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schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Dass man das Setting ins Zentrum der Narration rückt und erst anschließend die Lore darum baut, war ja schon in RE7 so. Ich meine, was macht so ein Dude plötzlich in Südstaatensümpfen? Ja ja, schon klar, er sucht seine Angetraute.

Aber da ist doch klar, dass der zugrundeliegende Plan war: Wir machen so ein Hillbilly-Redneck-Chainsaw-Swamp-Menschenfresser-Ding, zero fucks given.
 

Echofarmer

Jungspund
Dass man das Setting ins Zentrum der Narration rückt und erst anschließend die Lore darum baut, war ja schon in RE7 so. Ich meine, was macht so ein Dude plötzlich in Südstaatensümpfen? Ja ja, schon klar, er sucht seine Angetraute.

Aber da ist doch klar, dass der zugrundeliegende Plan war: Wir machen so ein Hillbilly-Redneck-Chainsaw-Swamp-Menschenfresser-Ding, zero fucks given.
Die suchen sich oft fertige Horror-Settings und bauen dann den Rest drumherum. Bei RE7 war es Southern Gothic, also dieser seit zehn Jahren in Medien (True Detective, Deadly Premonition 2, Mud, Mindhunter etc.pp.) wieder sehr beliebte Südstaatenhorror, bei RE8 dann eben Vampire / Werwölfe. Das find bei RE4 ja schon an, wo sie so ein bisschen in diese düstere, spanische Horror-Richtung gegangen sind.

Finde ich in Ordnung, speziell, wenn sie dann schaffen, so eine eigene Mixtur zu erschaffen.
Allerdings würde ich mir wünschen, dass sie zumindest ein mal probieren, noch mutiger zu werden, und (Trigger-Warnung) das so Kojima-mäßig machen: Wild Inspiration aus den verschiedensten Quellen hernehmen, diese auf ein einendes Thema abklopfen und das dann zusammenpanschen zu einem bizarren, völlig neuartigem Mix, mit eben den bewährten Resi-Grundsteinen.
 

Kratonator

Frührentner
Endlich God Of War Ragnarök durchgezockt. Ganz tolles Game, auch wenn das natürlich nicht mehr sehr viel mit den alten Spielen zu tun hat. Ich mochte einfach den alten/jungen Kratos lieber, ein Gott des Krieges, der seinem Titel auch wirklich gerecht wurde. Aber wie gesagt, für sich alleine stehend, sind die beiden jüngeren God of War natürlich klasse Games.

Ps.: Das Addon (Valhalla) hat mir auch sehr gut gefallen, das nimmt sehr stark Bezug auf die Story in Griechenland - kann ich nur empfehlen!
:thumbsup:
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Transference (2018)

Layers of Fear trifft die Matrix

Stimmiger Walking-Simulator mit vielen 70er Jahre High-Tech-Maschinen. Also ein Art Observer light. Mir hat das Spiel sehr gefallen und sorgte das ein oder andere Mal für schöne Gruselmomente (inkl. Gänsehaut). Die Geschichte fand ich sehr interessant und die Rätsel waren angenehm = nicht zu leicht und nicht zu schwer. Das Spiel ist komplett in deutscher Sprache - also auch Audio in den Videos.

Spielzeit etwas über 4 Stunden. Bugs gabs auf der Xbox Series X keine.
 
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Khorny

Moderator
Team
Final Fantasy 7 Remake

Wer mich schon länger kennt, der weiß wie wenig ich von modernen Remakes halte. Konnte ich hier trotzdem ein wenig Frieden mit dem Spiel schießen? Im Kern definitiv, schließlich wurde Midgard und dessen Story-Arc sehr eindrucksvoll in die Neuzeit übertragen, und allein in Sachen Optik wird man vermutlich lange kein besseres Japano-Rollenspiel finden. Sogar mit dem verhassten Hybrid-Kampfsystem konnte ich fünf Jahre nach dem Erstkontakt noch die Friedenspfeife rauchen. Aber hey, alles in allem war und ist die Geschichte von Final Fantasy 7 immer noch mitreißend, und besonders der Soundtrack ein kompletter Ohrenschmauß. Was allein in Sachen Inszenierung oftmals abfeuert wurde, sucht im Genre seinesgleichen. Dabei wurden viele der Original-Schauplätze wirklich mit viel Liebe zum Detail eingefangen, und selbst die Materias wurden echt gut ins Spielsystem implementiert.

Andererseits hat dieses Spiel auch unfassbare Längen zu bieten, und die gesamte Schlauch-Struktur mit ihren künstlichen Begrenzungen ist eine elendige Frechheit, wodurch die ganze Modernisierung zur Mogelpackung verkommt. Der Bewegungs-Spielraum ist oft schlichtweg so eng gesetzt, dass man ständig irgendwelchen blauen Pfeilen folgen darf, um mal durch eine Spalte, oder anderweitig über Abgründe zu balancieren. Hier fühlt man mehr denn je das Erbe eines Final Fantasy XV, wobei man zumindest vom Autofahren auf quasi Schienen diesmal verschont bleibt.

Irgendwie macht mich dieses Remake leider auch verdammt traurig, denn ohne die unnötigen Längen, hätte man auch einfach die gesamte Geschichte von Final Fantasy 7 in einem einzigen Spiel unterbringen können. Mein größter Kritikpunkt ist aber ausgerechnet die Story selbst, die mit vielen Änderungen und Ergänzungen für mich persönlich den kompletten Zauber des Originals zerstört hat. Vor allem was da gegen Ende für ein hirnverbrannter Kokolores aufgetischt wird, tut wirklich weh. Die Geschichte von Final Fantasy 7 war doch im Grunde perfekt, und dabei hätte man es belassen sollen. Ein paar Nebengeschichten, ja hey warum nicht, aber musste es wirklich dieser Unsinn mit den Moiren, Schicksal und anderer Quatsch sein? Das wirkte ebenso billig und aufgesetzt, wie diese unsägliche, knapp eine Stunde andauernde Einführung des Air-Busters.

Trotzdem möchte ich abschließend ein positives Fazit ziehen, da ich hier entgegen meiner Erwartungen ein weitgehend ordentliches Spiel in die Hand bekommen habe, welches mir über viele Stunden sogar ganz außerordentlichen Spielspaß bescheren konnte. Wirklich Lust auf das Sequel habe ich gerade durch die Änderungen am Plot bedingt aber wirklich nicht bekommen, und werde dieses ganz weit in die Zukunft schieben.
 

Khorny

Moderator
Team
Wenn dir die Längen in Remake schon nicht gefallen haben, wirst du Rebirth lieben.... nicht. :ugly: Dafür ist man da beim Plot wieder näher dran am Original.
Hmm, keine unwichtige Information! Lag mir gestern schon auf der Zunge zu fragen.

Ich glaube Längen halte ich im Kern eher aus als Plot-Änderungen. Aber hat Zeit. Danke trotzdem. :)
 

Krulemuk

Frührentner
Die Plot-Änderungen im ersten Teil sind ja eine Metapher auf das, was die Entwickler beim Remake beschäftigt hat.
Es gab bei der Entwicklung ja quasi zwei Camps: Die Traditionalisten, die das Original einfach so originalgetreu wie möglich wiedergegeben haben wollten und die andere Fraktion, die sich mehr Freiheitsgrade gewünscht hat.
Dieser Umgang mit diesem alles überstrahlenden Klassiker und wie man diesem am besten Gerecht werden kann, hat die Entwickler also so stark beschäftigt, dass sie diesen Konflikt auch storytechnisch mit den Moiren abgebildet haben.
Ich fand diesen Umgang in einem Remake, also quasi als Metapher auf sich selbst, eigentlich ziemlich stark. Das es dann am Ende zu stark abdriftet und fast an KingdomHearts-Abgedrehtheit erinnert, hat mich dann aber auch leicht gestört. Hier wäre weniger mehr gewesen...
 

Pingu

Kaffeefahrtpendler
Metapher? Am Ende von Remake wird klar, dass die Story eine andere Wendung nimmt und es laut vielen Meinungen im Internet eher eine Fortsetzung zum Original ist. Das bleibt auch bei Rebirth so, aber ich hatte das Gefühl man merkt es nicht so oft und so stark.
 

Krulemuk

Frührentner
Meine oben dargelegte Interpretation hab ich mir nicht selbst aus der Nase gezogen, sondern sie entstammt auch "vielen Meinungen im Internet" ;-)

"Metapher" ist aber glaube der falsche Begriff - da geht es ja nur um ein sprachliches Bild. Wahrscheinlich wäre hier "Analogie" passender...

Im Laufe des Spiels gibt es immer wieder Situationen, wo die Moiren verhindern, dass aus dem FF7-Original Canon ausgebrochen wird. Die Moiren vertreten das Schicksal, wobei das Schicksal eben die Ereignisse von FF7 sind. Man soll sich im Laufe des Spiels durch die Moiren so fühlen, wie sich auch die Entwickler gefühlt haben: Mit relativ engen Korsett, als sie dieses Remake angegangen sind. Jegliche kleine Änderung wird sofort durch die Moiren verhindert. Am Ende bricht das Spiel (und damit die Entwickler) dann komplett davon aus. Sie sprengen im übertragenen Sinne die Ketten und sind nun völlig frei. Aus dem "Remake" wird ein komplett anderes/neues Spiel.

Das Gefühl in Rebirth hatte ich aber auch.
 
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