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Resident Evil 6

Resident Evil 6
Firmen
Capcom, QLOC
Genres
Shooter, Adventure

Baerserk

Altenpfleger
Grauzone... :ugly: Naja, eine exklusiv demo von RE6 für DD spieler. Irgendwie eine frechheit für anhänger der RE reihe. Man umgeht ja nur den kauf von dragons dogma für eine reine demo. Also für mich, lässt sich das mit meinem gewissen vereinbaren. :cool:

Die hat mir wieder so lust auf R:ORC und RE5 gemacht das ich mir letzteres wahrscheinlich für die box holen werde. Nur auf der ps3 gespielt.
 

Baerserk

Altenpfleger
Der trailer #3 via XBL hat mir richtig gänsehautfeeling beschert. Beim Coop sollen sich ja an diversen punkten die verschiedenen kampagnen überschneiden sodass man mit bis zu 6 realen spielern gegen den "bioterrorismus" kämpft.
 

Zsadist

Super-Moderator
Team
Wir bei Insidegames haben einen Demo-Code bekommen, und mal ein wenig rein gespickert ...

Ich gebe zu, ich bin ein Freund der ersten ReSi-Teile, 1 und 2 insbesondere, und fand die Teile danach zunehmend schlechter, bis sie mich i-wann gar nicht mehr interessiert haben. Der nun kommende 6. Teil scheint wieder vieles richtig zu machen - wir sind total gelinde gesagt total begeistert von dem, was wir schon in der Demo erleben konnte. Hatte ich anfangs nen bisserl Bammel von wg. viele Quick-Times, viele Sequenzen - die Grandwanderung haben sie offenbar geschafft - wenigstens vermittelt das die Demo. :thumbsup:

Unsere gesamten, sehr positiven Eindrücke findet ihr hier:
http://www.insidegames.ch/resident-evil-6-preview-vorschau-grusel-der-gueteklasse-a/


Und wer sie noch nicht gesehen haben sollte - drei Videos, die Capcom am Freitag veröffentlicht hat. 3 x Gameplay-Videos von der Comic-Con 2012, San Diego. Alle Videos findet ihr bei uns: http://www.insidegames.ch/resident-evil-6-fette-gameplay-video-packung-veroeffentlicht/
 

Zsadist

Super-Moderator
Team
Nach letztem Stand der Dinge, ja - im September 2012 soll eine ReSi 6 Demo für alle kommen (PS3/X360). Aber einen Termin steht noch nicht fest.
 

Blackjack Britton

Aushilfe der Essenausgabe
Der nun kommende 6. Teil scheint wieder vieles richtig zu machen - wir sind total gelinde gesagt total begeistert von dem, was wir schon in der Demo erleben konnte.

Da seid ihr allerdings in der Minderheit.

Das Echo in den großen US-Magazinen und -Foren, in welchen sich naturgemäß Core-Gamer beteiligen, ist bislang jedenfalls entmutigend bis verheerend. Waren die Leute noch bereit, Teil 5 als exotischen Ausrutscher hinzunehmen, haben ihnen Operation Raccoon City und die E3-Präsentation des sechsten Teils anscheinend den Rest gegeben.

Eine komplette Abkehr von den Wesenszügen der ersten Spiele, die die Serie so populär gemacht haben, hin zu inhaltslosem Blendwerk aus Explosionen und augenscheinlich deplatzierten Actionsequenzen, scheinen in diesem Fall die wenigsten mitmachen zu wollen. Eine Cover-Mechanik in einem Zombiespiel ist auch tatsächlich nicht leicht zu schlucken.

Dabei lauten die größten Kritikpunkte:

Passagen wären langweilig und bemüht, die Steuerung ungelenk, Spieldesign, Darstellung und Bewegungsanimation der Figuren – selbst für RE-Verhältnisse – hoffnungslos der Zeit hinterher. Wenn sich bereits ein achtlos auf den Boden geworfener Stuhl als unüberwindbares Hindernis erweist, kann ich verstehen, wohin die Kritik zielt. Die Leute monieren zudem, Munition würde gar keine Rolle mehr spielen, denn ist ein Magazin leer, prügeln sich die Shaolin-Protagonisten ihren Weg mühelos frei. Exzessives Tearing, exzessive Ladezeiten, kurze Passagen zwischen Ladebildschirmen, und QuickTimeEvents tun ihr Übriges, um der neuen Auskopplung wenigstens mit Argwohn entgegenzusehen.

Dazu kommt, daß Japan als Spieleproduzent im Augenblick ohnehin skeptisch betrachtet wird. Andererseits war in den letzten Tagen die Meldung zu lesen, die Final Fantasy XIII - Saga, ebenfalls ein ungeliebtes Kind der Gamerszene, hätte mittlerweile stattliche 10 Millionen Stück abgesetzt. Schwer zu prognostizieren also, ob Resident Evil 6 ein Erfolg wird.

Ich würde es mir wünschen, denn meine Erinnerungen an den ersten Teil auf der Playstation sind prägend.
 

Zsadist

Super-Moderator
Team
@ Blackjack Britton

Ich habe die Videos mit den Quick-Times, usw. auch schon gesehen, und dachte mir "oh Gott, nicht das auch noch" - aber davon war in der Demo weit und breit nichts zu sehen. Extreme Action, davon war auch nix groß zu entdecken - vielmehr waren es die leiseren Tönen.

Ich kann nur davon ausgehen, was wir (meine Frau Holyana und ich) uns in der Demo ansehen konnten - und das hatte sehr viel von dem ReSi, wie es damals bei Teil 1, 2 oder auch noch 3 der Fall war. Was danach kam, da hüllen wir besser den Mantel des Schweigens darüber. Dies wahrlich dämlichen Versuche aus einem eher behäbigen Survival-Horror eine 3rd Person Shooter zu machen, ohne die Grundfeste - das kann nur schief gehen. Ich empfand seinerzeit schon Teil 4 als totalen Absturz und habe die Serie damals für mich begraben.

Wenn man, wie von dir als Beispiel genannt, einen nicht beweglichen Stuhl als Kritikpunkt bezeichnen möchte - oh weh, dann müsste man das bei zig anderen Spielen auch tun. Es gibt kein Spiel, dass frei von diesen Mankos ist bzw. in denen mit allen Gegenständigen interagiert werden bzw. diese beweglich sind. Bei ReSi 6 erfüllen sie augenscheinlich ihren Zweck, da sie den - wie auch beschrieben - linearen Weg weisen.

Vergleiche ich direkt, Operation Raccoon City und ReSi 6, - da liegen Welten dazwischen. ORC war einfach furchtbar und hatte lediglich seine lichten Momente, wenn man mit Freunden im Koop gespielt. Sonst ein Titel zum Vergessen - getreu dem Motto "das hat ReSi nicht verdient".

Anzumerken gilt noch, dass die Demo, die wir aktuell gespielt haben, eine andere ist, als die, die zur E3 zur Verfügung gestellt wurde und auf denen die vorzugsweise US-Berichte basieren. Capcom experimentiert immer noch und stellt um, um eben - wie vor einem knappen Jahr etwa versprochen, ReSi Fans wieder das bekommen, was sie sich wünschen. Und das neue Demo-Material ist ein anderes als zur E3.

Ansonsten: Wenn das fertige Spiel auch nur ansatsweise im gesamten so ausfällt wie das Demo-Material, dann haben sie einen großen Schritt zurück gemacht zu den einst guten ReSi-Wurzeln.

Persönliche Anmerkung: Ich habe vor allem ReSi 1 und 2 damals, wie man so schön sagt, bis zum Erbrechen gespielt. Der dritte Teil ging für mich noch und mit Teil 4 habe ich die Serie ad acta gelegt - Code Veronica mal außen vor gelassen. Ich hätte ehrlich gesagt nicht zwingend erwartet, dass Capcom nochmal so harsch am Ruder ruckt und den Versuch wagt, ReSi wieder auf möglichst Anfangsniveau zu bringen. Auch wenn es nur ein Demo-Auszug ist/war, aber der ist aus meiner Sicht mit ReSi 1 und 2 durchaus vergleichbar - klar, moderern, gewachsener, gereifter, vielleicht auch ein bisschen Action-lastiger - aber definitiv atmosphärisch, Gänsehaut tauglich - das schaffen sie schon zu transportieren.

Das fertige Spiel muss es final im Ganzen letztlich beweisen, dass die Demo kein Ausrutscher war.
 

Blackjack Britton

Aushilfe der Essenausgabe
Mein eigener Resident Evil – Werdegang gleicht deinem bis ins Detail. Auch ich konnte den Schritt nicht mitgehen, den der vierte Teil getan hat. Aber dieser hatte immerhin Charme, so daß ich verstehen kann, warum Leute ihn mochten. Manchmal war es wie ein Ausflug in die Karpaten, bei dem man plötzlich dem verwunschenen Schloß von Dracula gegenübersteht.

Damals haben sie märchenhafte Elemente mit Grusel vermischt, was in guten Momenten an einen Tim Burton – Film hätte erinnern können, wäre es nicht im nächsten Augenblick wieder ein wenig plump dahergekommen, wenn einem Bauern gerade ein Alien aus dem Kopf platzt. Aber die Bausteine waren da: Ein Haus vor Zombies verbarrikadieren – Klassiker. Wald im Herbst mit bösen Hütten – Check. Friedhof, Schloß, Kettensäge – alles drin.

Den fünften Teil habe ich dann aus Protest ausgelassen, müssen wir nicht drüber reden.

Mir ist bewusst, daß eine Rückkehr zum alten, behäbigen, aber stimmungsvollen Kurs alter Spiele schwer denkbar ist. Doch beim sechsten Teil habe ich den unangenehmen Eindruck, man orientiert sich, ganz im Dienste eines fragwürdigen Zeitgeistes, noch mehr an ausladendem Michael Bay – Actionkino, anstatt ein Kammerspiel mit Atmosphäre zu inszenieren. So suggerierten es wenigstens die Trailer. Und wenn ich auch keinen Anlass habe, deinen persönlichen Eindrücken zu misstrauen, bleibt mir dennoch eine düstere Vorahnung.

Du hast recht: der umgekippte Stuhl ist ein vergleichsweise kleines Ärgernis, doch ein mächtiges Symbol. Er steht für so vieles, was aktuell falsch läuft, angefangen von antiquiertem Gamedesign, über verkrustete Unternehmensstrukturen, dem Festhalten an falschen Traditionen, bis hin zu einem spielekulturellen Ungleichgewicht zwischen Westen und Osten, unter dem wir als Gamer allesamt leiden.

Dennoch werde ich natürlich kein Produkt verdammen, das ich noch nicht kenne, und auch Resident Evil 6 keinen Strick aus Nostalgie drehen. Im Gegenteil: I want to believe.
 

Zsadist

Super-Moderator
Team
Wie sagt man so schön - da bin ich ganz bei dir und kann dir im Großen und Ganzen einfach nur zustimmen.

Bezüglich dem vierten Teil, dem ich nicht einmal mehr Charme oder ein "Ausrutscher-Dasein" attestiert habe, damals schon nicht, war das für mich schon der Anfang vom Ende. Für mich wirkte Teil 4 mehr als gequält, gewollt und nicht gekonnt. Mir drängte sich der Eindruck auf, man hat veruscht auf den allgemein gültigen Shooter-Zug aufzuspringen, ohne ReSi wirklich zu verändern. Zu viel Ungereimtheiten waren drin, für einen Shooter war die Spiel-Mechanik unpassend, zu langsam und für ein ReSi wiederum viel zu Shooter-lastig, dazu die nervige Präsidenten-Tochter, usw.. Für mich war Teil 4 gelinde gesagt grausam und ich habe den Hype, der seinerzeit von vielen Redaktionen, Deutschland wie USA, veranstaltet wurde, die ReSi 4 als Neu-Auferstehung der Serie gefeiert haben, total unverständlich. Ja, genau ...

(...) man orientiert sich, ganz im Dienste eines fragwürdigen Zeitgeistes, noch mehr an ausladendem Michael Bay – Actionkino, anstatt ein Kammerspiel mit Atmosphäre zu inszenieren. So suggerierten es wenigstens die Trailer. Und wenn ich auch keinen Anlass habe, deinen persönlichen Eindrücken zu misstrauen, bleibt mir dennoch eine düstere Vorahnung.

Mit den Trailern verstehe ich dich total, geht es mir genauso. Einzig, die eben jetzt gespielte Demo hat mir eine andere Perspektive serviert. So gut mir diese gefallen hat und scheinbar den Weg zurück zu den Wurzeln aufzeigt, ich traue denen nichts desto weniger zu, dass sie das bewusst gemacht haben und der Rest dann doch Action-Baller-Langweil-Raccoon-City-Schrott ist. Die Befürchtung teile ich mit dir - auch wenn mir die Demo eben gefallen hat.

Auch bezogen auf die Videos habe ich unterschwellig noch die andere Befürchtung, dass es eine Art Heavy Rain Klon werden könnte. Ich habe nie verstanden, was Spieler - Geschmack in allen Ehren - an Heavy Rain gefallen hat. Dieser interaktiver Film, der hin und wieder dazu aufordert in Quick Times ein Tästlein zu drücken ist für mich kein Spiel mehr. Und einige Videos von ReSi 6 haben das auch gezeigt - und das ist gelinde gesagt erschreckend.

Das heute alles mehr oder weniger "Ver-Michael-Bayt" wird, ist dann nochmals eine Sache für sich. Ich mag ihn grundsätzlich nicht abstrafen und Filme wie Transformers empfinde ich als nettes Popcorn-Kino - aber in Spielen nimmt es Überhand und täuscht damit mehr schlecht als recht darüber weg, dass vielen Entwicklern offenbar nichts mehr einfällt, bzw. Inhalt an sich offenbar nicht mehr gefragt ist.

(...) der umgekippte Stuhl ist ein vergleichsweise kleines Ärgernis, doch ein mächtiges Symbol. Er steht für so vieles, was aktuell falsch läuft, angefangen von antiquiertem Gamedesign, über verkrustete Unternehmensstrukturen, dem Festhalten an falschen Traditionen, bis hin zu einem spielekulturellen Ungleichgewicht zwischen Westen und Osten, unter dem wir als Gamer allesamt leiden.

Banal technisch besehen: Ich kann verstehen, dass Entwickler, gleich welcher Herkunft, den Aufwand nachvollziehbar scheuen, jedes noch so kleine Emlement bis hin eben zum Stuhl, der Lampe oder wie immer, physikalisch korrekt zu berechnen. Das wär auch zu viel des Guten - ein Spiel sollte immer noch ein Spiel sein und man darf erkennen, dass es ein Spiel, sprich eine virutelle Welt ist.

Ich neige mich etwas weiter aus dem Fenster und werfe die These in den Raum, dass wir Gamer nicht leiden, weil Unternehmen altbackene Strukturen nicht aufweichen oder an falschen Traditionen festhalten. Traditionen sind aus meiner Sicht heraus nicht zwingend falsch und ich würde es begrüßen, würden mehr Unternehmen, West wie Ost, zurückfinden, sich besinnen. Bestes Beispiel ist für mich das Segment Japano-RPG, das sich nach wie vor mehr als gut hält - wenn auch, wie man so schön sagt, gemessen an der gesamten Branche in einer Nische, aber immerhin einer gesunden Nische.

Wir Gamer leiden, weil wir Gamer nicht mehr zu schätzen wissen, was gut ist! Es sind doch die Gamer, die los rennen und ein CoD 14 kaufen, ein FIFA 35 ins Regal stellen, usw. Es sind die Gamer, leider sehr viele, die nach mehr und mehr realistischer Grafik verlangen, die Bombastmaterial wünschen - Stichwort Michael Bay - aber sobald spielerische Inhalte doch per Zufall im Vordergrund stehen, das große Meckern anfangen. Es sind die Gamer, die Wertungen 75%/7,5 und weniger als schlecht einstufen und ein solches Spiel mit Nichtachtung strafen. Derer Beispiele Gamer-seitig gibt es genug - bzw. lässt sich auch der Kreis zu ReSi schließen - denn wie eingangs erwähnt, Teil 4 wurde frenetisch gefeiert als Umbruch der Serie und alle sind sie aufgesprungen und dann wurde ReSi abgeklatscht. Ist doch klar, dass am Ende der Entwickler nicht mehr weiß wo oben und unten ist - und zwischendrin hängt einfach der normale Spieler, der ReSi Fan, der Joypad-Akrobat, der ein wenig Spaß haben mag und der sagt "hey, mal so wie Teil 1, 2 oder 3 wäre wieder cool - pfeif auf Grafik" und auf der anderen Seite die Masse, die schreit "muss geil aussehen - pfeif auf Inhalte" ... da kann man sich gelinde gesagt, nur noch wundern.
 
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