Die Mumie (2017)
Dass Universal gerade mit *dem* Film ihr "Dark Universe" begründen wollte, kann man schon fast als unfreiwillig komisch bezeichnen. Das maue Einspiel von knapp 400 Mio. Dollar (bei geschätzten Produktionskosten zwischen 150 und 200 Millionen) lässt die Zukunft dieses Universums jedenfalls noch offen.
Denn "Die Mumie" krankt an so vielen Ecken, dass es schwer ist, sie nur auf einige wenige Parts zu reduzieren. Am allerschlimmsten ist aber das Drehbuch, denn solch zerfaserten Schund ist man von Drehbuchautor und Regisseur Alex Kurtzman gar nicht gewöhnt. Das Timing stimmt nicht, die Chemie zwischen den Figuren existiert nicht und der absolut unangebrachte Blödelhumor, mit dem die Schauspieler sich hier messen lassen müssen, zerstört so manch gute Performance.
Am schlimmsten hat's dabei leider Tom Cruise erwischt, der sich komplett durch den Film kalauert, und das seiner eigentlich ernsthaften Rolle großen Schaden zufügt. Er hätte "Die Mumie" locker selbst tragen können und daraus einen durchaus annehmbaren Film machen können, aber weil er sich trottelig und immer mit einem flotten Spruch durch die zwei Stunden lange Story rennen, schießen und schwimmend fortbewegend muss, zerstört das die letzte Atmosphäre und macht den Film einfach nur grottenschlecht.
Zudem kommen, als "Foreshadowing" sozusagen, schon weitere Figuren wie Dr. Jeckyll / Mr. Hyde vor, die den eh schon konfusen Plot restlos zerfasern. Am Ende wußte ich gar nicht mehr, was ich da geschaut habe.
Vor allem wegen einer Altersfreigabe "ab 12" ist das auch alles nicht wirklich gruselig und die Untoten, bzw. deren verfluchte Königin (die Sofia Boutella wirklich ganz ordentlich verkörpert) bewegen sich die meiste Zeit so im Dunkel und "off camera", dass da einfach keine Atmosphäre aufkommen will. Es herrscht ein Dauergefühl von Langeweile, bis dann nach zwei Stunden endlich der Abspann kommt.
An einigen Stellen herrscht hingegen einfach nur Reizüberflutung wie bei "Transformers", aber wenn man dem Ganzen nicht mehr folgen kann, ist der Zuschauer der Gelackmeierte.
Völliger Schund ist es nicht, aber weit weg von Mittelmaß.
"Mangelhaft": 3/10
Dass Universal gerade mit *dem* Film ihr "Dark Universe" begründen wollte, kann man schon fast als unfreiwillig komisch bezeichnen. Das maue Einspiel von knapp 400 Mio. Dollar (bei geschätzten Produktionskosten zwischen 150 und 200 Millionen) lässt die Zukunft dieses Universums jedenfalls noch offen.
Denn "Die Mumie" krankt an so vielen Ecken, dass es schwer ist, sie nur auf einige wenige Parts zu reduzieren. Am allerschlimmsten ist aber das Drehbuch, denn solch zerfaserten Schund ist man von Drehbuchautor und Regisseur Alex Kurtzman gar nicht gewöhnt. Das Timing stimmt nicht, die Chemie zwischen den Figuren existiert nicht und der absolut unangebrachte Blödelhumor, mit dem die Schauspieler sich hier messen lassen müssen, zerstört so manch gute Performance.
Am schlimmsten hat's dabei leider Tom Cruise erwischt, der sich komplett durch den Film kalauert, und das seiner eigentlich ernsthaften Rolle großen Schaden zufügt. Er hätte "Die Mumie" locker selbst tragen können und daraus einen durchaus annehmbaren Film machen können, aber weil er sich trottelig und immer mit einem flotten Spruch durch die zwei Stunden lange Story rennen, schießen und schwimmend fortbewegend muss, zerstört das die letzte Atmosphäre und macht den Film einfach nur grottenschlecht.
Zudem kommen, als "Foreshadowing" sozusagen, schon weitere Figuren wie Dr. Jeckyll / Mr. Hyde vor, die den eh schon konfusen Plot restlos zerfasern. Am Ende wußte ich gar nicht mehr, was ich da geschaut habe.
Vor allem wegen einer Altersfreigabe "ab 12" ist das auch alles nicht wirklich gruselig und die Untoten, bzw. deren verfluchte Königin (die Sofia Boutella wirklich ganz ordentlich verkörpert) bewegen sich die meiste Zeit so im Dunkel und "off camera", dass da einfach keine Atmosphäre aufkommen will. Es herrscht ein Dauergefühl von Langeweile, bis dann nach zwei Stunden endlich der Abspann kommt.
An einigen Stellen herrscht hingegen einfach nur Reizüberflutung wie bei "Transformers", aber wenn man dem Ganzen nicht mehr folgen kann, ist der Zuschauer der Gelackmeierte.
Völliger Schund ist es nicht, aber weit weg von Mittelmaß.
"Mangelhaft": 3/10