Zellner als Figur etwas blass bleibt. Dafür entschädigen die interessanten Dialoge und die atmosphärische Spielwelt ein wenig. Es gab viele Stellen an denen ich schmunzeln und auch herzlich lachen mußte. Dennoch gibt es leider inakzeptable Dinge, die meine Wertung nach unten drücken. Die Steuerung von Wachtmeister Zellner ist manchmal leider sehr hakelig, es hatte oft den Anschein als wolle Herr Zellner in eine andere Richtung als ich. Des weiteren gab es ab und zu in den Dialogsequenzen schwerwiegende Grafikaussetzer (Clippingfehler) bei denen der Unterkiefer des Gesprächspartners beispielsweise in übergroßer Form rotierte. Der schwerwiegendeste Fehler ist jedoch der Speicherbug, der bei mir ab dem Kreuzfahrtschiff aufgetreten ist. Egal wie oft ich das Spiel auch abgespeichert habe, es wurde kein Spielstand kreiert. Ich habe ebenfalls versucht einen älteren Spielstand zu überschreieben was bloß darin resultierte das der alte Spielstand statt dessen komplett gelöscht wurde. Somit war ich gezwungen das Spiel ab dem Zeitpunkt, an dem ich das Schiff betreten hatte, am Stück durch zu spielen (da ich ja nicht mehr speichern konnte).
Ohne die aufgezählten negativen Aspekte, also rein auf das Spiel selbst bezogen, hätte es sicher eine 8 oder sogar eine 9 verdient. Aber alleine der Speicherbug ist so gravierend das ich mich einfach nicht überwinden kann mehr als 7 von 10 Punkten zu vergeben.
Bildschirme absuchen, Items kombinieren, Dialoge führen - bei The Raven handelt es sich um einen klassischen Point & Click-Krimi. Der Orientexpress, ein Mordfall und ein alternder Ermittler - wer hier an die Geschichten Agatha Christies denkt liegt goldrichtig. Der Protagonist des kurzweiligen Spiel ist der Schweizer Polizist Jakob Zellner. Der alternde Wachtmeister hat zunächst nur den Auftrag, den Transport eines Juwels im berühmten Orient-Express sicherzustellen. Inspiriert von seinen geliebten Kriminalromanen, kann er aber der Versuchung nicht wiederstehen, bei den weiteren Ermittlungen zu assistieren.
Wachtmeister Zellner ist zwar nicht auf den Kopf gefallen, von der Genialität eines Hercule Poirot jedoch weit entfernt. Macht aber nichts, denn die klassischen Kombinationsrätsel sind ohnehin viel zu einfach geraten. Das Anfertigen einer Fackel aus mehreren Komponenten (die wir alle im Umkreis von zwei Bildschirmen finden) gehört schon zu den komplexesten Kopfnüssen. Sonst beschränken sich die Aufgaben zum Beispiel darauf, einem Mitreisenden das Essen zu versalzen oder ein Stück Draht zum Öffnen einer Tür aufzutreiben. Der Schwerpunkt unserer Ermittlungsarbeit liegt aber ohnehin auf den Gesprächen mit den Mitreisenden, durch die man neue Hinweise für Wachtmeister Zellners Nachforschungen erhält. Die gut geschriebenen Gespräche verleihen den Figuren Tiefe und geben ihnen ein Profil, und sie wissen dabei auch noch sehr gut zu unterhalten. Es reicht auch, den bekannten deutschen Synchronsprechern (unter anderem Frank Glaubrecht, der Stimme von Pierce Brosnan, Kevin Costner und Al Pacino) einfach nur zu lauschen und die gelungenen Gespräche zu genießen. Die orchestrale Musikuntermalung tut mit ihren abwechslungsreichen und stimmungsvollen Stücken ihr übriges um eine sehr gelungene Atmosphäre zu erzeugen.
Episode 1 von The Raven hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn den Rätseln mehr Komplexität (die Lösung ist fast immer offensichtlich) gut getan hätte und Wachtmeister Zellner als Figur etwas blass bleibt. Dafür entschädigen die interessanten Dialoge und die atmosphärische Spielwelt ein wenig. Es gab viele Stellen an denen ich schmunzeln und auch herzlich lachen mußte. Dennoch gibt es leider inakzeptable Dinge, die meine Wertung nach unten drücken. Die Steuerung von Wachtmeister Zellner ist manchmal leider sehr hakelig, es hatte oft den Anschein als wolle Herr Zellner in eine andere Richtung als ich. Des weiteren gab es ab und zu in den Dialogsequenzen schwerwiegende Grafikaussetzer (Clippingfehler) bei denen der Unterkiefer des Gesprächspartners beispielsweise in übergroßer Form rotierte. Der schwerwiegendeste Fehler ist jedoch der Speicherbug, der bei mir ab dem Kreuzfahrtschiff aufgetreten ist. Egal wie oft ich das Spiel auch abgespeichert habe, es wurde kein Spielstand kreiert. Ich habe ebenfalls versucht einen älteren Spielstand zu überschreieben was bloß darin resultierte das der alte Spielstand statt dessen komplett gelöscht wurde. Somit war ich gezwungen das Spiel ab dem Zeitpunkt, an dem ich das Schiff betreten hatte, am Stück durch zu spielen (da ich ja nicht mehr speichern konnte).
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