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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Khorny

Moderator
Team
Ja, an dem Punkt war dann klar, dass nicht Remake von 2020 gemeint sein kann. Wobei das mit 100% inkl. Intermission vielleicht hinkommen könnte.
 

Kant ist tot!

Aushilfe der Essenausgabe
Ja, danke Pingu. Geht um Rebirth, habs angepasst. Fort Condor fand ich von der Idee her witzig, aber da ich mit allem, was RTS oder Tower Defense oder so zusammenhängt, gar nichts anfangen kann, habe ich die Schwierigkeit des Minispiels runtergesetzt und das einfach nur abgehakt.

An sich stören mich die vielen Minigames gar nicht so. Ich finde das schon etwas krass, wie viel Aufwand in der Hinsicht betrieben wurde. Schon charmant irgendwie. Auch wenn sich ein Rocket League mit XIII sich steuert wie Arsch. :LOL: Oder auch der Mogry-Kram. Während der ganze Käse mit denTürmen in der Open-World quasi schlimmster Tripple A Auswuchs ist, ist dieses Überbordende an den nicht essentiellen Stellen so untypisch, dass man es eigentlich fast mögen muss. Mir ging es jedenfalls so.
 

Pingu

Kaffeefahrtpendler
Die Mogries fangen fand ich mega nervig. Weil das auch immer anstrengender wurde.

Fort Condor is halt auch n mega Fanservice wenn man das Original FF7 kennt. zumindest der Einstieg.
 

Pingu

Kaffeefahrtpendler
Hab gerade Black Mesa beendet.

Joa, war eigentlich ganz geil, nur Xen war absolut beschissen. Das haben sie ja offenbar komplett neu gebaut, aber hätten sie auch lassen können. Es ist viel zu lang, nervige platformer Einlagen, nervige Fluchtpassagen und den Endboss haben sie einfach nur nerviger gemacht und in die Länge gezogen.

Optisch wars aber schon echt nett was sie da aus dem 98er Spiel rausgeholt haben. Mir wird der zweite Teil aber immer lieber sein.
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Cyberpunk 2077 (PS5)

Bewusst damals wegen den bekannten Problemen ausgelassen, jetzt gab es aber kein vorbeikommen mehr. Hat sich das Warten gelohnt? Ja.

Das positivste vorweg: Dieses Setting, die Stadt mit ihren vielen kleinen Details ist wirklich großes Kino. Da merkt man die hohe Anzahl der Entwicklungsjahre, die da reingeflossen sind. Ist schon ein Träumchen, auch heute noch.

Die Story kann zu Beginn da nicht ganz mithalten. Ich hatte mich für den Nomadenweg mit einer weiblichen V entschieden. Den ersten Akt fand ich durchaus zäh und sehr schleppend. Mit dem Auftauchen von Johnny Silverhand wurde es aber besser, auch das Pacing passte nun. Umso überraschender fand ich die "Point of no return" Hinweismeldung, die auf einmal aufploppte. Hatte das Gefühl, noch gar nicht so viele Hauptmissionen erledigt zu haben. Zweischneidiges Schwert: Einerseits das Gefühl, dass die Hauptstory trotz zähem Beginn zu kurz ist, andererseits hab ich mich dann doch gut darin verloren, dass diese wie im Flug vergangen ist. Im Endeffekt lieber so, als dass die Geschichte später unnötig gestreckt ist.

Gameplaytechnisch gesehen hatte ich eigentlich keine Probleme. Lief alles zu jeder Zeit fluffig, meine Mischung aus Schrotflinten-Rambo mit ein bisschen Quickhacks hat wunderbar funktioniert, eigentlich zu gut. Hab im Nachhinein gelesen, dass Cyberpunk auf dem normalen Schwierigkeitsgrad schnell zu einfach wird, dem kann ich nur zustimmen. Aber macht auch Laune, in irgendeinem Gebäude einfach durch die Vordertür zu spazieren und kurz aufzuräumen. Im Gegensatz habe ich dann auch versucht die "stillen" Missionen auch wirklich so durchzuführen, was auch gut geklappt hat. Da wurde schon viel richtig gemacht.

Bugs oder ähnliches habe ich jetzt nicht wirklich gesehen oder erlebt. Einen Absturz gab es, eine dauerhaft rotierende Leiche und einmal ein Riesenverkehrschaos mit aufeinander parkenden Autos. War aber eher witzig. Appropos Verkehr. Für eine solche Metropole wie NC sind relativ wenige Autos unterwegs. Ist vielleicht aber auch ganz gut so, da die Fahrzeugsteuerung unter aller Kanone ist, extrem schwammig. Dadurch bin ich häufig auch einfach durch die Stadt gerannt, so sieht man eh mehr.

Was bleibt: Cyberpunk heutzutage ist ein verdammt gutes Spiel, was mich persönlich durch die Atmosphäre, die später echt gute Geschichte mit Entscheidungsmöglichkeiten und spaßigen Gameplay 80 Stunden bei der Stange gehalten hat.

Ich habe als Nomadin begonnen und das Spiel als Nomadin beendet. Mit Hilfe von Panam zu Mikoshi gekommen und als V wieder zurückgekommen und mit meiner Romanze Judy Night City wieder verlassen. Bin mit dem Ende zufrieden, kommt einem "Happy End" sehr nahe.

Bewertung 9/10
 

delphinchen

Pförtner des Altenheims
Karma the dark world

Soma, Lynch, Nolan, Observer, Control, Big brother..... Das alles steckt da irgendwie drinnen und doch ist es was eigenes.
Wem obige Wörter etwas sagen, der sollte das einfach spielen. 😉
Es handelt sich um eine ziemlich klassische walking sim, die sich aus gehen, gelegentlichen rätseln, auch mal längeren cutscenes und natürlich Dateien zum lesen zusammensetzt.
Das alles ist aber sehr gut dosiert, insgesamt ist man auch locker in 6-8 Stunden durch inklusive Platin.
Es gibt so einige sehr surreale Sequenzen, diese erinnerten mich etwas an die älteren Spiele von Bloober mit dem Unterschied dass sie hier viel besser umgesetzt sind und man nicht dass Gefühl hat endlos herumzuirren ohne Ausweg.
Zur Story möchte ich nicht so viele Wörter verlieren, die puzzelt sich erst ganz am Ende zusammen. Die Endsequenz ist auch mein einziger Kritikpunkt, denn hier war das voice acting ziemlich unterirdisch so dass die Szene die gewollte Wirkung (bei mir zumindest) komplett verfehlt hat. Den Rest des Spieles ist das Va aber okay.

Alles in allem ein gutes Spiel für Freunde des surrealen walkings, gute Länge und fairer Preis = Empfehlung 🙂

Ich hänge noch 2 Screenshots als Stimmungsbilder an

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Krulemuk

Frührentner
Lisa: The Painful (Switch)
Dieses kleine Indi-Rollenspiel aus dem Jahr 2014 wurde mir immer wieder als Geheimtipp empfohlen. Nun habe ich es endlich durchgespielt, nachdem ich es mir physisch aus Asien importiert hatte.

Lisa ist ein westliches (J)RPG mit rundenbasierten Kämpfen. Es spielt in einer postapokalyptischen Welt, in der Frauen ausgestorben sind und die Männer alleine keine Zivilisation mehr hinbekommen. Die Welt ist düster und gnadenlos.
In dieser Welt spielt man den drogenabhängigen Ziehvater eines jungen Mädchens - also des einzigen weiblichen Wesens. Das Spiel ist extrem makaber, krank und teilweise pervers. Es thematisiert die niedersten Themen, zb auch (sexuelle) Gewalt gegen Kinder. Daher kann man Lisa wirklich nicht jedem empfehlen, auch weil das Spiel mit diesen Themen teilweise etwas zu locker/sarkastisch umgeht. Es legt teilweise einen schwarzen Humor an den Tag, bei dem selbst ich das ein oder andere Mal schlucken musste.

Darüber hinaus erfährt man durch die Welt immer wieder gnadenlose & einschneidende Konsequenzen. Man kann im Spielverlauf seine ganze Party oder eigene Körperteile verlieren, je nachdem, welche Entscheidungen man trifft. Der Untertitel "The Painful" ist Programm. Leider sind diese sehr frustrierenden und schmerzhaften Entscheidungen sehr zahlreich und es hat mich teilweise genervt, dass solche Situationen random aufgetreten sind oder wenn ich den falschen NPC angesprochen hatte. Ich musste daher mit viel try & error immer wieder meine alten Spielstände laden. Darüber hinaus, konnte mich das Spiel trotz seiner einschneidenden Erzählung irgendwie nicht vollumfänglich catchen. Ich war emotional erstaunlich wenig involviert, wobei ich nicht genau weiß, woran das genau lag.

Daher ziehe ich am Ende ein eher durchwachsenes Fazit. Aus neutraler Sicht ist Lisa trotzdem ein wirklich gutes Spiel - ich habe ihm wenig vorzuwerfen. Allerdings hat es mich einfach subjektiv in meinen ~16h zu häufig frustriert und narrativ zu wenig mitgenommen. Es ist dennoch eine sehr spezielle Erfahrung gewesen, weil es eben dunkle Themen behandelt, die man sonst kaum in diesem Medium in der Form zu Gesicht bekommt. Nur stand für mich der "Spielspaß" ein bisschen zu wenig im Mittelpunkt. Vielleicht muss ich die Spielerfahrung aber auch einfach noch ein wenig sacken lassen ...
 
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