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Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Suzerain: Kingdom of Rizia

Hatte mir das Addon-DLC zur politischen Simulation der 50er Jahre im Steam-Sale gegönnt, da ich das Hauptspiel schon sehr mochte. Im Addon regiert man diesmal als Monarch ein kleinen Königreiches namens Rizia. Wahlen hat man als König demnach nicht zu befürchten, Aufstände und andere Krisen - insbesondere mit den Nachbarländern - hingegen schon. Ein neuer großer Aspekt ist das Militär im DLC, wobei ich da als friedliebender Regent Kriege grundsätzlich vermeiden und immer diplomatische Lösungen finden konnte - selbst als ich Stärke zeigen und eine Seeblockade des Gasfeldes anordnen musste, gelang es mir noch eine Eskalation abzuwenden ohne meine Ansprüche aufzugeben.

Am Ende meines Playthroughs war ich dadurch nicht nur am Leben sondern auch beim Volk beliebt, ich konnte auch Zilla wieder friedlich ans Reich anschließen nachdem die Bürger dort selbst für die Wiedervereinigung stimmten. Der Wirtschaft ging es gut obwohl ich Arbeitnehmerrechte förderte, und Gesellschaftlich wurde Homosexualität erlaubt, die freie Presse eingeführt und Rechte für Migranten gestärkt. Auch die Trennung von Kirche und Staat wurde voran geführt.

Ähnlich wie das Hauptspiel hat man viele Entscheidungsmöglichkeiten und politische Möglichkeiten. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht und es wird sicherlich noch der ein oder andere Playthrough folgen. Spielzeit für den Durchgang lag dabei bei rund 11 Stunden.
 

Batsi

Altenpfleger
Far Cry 6 (PS5)

Eigentlich kann ich meine grundlegende Kritik an "Assassin's Creed: Valhalla" eins zu eins übernehmen: "Far Cry 6" ist prinzipiell ein gutes Spiel, hat aber von allem zu viel und macht sich dadurch sehr viel kaputt.

Das macht sich vor allem beim Setting bemerkbar. Auf der einen Seite möchte man Themen wie Diktatur, politische Machtspiele und Kriegsverbrechen ansprechen und spart auch nicht an der Darstellung von Gewalt, Mord und Folter, gleichzeitig kann man aber mit einem Einhorn durch die Urlaubsidylle reiten und sich via Smartphone den x-ten Cojones-Witz seiner Begleiter anhören.
Hier hätte eine klare Linie mehr Sinn gemacht. Aber so leidet der Titel an einer Art Identitätskrise und macht sich seine Glaubwürdigkeit in weiten Teilen kaputt.

Ähnlich verhält es sich bei den Gefechten. Grundsätzlich macht es ordentlich Laune mit einer Vielzahl von Waffen und Fahrzeugen für Chaos zu sorgen und nach und nach die feindlichen Stützpunkte zu übernehmen.
Nur unterscheiden sich die Waffenarten innerhalb ihrer Gattungen kaum und so macht auch das Suchen und Aufrüsten von neuen Schießeisen keinen großen Sinn und wenig Spaß.
Schön ist grundsätzlich auch die Wahlmöglichkeit ob man einen Stützpunkt mit brachialer Gewalt einnehmen möchte, oder ob man sich eher der Stealth-Taktik bedient.
Nur nerven hier wiederum die völlig chaotischen Gefechte und die etwas zu aufmerksamen Gegner, bei denen es oft schon reicht einmal mit der schallgedämpften Waffe daneben zu schießen, um die Hölle loszutreten.

Bei der Story und den Figuren sieht es nicht anders aus. Diese sind grundsätzlich alle gut geschrieben und nachvollziehbar, bekommen aber durch die schiere Menge kaum Raum und Zeit, um sich zu entfalten und bleiben letztendlich oberflächlich.

Was die Technik und die Darstellung angeht, kann man am wenigsten kritisieren.
Die Insel Yara ist stimmungsvoll umgesetzt, abwechslungsreich gestaltet und trotz Ubisoft-Formel macht es Spaß, die Welt zu erkunden.
Einzig das Auftreten von gelegentlichen Bugs und der nicht immer allzu schlau agierenden KI nerven hin und wieder.

Insgesamt bekommt "Far Cry 6" aber ordentliche 7/10 yarische Zigarren von mir :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Batsi

Altenpfleger
Ubisoft? Bist du es?

Aber mal im Ernst, ich bin froh, dass Outlaws als mein einziges Ubisoft Spiel da einen anderen Weg ging und hoffe das wird für die anderen open world Titel auch übernommen.
Was macht Outlaws denn anders? Ich hab' schon Bock auf den Titel, aber mit dem Gedanken an Ubisoft stellt sich gleichzeitig auch ein "Bitte nicht schon wieder..." ein.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Ghost of Tsushima

Nach rund 50 Stunden flimmerte bei mir nun zum dritten Mal der Abspann über den Bildschirm. Nach PS4 und PS5 nun diesmal auf dem PC. Auf den höchsten Einstellungen sah das Spiel nochmals einen Tick hübscher aus und natürlich spielte es sich mit 144fps auch etwas fluffiger.
Story, Gameplay und Atmosphäre sind wirklich auf allerhöchstem Niveau. Man glaubt fast kaum, dass ein ur-amerikanisches Entwicklerteam aus Kalifornien dahintersteckt (Sucker Punch), so japanisch mutet selbst das kleinste Detail an.

Besonders gefallen haben mir die Geschichten der Nebenhandlungen aus Tsushima, in denen mehr auf bestimmte Personen eingegangen wurde, wie z.B. die Geschichte der Fürstin Massako oder dem Bogenmeister Ishikawa.
Aber auch die Haupthandlung suchte seinesgleichen. Das Storytelling ist einfach perfekt gelungen, für eine so große Open World.
Dazu kam noch der künstlerische Aspekt, was sich in Musik und Grafik ausdrückte und mit einem einzigartigen Stil zu überzeugen wusste.
Ghost of Tsushima bleibt für mich ein All-Time-Favorit und hat einen sehr hohen Wiederspielwert, weil sich Spiel und Handlung so perfekt ergänzen. Ein Samurai-Epos auf das Akira Kurosawa stolz gewesen wäre.

9/10
 

Eirulan

Frührentner
GoT ist wahrscheinlich so ein Spiel, bei dem man einfach mal über den Einstieg hinweg kommen muss, und dann packt es einen... Ich hab das 2x probiert und bin 2x nach ca 2-3h hart abgeprallt... Aber irgendwann wird das noch mal ausprobiert:)
 

Pingu

Kaffeefahrtpendler
Was macht Outlaws denn anders? Ich hab' schon Bock auf den Titel, aber mit dem Gedanken an Ubisoft stellt sich gleichzeitig auch ein "Bitte nicht schon wieder..." ein.
Outlaws ballert deine Map nicht mit Symbolen zu, es ist in meinen Augen kein so starker Themenpark wo überall ne Attraktion sein muss. Es hat auch nicht so übertrieben viele Nebenaufgaben, es sei denn man macht die wiederholbaren immer wieder. Ein Planet ist sogar regelrecht linear.
 

BlutgruppeM

Sonntagsfahrer
Sponsor
Sodele, damit ist Indiana Jones und der Große Kreis nun erledigt.

Es gibt zwar noch ein paar Sammelaufgaben zu erledigen, aber für solche ABM's ist mir meine Zeit schon lange zu Schade, daher ist das Spiel für mich beendet.

Ich bin wirklich positiv überrascht, ich wurde extrem gut Unterhalten denn die Story ist extrem gut umgesetzt. Ein Spiel das ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann (y)
 

Khorny

Moderator
Team
Crystar

Aktuell habe ich einen Lauf, wenn es um ehemals abgebrochene Spiele geht, dabei stand Crystar zeitweise sogar schon auf Kleinanzeigen zum Verkauf. Eine richtige Entscheidung war die zweite Chance auch diesmal, aber mehr als diesen einen Durchlauf werde ich vermutlich nicht machen. Drei Durchgänge fürs True Ending? Forget it. Interessant war dieses Spiel vor allem aufgrund seiner Story - die aber zugegeben nach einem Durchgang einfach unbefriedigend ist. Doch woran scheitert ein Weiterspielen bis hierher? Das liegt vor allem am Gameplay. Eintöniges Action-Gekloppe mit Billo-Dungeon-Crawling? Für die knapp 16 Stunden war das soweit in Ordnung, aber mir das jetzt nur für ein True Ending gleich mehrfach zu geben, dafür ist mir hier zu wenig Fleisch am Knochen.

Optisch ist es eigentlich ganz okay anzusehen. Die 3D-Modelle, besonders die Charaktere sind allerdings schon grenzwertig animiert, und selbst Final Fantasy X auf der PS2 würde im Direktvergleich heute noch haushoch gewinnen. Als Nachteil erwies sich dies nicht, da die Kämpfe recht überschaubare Movesets liefern. Doch nicht nur die Aufmachung, sondern auch die Dungeons generell wirken wie Stangenware aus dem Level-Editor, zumal sich die Gegnertypen viel zu schnell wiederholen - dies hat mich 2023 auch zum Abbruch bewogen.

Einzigartig ist Crystar dennoch in vieler Hinsicht, doch ein überragendes JRPG ist dies leider nicht. Sicher verdient es irgendwo auch seinen Status als Geheimtipp, allein Prämisse und Idee dahinter haben schon einen Reiz, und wer einfach mal was anderes als klassische Abenteuer-JRPGs sucht, findet hier ein relativ einzigartiges Spiel. Hätte man sich beim Gameplay doch bloß mehr Mühe gegeben, um diesen Kaugummi auch hintenraus erträglich zu halten - oder auf diesen Quatsch mit mehreren Endings verzichtet. Vielleicht schnuppere ich irgendwann nochmal in einen weiteren Durchgang hinein. Wirklich motivieren tut mich der Gedanke trotz der unbefriedigend beendeten Geschichte leider nicht.
 
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