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52 Games in 2026

Hokurn

Aushilfe der Essenausgabe
Nier Replicant (Ende A)

Nachdem ich nach Jahren mit meinem zweiten Komplett Run mit Nier Automata so viel Spaß hatte und es aktuell ein gutes Angebot für das Remake des ersten Teils im PSN gibt, hat es mich einfach in den Fingern gejuckt.
Wie beim ersten Run in Automata (nur diesmal jetzt schon im Durchlauf B) habe ich wirklich lange das Upgradesystem nicht gecheckt... Da blinken die ganze Zeit munter Wörter auf mit Verbesserungen, die ich erhalten habe und ich Rüste den Kram net aus, weil ich iwie denke, ich hab's erhalten und gut ist. Die Gegner Typen haben sich verändert und ich dachte halt die ganze Zeit, dass die halt nun stärker sind. Die Schatten mit den Rüstungen kamen einen aber halt genau deswegen unglaublich anstrengend vor. Naja nun hab ich es gecheckt und der zweite Run wird vermutlich weniger anstrengend... ;D
Meine Waffen müsste ich vermutlich auch mal upgraden... Aber hier kommen wir genau zum Negativen des Games.
Ich hab mal nachgelesen nach dem ersten Ende, ob ich in den zukünftigen Runs irgendwas beachten muss um mir keine Enden zu verbauen. Naja und siehe da... Ich muss mir alle Waffen besorgen. Puh! Das halbe Nebenquestsystem ist schon auf sammle dies und das in einer Menge, die Grind nötig macht aufgebaut. Und dann schlägt man mal die für Händlerwaffen benötigte Kohle übern Daumen und sieht sich schon Spinnen oder was auch immer abfarmen. Naja und dann muss ich völlig unterschiedliches Upgrade Material besorgen und vermutlich wieder iwas abfarmen...
Ich glaub eher spiele ich auf Leicht als das ich das auch noch verfolge. Zumindest mein aktueller Gedanke dazu. Vllt finde ich auch für mich noch eine Waffe, die ich so gut finde, dass ich bei der bleibe. Aktuell wechsle ich alle paar Stunden.
Meinen L2 Knopf hab ich für einen weiteren Skill statt Blocken ausgetauscht. Als jemand, der nicht blockt finde ich die Mechanik klasse. Vllt entscheide ich in ein paar Stunden aber auch, dass ich es eh nicht nutze und lieber die Stats auf dem Blocken haben will, das ich nicht nutze.
Das klingt jetzt alles sehr negativ aber es war vermutlich von vornherein klar, dass das Game Schwächen in Spieldesign hat. Nier Automata war da einfach stimmiger und mit der Erfahrung aus Teil 1 entwickelt. Ich habe auch den Eindruck, dass ich an manchen Stellen des Games minutenlang lese was ein wenig die Luft raus nimmt.
Nun kommen wir aber zum Kampf. Den finde ich tatsächlich an ein paar Stellen besser als in Nier Automata. Klar der 9S Run mit seinem Hacking war absolutes Peak Gameplay aber im normalen Kampf ist die Reduzierung auf eine Waffe statt zwei wie bei 2B absolut klasse. In Automata habe ich den Schweren Schlag mit der "großen Waffe" so gut wie überhaupt nicht genutzt, weil das Moveset in den meisten Fällen nichts war. Hier startet man mit leichteren Waffen und bekommt dann in Akt 2 die großen Kaliber hinzu, die sich sofort sehr viel Besser anfühlen. Auf einmal sehe ich mich abseits des Magie Fokus auch im Nahkampf. Aber... Auch die Skills von Weiss sind ein bisschen cooler als die vom Pod. ;)
Und dann natürlich das Hauptargument dieses Game zu spielen...
Die Story und die Charaktere sind wieder überragend geschrieben und mit Ende A ist man sofort heiß auf den nächsten Durchlauf.
Hier schreibe ich nichts dazu und ich denke nach Nier Automata werde ich mit jedem Durchgang noch begeisterter von der Story und den Charakteren sein, aber selbst der eine Durchlauf ist schon absolut rund und perfekt geschrieben und ich bin gespannt welche neuen Perspektiven man im nächsten Ende erhält und wie ist vermutlich danach weiter geht.



(7 abgeschlossen / 2 erworben)
gekaufte Spiele: Punch Club, Nier Replicant
Bilanz +5


1. This is the Police
2. Punch Club
3. Nier Automata (Ende A)
4. Nier Automata (Ende B)
5. Nier Automata (Ende C-E)
6. Elden Ring NG+11
7. Nier Replicant (Ende A)
 

Batsi

Altenpfleger
Gekauft

01. Uncharted: The Nathan Drake Collection (PS4)
02. Uncharted: Legacy of Thieves Collection (Upgrade) (PS5)
03. Tekken 2 (PS5)
04. Tekken 3 (PS5)


Gespielt (8/52)

01. Uncharted: Drake’s Fortune Remastered (PS4)


Der erste Teil der Uncharted-Reihe bietet einen guten Einstieg. Technisch zwar schon etwas angestaubt, kann das Spiel dennoch mit seiner Inszenierung, seiner Abwechslung im Missionsdesign und der Geschichte rund um die legendäre Stadt El Dorado unterhalten.
Ähnlich wie Teil 3 war es mir aber insgesamt zu viel Ballerbude. Da haben mir die anderen Teile in ihrer Gewichtung besser gefallen. Die Expedition in den Amazonas bekommt 7,5/10 Golddukaten von mir.


02. Uncharted 2: Among Thieves Remastered (PS4)

Die Fortsetung im Himalaja setzt bei allen Aspekten noch mal ein Schippe drauf. Die Schießereien sind abwechslungsreicher und auch die Kletter- und Rätseleinlagen bekommen mehr Raum, als im ersten Teil.
Und zu guter Letzt kann auch die Story mit ihren Rückblenden besser unterhalten, als im ersten Teil. Zusammen mit Teil 4 mein Favorit und ganze 8,5/10 mies gelaunte Yetis wert.


03. Uncharted 3: Drake’s Deception Remastered (PS4)

Auch der dritte Ableger ist insgesamt ein gutes Spiel. Im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern bietet die Reise in die Wüste auch die anspruchsvollsten Rätsel. Leider nervt das Spiel nach hinten raus etwas mit seinen Schießereien. Gerade im letzten Viertel gibt es quasi keine Rätsel mehr, die Story bekommt auch keine spannenden Facetten mehr hinzugefügt und man muss sich Gegnerwelle für Gegnerwelle erwehren. Für mich insgesamt der schwächste Teil der Reihe aber immer noch 7/10 Sandkörner wert.


04. Uncharted 4: A Thief's End (PS5)

Das Ende der Quadrologie bietet im Endeffekt die gewohnte Mischung aus Action, Inszenierung, Klettereinlagen und Rätselaufgaben. Ähnlich wie Teil 2 wird der Ausflug in den indischen Ozean toll erzählt und legt noch mal den Fokus auf seine Charaktere und deren Verhältnisse zueinander. Mitunter erfordern die Zwischensequenzen aber etwas Sitzfleisch. Auch optisch profitieren die einzelnen Locations von der PS5-Optimierung. Dementsprechend gibt es 8,5/10 Piratenvillen.


05. Uncharted: The Lost Legacy (PS5)

Auch wenn die beiden Nebencharaktere logischerweise nicht an den strahlenden Held der Hauptreihe anstinken können, bietet das Spin-Off ein schönes Best-Of der Stärken der Reihe. Die Locations sind wie immer klasse anzuschauen und auch durch die relativ kurze Spielzeit spielt sich der Titel schön knackig und hat ein tolles Pacing. Längst vergessene Legenden berichten davon, dass Chloe und Nadine 8/10 verzierten Stoßzähnen aus Indien mitgebracht haben :)


06. Tekken 2 (PS5)

Genau wie „Tekken 3“ habe ich mir das Spiel spontan geholt, als mir aufgefallen ist, dass es eine PS5-Version gibt. Und der Titel ist wirklich gut gealtert. Klar ist die Grafik völlig veraltet und der Umfang mehr als überschaubar, aber für zwei Abende konnten mich die flotten Kämpfe wirklich gut unterhalten. 8/10 Kinnhaken haben mitten ins Schwarze getroffen.


07. Tekken 3 (PS5)

Die Fortsetzung spielt sich ähnlich flott wie Teil 2 und kann mit seinen Charakteren für noch mehr Abwechslung sorgen. Leider sind die Spielmodi jenseits des Arcade-Mode ziemlich schlecht gealtert und spielen sich verdammt sperrig. Aber auch hier war man für zwei Abende gut unterhalten und misst 8,5/10 Punkte auf der Backpfeifen-Skala.


08. Mortal Kombat 1: Definitive Edition (PS5)

Im Vergleich zu Tekken war „Mortal Kombat 1“ logischerweise ein ziemlicher Kontrast. Insbesondere bei der Inszenierung der Story, den Spielmechaniken und auch den Umgebungen merkt man, wie sich das Genre weiterentwickelt hat.

Und schon wie beim Vorgänger kann der aktuelle Ableger mit seiner völlig überzogenen Gewalt, seinen popkulturellen Anspielungen und seiner Inszenierung vollends überzeugen. Die Kämpfe sind wunderbar dynamisch und durch die Cameo-Auftritte noch abwechslungsreicher als in der Vergangenheit. Da mich das Genre der Prügelspiele in den letzen Jahren aber etwas verloren hat, war nach dem Story-Mode auch schon wieder Schluss. Am Ende habe ich das Spiel mit 8,5/10 gebrochenen Wirbelsäulen wieder deinstalliert – Aua!


Abgebrochen

-


Backlog

01. Baldur's Gate: The Original Saga (PC)
02. Baldur's Gate 2 Complete (PC)
03. Chained Echoes: Ashes of Elrant (PS4)
04. Dungeons & Dragons Neverwinter Nights 2: Enhanced Edition (PS5)
05. Shadow Gambit: The Cursed Crew - Complete Edition (PS5)


Aktuell bin ich wieder an "Dragon Quest XI" dran :)
 

Grauer_Prophet

Jungspund
Gekauft:7 (Life is Strange Reunion Preorder(PS5) Durchgespielt:7 Abgebrochen:0 Bilanz -0 (Abgebrochene Sachen zählen zur Bilanz aber nicht zur Challenge)

1.Hitman 1 Remake (PS5) 7/10
2.FINAL FANTASY TACTICS - The Ivalice Chronicles(PS5) 3,5/10
3.Hitman 2 Remake (PS5) 7/10
4.Hitman 3 (PS5) 7,5/10
5 Life is Strange Double Exposure (PS5) 4,5/10
6 Fire Emblem Engage (Switch) 7/10
7.Footballmanager 2025 (Steam) 8,5/10 -da ich schon wieder 40 Stunden drauf habe Liste ich es mal wieder
 

Chibiterasu

Frührentner
Ich habe gerade The Roottrees are dead durchgespielt.

Ein Detektiv/Rätselspiel. Zu Beginn des Spiels wird gleich verkündet, dass es von Obra Dinn und Her Story inspiriert wurde und das merkt man dann auch recht schnell.
Die Ausgangssituation ist, dass der Chef eines größeren Familienunternehmens mit seiner Frau und drei Töchtern bei einem Flugzeugabsturz stirbt.
Man rekonstruiert danach die Familiengeschichte und Verwandtschaftsverhältnisse und dazu verwendet man Informationen und Archivmaterial aus einem Fake-Internet sowie Zeitschriften und Büchern. Die interne Notizfunktion und Such-History funktionieren ganz gut.

Die Bewertungen für das Spiel sind ausgezeichnet und es hat definitiv einige Qualitäten. Mich hat es am Ende doch nicht so abgeholt.
Viel zu viele (sehr ähnliche) Namen und eine Story, die zwar nicht schlecht geschrieben oder total uninteressant ist, aber auch nicht richtig fesselnd (es geht viel um Geld bzw. Anspruch darauf). Mit der Zeit wurde alles immer verworrener und mich haben die Charaktere immer weniger interessiert.
Das Spiel ist im Grunde auch in zwei Hälften geteilt und bei der zweiten Hälfte (die thematisch die interessantere sein könnte) habe ich mehrmals eine Lösung verwendet, weil das Ganze schon richtig in intensive Recherche-Arbeit ausgeartet ist. Da hatte ich das Gefühl, dass man mich bezahlen sollte, die ganzen Internet-Einträge zu lesen.

Den Zeichenstil der Gesichter/Fotos fand ich leider furchtbar. Ironischerweise wurde da scheinbar manches geändert, weil zuvor KI Fotos verwendet wurden. Ich finde, sie sehen jetzt danach aus. Lauter generische Gesichter.

Obra Dinn und Her Story mochte ich beide wesentlich mehr und hatten für mich eine stärkere künstlerische Vision.
Ich kann mir trotzdem gut vorstellen, dass das Spiel hier bei manchen stark klick macht.


52 games in 2026" - Challenge
(2/52 Spiele abgeschlossen)
01: The Rise of the Golden Idol (PC, 09.02.2026)
02: The Roottrees are dead (PC, 17.02.2026)

Spiele in 2026
durchgespielt/gekauft
2/1
Bilanz: 1
 

Hokurn

Aushilfe der Essenausgabe
Nier Replicant (Ende B, C, D, E und nochmal D)

Joa ich hab es nun komplett durchgespielt...
Man spielt bei den Enden B, C und D größtenteils die zweite Spielhälfte, die durch lange (wirklich lange) Textpassagen erweitert wird. Die wirklich guten Charaktere wurden dadurch natürlich wirklich sehr gut weiter gezeichnet, aber das hätte man durchaus spannender gestalten können.
Die Enden sind auch allesamt großartig, aber der zweite Run bestand natürlich daraus alle Waffen zu besorgen und mir Videos anzuschauen wo ich welche Quest für Waffe X machen muss. Das hat das Spiel an sich dermaßen ausgebremst und die Textwände zwischen drin haben sich dadurch ähnlich angefühlt. Klar die Enden waren großartig aber man merkt dem Spiels ein Alter an und die Inhalte zu Kaine und Emil hätte man bestimmt auch so in das Spiel unterbekommen. Warum ich alle Waffen sammeln musste habe ich ehrlich gesagt auch nicht mitgeschnitten.
Beim Ende E spielt man dann wiederum die bis dahin fast vergessene erste Hälfte des Spiels bis zu einem gewissen Zeitpunkt und danach ist ähnlich zu Nier Automata tatsächlich mal alles anders. Da hat sich auf jeden Fall der gesamte Run gelohnt und ich hab es in einem Rutsch durchgespielt. Danach hatte ich die Möglichkeit mir eine neue Waffe zu besorgen und hab mit dieser nochmal ein Ende wiederholt, weil man so ein overpowertes Spielerlebnis dann auch iwie nicht liegen lassen wollte.
Alles in allem ein tolles Game, dem man aber sein Alter anmerkt und der Nachfolger hat ja auch direkt alle angesprochenen Kritikpunkte gelöst.
Im Remake muss man besonders das Gameplay loben... Die ganzen Magiefähigkeiten, die Waffenklassen sind für mich deutlich cooler als in Nier Automata. Aber da ist es ja auch schon sehr gut.

(8 abgeschlossen / 2 erworben)
gekaufte Spiele: Punch Club, Nier Replicant
Bilanz +6


1. This is the Police
2. Punch Club
3. Nier Automata (Ende A)
4. Nier Automata (Ende B)
5. Nier Automata (Ende C-E)
6. Elden Ring NG+11
7. Nier Replicant (Ende A)
8. Nier Replicant (Ende B, C, D, E und nochmal D)
 

Chibiterasu

Frührentner
Strange Horticulture durchgespielt.

Fand ich unterhaltsam. Nicht überragend, weil es eher seicht bleibt. Aber habe auch kaum was daran auszusetzen.
Schöne Atmosphäre, netter Gameplay-Loop, leichte Rätsel inklusive.
Pflanzen entdecken und mitnehmen, bestimmen und eine richtige Auswahl an die Kundschaft mit diversen Problemen ausgeben.
Über allem eine kleine, ganz nette Mystery-Geschichte, worauf man auch etwas Einfluss hat (gibt mehrere Enden).
Hat etwa 6 Stunden gedauert.

Werde den Nachfolger Strange Antiquities auch noch irgendwann spielen.


52 games in 2026" - Challenge
(3/52 Spiele abgeschlossen)
01: The Rise of the Golden Idol (PC, 09.02.2026)
02: The Roottrees are dead (PC, 17.02.2026)
03: Strange Horticulture (PC, 21.02.2026)

Spiele in 2026
durchgespielt/gekauft
3/1
Bilanz: 2
 

Chibiterasu

Frührentner
Habe heute Morgen noch ein drittes Ende von The Invincible erspielt und die restlichen acht oder so Enden dann auf Youtube angeschaut.

Ich fand das richtig gut. Das ist für mich gelungene Sci-Fi. Liegt sicherlich auch daran, dass es ein Prequel zum gleich betitelten Buch von Stanislaw Lem ist (habe ich nicht gelesen, werd ich aber vielleicht bald tun).

Man spielt eine Astrobiologin, die mit einer kleinen Crew auf einem recht kargen Wüstenplaneten landet. Eigentlich bietet der Planet viele Eigenschaften, dass er voller Leben sein könnte. Was ist also passiert?
Es gehen einige Dinge schief und im Grunde wird es zur Notmission.

Ich war richtig im Spiel drinnen und habe diverse optionale Ecken erkundet. Die Areale sind über die storyrelevanten Bereiche hinaus teilweise recht ausladend.

Ja, es gibt Pop-In und es hat immer wieder Probleme mit der Kollisionsabfrage. Spielerisch ist es oft nur marginal mehr als ein Walking Simulator. Manche Dialoge waren etwas hölzern oder abrupt (so auch die Enden) und es hatte so einige Abschnitte, wo man plötzlich eine ganz bestimmte Aktion machen musste, damit das Spiel weiter geht. Also plötzlich wird die Handlungsfreiheit stark eingeschränkt - wie zB dass ich einen Raum nicht mehr verlassen kann, bevor ich nicht Knopf x drücke.
Ich mag so Designentscheidungen eigentlich nicht sehr.

Aber die Welt ist großartig transportiert. Schöne Landschaften mit tollen Lichtstimmungen. Sehr viele optionale Details, die man entdecken kann - zum Beispiel Tafeln mit coolem Geschreibsel drauf, interessante Bilder von Überwachungskameras oder das schön gestaltete Notizbuch der Hauptprotagonistin.
Der ganze Style der Raumschiffe und Gerätschaften hat so diesen Retro-Futurismus (hab den Begriff Atom-Punk dazu gelesen).
Die Soundkulisse ist toll, der Soundtrack atmosphärisch.
Man bleibt irgendwie immer leicht angespannt.
Und nebenbei wird die Geschichte auch noch in so Comic-Panels zum Nachlesen im Menü dargestellt.
Die sind stilistisch auch sehr gelungen, finde ich.

Schönes Ding.
Dieselbe Tiefe im Storytelling und dieses "fremdartige Flora und Fauna" Gefühl würde ich mir gepaart mit einem ausgeklügeltem Gameplay echt wünschen. Zum Beispiel diese Zutaten in ein Metroid Prime gepackt wäre echt ein Traum.
Outer Wilds und Subnautica haben das sehr gut gemacht, aber da geht noch Einiges mehr im Medium Videospiel.


52 games in 2026" - Challenge
(4/52 Spiele abgeschlossen)
01: The Rise of the Golden Idol (PC, 09.02.2026)
02: The Roottrees are dead (PC, 17.02.2026)
03: Strange Horticulture (PC, 21.02.2026)
04: The Invincible (PS5 Pro, 22.02.2026)

Spiele in 2026
durchgespielt/gekauft
4/1
Bilanz: 3
 

Hokurn

Aushilfe der Essenausgabe
Elden Ring Shadow of the Erdtree NG+11
Das erste mal den Endboss des DLC zu besiegen war vor dem großen Patch für mich eher eine frustrierende Sache und ich hatte danach nicht mehr so wirklich Lust diesen anzugehen. Mir fehlte aber immer so ein bisschen noch das eine oder andere durch Quest zu erspielende Item.
Ich habe ein ein wenig mit dem "Let me Tank him" Build herumprobiert und als ich bei Messmer durch war, hat es mich iwie gepackt es doch nochmal zu versuchen. Also bin ich da rein... So viel Defense wie möglich, dickes Steinschild und den Ameisenstachel mit nem Giftskill auf Blut. Joa und in wenigen Versuchen(4, 5 o. 6 vllt.) lag er auf einmal.
Ich hab meine Blutanrufungen bekommen, die Sense von Ansbach, die Anrufung durch die Bossseele, weil ich beim letzten mal nur die beiden Waffen geholt habe.


(9 abgeschlossen / 2 erworben)
gekaufte Spiele: Punch Club, Nier Replicant
Bilanz +7


1. This is the Police
2. Punch Club
3. Nier Automata (Ende A)
4. Nier Automata (Ende B)
5. Nier Automata (Ende C-E)
6. Elden Ring NG+11
7. Nier Replicant (Ende A)
8. Nier Replicant (Ende B, C, D, E und nochmal D)
9. Elden Ring Shadow of the Erdtree NG+11
 

OldRooster

Altenpfleger
01. Lies of P (PS5) 7/10

Nach Elden Ring habe ich gemerkt, dass ich inzwischen ziemlich übersättigt von Souls Spielen bin und habe deshalb auch ein paar Jahre konsequent gefastet. Irgendwie hat es mich jetzt aber doch wieder gejuckt, auch wenn ich festgestellt habe, dass ich mich als Spieler in den letzten Jahren ziemlich verändert habe.

Ich kann mich einfach nicht mehr stundenlang mit Bosskämpfen beschäftigen! Damit bin ich durch!!! Patterns lernen, Strategie anpassen, Rhythmus finden … ohne mich. :ugly: Ich habe da wirklich eine 180-Grad Kehrtwende hingelegt und bin inzwischen heilfroh, dass es immer mehr Soulslikes mit einstellbarem Schwierigkeitsgrad gibt. Je älter ich werde ... desto kostbarer ist mir meine Zeit. Ich habe keinen Funken Gamer Ehre mehr in mir und finde es großartig, dass mir Lies of P mit seinem jederzeit anpassbaren Schwierigkeitgrad so entgegenkommt.

Insgesamt war das ein schöner Wiedereinstieg ins Genre mit ein paar Schwächen. Aber zuerst zu den Stärken ... das Setting ist wirklich gelungen und hebt sich glücklicherweise von FromSoft ab. Krat hat mich deutlich mehr an Dishonored mit einer Prise BioShock Infinite erinnert als an Bloodborne. Dazu kommt die ganze Pinocchio Thematik und schon hat das Spiel seine eigene Identität.

Abseits des Settings bröckelt es allerdings hier und da etwas. Das Leveldesign ist strikt linear (was an sich kein Problem wäre) doch nach den gelungenen ersten Abschnitten wird die Struktur recht durchschaubar. Der Aufbau rund um die Checkpoints wirkt mit der Zeit fast etwas formelhaft und redundant. Im Verlauf des doch sehr umfangreichen Spiels kratzt das am Erkundungsreiz und nimmt der Welt einen Teil ihres eigentlich vorhandenen mysteriösen Potenzials. Trotzdem bleibt alles durchgehend atmosphärisch, mit beeindruckendem Detailgrad in der Architektur.

Auch die Story hat mich nach der Hälfte etwas verloren. Sie wird zwar direkter erzählt als bei FromSoft, aber wirklich packend fand ich sie trotzdem nicht. :p Das liegt allerdings auch an meiner Spielweise: Gerade bei gameplay fokussierten Titeln skippe ich Dialoge gern mal. Kostbare Zeit und so ... da bin ich schnell ein oberflächlicher Banause. Die Charakterdesigns mit den vielen Tiermasken sind allerdings grandios und wunderbar aus der Buchvorlage übertragen.

Und dann wäre da noch das Kampfsystem. Ein FromSoft "Best-of" oder so ähnlich ... es funktioniert schon irgendwie i guess. Nach dem ersten Boss war klar, dass das Spiel möchte, dass ich viel pariere. Im Gegensatz zu Sekiro bin ich allerdings nie wirklich in einen Flow gekommen was auch an den unendlich vielen verzögerten Animationen liegt. Da die Boskämpfe zudem recht ähnlich ablaufen, habe ich irgendwann die Geduld verloren und den Schwierigkeitsgrad gesenkt. Trotzdem kann man sich gut reinfuchsen, und Trefferfeedback sowie Audiodesign sind fast so befriedigend wie bei FromSoftware.

Ja, FromSoft. Dieser Vergleich geht einem ständig durch den Kopf ... meistens sogar als Kompliment. Am Ende bleibt aber doch das Gefühl, „nur“ eine gute Kopie gespielt zu haben. Ich hab Soulslike eigentlich längst als eigenes Genre verbucht. Nach all den Jahren dürfte nun aber gern mal ein echter Gamechanger auftauchen, der das Ganze einmal ordentlich auf den Kopf stellt. :)
 

Krulemuk

Frührentner
Abgeschlossen im Februar:

5. The Rise of the Golden Idol ~15h
6. Cyberpunk 2077 ~25h
7. The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom ~55h
8. Kunitsu-Gami: Path of the Goddess ~13h
9. Senua's Saga: Hellblade II ~6h

1. The Legend of Zelda: Breath of the Wild
2. Super Mario 3D World
3. Rise of the Tomb Raider
4. MIO: Memories in Orbit
 
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