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Zuletzt gesehener Film

Hirogen

Tomorrow, my friend
Sponsor
Das hab ich gelesen :)
Star Trek meinte ich :-D

Gesendet vom Sofa aus

axooo :D Star Trek Beyond = Bombe :top: Hab sofort die Stimmung der alten Teile bekommen. Da es endlich wieder in den Weiten des Alls und nicht auf der Erde zur Sache geht kommt sofort Star Trek Feeling auf. Humor kommt auch nicht zu kurz und Nimoy wird im Film würdig gedacht. Freu mich jetzt schon auf den nächsten Teil. :smile:
 

ovwa

Kaffeefahrtpendler
Super... hab mir extra Teil 1 und 2 nochmal angesehen... da freu ich mich ja jetzt auf Teil 3 was du so schreibst :)

Gesendet vom Sofa aus
 

Hirogen

Tomorrow, my friend
Sponsor
Nur nicht in eine 3D Vorstellung gehen! Die Kamera ist in der Action oft sehr nah dran oder zu hektisch so das 3D teilw. unschaubar wird. Habs mir extra noch mal in 2D angeschaut.
 

X30 Floki

Rentenbezieher
In den letzten Tagen nach längerer Zeit mal wieder ein paar mehr Filme gesehen:

San Andreas
Katastrophenfilme mit guten Effekten sind immer unterhaltsam. Bezüglich der Story (ok, ja, die gibt es hier, aber ist recht beschränkt und vorhersehbar) sollte man natürlich keine sonderlich hohen Erwartungen haben. Die Umsetzung der Katastrophe gefällt jedoch schon. Wie weit der wissenschaftliche Aspekt hier stimmt, weiß ich nicht so ganz, aber das Thema mit den Vorhersagen ist ja schon seit Jahren ein Dauerthema.
Optisch sehr schön gemacht, auch wenn es mal wieder auffällt, dass man manches fürs billige 3D gemacht hat, was in "normal" halt irgendwie billig wirkt. Aber grade die Flutwelle ist schon gut gemacht.

6/10 - 2 Punkte Abzug für die obligatorische Ami-Flagge...

Alles steht Kopf

Wohl eher ein Animationsfilm für Erwachsene. Sehr unterhaltsam und mit viel Humor gemacht. Hier wird wirklich mal gut das Thema der Emotionen aufgegriffen, einfach mal was Frisches im üblichen Einheitsbrei. Und da kommt sicher noch eine Fortsetzung.

9/10

Creed

Nachdem bereits "Rocky Balboa" einerseits Abscheid vom Helden Rocky war, aber auch noch mal eine Hommage an die alten Teile, bringt man mit "Creed" nun noch mal einen Film, der der Legend huldigt. Hier geht's zwar vordergründig um Adonis Creed und logischerweise um das Vermächtnis seines Vaters, aber eigentlich steht Rocky im Vordergrund - anders gesagt: Ohne Rocky hätte man den Streifen nicht gemacht.
Stallone überzeugt, wie auch bereits in "Rocky Balboa", auch Michael (B.) Jordan passt in diese Rolle einfach rein. Eine gelungene Mischung aus Sportfilm und Charakterfilm. Nicht nur die Creed-Legacy bekommt hier einen Aufputz, auch Rocky und Stallone kommen hier durchweg gut rüber. Natürlich mussten auch Adrian und Pauli kurz eingebaut werden :)

Für Rocky-Filme 10/10, ansonsten 8/10 für einen durchgehend interessanten Film
Der Film war recht lang, hat sich aber nie sonderlich gezogen.

Zoomania
Den Film haben wir dann mal nicht zu zweit, sondern mit unserer großen, sowie ihren 2 Cousinen und deren Eltern gesehen. Interessant, wie unterschiedlich 7 Leute so einen Film "konsumieren". Da gehe ich jetzt mal lieber nichts ins Detail, aber selbst gleichaltrige Kinder gehen damit sehr verschieden um.
Der Film an sich war sehr schön gemacht. Die ganze Stadt Zoomania ist einfach sehr detailreich und mit Liebe erstellt, viele viele schöne Kleinigkeiten. Alle Tier in einer Stadt, also muss man die Stadt ja auch für sämtliche Rassen gestalten. Die Story ist nun nichts Neues mehr, für Kids reicht es allemal. Einige nette Gags, sehr schön, wie mit diversen Vorurteilen gespielt wird, die sich natürlich 1zu1 von Tier zu Mensch übertragen lassen.
Leider ist mit den schönen Details jedoch recht früh Schluß, der Großteil des Film widmet sich halt der Story, die mich leider nie so wirklich erreicht hat. Es ist zwar alles optisch wunderbar verpackt, aber irgendwie kommt da keine Spannung rüber.
Ginge es nur um die Optik und ein paar nette Sprüche und Gags, wäre der Film top - aber es ist halt ein ganzer Film, keine Doku und keine Animationsfest. Daher nur 6/10

Könnte allerdings "Frozen" und "Minions" ablösen, was den ganzen Merchandise-Hype angeht. Mal sehen, wie lang es dauert, bis Läden damit überschwemmt werden und die Kids in unserem Kindergarten damit rumlaufen :D (Bei Frozen hats nach BluRay Release noch ca. ein dreiviertel Jahr gedauert).
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Nächster Halt: Fruitvale Station

Noch bevor Ryan Coogler den wirklich erwähnenswerten "Creed - Rocky's Legacy" gedreht hatte, legte er "Fruitvale Station" vor, der sich mit dem tragischen Tod des Afroamerikaners Oscar Grant III. durch Polizeigewalt in der Silvesternacht 2008/2009 in der Fruitvale Station in San Francisco beschäftigte. Der Fall löste in den USA erneute Unruhen aus und feuerte das Thema Polizeigewalt speziell gegen Schwarze erneut an.

Dabei schildert der Film die letzten 24 Stunden im Leben des jungen Oscar (großartig gespielt von Michael B. Jordan, der danach auch die Hauptrolle als Adonis Creed in "Creed" übernahm), wie er versucht, mit seiner noch jungen Familie die Scherben seines Lebens zusammen zu kehren.
Jung, impulsiv und wenig zielstrebig hangelt sich Oscar von Tag zu Tag und kann seiner Freundin Sophina noch nicht einmal gestehen, dass er seinen Job schon zwei Wochen zuvor verlor. Am Silvestertag geht sie noch zur Arbeit und er "hat einen freien Tag". Nachdem er vergeblich versucht, seinen alten Job zurück zu bekommen, denkt er über sein Leben nach, plant aber gleichzeitig den Silvesterabend mit Freunden und der Familie, an dem auch noch der Geburtstag seiner Mutter Wanda ansteht. Als sich er und seine Freundin dann abends mit mehreren Freunden nach San Francisco aufmachen, kommt es im Zug zum Streit und das Unglück nimmt seinen Lauf.

"Fruitvale Station" ist in dem Fall so tragisch, weil er das Ende bereits ganz zu Anfang vorweg nimmt. Auf echten Handyfilmaufnahmen ist zu sehen, wie es zwischen Oscar Grant und seinen Freunden mit der Polizei zum Streit kommt. Dabei zieht ein Polizist eine Waffe und schießt Oscar nieder. Der Film spult dann quasi 24 Stunden zurück und lässt den Zuschauer noch einmal den letzten Tag mit ihm und seiner Familie durchleben. Und das Ende ist bekannt und schwebt wie ein Damoklesschwert über allem. Gerade aus filmischer Sicht ist dort eine Spannung aufgebaut, die sich kaum ertragen lässt. Mit einer Spieldauer von nur rund 85 Minuten ist "Fruitvale Station" auch recht kurz, erzählt aber alles Nötige, um sich ein gutes Bild von Oscar als Person zu machen. Ein Leben, das mit 22 Jahren so tragisch endet.

Michael B. Jordan war vorher nur in Nebenrollen und einigen Fernsehserien, wie "The Cosby Show" und "The Wire", aufgetreten. "Fruitvale Station" war seine erste nennenswerte Hauptrolle. Er schafft es aber, der Rolle den nötigen Humor, die nötige Ernsthaftigkeit und das leicht schnippische Verhalten der Figur Oscar so viel Leben einzuhauchen, dass jede Sekunde Filmzeit, die man ihm zusieht, sowohl für Freude als auch für Trauer sorgt. Eine dermaßen ambivalente, schauspielerische Leistung habe ich in der letzten Zeit in Filmen sehr vermisst. Er ist die absolute Traumbesetzung und trägt den Film mühelos allein.
Regisseur Ryan Coogler, der für sein Regiedebüt "Fruitvale Station" auf dem Sundance Filmfestival und vielen weiteren vielfach gefeiert wurde, wählt hier den Stil der frei beweglichen Handkamera, um ganz nah bei seinen Protagonisten zu bleiben. Manchmal ist das Gewackel ein bisschen störend, sorgt aber für die nötige Nähe und involviert so den Zuschauer zusätzlich. Schnitt und Synchro sind großartig, der Soundtrack ist ebenfalls sehr gut gewählt. Großes Augenmerk legte der Regisseur auf Authentizität, stellt er doch die Figur des Oscar Grant und seine Familie nicht als besonders vorzeigbare, sondern wirklich nur normale Leute mit Ecken und Kanten dar.

Dies sorgt vor allem zum Ende des Films hin für die besondere Tragik an der Geschichte und lässt einen selbst darüber nachdenken, wie willkürlich und einschneidend sich das Thema Polizeigewalt in den USA, vornehmlich gegen afroamerikanische Mitbürger, doch manifestiert. Gerade durch die vielen schrecklichen Ereignisse in den letzten Wochen, könnte "Fruitvale Station" aktueller kaum sein. Am Ende lässt der Regisseur noch Texthinweise und Originalaufnahmen einfließen und nimmt schriftlich Abschied vom leider viel zu früh verstorbenen Oscar Grant III.

"Fruitvale Station" funktioniert auf einer unglaublich unmittelbaren Ebene und nimmt einen von der ersten Sekunde an mit. Dadurch, dass das Ende gleich bekannt ist, erhöht der Film die Spannung und die Dramatik exponentiell. Die hervorragende, schauspielerische Leistung von Michael B. Jordan und die großartige und mutige Regie von Ryan Coogler machen hier einen ganz besonderen Film, den ich nur uneingeschränkt zu sehen empfehle. Eine emotionale Achterbahnfahrt.
Volle Punktzahl: 10/10
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Das finstere Tal

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Was ein bildgewaltiges Meisterwerk. Bin noch ganz geplättet. Wer etwas im Stil von Valhalla Rising sucht liegt hier goldrichtig.

Einfach relativ spoilerfreien Trailer schauen. Da erkennt man IMHO sehr gut ob der Film etwas für einen ist.

Achja, ganz klar 10/10 Punkten mit Sahnehäubchen oben drauf und einer Kirsche.
 

Daniel04

Frührentner
Zwischen den Welten (A Thousand Times Good Night)

Durch Zufall bei Sky Anytime entdeckt. Story klang ganz vielversprechend:
Je spektakulärer, je ergreifender, desto besser bezahlt. Dies ist die traurige Realität im Geschäft der Bilder von den Kriegsschauplätzen und Krisengebieten unserer Welt. Nicht, dass dies der Haupt-Anreiz für die renommierte Kriegsfotografin Rebecca (Juliette Binoche) wäre. Vielleicht ist es der Nervenkitzel, die Suche nach Wahrheit. Wie auch immer motiviert, Rebecca lässt keine Gelegenheit aus, um sich in die potentielle Gefahr zu stürzen. Durch dieses risikobereite Verhalten ist es schon häufig zu Streitereien mit ihrem Mann Marcus (Nikolaj Coster-Waldau) gekommen.

Als sie bei einer Reportage über weibliche Selbstmordattentäter in Afghanistan schwer verletzt wird, stellt Marcus sie vor die Wahl: entweder ein Leben für den Job oder die Familie. Schweren Herzens entscheidet sich Rebecca für ihre Familie.

Tochter Steph (Lauryn Canny) hat die Leidenschaft fürs Fotografieren von Rebecca geerbt. Als sie für eine humanitäre Mission nach Kenya gehen will, darf Rebecca sie ins vermeintlich sichere Flüchtlingslager begleiten. Doch das Lager wird von Rebellen brutal überfallen, und Rebeccas Lust an der Gefahr erwacht erneut…

Quelle: A Thousand Times Good Night | Film 2013 | moviepilot.de
Letztlich kratzt der Film zu sehr an der Oberfläche. Er ist zwar an und für sich gut erzählt, aber man hat durchweg das Gefühl, dass man es noch besser hätte machen können.

So kommt am Ende ein brauchbares Drama, das aber aus der Vorgabe mehr hätte herausholen müssen.

6,5/10
 
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