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delphinchen

Pförtner des Altenheims
The Plucky Squire
Sehr süßes Game. Habs bis zum Ende gespielt, aber das reicht auch. Am Ende gibt es noch einen netten Twist, mit dem ich so nicht unbedingt gerechnet hatte aber die Story ist schon seicht, so wie auch das Gameplay. So dass es mich schon fast eher Kinder als Zielgruppe vermuten lässt. Kampf Gameplay ist überhaupt nicht nennenswert, überhaupt gestorben bin ich nur in manchen Minispielen und die kann man aber selbst auf der Abenteuer Schwierigkeit auch einfach überspringen. Ebenso die Plattforming Abschnitte, ich sehe mich ja als absoluten jump'n run Legastheniker, ich kann das einfach überhaupt nicht aber war hier auch kein Problem.
Das hat mich aber alles nicht gestört ich hatte mir mehr Spaß mit den Rätseln erhofft, der kam auch zwischendurch mal auf und gegen Ende hat man dann eine Handvoll Mechaniken mit denen man aus dem Buch hüpfen und es manipulieren kann, aber diese werden allesamt viel zu selten und zaghaft eingesetzt. Die letzte Fähigkeit die man erhält verwendet man überhaupt vielleicht 2 mal.... Damit hat das Spiel das, was seinen Reiz ausgemacht hat, nämlich der Wechsel zwischen 2D und 3D und die interaktion beider Welten für mich persönlich viel zu wenig eingesetzt, da wäre sehr viel mehr drin gewesen vor allem mehr komplexere Rätsel.
So wäre es ein Spiel dass ich für jüngere Kinder empfehlen würde.
Ein Plus Sternchen erhält der deutsche Erzähler, der ist großartig und ich bin sicher man kennt den auch, konnte aber leider nicht herausfinden wie der Synchronsprecher heißt.
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Dead Island 2

Überraschend gut. Überraschend, weil ich den ersten Teil zweimal angefangen (auf PC und Playstation im Abstand von einigen Jahren) und zweimal abgebrochen habe. Der Erstling fängt sehr spaßig und motivierend an, konnte mich aber immer nach ca. 10 Stunden nicht mehr bei der Stange halten, einfach zu repititiv. Dead Island Riptide habe ich mir nie angeschaut.

Dead Island 2 macht eigentlich gar nichts anders als der Vorgänger. Auch hier ist zu Anfang alles spaßig, den Zombies den Garaus machen ist kurz knapp irgendwie befriedigend. Allerdings überkam mich diesmal zu keiner Zeit das Gefühl alles gesehen zu haben bzw. das es langweilig wurde. Keine Ahnung warum. Die Story ist da und ohne große Highlights. Hell-A ist bunt und sieht sehr schick aus. Die Nebenmissionen und Suchaufträge fand ich motivierend, auch wenn Dead Island 2 insgesamt keinen Innovationspreis gewinnt.

Im Endeffekt ist es auch egal, welcher Part mich so getriggert hat, dass ich weiterspielen wollte. So lange man eine gute Zeit mit einem Spiel hat, ist alles fein. Und die hatte ich 45 Stunden lang um alles abzuschließen.

Und für solche Überraschungen mag ich PS Plus oder den Gamepass. Aufgrund der Erfahrungen mit dem Vorgänger hätte ich mir Dead Island 2 nie gekauft. Dank einem Abo konnte ich es ausprobieren und hatte eine Menge Spaß. Passt. 😊

8/10
 

Khorny

Moderator
Team
Tales of the Abyss

Was für eine Reise. Was für ein Abschluss.
Tales of the Abyss hat es mir selbst am Ende nicht leicht gemacht, indem ich erstmal 15 Minuten wie bekloppt auf einem besiegten Endgegner rumgeknüppelt habe, dessen Kampf irgendwie nicht enden wollte. Dabei lief der Kampf bis dahin wirklich sehr gut, und doch blieb mir wegen eines Bugs dann nur den 3DS nochmal neu zu starten. Was für eine Geburt.

So hat der Endkampf dann nochmal mein eigentliches Spielerlebnis in ein unfreiwilliges De Ja Vu verwandelt. Die anfänglich bis zu 10 Stunden, tröpfelten nämlich über mehrere Jahre (!) zaghaft vor sich hin, wo es zwischenzeitlich sogar noch mal einen Abbruch des Spiels zu vermelden gab.

Doch hintenraus entpuppte sich Tales of the Abyss vielmehr als DAS Beispiel dafür, warum man Videospielen manchmal doch eine zweite Chance gewähren sollte. Was eher durchwachsen begann, entwickelte sich hintenraus neben Trails in the Sky, Mother 3 und Blue Dragon zu einem der JRPG Highlights meines Spielejahres 2024.

Technisch finde ich es dabei nach wie vor wirklich dürftig, und ohne den 3D-Effekt vom 3DS hätte ich es vermutlich nur schwerlich ertragen, doch Inhalt schlägt Technik - einmal mehr. Grund ist eine mitunter fantastische Story, deren Mainchar eine verblüffende Charakter-Entwicklungen hinlegt, während die übrigen Charaktere hier eine perfekte Ergänzung bilden. Dabei trifft die Tonalität stets in einem Bereich, den man heute kaum noch in modernen Rollenspielen findet. Die Sterblichkeit und Vergänglichkeit einer Welt, Fragen zu Schuld und Sühne, Konflikte mit Religion und purer Fanatismus - und doch wird es stets von klassischen Tropes aufgelockert. Die Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Humor passt. Spielerisch ist es durchweg ein klassisches Tales, mit vielen Dialogen, Kämpfen und tollen Schauplätzen. Damit hat die Serie bei mir wieder so richtig ihr Feuer entfacht.
 

cM0

Moderator
Team
Ich habe einiges durchgespielt, unter anderem Black Ops 6. Typisches CoD, ich mag es. Die Kampagne bietet durchaus einige Highlights und gleitet zwischendurch sogar etwas in Horror ab. Aus meiner Sicht hätte man sich einige Kugelschwämme als Gegner sparen können, aber insgesamt unterhaltsam, mit einer Mischung aus Action, Horror und ruhigeren Szenen.

Außerdem habe ich Cat Quest durchgespielt. Ein sehr auf das wesentliche reduzierte ARPG mit Fokus auf den Kämpfen, während die Story eher uninteressant ist. Trotzdem habe ich es mehr oder weniger am Stück durchgespielt (es ist nicht lang), da mich die Kämpfe gut bei der Stange gehalten haben.

Danach ging es direkt mit Cat Quest 2 weiter, das etwas größer ausfällt und einige Mechaniken etwas verbessert. Auch das habe ich mehr oder weniger am Stück gespielt.
 

cM0

Moderator
Team
Ne, so gar nicht. Die Gegner stehen relativ weit auseinander. Manchmal hat man 2 oder 3 einigermaßen nah beieinander, aber meist kann man die Gegner gut einzeln bekämpfen. Wenn man also nicht meterweit in die immer gleiche Richtung rollt, kommt man gut durch, ohne Gegnermassen anzuziehen.
 

Khorny

Moderator
Team
Ich fand Cat Quest eigentlich auch recht chillig. Das man relativ viel ausweicht gehört doch inzwischen bei den meisten Action-RPG irgendwie dazu?

Bei mir gab es auch schon wieder was.

Batsugun

Da, guck. Schon wieder ein ehemaliger "Abbrecher"! Langsam aber sicher reduziert sich die Anzahl der dieses Jahr nicht beendeten Spiele, hin zu einer etwas positiveren Bilanz. Allerdings gebe ich ganz offen zu: Dieses Spiel wurde nur mit Hilfe der unendlichen Continues erfolgreich gemeistert, ansonsten hätte ich wohl spätestens ab dem Boss der Stage 4 hier kein Land mehr gesehen.

Was einem dieses Spiel an Projektilen ins Fressbrett haut, noch dazu in atemraubender Geschwindigkeit, geht echt auf keine Kuhhaut. Allerdings relativiert sich dies ein wenig, spielt man die Special Edition, wo allein die Hitbox des eigenen Schiffs so viel geringer ausfällt, wodurch man fast schon spielerisch durch den Feuerregen tänzelt. Drumherum präsentiert sich Batsugun als eines der technisch besten Shoot'em Ups auf der Switch, wo ich nicht im Hauch irgendwelche Mäkel feststellen kann. Absolut hochwertiger Port des Klassikers, und in Sachen Leveldesign wirklich erste Sahne was man an Action geboten kriegt.
 
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Pascal

Ich mag Trophys
Returnal Ascension beendet und somit die 100% komplett.

Wer denkt das Hauptspiel ist schwer sollte Mal den Modus probieren. Der war heftig
 

Stryx

Altenpfleger
Dungeons 4

Man nehme Dungeon Keeper, würze es mit einer Prise Warcraft, garniert mit eigenen Ideen und fertig ist Dungeons 4. Die Mischung hat mir gut gefallen, da dadurch eine eigene Dynamik entsteht. Im Untergrund spielt es sich wie Dungeon Keeper. Man hat ein Herz, welches es zu schützen gilt und schickt seine Minions los, um Räume auszuheben und Gold zu sammeln. Da kommt schon der große Twist. Kreaturen und Räume müssen gekauft werden, Verbesserungen für jene ebenfalls. Diese Upgrade sind eminent wichtig. Leider benötigen sie neben Gold noch eine weitere Ressource zum Kauf. Dafür muss man Kämpfen oder Missionsziele erreichen und somit schickt man seine Kreaturen in die Oberwelt. Im Prinzip spielt sich Dungeons 4 dort wie RTS, da man nun die direkte Kontrolle über seine Figuren hat.

Hier tritt nun mein größtes Problem mit dem Spiel auf. Im Prinzip habe ich Missionen immer gleicht erledigt. Kurz eine Basis geschaffen, Kreaturen in die Oberwelt verfrachtet, gekämpft und Upgrades gekauft. Sicherlich gibt es Gründe um in der Unterwelt zu kämpfen, seien es regelmäßige Attacken des Gegners, die aus Oberwelt kommen oder das Ausheben einer kleinen Basis, aber zu mehr als 95% dürften meine Kreaturen ihre Zeit oben in der Sonne verbracht haben. Hat schon ein Grund, weshalb deren Bedürfnisse dort automatisch erfüllt werden (die Basis muss logischerweise entsprecht ausgebaut sein). Das Spiel würde sonst völlig zum Erliegen kommen, da die Kreaturen nur am Streiken wären.

Ich hätte mir eine größere Abwechslung gewünscht, vielleicht sogar Level ohne Oberfläche. Der Monotonie hätte es gut getan. Leider ist es auch zu lang. Ich habe am Ende 24,5 Stunden gebraucht und die späteren Missionen habe ich mit Sicherheit nicht ausexerziert. 15 Stunden wären auch völlig ok gewesen. Die Entwickler nehmen sich in gegen Ende sogar noch selber auf die Schippe bzgl. Spielzeitstreckung. Ich weiß nicht, ob das Sympathisch sein sollte, mich hat´s genervt.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Sovereign Syndicate

Bild


Ich denke mal ich habe das gute(?) Ende erreicht, in dem alle Charakter am Ende optimistisch sind und ihre inneren Dämonen besiegen konnten, oder so. Der Killer wurde gestoppt, der Waise kam seinen Eltern auf die Spur, der Roboter samt Engineer sind glücklich, yaddayadda. Wiederspielwert ist auf jeden Fall gegeben, da hätte auch einiges anders laufen können. Ich hatte im Vorfeld sogar ein Bad End getriggert, als der Skillcheck an einer bestimmten Stelle fehlschlug.

Sovereign Syndicate ist ein nett gemachtes RPG im Stile von 'Disco Elysium' und erzählt eine runde Geschichte, die nicht auf Kampf, sondern auf Erkundung und insbesondere 'Social Skillchecks' besteht. Natürlich kann man gelegentlich auch jemanden mal umhauen, aber wichtiger ist es eigentlich eher die Personen zu durchschauen und gelegentlich auch zu überzeugen. Je nach Build geht das über verschiedene Fähigkeiten wie Einschüchtern, Taktgefühl, Bestechen, überzeugend Lügen, an sein Mitgefühl appellieren oder einfach cleverer zu sein als der Gegenüber. Kann man den Gegenüber immer noch nicht überzeugen bspw. einen Schlüssel preiszugeben, kann man Türen auch mal aufbrechen, wenn man Stark genug ist oder Brechstange bzw. Dietrich parat hat. Oder jemand anderes verrät einem statt dessen den geheimen Hintereingang. So 'quatscht' man sich mehr oder weniger durch 18 Kapitel, bei denen der Protagonist (insgesamt 3, der Minotaurenwaise Atticus, die Dame aus dem Rotlichtmilieu Clara Reed und der Zwergen-Engineer mit seinem Roboter Otto) nach jedem Kapitel wechselt, bis am Ende alle Handlungsfäden zusammengeführt werden.

7.5/10
 
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