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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Frosch

Achievement Panda
Team
Den Rally DLC von Forza Horizon. War bissel kurz und es hätte durchaus einen pompöseren Abschluss geben.
 

SIWOOOT

Frührentner
Alan Wake (8/10)

Super spiel mit toller stimmung und hätten die das ende nicht so versaut wäre es noch zwei punkte mehr gewesen.

Das ist leider absolut kalkuliert und absichtlicht so blöd gemacht, denn MS bzw. Remedy wollen dich damit dazu bringen die DLCs The Signal und The Writer sowie American Nightmare zu kaufen und diese ebenfalls durch zu spielen. Das "richtige" Ende bekommt man erst nach Abschluß von American Nightmare zu sehen. :zwinker:
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Den Rally DLC von Forza Horizon. War bissel kurz und es hätte durchaus einen pompöseren Abschluss geben.

Bissel kurz? Sehr diplomatisch ausgedrückt.
Ich hätte die 15 Euro für diesen DLC als "freche Abzocke" tituliert. Die gefühlt 12 nicht sonderlich schwere Rennen umfassende Karriere des Rallye-DLC war kaum der Rede wert, und die Umrüstung der Fahrzeuge auf Rallye-Boliden wirkte etwas gekünstelt. Da man ja im Rallye-DLC nur offroad unterwegs war und nicht auf normalen Untergründen fahren konnte, blieb die Vergleichbarkeit weg.
Klar, es war nur eine Erweiterung für einen bestehenden Nicht-Rallye-Titel, aber er war trotzdem schwach umgesetzt. Da gefiel mir sogar das völlig vergurkte DiRT 3 besser.

Nen Abschluß gabs so gar nicht. Nen Erfolg vielleicht. Aber den gibts ja fast überall für den Abschluß einer Kampagne. Ich habs ein paar Mal gespielt, dann nie wieder. Schade, weil es soviel Potenzial hatte.
 

BoondockSaint

Altenpfleger
Auf der PS3 durchgespielt: lego herr der Ringe
Auf der 360 durchgespielt: Disney Universe
Auf der One durchgespielt: Kampagnen von Call of duty ghosts und Battlefield 4
 
C

Chica

Guest
Child of Light-der Überraschungshit, hat mir unglaublich gut gefallen. Kaufen!!! :top:
 

Starsky

Damn good coffee...!
Am Wochenende habe ich nach langer Zeit mal wieder den Abspann eines Spiels gesehen. Genau genommen sogar von zweien!

Thief (Xbox One):

Von Thief hatte ich mir viel versprochen, es hinterlässt mich aber mit einem zwiespältigen Gefühl. Ich kann mich in jüngerer Vergangenheit an kein Spiel erinnern, dass eine so miese Story hatte und diese auch noch mit einem kolossal schwachen Ende krönt. Dagegen war das vielkritisierte "Ryse" ja Weltliteratur. Unglaublich, wie kann man sein eigenes Spiel nur derart lieblos zum Ende bringen?

Der krude Mix aus Mittelalter-Setting, Steampunk und Mystery hat mich aber von Anfang an nicht überzeugen können. Warum konzentriert man sich nicht auf EINES dieser Elemente? Zum Beispiel das Mittelalter? Warum müssen da auf einmal Silent-Hill-artige Gegner auftauchen? Oder warum startet man eine irgendeine vielversprechend anfangene Nebenquestreihe über einen Roboter-Menschen, die dann am Ende einfach zu nichts führt, sondern ohne irgendeine Art von Höhepunkt abrupt endet?
Auch die Entscheidung, die Stadt als Open-World Szenario anzulegen war eher nervig als förderlich für die Atmosphäre und den Spielspaß. Gut, dass es offenbar in dieser Welt nie hell wird, kann man ja noch verzeihen, aber eine völlig leere Stadt, in der man wirklich nichts machen kann, bringt doch niemandem etwas. Ich fand es einfach nur tödlich lästig, zum 15. Mal von einer Ecke der Karte zur anderen zu laufen, um eine Mission zu starten und dabei jedes Mal die gleichen Wachen an der gleichen Stelle mit der gleichen Route zu begegnen. Ein Schnellreisesystem wäre wirklich sinnvoll gewesen. Und auch in irgendwelche offenen Fenster zu klettern wird schnell langweilig, nur um dann den 153. Brieföffner vom Nachttisch des leeren Zimmers zu klauben...

Das ist dann auch gleich mein nächster massiver Kritikpunkt - der generische Loot und die Ingame-Währung. Flachmänner, Trinkbecher, Brieföffner... nichts bedeutet etwas. Bis auf die Sammler-Stücke findet man nur Schmeissware. Und selbst die Sammlerstücke sind nur lieblos gestaltete Gegenstände ohne irgendeine Besonderheit, wie Hintergrundgeschichte oder Zusatznutzen. Findet man dann mal einen vermeintlich geheimen Safe oder versteckten Raum mit einer Kiste, findet sich darin auch wieder nur der nächste Brieföffner oder 20 Goldmünzen. Geld ist immerhin einigermaßen knapp in dem Spiel, so dass man sich nicht alle Zusatzfähigkeiten kaufen kann, aber die meisten dieser Fähigkeiten benötigt man sowieso nicht, wenn man das Spiel so spielt wie es gedacht ist - im Phantom- oder bestenfalls im Oppurtunistenstil. Man braucht also tatsächlich nur ein bisschen Geld für Pfeile und eine Handvoll Ausrüstungsteile.

Apropos Ausrüstung, die (unsinnige) Entscheidung am Anfang die Werkzeuge nur Schrittweise zugänglich zu machen, gleichzeitig aber Nebenquests anzubieten zu machen, bei der man eben Ausrüstungsteile braucht, die man noch gar nicht kaufen kann, ist schlampig designt und vermiest einem die Freude. Da macht man eine Stunde eine Nebenquest, nur um dann vor einem Sammelbild zu stehen, was ich nicht aus dem Rahmen nehmen kann, weil ich noch kein Rasiermesser kaufen konnte. Spätestens da war der lose Vorsatz, alle Sammlerstücke zu finden dahin.

Dass ich Thief dennoch bis zum Ende durchgehalten habe und es mir unter dem Strich sogar Spaß gemacht hat, liegt einzig daran, dass man immerhin ein gut funktionierende Spielmechanik und wirklich interessant designte Levels hatte. Die Karten waren dabei so komplex, dass man eigentlich immer 2 oder 3 alternative Wege zum Ziel hatte, die auch unterschiedliche Herausforderungen mit sich brachten. So gabe es gut versteckte Geheimgänge, die relativ gegnerfrei waren oder eben Wege durch die Hauptgänge, bei denen man dann doch ziemlich aufpassen musste, nicht entdeckt zu werden. Auch das Erforschen der Gebäude war interessant, die Motivation, einen gut bewachten Raum irgendwie hineinzukommen schwand jedoch leider aufgrund der fehlenden Belohnung. Standard-Loot hat eh kaum einen Wert und die Sammelobjekte waren letztlich uninteressant.
Eine Balancing-Problematik bringt meines Erachtens der deutlich zu mächtige Focus Modus mit sich. Diesen habe ich nur in Ausnahmefällen mal eingesetzt, meist wenn es darum ging, irgendwelche besonders lästige Fallen zu entschärfen, bei denen ich partout die Entschärfungs-Box nicht finden konnte. Ansonsten machte es schlicht keinen Spaß, alles im Raum angezeigt zu bekommen. Wo ist da dann noch der Spielspaß...

Thief ist letzlich leider ein Spiel, das unfertig wirkt. Das Leveldesign und die grundsätzliche Spielmechanik sind gut, aber alles andere, vor allem die Cutscenes und die Stadt wirken wie ein Gerüst eines ursprünglich größer und komplexer konzipierten Spiels, für das es aber mangels Zeit und Budget dann doch nicht gereicht hat. Sehr schade. Ich mag das Schleich-Genre unheimlich gern und hoffe, dass dies nicht der letzte Thief-Teil war. Eidos Montreal hatte mit Deus-Ex HR und Tomb Raider zuletzt ein gutes Händchen für Reboots bewiesen, bei Thief jedoch ist einiges schief gelaufen.

7/10


Deadlight (Xbox 360):
Durch Games for Gold habe ich mir kürzlich Deadlight heruntergeladen, und das mir bis dato ehrlich gesagt unbekannte Spiel entpuptte sich als richtige Perle! Eine wirklich gut erzählte Story mit einem interessanten Twist am Ende hat mir da einen spannenden Nachmittag beschert. So ein 2D Metroid/Shadow-Complex artiges Gameplay findet man leider viel zu selten und mit dem angenehm herausforderndem aber nie unfairem Schwierigkeitsgrad war das mal wieder eine willkommene Abwechslung zum 3D-Alltag!

8/10
 

Turrican

Kaffeefahrtpendler
Saints Row 3 (8/10)

Überdrehter GTA Klon.
Hätte echt nicht erwartet das ich hier so ein gutes spiel bekomme.
Total überdreht aber gerade das macht den fun bei den spiel.
Alle erfolge werde ich dank den Heli Missionen aber nicht machen da der Heli und fliegbar ist.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Wolfenstein: The new Order (Xbox One)

Es ist schwierig, das Spiel jemanden schmackhaft zu machen, wenn man keine Titel wie Rage, Doom 3, Half Life 2 oder Killzone 2 mag. Denn damit könnte man es noch am ehesten vergleichen. Das neueste Machwerk von Bethesda ist ein rabiater Ego-Shooter von den schwedischen MachineGames, das auf der id Tech 5-Engine basiert.

Man spielt wie eh und je den amerikanischen Widerstandskämpfer und geborenen Polen B.J. Blaskovicz, eine Art Mix aus Duke Nukem und Die Hard-Bruce Willis, der in der deutschen Fassung gegen "das Regime" kämpft. Diesmal verschlägt es ihn aber, verursacht durch ein langes Koma, in das Jahr 1960, wo das Regime bereits den 2. Weltkrieg gewonnen hat.

Für die Vergeltung werden B.J. jede Menge größere und kleinere Knarren zur Verfügung gestellt. Damit gilt es nun Chaos zu stiften und alles wegzuballern, was die falsche Uniform trägt. An vielen Stellen des Spiels kann man aber auch verhalten vorgehen, die Gegner lautlos von hinten überwältigen, mit Wurfmessern bearbeiten oder die Pistole mit Schalldämpfer benutzen. Das klappt erstaunlich gut! Zwar nicht so gut wie bei einem Deus Ex, MGS oder Splinter Cell, aber immerhin.
Am besten sind dann aber die großen Kaliber, denn nur mit denen kann man auch die großen Mechs, Kampfroboter oder Panzerhunde bekämpfen.

Das Spieldesign erinnert stellenweise an Half Life 2. Es gibt ruhigere Passagen, in denen man interaktiv mit Kameraden sprechen kann, die Umgebung erkunden kann oder leichte Rätselaufgaben zu meistern hat. Es gibt sogar eine Szene in einem frühen Kapitel, wo man sich für die Rettung eines von zwei Kameraden entscheiden muss. Der Spielverlauf wird zwar dadurch nicht sehr beeinflusst, aber man kann z.B. mit der einen Person Schlösser knacken und mit der anderen elektrische Geräte wie z.B. Tresore oder Aufzüge kurzschließen. Dann gibt es jeweils ein anderes Minispiel dazu. Auch im Unterschlupf tauchen später andere Personen auf und erzählen verschiedene Geschichten. Ein netter Einfall und ich finde, das erhöht den Wiederspielwert enorm, da die Story sehr unterhaltsam ist und dramaturgisch gut in Szene gesetzt wurde. Obwohl sie aber Wolfenstein-typisch vollkommener Nonsens ist, etwa wie im Film Iron Sky.

Dann geht es aber wieder mal richtig zur Sache und Granaten und Sturmgewehr kommen erneut zum Einsatz. Im späreten Spielverlauf kommen auch noch durchschlagkräftige Laserwaffen zum Einsatz. Deren Wirkung ist teilweise so verheerend, weshalb das Spiel auch nicht in Kinderhände gehört. Soll heißen, dass mit jeder Menge Blut und Splatter nicht gegeizt wird.
Das Geschehen spielt sich zumeist in schön verwinkelt gestalteten Innenarealen ab, aber es gibt auch größere und hübsch gestaltete Außenbereiche. Die Locations sind sehr abwechslungsreich gestaltet: Man besucht typische "Regime"-Festungen, brutale Gefangenenlager, kommt über Berlin bis nach Gibraltar und sogar noch sehr viel weiter. Aber davon wird hier nichts verraten. Nur soviel dazu: Es wird gegen Ende extrem abgefahren und absolut Over the Top!

Noch kurz zur Technik: Das neue Wolfenstein ist kein Meilenstein in Sachen Grafik, kann sich aber durchaus sehen lassen. Auf den LastGen Konslen wäre das Spiel wohl so nicht möglich gewesen, denn die Umgebung ist größtenteils zerstörbar und es läuft nach meinen Eindrücken fast immer in konstanten 60fps in 1080p Auflösung.
Auch der Sound ist brachial, die Musik mal rockig, mal dramatisch, mal witzig, aber immer zur jeweiligen Situation passend. Sowas geibt es heute nur noch eher selten. Ebenso können sich die wuchtigen Waffensounds hören lassen. Also die Anlage ordentlich aufdrehen, dann kommt Stimmung auf - Wolfenstein ist spielgewordener Heavy Metal!
Dazu kommt noch ein umfangreiches Crafting-System und man kann seine Fähigkeiten rollenspielartig aufleveln. Unzählige Sammelobjekte runden das ganze ab, was die Langzeitmotivation durchaus eine Weile hochhalten sollte.

Fazit: Wer auf Oldschool-Shooter wie Doom 3 oder Half Life 2 steht, der sollte sich diese Perle nicht entgehen lassen! Was Metro 2033 ansatzweise versucht hatte, geht hier voll auf. Das Spiel motiviert lange, erzählt eine schöne Geschichte, manchmal lustig, manchmal traurig und vergisst die Einbindung des Spielers dabei nicht. Denn Spaß hat man nicht nur mit den knackigen Shootouts, sondern auch mit dem Abwechslungsreichtum, was die Locations und alternativen Vorgehensweisen des Spielers angeht.
Spieler, die regenerative Lebensenergie als Bedingung ansehen, Realismus vorziehen, oder einen Multiplayer als Bedingung ansehen, sollten lieber einen Bogen um Wolfenstein herum machen. Wer es einfach mal wieder im Alleingang ordentlich krachen lassen will, für den ist das Spiel genau richtig!

(9/10)
 

Turrican

Kaffeefahrtpendler
The Gunstringer (6,5/10)

Hätte nicht gedacht das mir mal ein Kinect spiel spaß macht aber hier war es so.
Nettes spiel für zwischen durch.
 
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