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Xbox Series S|X - Allgemeiner Thread & News

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Finde diese Exklusivitätsblödsinn eh seit Tag 1 beschissen. „NeIn dU mUsSt nE Ps5 HaBeN SoNsT DaRfSt dU kEiN SpIdErmAn sPieLeN!!“

Da Sony wie Janosch schon schrieb die selbe Schiene fährt, versteh ich nicht warum sich alle bei Xbox so aufgeregt haben. Lasst doch auch andere an Starfield und Co ihren Spaß haben. „NeIn DaS iSt mEiN XbOx ExClUsIvE dAs dArF kEiN AnDeReR sPiElEn! KaUf dIr nE XbOx!“


Ich prophezeie euch in 5-10 Jahren hat der Exklusivtätswahnsinn eh ein Ende. Maximal Nintendo wird noch Mario exklusiv auf ihren Konsolen haben, das wars. Es sei denn da kommen auch mal frische Leute an die Spitze.

Das eigentlich auch die richtige Haltung, weil wir als Kunden
Ich habe mich gar nicht groß an diesen Gerüchten beteiligt. Ich bin eher wieder erschrocken, wie schnell die Xbox von einigen Leuten und vor allem auch Gamingseiten zu Grabe getragen wurde. Und das ganze nur aufgrund unbestätigter Leaks.

Diejenigen, die aus diesen ganzen Leaks, von denen die, über die von seriösen Medien berichtet wurde, sich auch als richtig erwiesen haben, ein riesiges Drama gemacht haben, waren vor allem Hardcore-Xboxfluencer.

So Leute Klobrille, Jez Corden, Timdog oder Colt Eastwood sind auf Social Media komplett ausgetickt und haben Untergangsszenarien herbeigeredet, die sich dann eben wie üblich auf Social Media viral weiterverbreitet haben.

Und das hat sich Microsoft ganz alleine selber eingebrockt, weil sie diese Hardcore-Konsolenkrieger jahrelang selber gefüttert haben, indem sie sie auf Events eingeladen oder wie Spencer und Greenberg auf Twitter mit ihnen inzeragiert haben.

Das war echt peinlich anzusehen, wie da Erwachsene Menschen im Netz durchgedreht sind.

Die größte Lehre daraus sollte sein, dass diese ganzen Influencer trotz dieser merkwürdigen parasozialen Beziehungen nicht unsere Freunde sind und den Kram oft auch nur für Klicks und Geld machen.

Sony hingegen hat auf seinem Earnings Call eine ziemlich düstere Prognose gemacht und angekündigt, man geht mehr in Richtung Multiplattform. Die Absatzprognosen für Konsolen wurden reduziert und in diesem Jahr (Fiskaljahr geht noch weit in 2025 rein) werden keine großen eigenen Spielereleases stattfinden. Ob wir jetzt das Ende der Playstation sehen werden?

Dazu dieses hier:
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Der Earnings Call sah auch nicht besser aus. Such Microsoft rechnet damit, weniger Konsolen als vorher abzusetzen.

Was die meisten Kunden derzeit mal realisieren müssen, ist die Tatsache, dass die Industrie vor allem im Konsolen- und Abo-Bereich momentan nicht wächst und inflationsbereinigt vermutlich sogar schrumpt.

Diese ganzen Unternehmen wollen Kohle machen und stehen unter dem Druck von Investoren, jedes Jahr mehr Kohle zu machen als im Jahr zuvor.

Anders als bei einem Indiestudio geht es nicht darum, am Ende ein vernünftiges Auskommen zu haben, sondern immer weiter zu wachsen.

Und damit tun sich die Unternehmen nach dem Covid-Boom, der alles aufgebläht hat, einfach schwer, weil sie es bei den High-End-Konsolen mit einem Markt zu tun haben, der nicht signifikant wächst, sondern in dem hauptsächlich Marktanteile verschoben werden.

So Sachen wie Konsolenhardware, Exklusivspiele etc. werden von den Firmen nur genutzt, solange sie ihrem Geschäftsmodell helfen. Und wenn die alten Rezepte nicht mehr funktionieren, werden sie über Bord geworfen.

Spencer hat es in dem Business Update selber gesagt. Aktuell gibt es nur 2 Möglichkeiten des Wachtums: Entweder die bestehende Kundschaft stärker monetarisieren (was auch seine Grenzen hat) oder neue Zielgruppen (auch auf anderen Plattformen) erschließen.

Wir müssen uns einfach von dem Gedanken verabschieden, dass diese Industrie weiterhin so funktioniert wie in den letzten 30-40 Jahren.

Bei den Budgets, die heutzutage im Spiel sind, ergibt es einfach kein finanziellen Sinn mehr, sich nur eigene Hardware und Exklusivität zu verlassen, weil der Anstieg der Budgets das Wachstum in diesen Bereichen, wenn nicht jetzt schon, dann ziemlich bald übersteigen wird.

Playstation und Xbox werden deshalb nicht aufhören zu existieren, aber sie werden nur noch ein Teil eines größeren Ganzen sein. Sei es es nun in Form von Multiplattform- oder Cross-Media-Strategien.

Letztlich ist das hier wie mit vielen anderen Veränderungen: Die Leute tun sich schwer damit, die alten Gewissheiten abzulegen, obwohl sie schon eindeutig nicht mehr gewiss sind.

Und wir wären auch gut damit beraten, uns nicht andauernd zum Spielball dieser Unternehmen zu machen und uns in ihre Marketingkriege einspannen zu lassen. Denn wie man an diesen Entwicklungen sieht (und Spencers Aussage), sind wir als Playstation- oder Xbox-Kunden nur dann gut genug, solange wir ausreichend monetarisiert werden können.
Sobald das nicht mehr der Fall ist, wird sich nach grüneren Wiesen umgeschaut. Loyalität zu einer dieser Marken zahlt sich null aus.

Was sich hingegen auszahlt, sind Loyalität zum eigenen Geldbeutel und zu den eigenen Interessen als Kunde.
 

fokuzx2

Frührentner
Naja, die PlayStation hat sich mehr als doppelt so oft verkauft als die Xbox series. Sony hat von 25 auf 21 Millionen Konsolen korrigiert. Kommt immer drauf an was die Erwartung ist.
das interessiert sowieso niemand. um ps spiele zu spielen (also immer dieselben over the shoulder slow walking sims) braucht man eine ps, für xbox spiele braucht man keine xbox konsole.
 

zen

Sherlock Holmes
Sponsor
das interessiert sowieso niemand. um ps spiele zu spielen (also immer dieselben over the shoulder slow walking sims) braucht man eine ps, für xbox spiele braucht man keine xbox konsole.

Nicht mehr. Einige PlayStation Spiele sind mittlerweile auf Steam und bei Epic erhältlich. Dauert zwar immer etwas bis die geportet werden aber immerhin erscheinen sie überhaupt auf dem PC.
 

Daddli

Rentenbezieher
Ich bin eher gespannt, ob nochmal in S und X gesplittet wird. Ich halte das für suboptimal und denke, dass es in Zukunft nur noch eine Standardvariante geben wird.
Ich bin der Meinung, daß es so kommen könnte. Laut Sarah Bond ist man ja bereits an der der Next-Gen-Roadmap dran und möchte mit dieser den größten technologischen Sprung vollführen, den es je bei einem Wechsel zu einer neuen Generation gegeben hat.

Ich glaube, das der nächste Schritt respektive die nächste Generation nur noch via Cloud funktionieren wird. Andere Grundlagen - wie die Serverkapazitäten oder der Gamepass - sind bereits geschaffen. Eine "normale" Xbox, bei der MS wieder über eine super duper Hardware punkten möchte, sehe ich nicht mehr.

Eventuell existiert in dieser erwähnten Next-Gen-Roadmap die klassische Box auch gar nicht mehr und wurde schon zu Grabe getragen. Natürlich alles Vermutungen meinerseits, erscheint mir aber vor dem Hintergrund der Bond Aussage nicht so abwegig.
 

NudossiOssi

Pförtner des Altenheims
Für mich hat das Business Update einen Punkt der Strategie schön herausgearbeitet, der offensichtlich als wichtig erachtet wird:

Es soll sichergestellt werden, dass man so viel wie nur möglich Spieler über alle Plattformen hinweg erreicht, um auch selbst attraktiv für Entwickler zu sein und natürlich aus den resultierenden Kooperationen und finanziellen Gewinnen einen Mehrwert für Xbox und die Enwicklerstudios zu generieren. Das macht so ja auch absolut Sinn - besonders für Microsoft.

Gleichzeitig kann ich aus dem Business Update nicht ableiten, dass auch nur eine der anwesenden Personen hart unsicher in der Argumentation erschien, wie das manche hier unterstellen.

Wer hier hat denn ernsthaft geglaubt, dass Microsoft Activision/Blizzard kauft und damit dann nie wieder Spiele der Studios auf PlayStation angeboten werden? Das macht wirtschaftlich einfach keinerlei Sinn.

Auch ein sterben der Xbox-Marke in Raten kann ich hier nicht ableiten.
Viele der Gedanken, die hier so diesbezüglich geäußert wurden, haben ihre Wurzel doch nur in diesem angestaubten Xbox vs. PlayStation - Lagerkampf, den ich irgendwie noch nie so recht verstanden habe.

Viel Lärm um Nichts - wie oben schon mal geschrieben.
 

Khorny

Moderator
Team
Playstation und Xbox werden deshalb nicht aufhören zu existieren, aber sie werden nur noch ein Teil eines größeren Ganzen sein. Sei es es nun in Form von Multiplattform- oder Cross-Media-Strategien.
Ich frage mich gerade ob das nicht schon immer so gewesen ist.

Ich hatte nach dem SNES, was ich von meinen Eltern zu Weihnachten bekommen hatte dann von gespartem Taschengeld ein N64 gekauft, was meine erste selbst gekaufte Spielkonsole war, und mit dem Geld was ich in der Ausbildung verdient habe, kam noch eine Playstation dazu, sowie eine DC. Später folgten noch PS2 und GCN, nachdem der DC eingestellt wurde. Für jedes dieser Systeme hatte ich grob 10 Spiele, und die haben auch dicke gereicht. Erst mit der 1. Xbox wurde es deutlich mehr, bei der 360 dann wieder deutlich weniger. Auf der 360 wurden überwiegend PGR und Forza gespielt, und so paar kleine Xbox Arcade Klassiker, die man damals günstig kaufen konnte.

Für mich war Gaming immer ein großes Ganzes, wo ich gerne von jedem Tischlein was genommen habe. Die ersten Konsolen die ich nach Ewigkeiten geskippt hatte, waren PS3 und Wii. Gab für mich einfach nichts was mich bei den Systemen angesprochen hat, zumal dann der PC irgendwann die Xbox abgelöst hat. Zu diesem größeren Ganzen gehören für mich auch immer die älteren Generationen, zumindest klassische 2D Plattformen und HD Zeitalter aufwärts, die keine Röhre brauchen um gut auszusehen. (einzelne Betriebsunfälle auf der mal ausgenommen)

Wohin der Spielemarkt pendelt, ob nächste Generation alles Online oder sogar über Cloud läuft... das ändert nichts am Nutzen der schon vorhandenen Systeme, und die Series Konsolen haben ihre Berechtigung, so wie jedes andere System aktuell. Die Industrie wird weiter beschissene Politik machen, und ich mir heute wie morgen die Perlen aus dem Teich fischen. Wo das sein wird? Keine Ahnung, aber bis dahin sollte man sich auch nicht den Kopf zerbrechen. Solange es das Sparkonto zulässt, einfach kaufen und spielen worauf man Lust hat. Das Hobby findet heute und im Jetzt statt. Sich Sorgen machen ist aber aufgrund verschiedener Notlagen ein regelrechter Volkssport geworden, den wir Deutschen besonders gut beherrschen.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Wohin der Spielemarkt pendelt, ob nächste Generation alles Online oder sogar über Cloud läuft... das ändert nichts am Nutzen der schon vorhandenen Systeme, und die Series Konsolen haben ihre Berechtigung, so wie jedes andere System aktuell. Die Industrie wird weiter beschissene Politik machen, und ich mir heute wie morgen die Perlen aus dem Teich fischen. Wo das sein wird? Keine Ahnung, aber bis dahin sollte man sich auch nicht den Kopf zerbrechen. Solange es das Sparkonto zulässt, einfach kaufen und spielen worauf man Lust hat. Das Hobby findet heute und im Jetzt statt. Sich Sorgen machen ist aber aufgrund verschiedener Notlagen ein regelrechter Volkssport geworden, den wir Deutschen besonders gut beherrschen.

Ich sehe das eher als globales Internetphänomen, das sich in den letzten Jahren immer mehr beschleunigt hat, seitdem klassische Medien im Wettbewerb mit Influencern stehen.

In diesem Wettbewerb geht es schon lange nicht mehr darum, dass irgendwas hier und heute stattfindet. Früher hieß es mal, dass nichts so alt ist wie die Tageszeitung von gestern. Und mittlerweile ist es grade in Gaming-Medien so, dass nichts so alt ist wie die Schlagzeile von vor ein paar Minuten oder Test von gestern. Wenn man ein neues Spiel nicht effektiv für Guides oder Nachberichtersttattung ausschlachten kann, ist es praktisch schon tot und man schreibt lieber irgendwelche spekulativen Artikel über den nächsten großen Hit.

Mit Hardware ist das nicht groß anders. Die potenzielle Switch 2 wird seit Jahren (wahrscheinlich sind es mittlerweile locker 5, wenn man die Gerüchte über eine Switch Pro einrechnet) ausgeschlachtet, obwohl es nicht mal eine handfeste Ankündigung gibt. Gleiches gilt für die PS5 Pro. Und jetzt eben auch für Next Gen-Xbox-Hardware inkl. möglichem Handheld.

Ich habe ja mal 2 Jahre lang Gamestar Plus abonniert, weil ich die Hoffnung hatte, dass dadurch die journalistische Qualität besser würde. Hat sich leider als Fehlinvestition rausgestellt, weil die Qualität der (Bezahl)inhalte stattdessen immer schlechter wurde.
Und eine der Sachen, die mich am meisten gestört hat, ist, dass bereits erschienene Artikel regelmäßig erneut in den "Aktuell"-Bereichen aufgetaucht sind. Und zwar immer wieder mit geänderten Überschriften, die den Eindruck erwecken sollten, dass es sich dabei um neue Artikel handelt und nicht um Recycling. Letztlich geht es nur noch um "neu", "neu" und "neu".

Keine Ahnung, ob das anderen genauso geht, aber ich finde es einfach nur noch ermüdend, mir über ungelegte Eier Gedanken zu machen. Ja, ist schön, dass BioWare an einem neuen Mass Effect und einem neuen Dragon Age arbeitet. Aber weckt mich doch bitte, wenn die Spiele draußen sind und es Reviews gibt. Das dauert mittlerweile alles so lange. Und es gibt momentan so viel Entlassungen und generelle Fluktuation in der Industrie, dass ich mir nicht mal sicher sein kann, wer diese Spiele überhaupt macht. Möglicherweise sind die ganzen Veteranen, die diese Universen geschaffen haben, längst weg und die Spiele werden nur bessere Fan Fiction, weil das mittlerweile ganz andere Leute dran arbieten.

Ich kann mir natürlich große Gedanken darüber machen, wie die Hardware und Software von morgen aussieht, aber aber letztlich kann ich sie dadurch auch nicht früher nutzen. Und wenn man bedenkt, dass heutzutage zwischen Ankündigung und Veröffentlichung gerne mal 5 Jahren oder mehr liegen können, ist das eigentlich verschwendete Zeit, die ich eher mit dem nutzen könnte, was bereits da ist.

Wie Du schreibst: Das, was bereits da ist, bietet eine so große Auswahl an unterschiedlichen Erfahrungen, die man hier und da vielleicht auch nochmal wiederholen möchte, dass es immer weniger Sinn ergibt, sich überhaupt mit dem zu beschäftigen, was morgen oder in 5 Jahren in der Industrie passieren wird.
 

Khorny

Moderator
Team
Wie Du schreibst: Das, was bereits da ist, bietet eine so große Auswahl an unterschiedlichen Erfahrungen, die man hier und da vielleicht auch nochmal wiederholen möchte, dass es immer weniger Sinn ergibt, sich überhaupt mit dem zu beschäftigen, was morgen oder in 5 Jahren in der Industrie passieren wird.
...und dies heutzutage gänzlich ohne die Alleinstellungsmerkmale und Zwänge, überhaupt für das komplette Angebot mehrgleisig fahren zu müssen - je nach Geschmack versteht sich. Wenn man 1998 ein N64 und eine Playstation (1) hatte, bekam man auch zu 99% unterschiedliche Spiele-Lineups, vom kleinsten Third Party bis zur Hersteller Eigenmarke. Exklusivität war noch ein richtiges Aushängeschild, wohingegen man heute quer über die Systeme einheitliche Third Party Spiele und Indies bekommt, die sich von Plattform zu Plattform dann nur noch in Nuancen unterscheiden. Selbst bei der Möglichkeit Handheld zu spielen ist nichts Nintendo exklusives mehr. Im Zweifel greift man einfach zur besten Version, und läuft ein Spiel auf einer Plattform bescheiden, wird es eben woanders gekauft.

Aber selbst wenn man heutzutage nur ein einzelnes Gerät besitzt, kommt man inzwischen auf eine echt stattliche Anzahl an vorhandenen, aktuellen oder sogar uralten Spielen, wodurch man nahezu jeglichen Release eigentlich problemlos aussitzen könnte, abwartend wie die Meinungen zu Spielen sich entwickeln, bis es dann schon tolle Angebote in irgendwelchen Sales gibt. Exklusivität ist weniger wichtiger als früher, da gebe ich auch Phil Spencer recht.

Beim heutigen Überangebot muss man nicht mehr auf jeden Hype-Train aufspringen und irgendwas entgegen fiebern, wie damals auf dem N64, wo es knapp 6 Monate nach Release noch immer allein Mario 64, Pilotwings und Wave Race gab. Das waren 6 Monate nach Release (im Westen) alle verfügbaren Spiele auf dem gesamten System, und selbst die haben damals (wo Taschengeld knapp war) ausgereicht, weil wir dann eben Spiele 5, 6 oder auch mal 7x durchgespielt haben. Damals war es auch völlig normal im Zyklus einer Generation jedes Spiel mehrfach durchzuspielen, zumal man da noch von jeder neuen 3D Welt fasziniert gewesen ist. Es gab noch eine sichtbare Entwicklung, die nicht nur auf bessere Assets und Bildschärfe abzielte, sondern noch wirklich Welten, wie man sie zuvor noch nie gesehen hatte.

Mir sind die Neuerscheinungen auf der Xbox oder anderswo jetzt auch erstmal egal. Ich schaue mir gerne einzelne Titel mal zum Start kurz an, wie zuletzt Persona 3 Reload, um mir schon mal grob eine Meinung zu bilden, ob ich das Game evtl. irgendwann kaufen will, aber nach der ersten Tuchfühlung kam es auch erstmal weg, und jetzt werden erstmal offene Spiele beendet, bzw. F1 23 weiter gezockt, einfach weil es Spaß macht. Maximal 1-2 erscheinende Spiele reizen so sehr, dass ich dort auch ggf. zum Start dabei sein will, aber selbst dann ist es sinnvoller die ersten Testberichte abzuwarten.
 

Khorny

Moderator
Team
The Pod bespricht das "doch nicht Ende" der Xbox. :)

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