@Joe Cool Cobra , bei mir bestand der Reiz des erneuten Durchspielens der Gamepass-PC-Version auch wirklich nur im Erledigen der Erfolge für das Hauptspiel. Mein eigentlicher "Arbeitstitel" ist der für die Xbox-Version, in den ich aber auch schon an die 500 Stunden versenkt habe. Da stecke ich auch immer noch bei 60% Fortschritt in Phase 6 fest und hab, aktuell zumindest, keine Lust dran weiter zu spielen (weil es echt in Arbeit ausartet).
Und da stimme ich dir, @MichiJ absolut zu, wenn du sagst, dass das Grundspiel aktuell tatsächlich nur 20% des Gesamtumfangs ausmachen. Denn was da mit den Seasons an Inhalten und Aufgaben nachgeschoben wurden, die nicht nur in Punkto Zeit-, sondern -man muss es so sagen- auch in Arbeitsaufwand extrem wurden, stellt das die drei ersten Regionen komplett in den Schatten.
Ich hab jetzt keine genaue Übersicht zur Hand, aber wenn ich rein nach den gefahrenen Kilometern gehe, die ich nun in den letzten Durchlauf gesteckt habe, waren eben aufgrund der gerinen Waren, die pro Auftrag abgeliefert werden mussten, nicht selten auch Mehrfuhren mit drin, die andere Aufträge parallel bedient haben, eben weil das Material gerade günstig da lag. Eine meiner letzten Missionen im Spiel war eine Liefermission für Alaska, irgendwelche fünf verschiedenen Sachen mussten an einen kleinen Umschlagplatz auf White Valley geliefert werden. Ich war erst nicht sicher, ob das nicht vielleicht schon eine der zusätzlichen Aufträge für das Grundspiel war, die mit Season 2 oder 3 noch hinzugekommen waren, deswegen hatte ich die erstmal offen gelassen. Aber wie sich herausstellte, war das schon die umfangreichste Mission des gesamten Grundspiels. Selbst für die Pipelines oder Bohrplätze musste man vielleicht vier verschiedene Sachen liefern.
Bei den Seasons (speziell 2, 3 und 4) waren das standardmäßig bei den großen Lieferungen aber an die sechs bis acht Materialien, die aus den unterschiedlichsten Ecken herangekarrt werden mussten, und die von der Anzahl meist so hoch bemessen wurden, dass man keine Parallellieferungen in einem Convoy machen konnte. Mit den Holzlieferungen hatten es die Entwickler in meinen Augen komplett übertrieben, vor allem, als es damals noch keine "legale" Möglichkeit gab, mehrere mittellange Holzlieferungen auf ein Gespann zu bringen (das ging nur mit einigen, wenigen Mods). Und das mit dem behelfen von losen Stämmen auf Flachbettanhängern ging auch nur so lange gut, wie man nicht die Karte wechseln musste, da sie sonst verschwunden wären (weil nicht auf offiziellen Holzlastern verpackt).
Im Vergleich zu den Seasons war das Grundspiel ein echter Kindergeburtstag und maximal ein Appetizer auf das, was dann in der Folge noch bei dem Spiel herauskommen sollte.
Ja, es wurde an fast allen Ecken und Enden besser, umfangreicher, schöner und interessanter, aber eben auch exponentiell zeitintensiver. Wer nur auf die Gamerscore/Trophies aus war, der war mit der Grundversion eh bedient, verpasste dann aber das Spiel, das Snowrunner eigentlich war/ist - eine beinharte Offroad-LKW-Simulation.
Und da stimme ich dir, @MichiJ absolut zu, wenn du sagst, dass das Grundspiel aktuell tatsächlich nur 20% des Gesamtumfangs ausmachen. Denn was da mit den Seasons an Inhalten und Aufgaben nachgeschoben wurden, die nicht nur in Punkto Zeit-, sondern -man muss es so sagen- auch in Arbeitsaufwand extrem wurden, stellt das die drei ersten Regionen komplett in den Schatten.
Ich hab jetzt keine genaue Übersicht zur Hand, aber wenn ich rein nach den gefahrenen Kilometern gehe, die ich nun in den letzten Durchlauf gesteckt habe, waren eben aufgrund der gerinen Waren, die pro Auftrag abgeliefert werden mussten, nicht selten auch Mehrfuhren mit drin, die andere Aufträge parallel bedient haben, eben weil das Material gerade günstig da lag. Eine meiner letzten Missionen im Spiel war eine Liefermission für Alaska, irgendwelche fünf verschiedenen Sachen mussten an einen kleinen Umschlagplatz auf White Valley geliefert werden. Ich war erst nicht sicher, ob das nicht vielleicht schon eine der zusätzlichen Aufträge für das Grundspiel war, die mit Season 2 oder 3 noch hinzugekommen waren, deswegen hatte ich die erstmal offen gelassen. Aber wie sich herausstellte, war das schon die umfangreichste Mission des gesamten Grundspiels. Selbst für die Pipelines oder Bohrplätze musste man vielleicht vier verschiedene Sachen liefern.
Bei den Seasons (speziell 2, 3 und 4) waren das standardmäßig bei den großen Lieferungen aber an die sechs bis acht Materialien, die aus den unterschiedlichsten Ecken herangekarrt werden mussten, und die von der Anzahl meist so hoch bemessen wurden, dass man keine Parallellieferungen in einem Convoy machen konnte. Mit den Holzlieferungen hatten es die Entwickler in meinen Augen komplett übertrieben, vor allem, als es damals noch keine "legale" Möglichkeit gab, mehrere mittellange Holzlieferungen auf ein Gespann zu bringen (das ging nur mit einigen, wenigen Mods). Und das mit dem behelfen von losen Stämmen auf Flachbettanhängern ging auch nur so lange gut, wie man nicht die Karte wechseln musste, da sie sonst verschwunden wären (weil nicht auf offiziellen Holzlastern verpackt).
Im Vergleich zu den Seasons war das Grundspiel ein echter Kindergeburtstag und maximal ein Appetizer auf das, was dann in der Folge noch bei dem Spiel herauskommen sollte.
Ja, es wurde an fast allen Ecken und Enden besser, umfangreicher, schöner und interessanter, aber eben auch exponentiell zeitintensiver. Wer nur auf die Gamerscore/Trophies aus war, der war mit der Grundversion eh bedient, verpasste dann aber das Spiel, das Snowrunner eigentlich war/ist - eine beinharte Offroad-LKW-Simulation.