Astlibra wäre übrigens auch noch auf meiner Wunschliste, aber das hast du hier letztens unter abgebrochen gepostet, iirc.
Hust... daran spiele ich aktuell auch weiter.
Davon konnte ich dann doch nicht loslassen, weil es schon sehr süchtig macht. Ergo spiele ist Astlibra aktuell weiter, bin immerhin schon sehr weit. (7. von 8 Kapiteln)
Was ich als störend empfinde sind oft die Rätsel zum Weiterkommen. Die reißen mich aus dem chilligen Gameplay-Fluss raus, und ich denke wer gerne klassische CRPG oder Adventures gespielt hat, wird da vermutlich besser klarkommen. Wobei ich mir da mit meiner manchmal unaufmerksamen Spielweise (Hilfestellungen oder Tipps gab es schon in Dialogen) und häufigen Pausen selbst ins Fleisch schneide.
Gäbe es ordentliche Guides, würde ich vermutlich in dem Fall komplett nach Walktrough spielen, aber dafür ist der Titel wohl zu klein. Oder ich habe nichts passendes gefunden.
Gameplay ist schon ordentliche 2D Metzelei, jedoch gibt es 1-2 Kapitel wo es mir wirklich zu schwer gewesen sind, daher auch inzwischen im Easy Kosmos angekommen. Wie ich erfahren habe hängt bei dem Spiel alles am Schwierigkeitsgrad. Wenn man sich für Normal entscheidet, kann das Spiel schwerer sein als im echten Hardmode. Der Normalmode liefert dafür die Möglichkeit auch auf Easy runter zu gehen. Entscheidet man sich für Hard oder höher, bleibt Hard die unterste Stufe. Problem bei Normal-Modus: Skalierung ist kleiner, und teils werden Attribute auf einem sehr niedrigen Level gecappt. Außerdem bekommt man auf Normal deutlich weniger Exp, Gold und anderes, wodurch man auf Hard+ ständig überlevelt ist, und dadurch dann scheinbar weniger Probleme bekommt.
Habe gestern auch mal ein Video gesehen wo einer den Boss gemacht hat den ich auch besiegt habe. Der Typ war einfach mal 25 Level über mir, bei normaler Spielweise. Und man hat eben deutlich mehr Zugriff auf Statverbesserungen, die bei Normal einfach gedeckelt werden. Aber sowas erfährt man eben über Reddit oder aus den Steam Foren, und nirgends im Spiel. Dabei liefert es schon recht viele Erklärungen im Spiel. Unter anderem hat man im Inventar auf Guides, bzw. Bücher, die vieles erklären, und auch Mats und Gegenstände werden über ein Rezeptbuch hergestellt.
Ich würde sagen, Astlibra genießt seinen Status als Geheimtipp zurecht. Darin stecken einfach wahnsinnig viele Feinheiten und Systeme, die man einfach verinnerlichen muss. Etwa auch die namensgebende Waage und das Ausrüstungssystem. (man kann praktisch jeden Skill von Ausrüstung erlernen und dann aktivieren) In Kapitel 7 hatte ich anfangs beispielsweise erhebliche Probleme lebend durch einen Wald zu kommen, bis ich dann auf Einhandwaffe mit Schild umgestiegen bin. Der Schadens-Input nahm ganz dramatisch ab, und am Ende konnte ich ohne auch nur einen Funken Lebensbalken zu verlieren da durchgehen.
Es gibt aber schon so ein paar Gebiete (Kapitel 5 und 7) wo Gegner einfach richtig miese Patterns haben, und in der Summe oft auch zu viele sind. Man merkt einfach das es mal als Browser-Game angefangen hat, aber Verbesserungen gab es immer wieder. Ich finde es ist ein ziemlich schönes JRPG, und allein die Story ist es definitiv wert. Dazu kommt auch noch der Soundtrack, den ich nur als Genuss bezeichnen kann. Wenn Du nichts gegen ein anspruchsvolles Spiel einzuwenden hast, wo man sich erstmal so richtig reinfuchsen muss, dann kann ich den Titel empfehlen. Zur Entspannung taugt es jedoch eher weniger. Die Demo vermittelt auch keinen extrem hilfreichen Eindruck, da sie mehr oder weniger die besten Abschnitte der ersten zwei Kapitel aneinanderreiht, ohne aber die Abschnitte mit langsamen Pacing zu zeigen, wo man dann erstmal Gegenstände finden oder benutzen muss.
Ich schalte noch Gehör und das war in den Spielen schlicht nicht möglich
Dazu kann ich jetzt auch nichts sagen, geht mir aber bei Rennspielen (wenn ich selber schalte) genau so, das geht immer schön nach Gehör. Aber muss sagen, Sound ist nichts worauf ich bei Rennspielen früher viel geachtet habe. Das erste Mal so richtig vom Sound begeistert war ich ausgerechnet bei Forza Horizon 5, und auch Assetto Corsa Competizione auf PC hört sich einfach fantastisch an.
Generations hat auf Konsole auch ein paar technische Defizite, die die PC-Version weniger hat, aber es macht auch in Sachen Levelgeometrie, Texturvielfalt, Streckendetails etc. so viel mehr als DR2.0.
Ok, ich habe gar nicht bedacht das Akabei ja die Steam Version spielen würde. Auf der Series sah es wirklich nicht hübsch aus, wobei es auch kein komplett hässliches Spiel ist. Dirt 2.0 habe ich damals in PS+ auf der PS4 gezockt, und das ist nun geschlagene 4-5 Jahre her. Damals fand ich es ziemlich umwerfend, ob ich es heute immer noch so empfinden würde... fraglich.