Erstes Gruppenspiel Gruppe "D" (aus Sicht des Verlierers):
Rod Laver Arena, Melbourne, 13.30 Uhr (MEZ)
Kontrahenten: Bobby Greg vs. Madeleine Summers
Zu spielen waren drei Gewinnsätze à drei Spiele.
Den ersten Satz konnte ich wider Erwarten souverän gegen Greg gewinnen. Hatte einen Lauf und habe bereits im ersten Satz zwei Breaks geschafft, es ging also 3:0 an mich. (Anm.: Greg meinte bereits nach diesem Satz das Spiel verloren zu haben)
In Satz zwei verlor ich gleich meinen ersten Aufschlag und Greg konnte mit seinem nächsten Aufschlag gleich auf 2:0 erhöhen. Mir gelang dann noch mein nächstes Aufschlagspiel, aber Greg seines auch, und so stand es zum Ende des zweiten Satzes 3:1 für Greg.
Was dann folgte, war für mich ein Desaster, was uns beide zu einer Theorie bewegte, die wir schon vorher hatten. Dazu später mehr.
Ich lief nach dem verlorenen zweiten Satz aus dem Rhythmus und verlor binnen weniger Minuten mit 0:3. Dabei gingen zwei Breaks an Greg. Satz vier ging zwar auch mit 3:0 an Greg, womit er auch das erste Gruppenspiel für sich entscheiden konnte, allerdings dauerte der zweite Satzball am längsten. Mein Aufschlagsspiel verzeichnete am Ende sechsmal Einstand 40:40, wobei wir uns gegenseitig die Vorteile wieder negierten. Am Ende hatte Greg mit zwei aufeinanderfolgenden (aber schwer verdienten) Punkten die Nase vorn und den Sieg in der Tasche.
Glückwunsch Jörg zu diesem ersten Sieg in der Gruppenphase in Gruppe "D".
Das Endergebnis (Bobby Greg / Madeleine Summers):
0:3 3:1 3:0 3:0
In eigener Sache:
Zuvor erwähnte ich die Theorie, zu der Greg nach dem ersten Satz und ich ab dem zweiten Satz gelangten - das Spiel erkennt die Sieges- bzw. Verluststrähne der Spieler irgendwie und baut diese ins Spiel mit ein. Ich habe den ersten Satz zwar gut gespielt, aber nicht überragend, und auch nicht besonders perfekt getimed. Jedoch unterliefen Greg nach meinen ersten Punktgewinnen seltsame Schusselfehler und plötzlich waren von mir gut 10 Punkte in Folge gewonnen, ein Winnerstreak also, der sich anscheinend negativ auf die mentale Konstitution von Gregs Spielerfigur ausgewirkt hat. Kein Ball kam mehr scharf an, an die Linie schon gar nicht, ich konnte alle locker parieren. (Greg wollt's schon auf meine "komische Internetverbindung" schieben
)
Im zweiten Satz (und folgenden) genau das umgekehrte Phänomen. Da gelang mir nichts mehr, und trotz gutem Timing und auch vermeintlich unerreichbaren Bällen war Greg immer zur Stelle und nahm mir Spiel um Spiel ab. Nur leider befand ich mich dann wohl auch selbst mental in einer solchen Abwärtsspirale, dass Hopfen und Malz verloren waren.
Wir sind beide ziemlich sicher, dass bei diesem Spiel noch andere Mächte mitwirken, die nicht aus den Punkten und Attributen ersichtlich sind.
Spaß gemacht hat es dennoch, auch wenn nach 23 Minuten das Match schon wieder zuende war.
Rod Laver Arena, Melbourne, 13.30 Uhr (MEZ)
Kontrahenten: Bobby Greg vs. Madeleine Summers
Zu spielen waren drei Gewinnsätze à drei Spiele.
Den ersten Satz konnte ich wider Erwarten souverän gegen Greg gewinnen. Hatte einen Lauf und habe bereits im ersten Satz zwei Breaks geschafft, es ging also 3:0 an mich. (Anm.: Greg meinte bereits nach diesem Satz das Spiel verloren zu haben)
In Satz zwei verlor ich gleich meinen ersten Aufschlag und Greg konnte mit seinem nächsten Aufschlag gleich auf 2:0 erhöhen. Mir gelang dann noch mein nächstes Aufschlagspiel, aber Greg seines auch, und so stand es zum Ende des zweiten Satzes 3:1 für Greg.
Was dann folgte, war für mich ein Desaster, was uns beide zu einer Theorie bewegte, die wir schon vorher hatten. Dazu später mehr.
Ich lief nach dem verlorenen zweiten Satz aus dem Rhythmus und verlor binnen weniger Minuten mit 0:3. Dabei gingen zwei Breaks an Greg. Satz vier ging zwar auch mit 3:0 an Greg, womit er auch das erste Gruppenspiel für sich entscheiden konnte, allerdings dauerte der zweite Satzball am längsten. Mein Aufschlagsspiel verzeichnete am Ende sechsmal Einstand 40:40, wobei wir uns gegenseitig die Vorteile wieder negierten. Am Ende hatte Greg mit zwei aufeinanderfolgenden (aber schwer verdienten) Punkten die Nase vorn und den Sieg in der Tasche.
Glückwunsch Jörg zu diesem ersten Sieg in der Gruppenphase in Gruppe "D".
Das Endergebnis (Bobby Greg / Madeleine Summers):
0:3 3:1 3:0 3:0
In eigener Sache:
Zuvor erwähnte ich die Theorie, zu der Greg nach dem ersten Satz und ich ab dem zweiten Satz gelangten - das Spiel erkennt die Sieges- bzw. Verluststrähne der Spieler irgendwie und baut diese ins Spiel mit ein. Ich habe den ersten Satz zwar gut gespielt, aber nicht überragend, und auch nicht besonders perfekt getimed. Jedoch unterliefen Greg nach meinen ersten Punktgewinnen seltsame Schusselfehler und plötzlich waren von mir gut 10 Punkte in Folge gewonnen, ein Winnerstreak also, der sich anscheinend negativ auf die mentale Konstitution von Gregs Spielerfigur ausgewirkt hat. Kein Ball kam mehr scharf an, an die Linie schon gar nicht, ich konnte alle locker parieren. (Greg wollt's schon auf meine "komische Internetverbindung" schieben
Im zweiten Satz (und folgenden) genau das umgekehrte Phänomen. Da gelang mir nichts mehr, und trotz gutem Timing und auch vermeintlich unerreichbaren Bällen war Greg immer zur Stelle und nahm mir Spiel um Spiel ab. Nur leider befand ich mich dann wohl auch selbst mental in einer solchen Abwärtsspirale, dass Hopfen und Malz verloren waren.
Wir sind beide ziemlich sicher, dass bei diesem Spiel noch andere Mächte mitwirken, die nicht aus den Punkten und Attributen ersichtlich sind.
Spaß gemacht hat es dennoch, auch wenn nach 23 Minuten das Match schon wieder zuende war.