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Zuletzt gesehener Film

horner1980

Frührentner
ANT-MAN

Es ist einfach schön, wenn ein Film genau so geworden ist, wie man es sich erhofft hat.
Beim "Ant-Man" hab ich mir erhofft, dass er sehr locker daherkommt und so gar nicht wie die anderen Marvel-Filme wirkt. Besonders gegen Ende haben die Marvelfilme meistens diese Überdosis an "Ich mach nun alles kaputt". Ant-Man hat zwar auch das große Finale, aber durch sehr gerissene und originelle Inszenierung wirkt das Finale nicht so aufgeblasen wie sonst und kann außerdem mit tollen witzigen Ideen aufwarten, die einem schon während des ganzen Films begegnet sind. Was ich auch erhofft habe, dass mich die Charaktere packen, denn das ist eigentlich eins der wichtigsten Sachen für mich bei einem Film. Das kommt bei mir sogar noch vor der Story. Ja, sie passten, besonders die Charaktere von Paul Rudd und Michael Douglas, die sehr sympathisch und mit dem nötigen Charme waren. Die Story ist hier zwar auch eher simpel geraten, aber durch sehr guten Humor (Gosh soviel hab ich noch nie in einem dieser Disney-Marvel-Filme gelacht) und halt diesen Charme wirkte sie nicht simpel, sondern einfach gut. Klar, mit der Familiengeschichte konnten sie bei mir ebenfalls punkten. Ich mag sowas einfach. Auch die Musik wirkte nicht so aufgeblasen wie bei den anderen Marvel-Filmen. Christophe Beck passte sich wunderbar der Story an und vertonte den Film teilweise sogar wie einen "Heist"-Film, was er übrigens auch irgendwie war, nur halt mit etwas anderem Spielzeug als üblicherweise ;) Hoffe stark, dass er beim zweiten Teil auch wieder die Musik schreiben darf.
Ja, wie man merkt.. ich bin rundum begeistert von Ant-Man. Ob er nun mein liebster Marvel-Disney-Film ist, kann ich nicht sagen, aber zu den besten gehört er für mich auf jedem Fall.
 

Daniel04

Frührentner
Alien: Covenant

Habe jetzt gerade nach dem Kinobesuch mal die Rezensionen bei Moviepilot quer gelesen und da scheiden sich an dem Film - mehr noch als beim Vorgänger Prometheus - die Geister. Ein Stück weit kann ich es nachvollziehen und gestehe natürlich jedem seine Meinung zu. Mir gefiel Prometheus schon außerordentlich gut (8,5/10) und auch Alien: Covenant rangiert in diesen Dimensionen.

Nachdem ich die Grund-Storyline -also ein Raumschiff geht einem Funkspruch nach und landet auf einem Planeten, wo dann einiges schief geht - las, dachte ich schon, dass mal hier à la Star Wars - Das Erwachen der Macht das Grundkonzept eines Vorgängerfilmes in modernem Stil neu erzählt, doch das tat man dann - für mich positiv zu erwähnen - nicht. Alien: Covenant ist stilistisch zwischen Prometheus, dem eher ruhigen, wissenschaftlich angehauchten Film, und der Alien-Reihe, also Sci-Fi Horror gegen ein unbekanntes Monster, positioniert und schafft es meiner Ansicht nach auch beide Ebenen gut miteinander zu verbinden.

Es mag dem einen oder andere vielleicht nicht gefallen, einem Androiden dabei zuzuschauen, wie er auf einer Blockflöte spielt, aber wenn man dem Film richtig folgt, machen auch solche Szenen durchaus ihren Sinn.

Wer jedoch nicht wissen mag, wie das "unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" wirklich entstanden ist und dem das Unbekannte hinter dem Alien mehr gibt, der sollte sich den Film nicht anschauen, denn darum geht es hier mehr oder minder, und ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Art und Weise nicht jedem Fan zusagen wird. Was Prometheus in der Hinsicht nur andeutet, komplettiert Alien: Covenant letztlich.

Kritisieren muss man, dass es Ridley Scott nicht gelingt dem Zuschauer die Crew komplett nahe zu bringen. Es sind bis auf Michael Fassbender eigentlich austauschbare Charaktere ohne großes Profil. Dafür trägt Fassbender den Film auf unglaublich starke Art und Weise und spielt die Doppelrolle mehr als überzeugen.

Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden mit der Fortsetzung von Prometheus und hoffe, dass man noch einen Film bringt. Scott ist ja nun auch nicht mehr der jüngste und soll da mal hin machen. ;)

8,5/10
 

Daniel04

Frührentner
The Shallows - Gefahr aus der Tiefe

Für das Genre sowie die teils blutige Darstellung schon verwunderlich, wieso der Film FSK 12 hat, d.h. sogar Kinder ab 6 ihn im Kino mit den Eltern gucken dürften. Aber nun gut, die Wege der FSK sind ja nicht zum ersten Mal unergründlich.

Der Film an sich funktioniert ganz gut, wenn man Genre-typische Logiklücken ausblendet und hier und da mal Fünfe gerade sein lässt, was die Handlung angeht. Immerhin schafft Blake Lively es sehr gut, den Film nahezu alleine zu tragen, denn viel mehr Schauspieler als sie hat der Film nicht und das passt auch gut ins Konzept.

Der Hai ist mir etwas ZU aggressiv und wirkt einfach nicht real, sondern mehr wie eine programmierte Killermaschine, die unbedingt die schöne blonde Frau töten muss. Hier hätte eine "bodenständigere" Darstellung dem Film denke ich mehr geholfen.

Nichtsdestotrotz einer der besseren Tierhorror-Thriller der letzten Zeit, der nicht auf stupiden Trash aus ist.

6/10
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Arrival

Regisseur Denis Villeneuve ist spätestens seit "Sicario" eine Kraft, mit der man rechnen muss. Hier wird sehr viel Faszination aus den kleinen Dingen gezogen und im Schatten vom ebenfalls 2016 erschienenen Reboot des Klassikers "Independence Day" kommt "Arrival" für einen Alieninvasionsfilm erstaunlich leise daher.

Worum geht's eigentlich:
Auf der Erde erscheinen ganz plötzlich zwölf seltsam aussehende Gebilde, die alsbald als fremde Raumschiffe ausgemacht werden. Diese scheinen völlig willkürlich auf der Erde verteilt anzukommen, und anstatt die Tore aufzumachen und massenweise kleiner Raumschiffe auszuspucken, die die Menschen mit ihren Laserkanonen rösten, bleiben diese Gebilde einfach still in der Luft hängen und tun nichts. Was wollen die Fremden also? Als sich eine Möglichkeit findet, mit einem der Schiffe in Kontakt zu treten, wird die renommierte Übersetzerin und Xenolinguistin Dr. Louise Banks (Amy Adams) herangezogen. Zusammen mit ihrem Kollegen Ian Donnelly (Jeremy Renner) soll sie die Gründe für das plötzliche Erscheinen der Aliens herausfinden.

"Arrival" beginnt also anfangs so, wie viele andere Genrevertreter. Allerdings ist man bereits vom Filmanfang etwas verunsichert, denn dort wird erstmal eine Familiengeschichte herausgestellt. Und die Art und Weise, wie dies in nur knapp zwei Minuten gemacht wird, bis die Haupthandlung einsetzt, ist so versiert und trotz minimalistischster Darstellung so umwerfend gemacht, dass man vor Denis Villeneuve nur den Hut ziehen möchte.
Vor allem aber überkommt einen beim Sehen immer wieder das Gefühl eines großen Fragezeichens im Gesicht, denn einige der Handlungsstränge ergeben, für sich gesehen, erst einmal keinen weiteren Sinn. Ähnlich wie damals bei M. Night Shyamalans großem Erstlingswerk "The Sixth Sense" werden hier und da Hinweise gestreut, die einem am Ende erst so das Gefühl geben, dass man den großen Zusammenhang versteht. Anders als bei "The Sixth Sense" wird dies aber exemplarisch nicht anhand einzelner Szenen verdeutlicht, sondern man muss sich selbst daran erinnern. Deswegen lädt einen "Arrival" eigentlich direkt dazu ein, nach Filmende auf "Replay" zu drücken und noch mal von vorn anzufangen. Das Ende ist jedenfalls ein ziemlicher Knalleffekt und ist für dieses Genre insgesamt etwas Neues. Totale Innovation.

Aber auch optisch und akustisch kommt man voll auf seine Kosten.
Der gemächliche Soundtrack von Jóhann Jóhannsson erlebt vor allen in den Szenen, in denen die Akteure mit der seltsamen Spezies Kontakt aufnehmen, eine ungeheure Sogwirkung und die Verwendung der Klangkulisse reicht von heimelig bis bedrohlich. Die Soundeffekte sind bombig und satt, aber auch plötzlich gedämpft und dann wieder nicht vorhanden. Insgesamt ändert der Sound so oft sein Thema, dass man mitunter das Gesehene nicht mit dem Gehörten in Verbindung bringen kann. Auch das gibt es nicht oft, dass einem die Sinne während des Films einen Streich spielen. Das ist schwer zu erklären, man muss das schon selbst erleben.

Schauspielerisch ist außer Amy Adams und Jeremy Renner nur noch Forest Whitaker mit am Start, und eigentlich dreht sich der Film nur um diese drei Menschen. Wirklich herausragend ist aber nur Amy Adams, die für ihre Rolle mit einer Golden Globe-Nominierung bedacht wurde. Sie bringt die notwendige Tiefe in ihre Rolle und macht die teilweise tragische Handlung durch glaubwürdiges Schauspiel erträglich. Fans klassischer Science Fiction- und Fantasyfilme dürften wegen der gemächlichen Handlung vielleicht enttäuscht werden, aber durch die starke Dramakomponente und die vielen ruhigen Szenen überzeugt "Arrival" auch auf anderen Ebenen. Und SciFi lädt ja bekanntermaßen zum nachdenken und zum Blick über den Tellerrand an. Alleine schon deshalb ist der Film unheimlich gelungen.
Bei mir steht jedenfalls in Kürze eine zweite Sichtung an, denn danach schreit "Arrival".

9/10
 

Daniel04

Frührentner
Toni Erdmann

Fängt gut und interessant an, wie er das "normale" Leben eines alternden Vaters, der nur noch sporadischen Kontakt zu seiner viel arbeitenden Tochter hat, darstellt, verläuft sich dann aber etwas in Belanglosigkeit und Langatmigkeit, zeigt im letzten Drittel Szenen, die mehr oder minder völlig an den Haaren herbei gezogen wirken und lässt den Zuschauer am Ende eher mit einem "Was habe ich da eben für ca. 2,5 Stunden geschaut?" Fragezeichen zurück, als dass er wirklich großen Unterhaltungsfaktor hatte.

Er schafft in den ersten rund 30-45 min den Spagat zwischen Humor und Ernsthaftigkeit eines "normalen" Lebens ganz gut. Das kann er eben nur nicht über die ganze Laufzeit transportieren, was bei einem Film mit einem nicht auf Spannung und interessante Wendungen ausgelegten Film aber immens wichtig gewesen wäre, um ihn über eine so lange Laufzeit interessant zu halten.

So bleibt am Ende bei mir persönlich keine große Verwunderung, wieso es nicht zum Oscar gereicht hat. Der z.B. in der gleichen Kategorie nominierte und stilistisch ähnliche "Ein Mann namens Ove" gefiel mir deutlich besser. Toni Erdmann ist keinesfalls ein Rohrkrepierer, aber eben schon speziell und nicht für jedermann.

4/10
 
G

Gelöschtes Mitglied 4101

Guest
Einige. Muss viel nachholen ;)

Arrival: 9,5/10
Hateful 8: 10/10
The Great Wall: 8/10
Alien: Covenant: 9/10
Assassins Creed: 8/10
Pacific Rim: 7/10
 

Daniel04

Frührentner
Green Room

Zum Inhalt: eine Punk-Band, die am Existenzminimum lebt und unbedingt Gigs annehmen muss, spielt ein Konzert in einer Neo****-Hochburg und kommt dort generell schon nicht gut an. Als sie die Location gerade verlassen wollen, werden sie Zeugen eines Mordes und daraufhin daran gehindert abzuhauen, da der Mord natürlich vertuscht werden soll und jeder Zeuge einer zuviel ist. Die Band werden gemeinsam mit einer anderen Zeugin des Mordes in einem Raum eingeschlossen und es entwickelt sich ein Katz- und Maus-Spiel mit den Neo****s.

Ziemlich harter Film, FSK18 mehr als verdient. Sehr dreckige Atmosphäre, die auch die größte Stärke des Films ist. Die Story reißt jetzt keine Bäume aus, passt aber ins Genre. Mit rund 90 min Laufzeit auch keine Zeitverschwendung. Dennoch fehlte mir irgendwas, das den Film wirklich gut macht. Würde sagen solider Durchschnitt.

5/10
 
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