Drittes Gruppenspiel Gruppe "D"
Rod Laver Arena, Melbourne, 19:40 Uhr (MEZ)
Kontrahenten Madeleine Summers vs. Snow Crash
Zu spielen: Drei Sätze à drei Spiele
Der überwiegend warme Tag ging schon in den lauen Abend über, als Madeleine Summers und Snow Crash den Center Court betraten. 11.000 Zuschauer freuten sich auf ein spannendes Vorrundenspiel der Gruppe "D".
Miss Summers zog kurz vor dem Match noch eine andere Trainerentscheidung in Betracht.
Der erste Satz begann zügig und die Kontrahenten benötigten nur ein paar Bälle, um sich aufeinander einzuspielen. Schnell war klar, dass es sich um ein Match auf Augenhöhe handeln würde. Dank eines Breakgewinns konnte Madeleine den ersten Satz nach knapp 10 Minuten mit 3:1 an sich reißen. Seitenwechsel.
Snow Crash ging in die Offensive und konnte Madeleine Summers binnen weniger, schneller Aufschläge und einem anschließenden Break die Initiative abnehmen und zum 2:0 in Führung gehen. Madeleine, sichtlich in ihrem Tempo gebremst, ließ sich davon aber nicht entmutigen und ging in die Gegenoffensive. Das Rebreak war auf dem Fuß und es stand 2:2 im zweiten Satz. Aufschlag Summers wurde locker verwandelt, Crash zog nach, was Tie-Break im zweiten Satz bedeutete. Hier eröffnete Summers das Feuer und schaffte durch eigene Aufschlaggewinne und zwei Breaks den Stand vom 5:0 im Tie-Break. Dann mobilisierte Crash alle Reserven und zog ohne mit der Wimper zu zucken zum 6:6 nach. Summers guckte nur irritiert, wie innerhalb kürzester Zeit so viele Bomben einschlagen konnten. In seinem Tatendrang bestärkt gewann Snow Crash zwei weitere Punkte und gewann mit 8:6 im Tie-Break Satz zwei mit 4:3.
Die Siegesserie wurde auch in Satz drei fortgesetzt. Obwohl sich Madeleine Summers kämpferisch zeigte, glänzte Snow Crash mit wütenden Aufschlägen, hammerharten Returns und vielen Schlägen entgegen Summers' Laufrichtung. Binnen fünf Minuten konnte Snow Crash auch Satz drei mit 3:1 für sich entscheiden. Summers hatte hierbei nicht den Hauch einer Chance und verbaute sich durch unzählige Schrittfehler und Fehlentscheidungen die Möglichkeit, aktiv an der Satzgestaltung mit zu entscheiden.
Satz Nummer vier begann jedoch für Madeleine Summers euphorischer und der erste Aufschlag war schnell in trockenen Tüchern. Snow Crash nickte dies nur ab und brachte seinerseits den Aufschlag durch. So weit, so standard, könnte man sagen. Dann riss Snow den nächsten Punkt mit einem Break an sich und wähnte sich schon als Sieger, als jedoch Summers zwei Minuten später gleichzog und zum 2:2 ausglich.
Aufschlag Snow zum 3:2 brachte insgesamt wenige Höhepunkte dazu, hier wurde souverän zum 40:0 und Punktgewinn verwandelt. Auch hier wieder lange Linienbälle, kurze Stopper und einige Schmetterbälle als Bonbon. Aufschlag Summers - den Crash in einer Kraft stoppte, dass das 15:40 plötzlich für Summers gezeigt wurde. Nanu, was passierte denn hier? Durch Doppelfehler entglitt Summers der Rhythmus, so dass der folgende Aufschläg eher zärtlicher Natur war. Crash nutzte die akute Unsicherheit Summers (es ging hier immerhin um einen Matchball im Break) und verwandelte souverän zum 4:2 Endstand in Satz vier. Nach 47 Minuten war auf dem Center Court in Melbourne die Entscheidung zu Gunsten von Snow Crash gefallen, der seine Position innerhalb von Gruppe "D" nun weiter festigen kann.
Das Endergebnis (Madeleine Summers / Snow Crash):
3:1 3:4 1:3 2:4
Snow, absolute Klasse, was du mir da für Bälle serviert hast. Auch wenn das eine oder andere Geschenk für mich dabei war, so war dein Stil unerbittlich und immer auf den Punkt gebracht. Durch extrem viele Schritt- und Schlagfehler Richtung Netz bin ich aber zu großen Teilen selbst an meinem Verlust schuld. Das soll deine Leistung aber nicht schmälern. Nicht umsonst haben wir 47 Minuten lang auf Augenhöhe gefighted und mit einem Ballwechsel von 34 Schlägen hatten wir ein echt an die Reserven gehendes Ding dabei.
Ob sich nun der vor dem Spiel eingesetzte Trainer als Hilfe oder als Stolperstein herausstellte, kann ich nach diesem Spiel allerdings nicht mal sagen, da mir der direkte Vergleich fehlt. Niederlage ist hingenommen und wird in künftige Matches als Hilfestellung mit eingewoben. Noch stehen ja zwei Spiele aus.
Rod Laver Arena, Melbourne, 19:40 Uhr (MEZ)
Kontrahenten Madeleine Summers vs. Snow Crash
Zu spielen: Drei Sätze à drei Spiele
Der überwiegend warme Tag ging schon in den lauen Abend über, als Madeleine Summers und Snow Crash den Center Court betraten. 11.000 Zuschauer freuten sich auf ein spannendes Vorrundenspiel der Gruppe "D".
Miss Summers zog kurz vor dem Match noch eine andere Trainerentscheidung in Betracht.
Der erste Satz begann zügig und die Kontrahenten benötigten nur ein paar Bälle, um sich aufeinander einzuspielen. Schnell war klar, dass es sich um ein Match auf Augenhöhe handeln würde. Dank eines Breakgewinns konnte Madeleine den ersten Satz nach knapp 10 Minuten mit 3:1 an sich reißen. Seitenwechsel.
Snow Crash ging in die Offensive und konnte Madeleine Summers binnen weniger, schneller Aufschläge und einem anschließenden Break die Initiative abnehmen und zum 2:0 in Führung gehen. Madeleine, sichtlich in ihrem Tempo gebremst, ließ sich davon aber nicht entmutigen und ging in die Gegenoffensive. Das Rebreak war auf dem Fuß und es stand 2:2 im zweiten Satz. Aufschlag Summers wurde locker verwandelt, Crash zog nach, was Tie-Break im zweiten Satz bedeutete. Hier eröffnete Summers das Feuer und schaffte durch eigene Aufschlaggewinne und zwei Breaks den Stand vom 5:0 im Tie-Break. Dann mobilisierte Crash alle Reserven und zog ohne mit der Wimper zu zucken zum 6:6 nach. Summers guckte nur irritiert, wie innerhalb kürzester Zeit so viele Bomben einschlagen konnten. In seinem Tatendrang bestärkt gewann Snow Crash zwei weitere Punkte und gewann mit 8:6 im Tie-Break Satz zwei mit 4:3.
Die Siegesserie wurde auch in Satz drei fortgesetzt. Obwohl sich Madeleine Summers kämpferisch zeigte, glänzte Snow Crash mit wütenden Aufschlägen, hammerharten Returns und vielen Schlägen entgegen Summers' Laufrichtung. Binnen fünf Minuten konnte Snow Crash auch Satz drei mit 3:1 für sich entscheiden. Summers hatte hierbei nicht den Hauch einer Chance und verbaute sich durch unzählige Schrittfehler und Fehlentscheidungen die Möglichkeit, aktiv an der Satzgestaltung mit zu entscheiden.
Satz Nummer vier begann jedoch für Madeleine Summers euphorischer und der erste Aufschlag war schnell in trockenen Tüchern. Snow Crash nickte dies nur ab und brachte seinerseits den Aufschlag durch. So weit, so standard, könnte man sagen. Dann riss Snow den nächsten Punkt mit einem Break an sich und wähnte sich schon als Sieger, als jedoch Summers zwei Minuten später gleichzog und zum 2:2 ausglich.
Aufschlag Snow zum 3:2 brachte insgesamt wenige Höhepunkte dazu, hier wurde souverän zum 40:0 und Punktgewinn verwandelt. Auch hier wieder lange Linienbälle, kurze Stopper und einige Schmetterbälle als Bonbon. Aufschlag Summers - den Crash in einer Kraft stoppte, dass das 15:40 plötzlich für Summers gezeigt wurde. Nanu, was passierte denn hier? Durch Doppelfehler entglitt Summers der Rhythmus, so dass der folgende Aufschläg eher zärtlicher Natur war. Crash nutzte die akute Unsicherheit Summers (es ging hier immerhin um einen Matchball im Break) und verwandelte souverän zum 4:2 Endstand in Satz vier. Nach 47 Minuten war auf dem Center Court in Melbourne die Entscheidung zu Gunsten von Snow Crash gefallen, der seine Position innerhalb von Gruppe "D" nun weiter festigen kann.
Das Endergebnis (Madeleine Summers / Snow Crash):
3:1 3:4 1:3 2:4
Snow, absolute Klasse, was du mir da für Bälle serviert hast. Auch wenn das eine oder andere Geschenk für mich dabei war, so war dein Stil unerbittlich und immer auf den Punkt gebracht. Durch extrem viele Schritt- und Schlagfehler Richtung Netz bin ich aber zu großen Teilen selbst an meinem Verlust schuld. Das soll deine Leistung aber nicht schmälern. Nicht umsonst haben wir 47 Minuten lang auf Augenhöhe gefighted und mit einem Ballwechsel von 34 Schlägen hatten wir ein echt an die Reserven gehendes Ding dabei.
Ob sich nun der vor dem Spiel eingesetzte Trainer als Hilfe oder als Stolperstein herausstellte, kann ich nach diesem Spiel allerdings nicht mal sagen, da mir der direkte Vergleich fehlt. Niederlage ist hingenommen und wird in künftige Matches als Hilfestellung mit eingewoben. Noch stehen ja zwei Spiele aus.
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