Kämpfen in Dark Souls ist immer Timing und: WISSEN. Das wissen über deine Gegner, wie sie sich bewegen, welche Waffen sie nutzen, wann sie am Verwundbarsten sind. Dann das wissen, über deine Beweglichkeit, deine Waffe, deine Verwundbarkeit.
Du bist schwach auf der Brust und trägst eine dicke Ritterrüstung? Das wars dann mit Agilität, kein rumrollen, kaum ein Ausweichen, sondern haue bekommen. Du hast eine Axt in der Hand und versuchst den Speerträger im engen Gang zu erledigen? Erinner dich schon mal, wie du an die Stelle gekommen bist, weil du wirst den Weg noch mal machen müssen. Du hast einen Fechter als Gegner und du eine übergrosse Hellebarde, die du nur mit beiden Händen gerade so tragen kannst? Dann hat er dich schon zum Schweizerkäse gemacht, bevor deine "gewaltige" Waffe auch nur fertig mit schwingen ist.
Theoretisch kann jeder alles. Du kannst mit einem "Krieger-Grundgerüst" loststarten und ihn/sie zu nem Großmagier machen. Du kannst alles in Stärke stecken um diese riesen Drachenaxt schwingen zu können, oder du setzt voll auf Beweglichkeit und traktierst deine Gegner mit kleinen, aber tödlichen Dolchstößen.
Alles geht, nix muss. Meistens ist es ein Mix aus allem. Etwas Stärke für den Damage mit der Waffe. Vitalität, damit man nicht so schnell abnippelt. Ausdauer, damit man nicht schon nach 2-3 schwüngen mit dem Schwert aus der Puste ist (keine Luft mehr=Kein Schaden machen, Kein Schutz durch Schilde, alles kostet Luft). Mehr Klugheit um grö0eren magischen Schaden anzurichten, mehr Zauberkraft um mehr Sprüche sich merken zu können, usw usf.
Du lebst und stirbst mit deiner Ausrüstung und wie man sie anwendet. Du könntest das Spiel mit einer Einhand-Waffe durchspielen, zu einem quasi Meister von Dark Souls. Fässt du dann mal ne Zweihandwaffe an, geht das Lernen fast von vorne los.