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Dragon's Dogma 2

Dragon's Dogma II
Firmen
Capcom
Genres
Role-playing (RPG)
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Dass irgendwelcher Kram gegen Echtgeld angeboten wird, um im Spiel schneller voran zu kommen - geschenkt. Das darf jeder oder jede für sich selbst entscheiden, wieviel das eigene Geld einem wert ist. Oder ob man sich quasi damit selbst betrügt und womöglich die Spielzeit damit drastisch verkürzt.

Falls allerdings bestimmte Items tatsächlich total rar sind, die nicht ausschließlich kosmetischer Art sind, dann ist das pay to win. Was allerdings in einem Singleplayer-Spiel wiederum herzlich wenig Sinn ergibt. Ich möchte das an dieser Stelle - wie der eine Typ vorhin in dem einen Video - einfach mal mit "Dummheit" betiteln. Also diese Design-Entscheidung.

Was nur einen einzigen spielbaren Charakter angeht...das ist so dermaßen videospieliges Mittelalter... Ich denke, dazu gezwungen zu sein würde ich als Schikane und Gängelei empfinden, wenn ich das Spiel unwissentlich gekauft hätte.

Als ein- und ausschaltbare, übelste Hardcore-Funktion auf super duper schwer (usw) könnte man das eventuell noch durchgehen lassen. Aber dazu gezwungen zu sein nur einen einzigen Charakter spielen zu dürfen? Das ist schon mehr als frech von seiten Capcoms und sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall Konsequenzen in der Bewertung des Spiels haben oder womöglich auch darüber hinaus (im Sinne von z.B. juristischen Konsequenzen). Es ist ja nicht so, dass das von vornherein als einzigartige Singleplayer-Erfahrung (löl) oder "Feature" beworben wurde.

Und auch wenn das manche Leute womöglich als anstrengend oder "hate" oder "flaming" empfinden mögen, ich kann bzgl dieser Design-Entscheidungen nur mit gutem Gewissen davon abraten das Spiel zu kaufen bzw dazu ermutigen es zu refunden. Schlicht und einfach um solche dummen und einfach schlechten Videospiel-Designentscheidungen im Keim zu ersticken, dass sowas nicht Mode macht.

Von nur einem einzigen (1!) Savegame mal ganz abgesehen... 🙄

Ich habe mich auch auf dieses Spiel gefreut, unabhängig davon dass ich generell nicht so der Day-One-Käufer bin. Aber so nicht, "werte" Damen & Herren von Capcom, so nicht!
 

Savoreth

Altenpfleger
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Also... Ich habe mir dann doch das Spiel vorbestellt, nachdem ich lange so getan habe, als würde ich allen Ernstes der Vernunft den Zuschlag geben statt meiner Lust auf ein neues Abenteuerspiel, denn genau das ist Dragons Dogma für mich. Und es gibt sicher auch gute Gründe, Kritik zu üben. Nur bei den hier in Frage stehenden Echtgeld-Käufen halte ich das nach dem, was ich bisher vom Spiel gesehen habe, für etwas überzogen.

Die Verbrauchsgegenstände bekommt man auch so im Spiel. Ich habe nichtmal das erste Lager verlassen und schon einen zusätzlichen Lazarussplitter bekommen als Auftragsbelohnung dafür, einen Vasallen einen Tag und eine Nacht mit mir rumzuschleppen. Auch bei den Riftkristallen habe ich bereits 150 dazubekommen, auch wenn ich nicht mitbekommen habe wieso. Der Ring gibt jeweils +10 auf Abwehr und Magische Abwehr, was kaum erwähnenswert ist. Die goldenen Waffen sind 30% stärker als die Startwaffen, was auch recht schnell obsolet werden wird. Das Lager ist etwas leichter, kostet aber auch 4x soviel wie das erste kaufbare Lager. Solche Gimmicks gab es auch bei Dragons Dogma 1.

In den kaufbaren Add-Ons sehe ich bisher nicht mehr als das, was auch vorher angekündigt war: Die Möglichkeit, die Inhalte der Deluxe-Edition auch nach Release noch kaufen zu können. Nur kosten sie jetzt als Bundle 15 € bzw. im Einzelkauf 18 € statt bei der Deluxe 10 €. Zieht man das ab, bleiben nur die Riftkristalle und die Wiederbelebungssteine übrig. Das kann man verteufeln, aber die Riftkristalle konnte man auch schon in Dragons Dogma 1 wiederholt kaufen und Packs für Ausrüstung gabs da ebenfalls. Einzig den Zielkristall für die Schnellreise kann ich noch nicht bewerten.

Natürlich kann man auch abseits davon noch Kritik üben. Die Reduzierung auf einen Spielstand ist natürlich Schwachsinn, es kann nicht sein, dass man für einen Spielneubeginn manuell die Speicherdaten löschen und den Cloudsave austricksen muss, nur um ein neues Spiel zu starten. Die insgesamt zwei Speicherstände bewirbt Capcom spielintern dann allen Ernstes auch noch als "Absicherung gegen Speicherdatenverlust". Die technische Leistung kann ich noch nicht wirklich bewerten, bisher habe ich den Eindruck es wären mehr als 30 FPS, aber ich war auch in noch keiner größeren Stadt und da soll das ja erst richtig losgehen.

TL;DR: Ich verstehe durchaus die Kritik an den Echtgeldkäufen, aber die große Verschlechterung zu DD1 sehe ich hingegen nicht, weil es das in ähnlicher Form dort auch schon gegeben hat. Die Frage ist somit eher ob das langfristig ins Gewicht fällt und das wird sich noch zeigen.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
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Schwierig.

Also erstmal zu den Mikrotransaktionen. Da stimme ich @Savoreth größtenteils zu, jedenfalls nach knapp 10 Stunden Spielzeit. Bisher ist das zu erwerbende hauptsächlich wohl dafür da, sich das Spiel zu erleichtern. Teils sind die schon in der hochwertigeren Version mit enthalten, wie die Soundeffekte beispielsweise. Ich DENKE, wer das Spiel ausführlich spielt, der wird genügend Riftkristalle oder auch Zielkristalle finden; zumal man davon (das sind die Schnellreisepunkte, die man auf der Karte festlegen kann) sowieso nur 10 Stück platzieren kann. Wenn ich das richtig sehe (und die Info der Entwickler richtig ist, sh. Verlinkung Steam Eintrag weiter unten) lässt sich alles aber auch erspielen. Ob und in wieweit das jetzt in Grinding ausartet, kann ich noch nicht sagen.

Dennoch, ja, das kann man absolut kritisieren..wie bei anderen ähnlichen Spielen halt auch. Das man kein neues Spiel erstellen kann ist natürlich auch so eine Sache...da scheint Capcom aber zumindest dran zu arbeiten, zumindest laut deren Steam Eintrag . Prinzipiell kann man sich bei seinem spielbaren Charakter aber auch später im Spiel noch entscheiden, auch andere Klassen zu erlernen.

Ein weiteres Thema wäre die Framerate, die zumindest in der Hauptstadt des ersten Gebiets gern mal runter geht..da sind sie ja auch dran Möglichkeiten zu finden.

Das wundert mich jetzt alles bei Capcom, den bei denen hatte ich eigentlich immer das Gefühl, das die technisch recht ausgereifte Produkte auf den Markt bringen..und die ganze Sache mit den Mikrotransaktionen ist mehr als unglücklich.


Dennoch klammere ich das erstmal in meine Spielerfahrung aus; zumindest so lang, wie ich spürbar merken würde, dass ich dadurch einen erhöhten Mehraufwand habe, welcher nicht gerechtfertigt wäre. Und spielerisch überzeugt mich Dragons Dogma 2 bisher..von den Framerateeinbrüchen in der Hauptstadt mal abgesehen.

Neben der schön gestalteten mittelalterlichen Welt fühlt es sich auch sonst in vielerlei Hinsicht wie ein Dragons Dogma 2.0 an...und das meine ich positiv. Man hat hier einfach wieder ein tolles Erlebnis, die Welt mit seinen Vasallen zu erkunden und sich auf diese Spielewelt einzulassen..denn hier schreibt man selbst seine Erlebnisse, das Spiel nimmt einen da wenig an die Hand.

Klar, es gibt eine Hauptquest. Aber gerade bei den Nebenquests muss man halt auch mit Leuten sprechen, da prangert kein Ausrufezeichen oder ählicher Marker drauf. Auch lohnt es sich, die Spielwelt wirklich zu erkunden..sei es jetzt für Materialien oder Sammelbares; als Beispiel diese goldenen Käfer, die dafür sorgen, dass man nach Anwendung wieder ein wenig mehr tragen kann. Das ist ein nicht gerade unwichtiger Punkt, denn wirklich viel kann man anfangs definitv nicht tragen. Rüstung, Waffe und Schild und ein paar Heilmaterialien, dann wird es aber auch schon recht knapp..und gerade die netten Lagerplatzmaterialien schlagen gewichtsmäßig ordentlich zu Buche.

Eine Schnellreise gibt es übrigens, die ähnelt dem aus Dragons Dogma 2. Sprich, man kann bis zu zehn Speicherkristalle aktuvieren und sich dann per sammelbarer Reisekristalle dorthin teleportieren. Alternativ gibts die Ochsenfahrt, die einen für kleines Geld (und manch Überfall auf dem Weg) zumindest zu den größeren Dörfern bringt.

Zu beachten ist aber auch, dass DD 2 ein wenig oldschoolmäßig rüber kommt..das hier ist kein typischer Action-RPG Titel. Neben dem Gewicht sind hier auch die Reisezeiten zu beachten, denn nachts finden sich andere Kreaturen wieder und die Sichtweite ist ordentlich eingeschränkt. Gegner haben hier auch keine Levelanzeige und es kann durchaus passieren, das man beispielsweise beim aus der Stadt geht einen Greifen nahe eines Feldes sieht, der einen recht schnell den Garaus machen kann.

Viel kommt hier auch auf das Vasallensystem an. Man selbst hat ja selbst einen dauerhaft dabei, den selbst andere Spieler als Vasallen einstellen können. Das passiert alles im Hintergrund und hat auf das eigentliche Spiel keinerlei Auswirkung. Der Vasall lernt aber dadurch Kampftechniken oder auch neue Gebiete oder Orte kennen..was dann für einen selbst ordentlich Vorteile bringen kann. Dazu kann man zwei weitere Vasallen von anderen Spielern via Rift "rufen", die eventuell schon Erfahrungen über Orte oder Quest gesammelt haben, die man selbst noch nicht weiß.

Das macht viel vom Reiz des Spiels aus..wie auch das Erkunden allgemein. Aber darauf muss man sich halt auch drauf einlassen :)
 

Khorny

Moderator
Team
Was nur einen einzigen spielbaren Charakter angeht...das ist so dermaßen videospieliges Mittelalter... Ich denke, dazu gezwungen zu sein würde ich als Schikane und Gängelei empfinden, wenn ich das Spiel unwissentlich gekauft hätte.
Das begrenzte Inventar übrigens auch. Schon bei Starfield gabs für die begrenzte Kapazität viel Kritik, ich verstehe daher nicht warum auch Capcom daran festhält.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Das begrenzte Inventar übrigens auch. Schon bei Starfield gabs für die begrenzte Kapazität viel Kritik, ich verstehe daher nicht warum auch Capcom daran festhält.
Begrenzt im Sinne man kann auch noch mehr Inventar freikaufen? 🧐

Ansonsten finde ich das ja - in Bezug auf begrenzter Traglast - schon ok, wenn man aus Gründen der Immersion quasi nicht mit nem halben Palast in der Tasche umher rennen kann.
 

Savoreth

Altenpfleger
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Begrenzt im Sinne man kann auch noch mehr Inventar freikaufen? 🧐

Ansonsten finde ich das ja - in Bezug auf begrenzter Traglast - schon ok, wenn man aus Gründen der Immersion quasi nicht mit nem halben Palast in der Tasche umher rennen kann.

In Sachen Traglast ist Dragons Dogma wie in manchen anderen Bereichen auch etwas oldschool. Die Traglast hängt vom Gewicht des Charakters ab und letztlich von der Charakterklasse. Je mehr ein Charakter trägt, desto langsamer rennt er und desto mehr Ausdauer verbraucht er beim Rennen. Ein Krieger mit Kettenpanzer und schwerer Waffe ist somit schon ohne zusätzliche Gegenstände schwerer belastet als ein Dieb mit Lederrüstung oder ein Magier mit Robe.

Das war jedoch auch schon im ersten Teil so, weshalb viele Spieler zum Min-Maxing sich große Charaktere mit entsprechend hoher Gewichtsklasse erstellt hatten. Man darf allerdings nicht vergessen, dass nicht nur der Spielercharakter, sondern auch die 3 Pawns Gegenstände tragen können und es für die Pawns auch eine Spezialisierung gibt, mit der die Gegenstände gleichmäßig auf alle Charaktere aufgeteilt werden. Die Pawns sammeln je nach Ausrichtung aber auch selbständig Rohstoffe und öffnen Kisten.

Das - und auch das begrenzte Speichersystem - führt letztlich dazu, dass man seine Ausflüge in die Wildnis plant und sich überlegen muss, wann und wo man wieder in eine Siedlung zurückkehrt, um dort sein Inventar in der - unbegrenzten - Lagertruhe zu entleeren. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob das für ihn Immersion oder Gängelung ist.
 

Savoreth

Altenpfleger
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Noch ein Nachtrag:

Ich habe mir mittlerweile auch auf Steam einige Bewertungen durchgelesen und ich finde das stellenweise ein wenig traurig. Es ist klar erkennbar, dass viele der negativen Rezensenten den ersten Teil nie gespielt haben. Es werden Mechanismen bemängelt, die seit Anbeginn zum Markenkern von Dragons Dogma gehörten. Man muss das nicht mögen, aber mit Entwicklungsfehlern hat das nichts zu tun.

Nur mal eine kleine Auswahl:

  • Speichersystem mit nur zwei Spielständen

    Das ist gewollt. Ein Spielstand, der vor allem nach und vor Kämpfen automatisch sichert und für den Fortschritt während eines "Abenteuertrips" zuständig ist. Und ein zweiter Spielstand, der im Gasthaus gesichert wird und folglich den Fortschritt zwischen den jeweiligen Trips sichert. Ich hätte auch lieber mehr, um andere Entscheidungen auszuprobieren oder Situationen zu wiederholen, die ich nicht vollständig mitbekommen habe. Aber ich verstehe den Sinn dahinter.

  • Leben erholt sich nach Kämpfen nicht

    Das gehört zur Abteilung "oldschool". Dafür nutzt man Nahrung oder Heiltränke oder schlägt ein Lager auf. Genau so sind auch alte Rollenspiele verfahren, sich automatisch regenerierende Gesundheit ist ein QoL-Feature von "Rollenspielen", die auf keinem echten Rollenspiel basieren.

  • Traglast zu beschränkt

    Der Eindruck kann schnell entstehen, gehört aber auch zur Abteilung "oldschool". Das Spiel versucht, realistisch darzustellen, was ein Charakter mit sich herumschleppen kann. Führt z.B. auch dazu, dass die Lagerausrüstung nicht vom Krieger herumgeschleppt wird, der schon mit dem Gewicht seiner Rüstung zu kämpfen hat. Führt ebenfalls dazu, dass man nicht einen ganzen Landstrich in Sachen Ressourcen in einem Trip leerräumen kann und beim nächsten Kampf trotzdem wieder auf nen Greifen klettert, ohne mit der Wimper zu zucken.

  • Ausrüstung zu teuer für alle 4 Charaktere

    Man bekommt von Truhen oder Gegnern regelmäßig Gold. Ausrüstung zu kaufen ist auch nur sinnvoll für sich selbst und seinen Haupt-Pawn. Ausrüstung auf Hilfs-Pawns ist verloren, sobald man diesen aus seinen Diensten entlässt. Und da die Hilfs-Pawns nicht mitleveln, wechselt man diese regelmäßig aus. Man muss sich die neue Ausrüstung folglich durchaus verdienen, aber es ist kein massiver Grind dafür nötig. Es ist lediglich kein Selbstläufer.

  • Keine Schnellreise

    Es gibt ein Schnellreisesystem, es ist jedoch begrenzt. Auch hier verhält sich DD oldschool und möchte den Spieler dazu motivieren, die Welt zu bereisen statt nur zwischen Orten hin- und herzuspringen. In der Regel bekommt man durch einen Trip auch nie alles mit, was das Gebiet an Ressourcen und Encountern hergibt. Darüber hinaus gibt es auch noch ein Reisesystem mit den Karren samt möglicher Überfälle. Bei übertriebener Schnellreise würde doch niemand mehr auf die Karren zurückgreifen.

  • Keine Orientierung bei Quests

    Das stimmt zunächst mal einfach nicht. Es gibt ein Quest-Tagebuch mit Hinweisen, es gibt einen Zielmarker für das Questgebiet, der insbesondere bei Personen ziemlich genau ist. Was es jedoch nicht gibt, sind die WoW-typischen Ausrufezeichen über NPCs. Bei manchen Quests wird man angesprochen, andere ergeben sich erst aus Gesprächen mit NPCs, die man selbst eingeleitet hat. Man muss die Welt und auch die Städte ganz klassisch erkunden, wenn man alles erleben will. Und ja, manchmal wird man auch eine Quest googeln müssen, wenn man selbst auf den nächsten Schritt nicht kommt.

    Es gibt auch zeitkritische Quests. Die führen aber nicht zwingend dazu, dass man sich hetzen muss. Sie führen aber dazu, dass man nicht endlos Quests sammeln kann und solche Quests priorisieren muss. Ebenso gibt es Questziele, die nur zu bestimmten Tageszeiten erfüllt werden können.
Natürlich gibt es auch eine Reihe von legitimen Kritikpunkten. Die sind vor allem technischer Natur, wie das FPS-Problem wegen der KI-Elemente oder auch nachladende Texturen und Objekte. Oder auch die extrem unglückliche Integration der kaufbaren DLCs, bei der es völlig ausgereicht hätte, für 10 € einfach das Deluxe-Upgrade zu listen statt es in Einzelteile aufzusplitten - obgleich manch einer es wohl als Vorteil empfinden könnte, sich die alternative Musik z.B. einzeln kaufen zu können. Und ich gehe davon aus, dass im Laufe der nächsten Zeit da noch einiges hinzukommen wird.

Was ich bisher aber sehe ist, dass hier die Kritik an der technischen Qualität vermischt wird mit der an bewussten Designentscheidungen, die aber exakt so auch schon im Vorgänger getroffen wurden. Und auch bei Erscheinen von DD 1 waren diese Entscheidungen als "oldschool" zu bewerten. Man muss das nicht mögen, aber zur Kenntnis nehmen, dass diese Elemente Bestandteil der Spielmarke sind. Ich kann mich bei einem Souls-Spiel ja auch schlecht darüber beschweren, dass es schwerer ist als z.B. Skyrim und ich nach wenigen Treffern sterbe. Oder mich bei einem Tabletop-Rollenspiel wie Pathfinder darüber beschweren, dass hinter dem Spiel ein echtes Rollenspiel-Regelwerk steht, dem man möglichst gut zu folgen versucht.

Ich sehe in diesem Shitstorm daher durchaus einen Trend zum "Niedermachen" - und damit erweist man der berechtigten Kritik im übrigen einen Bärendienst. Ich beziehe das ganz bewusst nicht auf die ausgewogenen Postings in unserem Forum - sondern auf das, was ich darüber auf Steam oder auch bei Facebook lesen konnte. So und nun kann man mich gerne steinigen.
 

Zäpp

Moderator
Team
Schön, dass mittlerweile hier auch echte Erfahrungen auftauchen und nicht nur Dinge widergegeben werden, die irgendwo gelesen wurden.
 

Khorny

Moderator
Team
Ich habe mir mittlerweile auch auf Steam einige Bewertungen durchgelesen und ich finde das stellenweise ein wenig traurig. Es ist klar erkennbar, dass viele der negativen Rezensenten den ersten Teil nie gespielt haben. Es werden Mechanismen bemängelt, die seit Anbeginn zum Markenkern von Dragons Dogma gehörten.
Naja, Traglast / begrenztes Inventar IST ein Kritikpunkt. Dafür musste schon Starfield den Kopf hinhalten, immerhin zeigen Firmen wie From seit Jahren dass sowas auch anders geht. Davon mal abgesehen beweisen diese Kritikpunkte nicht wirklich, das etwaige Spieler den Vorgänger nicht kennen. Ich würde diese Punkte genau so kritisieren, denn ich hätte als Kenner des Vorgängers sogar erwartet, das hier Verbesserungen angestellt werden.

Verstehe auch nicht warum diese Erstkäufer dann kein Recht haben ihre Kritik zu äußern, oder ist man als Fan einer Serie bei der Kritik bessergestellt? Ich würde sogar eher sagen... nein... es ist exakt andersrum, denn Fans drücken bei echten Kritikpunkten oftmals ein Auge zu.

Davon mal abgesehen hat Capcom bis zuletzt auf die "Ja, man kann es ohne Vorwissen spielen" Tube gedrückt. Man wollte neue Käufer/innen ansprechen, und muss jetzt mit deren Einschätzung wohl oder übel leben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7042

Guest
Ihr findet also dieses Review Bombing ist angemessen ? Ich finde es einfach nur komplett over the top.
Du findest jegliche Kritik an deinen Lieblingsspielen over the top, siehe Forza Motorsport. Deine Sicht auf Dinge hier ist kein Maßstab da du keinerlei objektive Herangehensweise hast, du versuchst laufend die Entwickler in Schutz zu nehmen und unzufriedene Kunden als Heulsusen darzustellen. Sorry dass ich mal so direkt bin, fällt aber halt auf.
Ich finde ihr habt beide irgendwo recht :)
Zum einen gibt es fragwürdige Entscheidungen zu Inhalten in Spielen wie Monetarisierung oder auch zu viele technische Probleme. Auf der anderen Seite reagiert die Community oftmals auch über. Wenn man ein Spiel zum Beispiel zwischen einem Stern und zehn Sternen bewerten kann, kennen viele offensichtlich nur ein Stern oder eben 10 Sterne. Jetzt nicht direkt nur auf Dragon's Dogma 2 bezogen.
 
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