ich finde jetzt blöderweise nicht mehr den aufsatz, der eben jene thematik behandelte, aber da gab es die these, die nicht ganz von der hand zu weisen ist, dass man mit den re6-tests ein gutes beispiel dafür hat, wie (nextgen) spielermeinung und testermeinung mittlerweile auseinandergehen. auf der einen seite mit 4,5 von 5 sternen die beste bewertung ever auf xboxlive und mit 4,5 mio ausgelieferten exemplaren einen absoluten verkaufsrekord. der darauf schließen lässt, dass "generation cod", welche scheinbar die action einfach genießt, statt sich zu fragen, ob sie blöd sind, weil sie actionspiele mögen, mit dem spiel sehr zufrieden ist, auf der andere viele tester der alten schule, welche für sich in anspruch nehmen, spiele mit groß gemacht zu haben, experten, gerade hinsichtlich der entwicklung von spielkultur zu sein - das etwas nerdige umfeld hat man sofort vor augen und kennt es vielleicht von einem selbst ganz gut - welche an resi wohl auch ihre wut datüber ausleben, dass diese generation von spielern und testern eigentlich ihre hochphase hinter sich hat. hier kann man dann wohl auch die wut darüber rauslassen, dass das, was man selber großgemacht hat, nun nicht mehr das eigene ist. weit weg von "ich bin etwas besonderes, weil ich virtuelle welten erschließe", hat man hier schlicht ein weiteres massenprodukt der unterhaltungsindustrie, nichts anderes als einen neuen batman-film, ein gehyptes musikfestival..., vor sich.
weiß ja nicht, wie ich das selber finden soll, auf jeden fall abersieht das a) ganz schön nach generationenkampf aus und habe ich b) hier wie selten den eindrukc, dass die tests wenig aussagen. jetzt habe ich gerade kein geld, aber ich bin gespannt, wie das spiel denn wirklich ist.
der aufsatz kulminierte in der these, dass spieletester mittlerweile selber gar nicht mehr einschätzen können, für wen sie testen, da sie - fern der realität - davon ausgehen, dass sie für die alten hardware/software-frickler testen (für sich selber?), die aber schon lange nicht mehr die typischen (konsolen-) spieler sind.
auf jeden fall versteh ich die capcom-oberen, welche in einem interview sagten, dass sie es nicht verstehen, wieso manche spieler enttäuscht bis sauer sind über/auf den actiongehalt des neuen teiles sind, da sie schlicht eine firma sind, welche geld akkumulieren muss und es so das firmenaus bedeutet, wenn man spiele für spieleliebhaber macht und dann so wenig spiele verkauft, dass dfie firma kaum am leben zu halten ist (siehe kingdoms of amalur).
hier man zwei tests von (mal einfach behauptet!) gen-cod für gen.cod, welche offensichtlich keine an die wurzel gehenden probleme mit dem spiel haben - actionorientiert? akzeptiert - wie ist denn das spiel sonst so:
so kann man den titel scheinbar auch sehen und vielleicht ist das ja auch garnicht so schlimm.
btw: was ich nicht ganz verstehe, ist dier behauptung, dass es derzeit eine flut koop-orientierter-3rd-person-action-spiele geben soll. neben gow3 (mit fantastischen verkaufszahlen und man muss ja bloß mal hier im forum oder in der freundesliste gucken, was jetzt, monate nach dem release, noch massenhaft gezockt wird und damit nicht auf dem gebrauchtmarkt landet und massiv die preise drückt und was nicht) gibt es da doch garnicht so viele und ich persönlich hatte damit viel spaß und würde mich freuen, wenn es mehr solcher spiele geben würde -gerne als fett aufgezogene action-blockbuster, jeweils im neuen universum mit schnieken cutscenes und einer gut oder zumindest stylish erzählten geschichte, die einem eben jenes universum näher bringt.
ich freue mich auf dead space im koop, aber auch auf dishonored, deus ex, batman, ac3.... (um mal darzulegen, dass es von den anderen spielen, welche eine sehr vielfältige spielmechanik haben und die möglichkeit bieten, sich fern von gescipteter fließbandaction in, sagen wir mal, micromanagment zu verlieren gar nicht so wenige - heutzutage aber schön aufpoliert und super spielbar - gibt)
die jungs hier hatten auf jeden fall ihren spaß: