Wonder Woman
Wahrscheinlich der erste Superheldenfilm überhaupt, der von einer Frau gedreht wurde. Würde das die Wende im doch mitunter recht ausgelutschten Gerne bringen? Ich hatte es so gehofft, aber dann kam alles anders.
Der Film ist, nun ja - grundsolide. Erzählt eine etwas andere Origin Story (auch wenn sie wirklich komplett abgetrabt wird, so dass man gar nicht so schnell hinterher kommt) über einen bereits aufgetretenen DCU-Helden, und dann reiht sich eine Zote an die nächste. "Wonder Woman" will immer irgendwie lustig und vergnüglich sein, ist es aber aufgrund des ernsten Themas und des düsteren Settings einfach nicht. Auch die Chemie zwischen Gal Gadot als Wonder Woman und Chris Pine als männlicher Love Interest stimmt zu keiner Zeit. Mitunter kam mir der Film seltsam sexistisch vor, und das trotz der Regie einer Frau - sehr seltsam.
Dann kommt die DC-übliche Materialschlacht und ein Zack Snyder-Ende, wie es auch "Batman V Superman" kaum besser hingekriegt hat. Alles schon mal gesehen, so bekannt, so gähn. Und der Antagonist, der wirklich erst auf den finalen Filmminuten eingeführt wird, wirkt leider total lächerlich und deplatziert.
Gibt es etwas Gutes über "Wonder Woman" zu sagen? Außer der hinreißenden Gal Gadot, die sich all Mühe gibt, die Rolle der Diana Prince nicht komplett untergehen zu lassen, ist da leider nur sehr viel Leere und es mangelt dem Film an dem, was die Marvel-Filme alle besser können - gute Geschichten erzählen, glaubwürdige Helden und Schurken zeigen, die Chemie untereinander stimmig darzustellen.
"Wonder Woman" kann nichts davon, weshalb dies mein allerletzter DCU-Film gewesen sein wird, den ich mir angesehen haben werde. Total unausgegoren, darum im Resultat nur ein "mangelhaft".
2/10
Wahrscheinlich der erste Superheldenfilm überhaupt, der von einer Frau gedreht wurde. Würde das die Wende im doch mitunter recht ausgelutschten Gerne bringen? Ich hatte es so gehofft, aber dann kam alles anders.
Der Film ist, nun ja - grundsolide. Erzählt eine etwas andere Origin Story (auch wenn sie wirklich komplett abgetrabt wird, so dass man gar nicht so schnell hinterher kommt) über einen bereits aufgetretenen DCU-Helden, und dann reiht sich eine Zote an die nächste. "Wonder Woman" will immer irgendwie lustig und vergnüglich sein, ist es aber aufgrund des ernsten Themas und des düsteren Settings einfach nicht. Auch die Chemie zwischen Gal Gadot als Wonder Woman und Chris Pine als männlicher Love Interest stimmt zu keiner Zeit. Mitunter kam mir der Film seltsam sexistisch vor, und das trotz der Regie einer Frau - sehr seltsam.
Dann kommt die DC-übliche Materialschlacht und ein Zack Snyder-Ende, wie es auch "Batman V Superman" kaum besser hingekriegt hat. Alles schon mal gesehen, so bekannt, so gähn. Und der Antagonist, der wirklich erst auf den finalen Filmminuten eingeführt wird, wirkt leider total lächerlich und deplatziert.
Gibt es etwas Gutes über "Wonder Woman" zu sagen? Außer der hinreißenden Gal Gadot, die sich all Mühe gibt, die Rolle der Diana Prince nicht komplett untergehen zu lassen, ist da leider nur sehr viel Leere und es mangelt dem Film an dem, was die Marvel-Filme alle besser können - gute Geschichten erzählen, glaubwürdige Helden und Schurken zeigen, die Chemie untereinander stimmig darzustellen.
"Wonder Woman" kann nichts davon, weshalb dies mein allerletzter DCU-Film gewesen sein wird, den ich mir angesehen haben werde. Total unausgegoren, darum im Resultat nur ein "mangelhaft".
2/10