Metal Master
Acta est fabula, plaudite!
TESTTESTTESTTESTTESTTEST (sorry!:smile
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Komme auch gerade aus
Ready Player One
aber ich bin ein wenig enttäuscht davon. Optik ist auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben, der Sound ist auch klasse. Und sicher habe ich viele Reminiszenzen an die 80er Jahre und die ganzen Games auch erfasst. Trotzdem, und das muss ich als Leser der Vorlage einfach sagen, ist der Kern des Buches einfach nicht gut genug verfilmt worden. Und das liegt nicht am Drehbuch, an dem Ernest Cline ja mitgeschrieben hat, sondern einfach an der Unverfilmbarkeit des Stoffes.
Klar, es muss alles in den 120 Filmminuten schlüssig erklärt werden, eine Lovestory und reichlich Nerdgasms beinhalten, dazu noch fiese Bösewichte und ein paar schräge Einfälle. Aber, und das kreide ich jetzt mal Steven Spielberg persönlich an, ist der Film einfach nicht so umgesetzt worden, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Jagd nach den drei Schlüsseln ist insgesamt zu schnell abgearbeitet. Die echte Welt kommt hier zu kurz (vor allem die Sprünge zwischen Oasis und Realität sind einfach zu schnell und abgehackt), selbst I-Rok wird hier komplett anders dargestellt als im Buch.
Trotzdem unterhält "Ready Player One" von Anfang bis Ende, auch die gewaltige Verfolgungsjagd nach dem ersten Schlüssel im Film ist einfach nur bombastisch inszeniert. Sogar die Avatare von Parzival und Art3mis sind toll visualisiert. Alles das wirkt wie aus einem Guss. Dennoch, und das tut mir schon ein wenig leid, ist die ganze Geschichte um Halliday und Ogden Morrow viel zu wenig Bestandteil der Handlung.
Ich unterstelle jetzt mal ganz ketzerisch, dass Steven Spielberg zwar schon verstanden hat, wie man einen optischen Leckerbissen wie "Ready Player One" ins Kino bringen kann, aber das Buch hat er dabei nicht verstanden. Vor allem nicht das, worum es dem Autor dabei ging. Die Auflösung des Films fand ich schrecklich kitschig, wenngleich man dennoch sehr sympatische Charaktere geschaffen hat. Aber im Gegensatz zum Buch, hat man die ganze Zeit des Films über keine Angst um sie. Und deswegen geht mir das Ganze leider ziemlich egal ab.
"Ready Player One" hätte auch und gerade durch die Hand von Steven Spielberg zu etwas ganz Besonderem werden können. Leider ist das nicht gelungen und für mich ist der Film leider eine große Enttäuschung.
Mittelmäßig, daher nur 6/10

...Buchverfilmungen sind immer so ne Sache, bisher konnte mich persönlich nur die Herr der Ringe Trilogie überzeugen. Sonst wurde ich da auch meist gnadenlos enttäuscht.

Ich gehe sogar so weit, als absoluter Fan der Herr der Ringe Bücher, zu sagen die Filme sind leider am Thema vorbei und somit überhaupt keine gute Romanverfilmung..