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Die Spiele-Industrie (Allgemeine Diskussionen)

Batsi

Altenpfleger
Erstaunlich dabei ist, dass der Widerstand dagegen so unglaublich ruhig ist.
Der fehlende Widerstand dürfte zum Teil an einer gewissen Überforderung liegen. Der Idee des freien Internets steht aktuell ein perfekter Sturm aus KI-Müll, Click- und Rage-Bait, Hassnachrichten, Verschwörungstheorien und einem generellen Überangebot entgegen.
Und der Ruf nach mehr Regulierung dürfte die Reaktion auf diesen Sturm sein :)
 

Pingu

Kaffeefahrtpendler
KI darf und muss mehr reguliert werden, aber dabei hilft es nicht wenn discord meinen Perso kennt oder Fotos von mir (mit KI) scannt.

Kind Jugendschutz aber gleichzeitig grok Bikini Fotos von Kindern erstellen lassen, weil Freiheit.

alles nur noch Clusterfuck für die 0,001% der Menschen von Epsteins Insel.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
alles nur noch Clusterfuck für die 0,001% der Menschen von Epsteins Insel.
giphy.gif
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Der fehlende Widerstand dürfte zum Teil an einer gewissen Überforderung liegen. Der Idee des freien Internets steht aktuell ein perfekter Sturm aus KI-Müll, Click- und Rage-Bait, Hassnachrichten, Verschwörungstheorien und einem generellen Überangebot entgegen.
Und der Ruf nach mehr Regulierung dürfte die Reaktion auf diesen Sturm sein :)

Wobei ich auch wie @Kindra den Eindruck hab, gewisse politische Instanzen versuchen nun, die "Kontrolle über das Internet" unter dem Deckmäntelchen des Kinder- und Jugendschutzes zu übernehmen. Jedenfalls kommen mir dieses "Pädogruppen, die Bilder bei WhatsApp austauschen"-Argument etwas konstruiert vor. Natürlich gibt es sowas. Aber meiner Ansicht nach steht die Möglichkeit der Strafverfolgung solcher Leute - so es denn überhaupt möglich ist - in keinem Verhältnis zu dem Unfug, der da grad flächendeckend ausgegossen wird.
 

Batsi

Altenpfleger
Wobei ich auch wie @Kindra den Eindruck hab, gewisse politische Instanzen versuchen nun, die "Kontrolle über das Internet" unter dem Deckmäntelchen des Kinder- und Jugendschutzes zu übernehmen. Jedenfalls kommen mir dieses "Pädogruppen, die Bilder bei WhatsApp austauschen"-Argument etwas konstruiert vor. Natürlich gibt es sowas. Aber meiner Ansicht nach steht die Möglichkeit der Strafverfolgung solcher Leute - so es denn überhaupt möglich ist - in keinem Verhältnis zu dem Unfug, der da grad flächendeckend ausgegossen wird.
Ich denke, dass beide Phänomene Hand in Hand gehen. Die Überforderung führt zum Wunsch nach mehr Regulierung bzw. Ordnung und wird dann von Kräften aufgegriffen, die dem Internet einen eher autokratischen Anstrich verpassen wollen.

Auffällig ist auch da der Umstand, dass man sich nur auf den Nachwuchs fokussiert, aber nicht auf uns Erwachsene.
 

Krulemuk

Frührentner
Unter dem Deckmantel des Jugendschutzes lässt sich relativ leicht eine Identifikationspflicht für Erwachsene im Internet - oder zumindest in sozialen Netzwerken - einführen. Meiner Ansicht nach ist genau das das eigentliche Ziel vieler entsprechender Vorstöße.

Wenn ich zurückblicke, wurden bei Bestrebungen, das Internet stärker zu kontrollieren, fast immer dieselben zwei Argumente angeführt: Kinderpornografie bzw. Jugendschutz und Terrorismusbekämpfung. Neu hinzugekommen ist nun die Berufung auf einen juristisch unscharfen Begriff wie "Hassrede“, mit dem zunehmend auch Äußerungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze erfasst werden sollen - teils wird das ganz offen so kommuniziert.

Das oft zitierte Mantra "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“ stammt zudem aus einer Zeit, in der die Strafverfolgung von Beleidigungen und anderen Straftaten im Netz technisch und organisatorisch noch deutlich schwieriger war als heute. Inzwischen müsste man fast eher sagen: "Reale soziale Räume dürfen kein rechtsfreier Raum sein". Denn strafbare Aussagen lassen sich bei privaten Treffen oder im persönlichen Umfeld erheblich schwerer verfolgen als online.

Als Liberaler bereitet mir diese Entwicklung große Sorgen. Ich vertrete vielleicht eine Minderheitenposition, aber ich bin überzeugt, dass eine offene Gesellschaft auch unbequeme, unliebsame und sogar schädliche Meinungen aushalten muss. Gerade "unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ beginnt für mich die eigentliche Freiheit. Nicht alles, was als unschön oder problematisch empfunden wird, sollte automatisch rechtlich reguliert werden.
 

Mister Blue

Pförtner des Altenheims
Dann verlagert sich das eben auf Telegram, falls bestimmte und wie auch immer geartete Gruppierungen, das nicht eh schon haben.
 

L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Beim Thema IT-Sicherheit wird schon seit jeher geschlampt und gespart, was das Zeug hält.

Discord etwa hat seinen Support outgesourct, und der Dienstleister wiederum wurde im Oktober letzten Jahres gehackt. D.h. wenn du den Support kontaktiert hast, dann sind sämtliche Chats und persönlichen Daten, die mit dem Support ausgetauscht wurden, im Internet gelandet.
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Letztes Jahr gab es auch ne Kontroverse um diese Tea App (in den USA, hierzulande wäre die aus Datenschutzgründen nicht zugelassen). Die App hat auch einen ID-Nachweis und Gesichtsscan erfordert, und all diese persönlichen Daten wurden auf einem komplett ungeschützten Server unverschlüsselt geparkt. D.h. es war nicht einmal ein Hack vonnöten, Scans von Persos, Führerscheinen, Adressen etc. pp. alles direkt frei verfügbar im Netz, jeden Stalker freut's.
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Nun fordert wieder ne Seite/App nen ID-Nachweis, und nach dem nächsten Leak landet dann wieder alles im Netz.
 

Batsi

Altenpfleger
Ich vertrete vielleicht eine Minderheitenposition, aber ich bin überzeugt, dass eine offene Gesellschaft auch unbequeme, unliebsame und sogar schädliche Meinungen aushalten muss. Gerade "unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ beginnt für mich die eigentliche Freiheit. Nicht alles, was als unschön oder problematisch empfunden wird, sollte automatisch rechtlich reguliert werden.
Wenn es sich dabei wenigstens noch um Meinungen handeln würde. Oft ist es nur noch purer Hass, das Streben nach Aufmerksamkeit und/oder einfach künstliche Aufregung. Ergo kommt dabei der wichtige Meinungsaustausch immer öfters unter die Räder.
 

Krulemuk

Frührentner
Wenn es sich dabei wenigstens noch um Meinungen handeln würde. Oft ist es nur noch purer Hass, das Streben nach Aufmerksamkeit und/oder einfach künstliche Aufregung. Ergo kommt dabei der wichtige Meinungsaustausch immer öfters unter die Räder.
Da bin ich anderer Meinung: In einer offenen Debatte sollte all das zulässig sein. Ob ich persönlich über eine Äußerung die Nase rümpfe, kann und darf nicht das entscheidende Kriterium sein. Weder ich noch andere sind die Instanz, um "wichtige“ oder "wertvolle“ Außerungen als valide Meinungen von angeblich "schädlichen“ (= keine Meinung) zu trennen. Wenn man erst einmal damit anfängt, solche Grenzen (auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze) zu ziehen, kann man es im Grunde auch ganz bleiben lassen.

Genau darin liegt jedoch die zentrale Konfliktlinie, mit der wir uns in den kommenden Jahren auseinandersetzen müssen. Das würde an dieser Stelle aber vermutlich zu politisch werden und gehört daher eher nicht in dieses Forum. We agree to disagree sozusagen :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Khorny

Moderator
Team
Fun Fact an der Stelle: Es gab mal so eine Datingseite für Nazis, White Date
Ähem. Weiter sollten wir jetzt bitte nicht abdriften.
Irgendein Bezug zu Videospielen sollte grob erhalten bleiben. Ich lasse den Beitrag stehen, aber bevor wir hier aber wirklich komplett in die Politik abschweifen, wäre es gut sich wieder dem ursprünglichen Thema Discord zu nähern. Dating für Nazis schießt wirklich in einen Bereich jenseits des Topics. :)
 
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