Hab mir innerhalb der letzten Woche die Jurassic Park-Reihe gegeben und heute dann abschließend den neuesten Teil.
JURASSIC PARK
Gehört wohl zu den Filmen, die niemals "alt" werden. Die Tricks sind auch aus heutiger Sicht immer noch in einer guten Qualität. Story ist auch nach dem gefühlt 100sten Mal immer noch spannend. Ganz besonders die Szene in der Küche. Allein die, ist für mich eine Meisterleistung in Sachen Spannung. Ja.. immer noch ein guter Horror-Film (mit Adventure-Elementen) für die ganze Familie.
THE LOST WORLD: JURASSIC PARK
Mir gefällt er, also Film und Musik, genauso gut wie Jurassic Park. Nur bei dem hier hab ich sogar eine persönliche Bindung, denn es war der erste Spielberg-Film, den ich damals im Kino gesehen habe und sogar erst der zweite Kinofilm überhaupt. So kann ich den wohl nie richtig bewerten. Jedoch das einzig negative, was mir aufgefallen ist.. dass, anders als beim ersten Teil, man ganz selten schon gemerkt hat, dass dort ein CGI-Dino agierte. Aber ansonsten ist er humorvoll, sehr unterhaltsam.. hat mit Jeff Goldblum einen richtig guten Hauptdarsteller bzw mit Ian Malcolm den perfekten Hauptcharakter und tolle Musik von Johnny-Boy. Dazu wird hier nicht einfach Teil 1 nochmal gedreht, sondern man versuchte, in meiner bescheidenen Meinung sogar erfolgreich.. einen anderen Weg zu gehen. Das merkt man beim Score ganz besonders, dass es die Themen aus dem ersten Teil eher zu Nebenthemen wurden (außer in den End Credits) und ein richtig starkes neues Thema die Hauptrolle übernahm.
Ja.. wunderbare und gelungene Fortsetzung, die ich immer wieder von neuem klasse finde.
JURASSIC PARK III
Mit einem großen Abstand der schwächste Jurassic Park-Teil (kenne Jurassic World noch nicht). Besonders die Charaktere von Tea Leoni und William H. Macy passen irgendwie nicht in den Film. Sie wirken wie Parodie-Figuren. Aber im Laufe des Films ändert sich "gott sei dank" ihr nerviger Charakter in einem doch akzeptablen. Von den restlichen Charakteren ist noch ihr Sohn Eric, gespielt von Trevor Morgan hervor zu heben. Er ist ein sehr erfrischender Charakter in diesem Film und fügt sich sehr gut ins Jurassic Park-Universum ein. Dazu ist er einer, der nicht bei jedem Dino rumschreit "Hilfe"
Ja, der Film ist unterhaltsam.. teilweise spannend (Die Vogelkäfig-Szene ist klasse, sowie die Spielerei mit dem Handy beim Oberdino) und hat anständige Musik von Don Davis, der die Themen von Johnny zwar etwas zu oft benutzt, aber doch gute Arbeit abgeliefert hat.
Ja.. man kann ihn sich anschauen und irgendwie glaub ich, dass Dr Alan Grant irgendwie mit Indiana Jones verwandt ist.
JURASSIC WORLD
Ein sehr unterhaltsamer Streifen, dieser Jurassic World, aber irgendwie hatte ich nur selten das Gefühl einen Jurassic Park-Film zu schauen. Gegen Ende konnte ich auch den Grund für dieses Gefühl erkennen. Es waren die Charaktere, die irgendwie allesamt nicht sympathsch genug waren, dass man mit ihnen mitfiebert. Am ehesten vielleicht noch mit Bryce Dallas Howard, aber auch erst gegen Schluss, wenn sie vor der Tür eines alten Bekannten steht. Aber sonst.. die besten Charaktere im ganzen Film waren die Raptoren, mit denen dann am Ende auch die Spannung kam. Ohne dieses Mitfiebern hat so ein Film das Allerwichtigste verloren.. nämlich die Spannung. So schaut man sich ihn an, fühlt sich klar unterhalten, aber irgendwie zieht der Film einem dann doch nicht in den Bann. Was mir auch auffiel. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass die Effekte in den alten Filmen besser waren als in diesem neuen Film. Aber vielleicht war das nur eine Täuschung.
Ja, ansonsten Lob an Giacchino, der hier gut seinen eigenen Stil mit dem von Williams verbindete, auch wenn mir persönlich zu oft und teilweise am Anfang an leicht unpassenden Szenen das Jurassic Park-Thema auftauchte. Einzig als sie den alten Park betraten, fand ich es passend.