Pepsi Plunge
Pförtner des Altenheims
Lost Records - Bloom & Rage: Tape 2
Angenommen ihr habt von Elektronik und Technik keine Ahnung, bastelt aber trotzdem fröhlich an einem Auto herum. Nichts funktioniert so richtig, aber ihr fahrt trotzdem damit auf die Autobahn und baut einen Unfall. Dieses Spiel ist das Äquivalent dazu.
Ich hatte große Hoffnungen in Don't Nod. Die haben ja schließlich damals Life is Strange 1 gemacht, nicht wahr. Und nachdem SE es mit Life is Strange D.E. schon richtig verkackte, war Don't Nod mit "Bloom & Rage" so ein bisschen der Hoffnungsschimmer am Firmament. Tape 1 kam raus und.. naja, es war okay. Nicht sonderlich großartig, aber okay. Aber gut, Tape 1 war ja auch nur die erste Hälfte. Also genug Hoffnung, dass die Story mit Tape 2 dann ordentlich fahrt aufnimmt und noch ein solides Spiel abliefert. Oh boy, I was so soo wrong.
Ein Vorgeschmack auf das kommende Elend kommt direkt zum Einstieg. Ihr werdet auf einen Parkplatz geschickt um aufzuräumen und zu putzen. Eure Aufgabe ist es u.A. Graffitis zu finden und wegzuschrubben. Es ist ätzend, langweilig, dauert viel zu lange und verschwendet effektiv eure Zeit. Das Ganze wird auch konstant vom gemecker eurer Figur unterstrichen wie sehr das alles suckt. Ja. Treffender hätte ich es auch nicht formulieren können. Das Spiel ist hier so immersiv, dass ihr gemeinsam mit eurer Figur herumjammern werdet. Don't Nod hat es wirklich fantastisch umgesetzt eine furchtbar langweilige Tätigkeit aus dem realen Leben genau so furchtbar langweilig im Spiel umzusetzen.
An der Stelle noch mal zur Erinnerung: Eigentlich sitzt ihr, d.h. eure Figur, in der 'Jetzt-Zeit'/Gegenwart in einer Kneipe und lässt den Sommer vor ~30 Jahren in den 90ern Revue passieren. Wieso zur Hölle schwelgt man ausgerechnet in so einer Erinnerung?! Naja. Immerhin passiert in der Gegenwart danach dann sogar endlich mal das, worauf man in Tape 1 gewartet hat. Man macht endlich mal das scheiß Paket auf! Endlich! Wir reißen also das Papier interaktiv mit mehreren gezielten Clicks auf und legen die Box darunter frei. WHAT'S IN THE BOX?!
...
Ha. Als ob. Natürlich ist ein Kombinations-Schloss an der Box und das Ding bleibt weiter zu. Wäre ja auch zu schön gewesen. Denn was im weiteren Verlauf folgt ist eine Story, die wie ein absurder Fiebertraum von M. Night Shyamalan wirkt. Wobei das vermutlich selbst ihm zu dumm wäre. Ich folge dem Irrsinn, aber mach mir keinen Reim daraus. Das gebe ich recht schnell auf. Es bringt nichts. Meine Gruppe von Freunden ist von Dämonen und Bugs besessen und hat einen Kult gegründet oder was weiß ich. Ich hab keine Ahnung was eigentlich passiert und es ist mir irgendwann auch einfach nur noch egal. Dinge passieren, weil sie passieren. Egal. Lasst uns einfach tanzen.

Auch die Technik durchlebt einen Fiebertraum.
Wie können so viele Grafikfehler in einem Spiel auftreten, in dem sich die NPCs nur nach festen Vorgaben bewegen, ohne dass irgendjemand oder irgendetwas anderes einen Einfluss auf sie hat? Warum schwebt ein liegender Charakter hinter mir her? Warum sitzen sie teilweise Meterweit vom Stuhl entfernt in der Luft?

Die Gruppe von Kids trägt in dieser Szene auch Facepaints. Aus Gründen. Fragt gar nicht erst warum. Aber scheinbar hielt die Technik das nicht für cool genug und plötzlich sind von einem Moment auf den anderen die Facepaints bei manchen wieder weg. Magic.
Irgendwann geht unsere Twin Peaks Stranger Things Kindheit dann auch zu Ende und wir sind wieder in der Gegenwart. Endlich. Bleibt noch das Paket. Wir machen es endlich auf. WHAT'S IN THE BOX?!
...
Das verrate ich natürlich nicht. Vielleicht seid ihr ja doch masochistisch genug und wollt euch das hier echt selbst antun. Aber ich sage es mal so: Nach dem ganzen Aufbau und dem erlebten Wahnsinn war das Ende dann doch nochmal recht antiklimatisch. Und ich frage mich erneut: Warum?! Die Story ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Sie weiß nicht was sie sein will. Sie baut diesen ganzen mystischen übersinnlichen Kram ein, ohne jedoch diesbezüglich zu committen (wie man es bspw. bei LiS getan hat). Was dabei herauskommt ist eben das oben beschriebene Fahrzeug samt Verkehrsunfall. MMn hätte man das Spiel so nie auf die Straße lassen sollen.
Angenommen ihr habt von Elektronik und Technik keine Ahnung, bastelt aber trotzdem fröhlich an einem Auto herum. Nichts funktioniert so richtig, aber ihr fahrt trotzdem damit auf die Autobahn und baut einen Unfall. Dieses Spiel ist das Äquivalent dazu.
Ich hatte große Hoffnungen in Don't Nod. Die haben ja schließlich damals Life is Strange 1 gemacht, nicht wahr. Und nachdem SE es mit Life is Strange D.E. schon richtig verkackte, war Don't Nod mit "Bloom & Rage" so ein bisschen der Hoffnungsschimmer am Firmament. Tape 1 kam raus und.. naja, es war okay. Nicht sonderlich großartig, aber okay. Aber gut, Tape 1 war ja auch nur die erste Hälfte. Also genug Hoffnung, dass die Story mit Tape 2 dann ordentlich fahrt aufnimmt und noch ein solides Spiel abliefert. Oh boy, I was so soo wrong.
Ein Vorgeschmack auf das kommende Elend kommt direkt zum Einstieg. Ihr werdet auf einen Parkplatz geschickt um aufzuräumen und zu putzen. Eure Aufgabe ist es u.A. Graffitis zu finden und wegzuschrubben. Es ist ätzend, langweilig, dauert viel zu lange und verschwendet effektiv eure Zeit. Das Ganze wird auch konstant vom gemecker eurer Figur unterstrichen wie sehr das alles suckt. Ja. Treffender hätte ich es auch nicht formulieren können. Das Spiel ist hier so immersiv, dass ihr gemeinsam mit eurer Figur herumjammern werdet. Don't Nod hat es wirklich fantastisch umgesetzt eine furchtbar langweilige Tätigkeit aus dem realen Leben genau so furchtbar langweilig im Spiel umzusetzen.
An der Stelle noch mal zur Erinnerung: Eigentlich sitzt ihr, d.h. eure Figur, in der 'Jetzt-Zeit'/Gegenwart in einer Kneipe und lässt den Sommer vor ~30 Jahren in den 90ern Revue passieren. Wieso zur Hölle schwelgt man ausgerechnet in so einer Erinnerung?! Naja. Immerhin passiert in der Gegenwart danach dann sogar endlich mal das, worauf man in Tape 1 gewartet hat. Man macht endlich mal das scheiß Paket auf! Endlich! Wir reißen also das Papier interaktiv mit mehreren gezielten Clicks auf und legen die Box darunter frei. WHAT'S IN THE BOX?!
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Ha. Als ob. Natürlich ist ein Kombinations-Schloss an der Box und das Ding bleibt weiter zu. Wäre ja auch zu schön gewesen. Denn was im weiteren Verlauf folgt ist eine Story, die wie ein absurder Fiebertraum von M. Night Shyamalan wirkt. Wobei das vermutlich selbst ihm zu dumm wäre. Ich folge dem Irrsinn, aber mach mir keinen Reim daraus. Das gebe ich recht schnell auf. Es bringt nichts. Meine Gruppe von Freunden ist von Dämonen und Bugs besessen und hat einen Kult gegründet oder was weiß ich. Ich hab keine Ahnung was eigentlich passiert und es ist mir irgendwann auch einfach nur noch egal. Dinge passieren, weil sie passieren. Egal. Lasst uns einfach tanzen.

Auch die Technik durchlebt einen Fiebertraum.
Wie können so viele Grafikfehler in einem Spiel auftreten, in dem sich die NPCs nur nach festen Vorgaben bewegen, ohne dass irgendjemand oder irgendetwas anderes einen Einfluss auf sie hat? Warum schwebt ein liegender Charakter hinter mir her? Warum sitzen sie teilweise Meterweit vom Stuhl entfernt in der Luft?

Die Gruppe von Kids trägt in dieser Szene auch Facepaints. Aus Gründen. Fragt gar nicht erst warum. Aber scheinbar hielt die Technik das nicht für cool genug und plötzlich sind von einem Moment auf den anderen die Facepaints bei manchen wieder weg. Magic.
Irgendwann geht unsere Twin Peaks Stranger Things Kindheit dann auch zu Ende und wir sind wieder in der Gegenwart. Endlich. Bleibt noch das Paket. Wir machen es endlich auf. WHAT'S IN THE BOX?!
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Das verrate ich natürlich nicht. Vielleicht seid ihr ja doch masochistisch genug und wollt euch das hier echt selbst antun. Aber ich sage es mal so: Nach dem ganzen Aufbau und dem erlebten Wahnsinn war das Ende dann doch nochmal recht antiklimatisch. Und ich frage mich erneut: Warum?! Die Story ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Sie weiß nicht was sie sein will. Sie baut diesen ganzen mystischen übersinnlichen Kram ein, ohne jedoch diesbezüglich zu committen (wie man es bspw. bei LiS getan hat). Was dabei herauskommt ist eben das oben beschriebene Fahrzeug samt Verkehrsunfall. MMn hätte man das Spiel so nie auf die Straße lassen sollen.