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Zuletzt gesehener Film

Metal Master

Acta est fabula, plaudite!
Im Herzen der See


Nach den Trailern im Kino, ne Neufassung von Moby Dick erwartet und daher auch keinen Wert darin gesehen, das Stück anzuschauen. Nachdem ich aber dann mitbekommen habe, das es sich um die Geschichte der Essex handelt, welche als Geistige Basis für Moby Dick diente, war ich froh, den Film auf Sky sehen zu können.
Erwartet hat uns ein Fantastisches Abenteuer um einen fähigen Obermaat und seinem Kapitän aus "Geburt"... Klassisch erzählt, mit viel Wetteraction und einem, durchaus anders erwarteten Ende. Thor funktioniert also auch als Obermaat und CGI Effekte haben durchaus Ihre Daseinsberechtigung!

Durchaus ein Blick Wert!

9/10
Und erst in 3D!:zwinker:
 

Daniel04

Frührentner
Gut zu Vögeln

Es war gestern Abend nicht meine Idee diesen Film bei Sky On Demand zu gucken, aber manchmal beugt man sich eben der Mehrheit, selbst wenn diese nur 2 gegen 1.

Ich weiß nicht, wann ich zuletzt eine so unlustige Komödie gesehen habe. Aber schon bei der Beschreibung habe ich es geahnt.

Es war kein Charakter so wirklich sympathisch, die Story war ziemlich dämlich und vor allem haben die Witze einfach nicht gezündet. Aber immerhin ging es den zwei Entscheidern am Ende ähnlich bzgl. ihrer Meinung zum Film. ;)

Das war mal gar nichts...

1/10

Stolz und Vorurteil & Zombies

Parodie von Jane Austens gleichnamigem Buch mit einer Prise Zombies dazu. Relativ viele Stars dabei, recht hochwertig produziert, der Trash-Faktor bleibt jedoch ein wenig auf der Strecke. Ist halt doch irgendwie für den Mainstream produziert worden,was man auch an der Härte in den Zombie-Szenen merkt. Kein Wunder, dass es "nur" die FSK 16 gab. Etwas mehr Humor und Gewalt hätte ihm gut getan.

So dann doch eher unterdurchschnittlich. Moviepilot schlug eine 4,5 vor, passt schon so.

4,5/10
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Trucase

Moderator
Team
Auch mal wieder dazu gekommen, ein paar Filme zu Hause nachzuholen:

Die Jagd

Mads Mikkelsen spielt den geschiedenen Vater Lukas, der nach langer Arbeitslosigkeit in seinem Heimatdorf den Job eines Kindergärners angenommen hat. Während er um das geteilte Sorgerecht seines jugendlichen Sohnes kämpft, wird er als geschätztes Mitglied der Gemeinde geschätzt und trotz seines Jobs als Kindergärtners hoch angesehen. Das ändert sich schlagartig, als die kleine Klara wieder eine ihrer Märchengeschichten erzählt - Lukas soll sie im Kindergarten sexuell belästigt haben. Da Kindermund bekanntermaßen Wahrheit tutkund, gerät Lukas bald in einen Strudel aus Anschuldigungen und muss miterleben, wie sich das ganze Dorf gegen ihn wendet. Eine Hexenjagd beginnt, die Lukas fast alles zu kosten droht. Doch sein Sohn glaubt an seine Unschuld...

Der 2012er-Beitrag vom renommierten, dänischen Regisseur Thomas Vinterberg ("Das Fest") spricht ein unangenehmes Thema sehr versiert und schauspielerisch stark von Mads Mikkelsen getragen an und zieht so den Zuschauer unmittelbar in die Geschichte hinein. Obwohl man als Zuschauer sehr wohl weiß, dass Lukas unschuldig ist, ist die Art und Weise, wie ihm die Eltern und Freunde der Gemeinde begegnen, herzzerreißend anzusehen. "Die Jagd" bewegt sich auf einem sehr schmalen Grat zwischen Fiktion und Realität, und vor allem Eltern werden starke Sympathien mit der Geschichte entwickeln, denn wer denkt schon, dass sein Kleinkind eine kleine, aber in ihrer Konsequenz entscheidende Lüge erzählen würde? Objektivität ist bei solch einem Thema fast unmöglich.

Schauspielerisch sehr starkes und dramaturgisch ausgefeiltes Drama aus Dänemark. Stark!
9/10

Dann gab es:

Hacksaw Ridge

Mel Gibson mal wieder hinter, statt vor der Kamera. Er zeigt die wahre Geschichte des gläubigen 7.-Tags-Adventisten Desmond T. Doss, der nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor den Entschluss fasst, sich freiwillig als US-Soldat einzuschreiben, um sein Land zu verteidigen. Da es ihm sein Glaube aber verbietet, gegen das 6. Gebot Mose ("Du sollst nicht töten") zu verstoßen, und somit den Dienst an der Waffe verweigert, stößt er bei seinen Kameraden und Vorgesetzten schnell auf Widerstand.
Bei der Schlacht von Okinawa am titelgebenden "Hacksaw Ridge" wächst Desmond über sich hinaus und wird als unbewaffneter Sanitäter zum Helden!

Die hierzulande eher unbekannte Geschichte des eher unscheinbaren Mannes Desmond Doss barg nach Ansicht der Produzenten und des Regisseus genug Potential, um aufwendig auf die Leinwand gebracht zu werden. Und wie sie alle recht behalten sollten!
Natürlich ist Mel Gibsons Version der Erzählung eine Heldengeschichte im klassischen Sinne, und Ecken und Kanten des Protagonisten werden so glatt gebügelt, dass man gar nicht anders könnte, als diesen Mann sympatisch zu finden. Trotzdem leistet Schauspieler Andrew Garfield (der nach den letzten zwei Amazing Spider-Man-Filmen eher enttäuschte) hier Großartiges, denn er zeigt genau die Zerbrechlichkeit und Überzeugung, die der wahre Mann Doss besessen haben muss. Man mag das manchmal als Heldenverklärung ansehen, aber Andrew Garfield erdet diesen Menschen auf eine Natürlichkeit, die man eigentlich dauernd beklatschen muss. Auch das Ensemble leistet seinen Beitrag, damit die Geschichte genau passt, allen voran Hugo Weaving als brutaler Vater Thomas Doss, der bereits im Ersten Weltkrieg kämpfte, und viele seiner Freunde sterben sah. Klar, dass er alles andere als begeistert ist, als er seinen Sohn in den Kampf ziehen sieht. Aber gerade er sorgt am Ende der ersten Filmhälfte für die ergreifendste Szene. Chapeau!
Wenngleich Vince Vaughn als herumschreiender Drillsergeant eher als Karrikatur eines R. Lee Ermey aus "Full Metal Jacket" wirkt, kriegt er am Ende die Kurve. Sam Worthington als vorgesetzter Zugführer wandelt sich auch vom anfangs als Ekel dargestelltem Charakter zu einer Respektsperson.

"Hacksaw Ridge" kann man, ähnlich wie Kubricks "Full Metal Jacket", als zweigeteilten Film ansehen. Während sich die erste Hälfte (tatsächlich über 60 der 140 Spielfilmminuten) mit der Vorbereitung und der Figur Desmond Doss beschäftigt, beginnt in der zweiten Hälfte die Schlacht um Okinawa, die Mel Gibson als Splatterfest veranstaltet. Es gab ja in der Vergangenheit viele Kriegsfilme, die auf drastische Gewaltdarstellungen setzten, um das Grauen des Krieges greifbar zu machen, und mit viele reiht sich auch "Hacksaw Ridge" ein. Man kann sie deshalb auch in einem Atemzug mit "Saving Private Ryan", "Windtalkers" und "We were Soldiers" nennen.
Aber genau diese Darstellungsweise braucht es irgendwie auch, um das Ausmaß des Gezeigten in einen genauen Kontext zu setzen. Wie der Mann unter Einsatz seines Lebens und unter dem unmenschlichen Druck seiner Kameraden, seiner Vorgesetzten, aber auch seines Glaubens zu seinen Richtlinien zu Höchstleistungen und dem unbeugsamen Willen getrieben wird, Menschenleben zu retten, ist nur auf diese Weise glaubhaft zu erklären.

Mel Gibsons neuer Film ist starkes Hollywoodkino mit einer Message. Es zeigt einen Mann, der trotz extremer Widerstände für seine Ideale und seine Kameraden einsteht und in größter Not zu einem Fels in der Brandung wird. Man mag das als modernes Märchen ansehen, aber da es die Figur Doss wirklich gab, kann man nur ob der akkuraten Darstellung seiner Taten den Hut vor dem Regisseur ziehen. Für mich einer der besten Kriegsfilme der letzten Jahre und unbedingt sehenswert. Trotzdem erfordern die gezeigten Gewaltdarstellungen in der zweiten Filmhälfte einen starken Magen. Exzellent!
10/10

Als Letztes:

Kubo - Der tapfere Samurai (3D)

Die kleine, animierte Geschichte des kleinen Kubo, eines japanischen Jungen zur Zeit der Samurai, der zusammen mit seiner Mutter einen Fluch auf sein Leben brechen muss, ist pure Kinomagie!
Das liegt an der eingesetzten Stop-Motion-Technik, mit der "Kubo" vom Studio LAIKA ("Coraline") entworfen wurde. Fast alle Sets des Films wurden real nachgebaut und dann Bild für Bild gefilmt, gerendert und auch noch in 3D konvertiert. Farbenprächtig und mystisch ist das Ergebnis einer langen Produktion, die zurecht mit einer Oscarnominierung als bester Animationsfilm bedacht wurde.
"Kubo - Der tapfere Samurai" besticht durch seine spannende, mitunter aber auch etwas zu düster für Kinder ausgefallene Geschichte, in der ein Junge mit Hilfe einer dreisaitigen Shamisen-Laute Kontakt zu seinem verschwundenen Vater aufnehmen will und in ein lebensbedrohliches Abenteuer hereingezogen wird, das er mit seinen Gefährten Monkey und Beetle bestehen muss.
Im Original werden dabei die Figuren prominent von Charlize Theron, Matthew McConnaughey, Ralph Fiennes und Rooney Mara gesprochen. Wer also mal eine Auszeit von Disney/PIXAR nehmen möchte und trotzdem einen wunderschönen und phantastisch gemachten Animationsfilm sehen will, der kommt auf kurz oder lang an "Kubo" nicht vorbei. Wundervoll!
9/10
 

Daniel04

Frührentner
Dunkirk

Beklemmend, bildgewaltig, kein typischer Unterhaltungsfilm, kommt aber auch nicht ohne Hollywood-Klischees aus. Der Soundtrack ist sehr stark, hätte mir aber die eine oder andere Szene auch mal ohne Musik im Hintergrund gewünscht. Ist aber als Stilmittel, das sich durch den ganzen Film zieht, wohl so gewollt. Die Darsteller können ebenfalls durchweg überzeugen, Lob auch an Tom Hardy, der allein mit seiner Augenpartie mehr ausdrückt als so mancher Schauspieler ohne maskiertes Gesicht es vermag.
Übertrieben hat man es meiner Ansicht nach nur mit dem "Segelflug" der Spitfire. Das war mir etwas zu lang, wie Hardy da seine Maschine ohne Sprit in der Luft halten und noch Bomber ausschalten konnte. Ich weiß jetzt nicht, inwiefern diese Szene authentisch war oder des Filmes wegen ausgeschmückt wurde, um sie als Motivation für die unten auf ihr Schicksal wartenden Soldaten darzustellen.
Alles in allem schafft Nolan es aber mal wieder einen bärenstarken Film zu inszenieren, der nahezu an der Perfektion ist.

9,5/10
 

Original Bieker

Pförtner des Altenheims
Kubo - Der tapfere Samurai (3D)

Die kleine, animierte Geschichte des kleinen Kubo, eines japanischen Jungen zur Zeit der Samurai, der zusammen mit seiner Mutter einen Fluch auf sein Leben brechen muss, ist pure Kinomagie!
Das liegt an der eingesetzten Stop-Motion-Technik, mit der "Kubo" vom Studio LAIKA ("Coraline") entworfen wurde. Fast alle Sets des Films wurden real nachgebaut und dann Bild für Bild gefilmt, gerendert und auch noch in 3D konvertiert. Farbenprächtig und mystisch ist das Ergebnis einer langen Produktion, die zurecht mit einer Oscarnominierung als bester Animationsfilm bedacht wurde.
"Kubo - Der tapfere Samurai" besticht durch seine spannende, mitunter aber auch etwas zu düster für Kinder ausgefallene Geschichte, in der ein Junge mit Hilfe einer dreisaitigen Shamisen-Laute Kontakt zu seinem verschwundenen Vater aufnehmen will und in ein lebensbedrohliches Abenteuer hereingezogen wird, das er mit seinen Gefährten Monkey und Beetle bestehen muss.
Im Original werden dabei die Figuren prominent von Charlize Theron, Matthew McConnaughey, Ralph Fiennes und Rooney Mara gesprochen. Wer also mal eine Auszeit von Disney/PIXAR nehmen möchte und trotzdem einen wunderschönen und phantastisch gemachten Animationsfilm sehen will, der kommt auf kurz oder lang an "Kubo" nicht vorbei. Wundervoll!
9/10

Den habe ich neulich beim Zappen entdeckt und die ersten paar Minuten geschaut. Was ich (bisher) gesehen habe hat mir sehr sehr gut gefallen und werde mir auf jeden Fall Zeitnah den kompletten Film anschauen.
 

ovwa

Kaffeefahrtpendler
Kubo kann ich auch empfehlen...
"Wenn ihr blinzeln müsst, dann macht das jetzt..." :)

Hand zum Gruß
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
NERVE

Bist du Player oder Watcher? Auf Vees Highschool gibt es so gut wie kein anderes Gesprächsthema mehr als die immer riskanter werdenden Challenges, die das illegale Online-Game "Nerve" seinen Spielern stellt. Um einmal so wie ihre Freundin Sydney im Mittelpunkt zu stehen meldet sich die eher schüchterne Vee kurzentschlossen selbst bei "Nerve" an. Angetrieben vom Kick des Verbotenen bricht Vee mit ihrem ebenso attraktiven wie mysteriösen neuen Game-Partner Ian schnell alle Tabus: keine Challenge ist ihnen zu riskant. Über Nacht werden Vee und Ian die Sensation des immer gefährlicher werdenden Spiels!

Ich hab den bei amazon prime geguckt und fand den gar nicht mal schlecht. Vor allem kann ich mir gut vorstellen, dass es heutzutage genug Bekloppte gibt, die auf sowas anspringen würden. Kann man sich ruhig mal anschauen. :top:
 

Original Bieker

Pförtner des Altenheims
Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

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Sehr schöner, rührender und interessanter Film.
Dass diese Zeit kein Zuckerschlecken für Farbige war, ist bekannt. Verblüfft mich aber immer wieder aufs neue, da diese Zeit noch nicht so lange zurück liegt.
Dann handelt es sich auch noch um Frauen, die in dieser Zeit wohl eher in der Küche als bei der NASA zu erwarten gewesen wäre.
Diese Frauen haben aber das Glück sehr intelligent und mit einem starken Willen geboren worden zu sein.

Der Film beschreibt den Werdegang 3 dieser herausragenden Frauen in dieser verrückten Zeit.

Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Zudem hat es Spaß gemacht Sheldon mal nicht als Nerd, sondern als Wissenschaftler zu sehen. ;-)
Alle Schauspieler machen ihre Arbeit großartig.
Einer der wenigen Filme die ich in der letzten Zeit sehen durfte und mich richtig bewegten und tatsächlich vergessen ließen, dass ich gerade eine Film schaue und nicht vielleicht noch Einkaufen gehen müsste.

Der Film bietet IMHO für jeden etwas und eignet sich daher hervorragend um ihn sich mit der ganzen Familie anzuschauen.


Durch den Post von knusperzwieback bin ich auf diesen Film aufmrksam geworden und habe ihn mir gestern angeschaut.
Ein unheimlicher schön Erzählter Film der mich von der ersten bis zur letzten Minute begeistert hat.
Vielen Dank für Deine Review [MENTION=232]knusperzwieback[/MENTION], ohne die ich diesen Film sehr wahrscheinlich niemals gesehen hätte. :winkewinke:
 
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