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ist sehr guter Titel im Yakuza Universum, zumal in einem interessanten Setting. Die üblichen "Schwächen" wie viel zu häufige Zufalls-Begegnungen und aufdringliche Nebenmissionen an praktisch jeder Ecke, gehören da eben dazu. Dass hier in einem historischem Setting der komplette Yakuzas Cast recycelt wurde, fand ich dagegen ein wenig störend. Trotzdem entpuppt sich auch die Geschichte, neben dem sehr guten Action-Gameplay als wahres Highlight. Erst im letzten Kapitel wurde dann leider einiges vom bis dahin guten Pacing ruiniert, denn ehe man überhaupt zum Finale darf, muss man einmal quer durch Restaurants, Bars, Dojos, bzw. völlig idiotische Trainingskämpfe oder Karaoke Einlagen absolvieren, die bis dahin eigentlich freiwillig waren. Dank des großartigen Finales kann ich über diese Extrarunde nochmal versöhnlich hinweg sehen.
Nach 35 Stunden flimmerte bereits der Abspann über meinen TV Bildschirm. Schade eigentlich, denn das Spiel war besser denn je.
Die 7 Jahre, die HZD bereits auf dem Buckel hat, merkte man dem Spiel keinerzeit an. Ob aber ein Remaster schon nach so relativ kurzer Zeit wirklich nötig war, sei einmal dahingestellt. Das 10€ Upgrade für Besitzer der alten Version war es aber allemal wert.
Nicht nur die Grafik wurde ordentlich aufpoliert (und ja, man merkt die Unterschiede deutlich!), sondern auch einige Quality-of-life-Features, wie z.B. das Inventarmanagement oder das auf Wunsch automatische einsammeln von Ressourcen in der Natur wurden sinnvoll ergänzt. So machten die Erkundung und das Erforschen der diversen Locations noch mehr Spaß. Lediglich die Endlos-Ressourcen-Truhe aus Forbidden West habe ich vermisst.
Ansonsten kann sich der erste Teil jetzt locker mit Forbidden West messen, ja ich würde sagen, dass der erste Teil bzw. das neue Remaster sogar noch ein Nanoteilchen besser ist als die Fortsetzung.
Das ist nicht zuletzt der überwältigenden Story zu verdanken, die auch noch spannend ist, wenn man sie bereits kennt. Zu groß ist der Wow!-Effekt, als dass man gelangweilt darüber schmunzeln würde. Der Spannungsaufbau ist enorm hoch und was wie ein Steinzeitabenteuer beginnt, mündet in einer epischen Sci-Fi Story, wie es sie die Gaming-Welt seit Mass Effect nicht mehr gesehen hat.
Auch die relativ kompakte Spielwelt wurde durch die noch abwechslungsreicheren Locations als in Forbidden West als viel größer empfunden, als sie eigentlich war. Abwechslung wurde ebenso groß geschrieben und man fühlte sich zu keinerzeit zu repetitiven Aufgaben gedrängt. Die spielerische Freiheit, wie man mit Aloy erfolgreich zum Ziel gelangte, tat ihr übriges bei.
Fazit: Ein immernoch großartiges Sony-Action-Adventure mit Rollenspielelementen in einer der schönsten Spielwelten überhaupt! Je häufiger ich mich mit dem HZD-Universum beschäftige, desto weniger vermisse ich die Killzone-Reihe. Denn gerade die tollen Spielwelten von Guerilla Games kommen bei HDZ noch mehr zur Geltung, so dass es eine pure Freude ist, wenn man einen hohen Berg erklommen hat und mit einem prächtigen Sonnenaufgang über einem malerischen Canyon belohnt wird. Ein echter Klassiker und ein Muss für alle Fans von storylastigen Action-Adventures und Sci-Fi-Fans.
Ich finde den "platiniert" Threads gerade nicht, aber passt hier ja auch.... Denn man muss Black Myth Wukong ja auch wirklich komplett durchspielen um Platin zu bekommen, und das sogar 2 mal inklusive allen 108 Bossen, natürlich auch den optionalen.
Ich bin da schon sehr sehr stolz drauf da ich mich eigentlich als Casual Gamer sehe, ich spiele weil es Spaß macht, nicht weil ich mich quälen und irgendwelche Boss patterns auswendig lernen will.
Demnach würde ich ein Souls Game niemals anfassen und Wukong ist ja zum Glück auch keines. Manche behaupten das zwar, weil es sich manche Souls Mechaniken entleiht, aber das sind nichtmal viele.
Das soll nicht heißen dass ich nicht an manchem Boss sehr oft gescheitert bin und ihn verflucht hab .... aber der gravierende Unterschied ist: Wukong bestraft mich als Spieler nie. Ich verliere keine Ressourcen egal wie oft ich ich sterbe, die Füllungen meiner Heilflasche werden dann auch immer erneuert etc. Ich starte auch beim 100. Versuch genauso wie beim ersten, oder ich kann einfach ein bisschen grinden und aufleveln vor dem nächsten Versuch. Die Belohnungen und neuen Zauber sind immer gut und nützlich, quasi positive Verstärkung - Souls ist da eher die schwarze Pädagogik in meinen Augen. (Bitte nicht angegriffen fühlen liebe souls Fans, wie gesagt das ist nur meine Sichtweise)
Das ganze dann verpackt in toller Grafik mit mythologischer Geschichte und auch einzelnen kleinen Nebenstorys die man immer wenn ein Kapitel endet als Filmchen anschauen darf, jedes mit individuellem, wirklich künstlerischem Artstyle präsentiert.
Perfekt ist es nicht, es gab auch Punkte die mich stören, wie zb diese plötzliche absolut leere quasi open world in Kapitel 6. Was sollte das denn
Und dass so viel verpassbar ist, naja hoch lebe das Internet und seine Guides.
Aber trotzdem eine 9/10 für mich und damit mein Goty. Freue mich schon jetzt auf den angekündigten DlC.
Kurz aber brutal gut. Für mich immer noch das mit Abstand beste Bayonetta. Beendet wurde die Wii U Fassung, die ich damals noch zum Release im schicken Bayonetta 1+2 Bundle eingesackt habe. Teil 1 kannte ich natürlich schon von der Xbox360, und habe ich kurz nochmal auf der Wii U gespielt. Für mich eines der besten Actionspiele überhaupt, denn angefangen vom Intro bis zum Abspann, feuert dieses Spiel einfach grandios gute Unterhaltung auf den Spieler ab, und Teil 2 setzt genau dort an - nein, vielmehr macht es die Geschichte des ersten Teils dann sogar erst richtig rund. Ich möchte aber niemand spoilern, daher hüllen wir die Gründe unter den Mantel des Schweigens. Der Soundtrack ist wie schon beim Vorgänger ein wahres Bombast-Feuerwerk, wobei einige Stücke wieder dabei sind. Wie einige wissen, bin und war ich überhaupt kein großer Fan des dritten Teils, der für mich trotz viel mehr Umfang, und weitaus mehr Gameplay-Mechaniken und Extra-Einlagen wie Kaiju Kämpfen, eigentlich in allen Punkten besser abschneiden müsste, dies aber für mich nicht tut, allein schon weil ich das Gameplay von Viola abgrundtief hasse. Dazu noch die unsaubere Auflösung, genau wie Probleme bei der Framerate. Bayonetta 2 bleibt einfach Peak der Serie.
Für mich das beste Point&Click Adventure ever! Weiss gar nicht, wie oft ich das schon am PC gespielt hab. Nun auch mal auf der Xbox durchgespielt. Ich finds einfach klasse. Einen Erfolg hab ich verpasst, aber der wird noch nachgeholt.
2) Max bekommt irgendwann Besuch und hat dabei ein Foto herumliegen, das vielleicht nicht jeder sehen sollte. Dennoch öffnet sie die Tür. Sie bemerkt kurz daraufhin das Problem und hat 100 Möglichkeiten das Foto zu verstecken oder umzudrehen oder einfach ihren scheiß Kaffeebecher drauf abzustellen und es zu verdecken. Statt dessen tut sie nichts und natürlich wird es am Ende bemerkt. Und Max wird einfach gefühlt jegliche Intelligenz abgesprochen, weil dem Writer einfach nichts besseres einfiel.
Die Szene hat mich im Spiel echt am meisten gestört. Ich bin jedenfalls auch durch, schon seit ein paar Tagen, aber ich musste das Spiel erstmal etwas sacken lassen, bevor ich etwas dazu schreibe. Es hat schon so seine Momente, aber insgesamt für mich ein sehr schwacher Teil und es konkurriert für mich mit LiS 2 um den letzten Platz.
Das Verhalten der Charaktere ist an einigen Stellen wirklich unlogisch, die Geschichte zwar generell interessant, aber mit zu vielen Längen und so richtig spannend wird es immer nur zum Ende einer Episode hin, wobei einiges auch direkt zum Start des nächsten Kapitels zunichtegemacht wird. Aus meiner Sicht kein würdiger Nachfolger von LiS 1.
Immerhin hat es eine gute Atmosphäre und einen fantastischen, zum Spiel passenden Soundtrack und es ist kein Totalausfall, auch wenn es vielleicht so klingt, aber gemessen an LiS 1 sind das mindestens 2 Schritte zurück. Ist natürlich schwer ohne Spoiler zu viel dazu zu sagen.
Ach und das Ende deutet an, dass es mindestens einen weiteren Teil geben wird, da es nun einige Leute mit Superkräften gibt. Hat ein bisschen was von X-Men, ist aber nicht das, was ich von LiS erwarte und generell mag ich diesen kurzen Teaser von wegen "ich suche jetzt Leute mit Superkräften zusammen" überhaupt nicht.
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Die Segel sind gesetzt, ich habe die mysteriöse Insel - auf der ich vor etwa 45 Stunden Spielzeit gestrandet bin - wieder verlassen. Und ich verstehe, warum der Charakter Dana wie auch der 8te Teil von Ys allgemein von der Community so gefeiert wird. Ich kann nicht wirklich sagen ob der Ruf stimmt, dass dies der beste Teil der Serie ist, weil ich zum Vergleich bisher nur "Teil IX: Monstrum Nox" gespielt habe, VIII bläst diesen Teil allerdings locker aus dem Wasser.
Natürlich hat auch dieses Spiel seine Schwächen. Man sieht der Grafik an dass es kein AAA Titel ist, ganz klar. Technisch sind die Ys Spiele schon bei Release nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit und VIII ist bereits 8 Jahre alt, das wird mit der Zeit nicht besser. Auch leidet der Titel unter der bekannten JRPG-Krankheit, dass manche Spielabschnitte einfach viel zu sehr gestreckt werden, sowohl im Pacing der Story wie auch durch überlange Abschnitte wo man immer nur gegen die immer gleichen Gegner kämpft. Grinden muss man dafür in dem Spiel (auf normal jedenfalls) nicht, jedenfalls solange man die meisten Gegner auf dem Weg mit nimmt - denn davon gibt es darauf reichlich. Der Trope vom überlangen Final Dungeon, ein beliebter Kritikpunkt in vielen meiner JRPG-Reviews, wird auch hier wieder erfüllt, der einfach nur ein langgezogener Gauntlet-Korridor ist, mit massig Mobs auf dem Weg, Elite-Monster/Minibosse als Türsteher am Ende jedes Abschnitts und mehreren Endbossen, bevor es zum finalen Fight geht.
Da ist es immerhin gut, dass bei den vielen Kämpfen das Kampfsystem sehr viel Spaß macht und nie langweilig wurde. Ys ist ein Action-RPG, man muss ausweichen und parieren - was bei gutem Timing auch belohnt wird - und seine Skills managen, die SP kosten (welche sich wieder mit normalen Attacken aufladen). Die Insel selbst hat immer mal wieder größere, freie Flächen, ist aber letztlich keine Open World sondern wirklich eher Linear: Weitere Abschnitte öffnen sich erst dann wenn es entweder die Story verlangt, man die nötige Anzahl an Camp-Mitgliedern/Schiffsbrüchige gesammelt hat um Hindernisse beiseite zu räumen, oder man Metroidvania-Artig neue Gegenstände bekommt die es einem erlauben bspw. über Schlamm zu laufen, an Hecken hochzuklettern oder unter Wasser zu atmen. Backtracking gehört dabei entsprechend zum guten Ton und das Spiel schickt einen mehrmals durch die gleichen Gebiete.
An bestimmten Storypunkten wird man auch immer wieder ins Camp zurückgerufen, entweder um es auszubauen und/oder gegen angreifende Monsterhorden zu verteidigen. Dabei muss man dann in mehreren Wellen alle Gegner besiegen, die auf das Tor zu rennen. Das Camp verteidigt allerdings mit und man kann auch im Vorfeld Barrikaden errichten, Fallen auslegen und/oder Katapulte bauen um die Wellen effektiver abzuwehren. Andererseits kann man auch selbst Raids gegen Monsternester planen, die dann eben genau umgekehrt ablaufen und man eine gewisse Anzahl an Zielen zerstören muss um zu gewinnen.
Der stärkste Punkt ist allerdings die Story und ihre Charakter. Ich habe mir sagen lassen dass die Ys Reihe nun wirklich nicht gerade für ihre Story bekannt sind, Teil 8 kann zum Glück aber ein anderes Lied singen: Die Geschichte ist rührend und aufregend zugleich und spinnt ein fesselndes Konstrukt über mehrere Zeitebenen hinweg. Die tragische Gestalt der Dana ist auch nicht umsonst ein absoluter Publikumsliebling, wie Eingangs schon erwähnt. Jetzt da meine Zeit auf der Ys VIII Insel zu Ende ging werde ich den Charakter auf jeden Fall vermissen.
Bin zwiegespalten. Die Story fängt interessant an, wird aber zunehmend hastig und verfahren erzählt. Auch die Tatsache, dass sich das Spiel wie der Auftakt zu einer Trilogie anfühlt, gefällt mir aktuell noch nicht so, da ja nie sicher ist, ob ein Nachfolger am Ende tatsächlich kommt (Hallo, 2017er Die Mumie). Ergo hängt jetzt erstmal in der Luft, ob alles so Sinn macht, was in DE passiert ist. Werden wir Chloe wieder sehen? Was ist mit den Diaz Brüdern? Alex Chen? Das Spiel deutet an
, dass es in Richtung Heroes geht, eine Art Life is Strange Cinematic Universe halt. weiß ich noch nicht, ob ich das so feiere, andererseits macht es aber eben auch Sinn, dass es nicht nur empathische gute Menschen mit seltsamen Kräften gibt. Ob man da jetzt den Film X-Men: The Last Stand hätte nachahmen müssen, sei mal dahin gestellt. Macht aber durchaus Sinn, dass es in der Welt von LiS Leute mit Kräften gibt, die sich als besser halten und vielleicht sogar die Macht missbrauchen.
Beeindruckend fand ich die Facial Motion Capture Technik, so machen Adventures Spaß. Man sieht jede Emotion und es fühlt sich viel echter an. Spielerisch mit den Zeitlinien ist das Game nichts besonderes und für mich eher auf der schwächeren Seite der LiS Games, das Zeit zurück drehen aus dem ersten Teil ist halt immer noch das beste.
Die Technik... puhhh, also das war leider nix. Wieder ein Spiel, das nicht sauber läuft auf Konsole. Es ruckelt wie Sau, ist durch Upscaling extrem pixelig und "noisy", und hat nicht abstellbare Bildeffekte wie starke chromatische Linsenverzerrung und Motion Blur. Da sollte unbedingt ein Patch her, das Spiel ist extrem unscharf leider. Ich hab ab Kapitel 2 leider im 30fps Modus spielen müssen um wenigstens etwas Bildqualität zurückzubekommen. Das sub-1080p "60fps" Wischiwaschi konnte ich mir nicht mehr antun, mag auf einem kleineren TV vielleicht noch erträglich sein, aber alles ab 50 Zoll aufwärts, ne danke.
Fazit ist, mir gefiel das Game und ich hoffe, der Nachfolger kommt bestimmt. Und dann will ich Chloe wieder sehen. Unbedingt. Auch wenn ich die an sich nicht so mag, Max und Chloe verdienen etwas Screentime als Erwachsene. Komm schon, Ashly Burch. Ran an den Speck
Sehr schönes und rührendes Ende, wie es sich für ein Märchen gehört. Der letzte Song hat das auch noch mal wunderbar unterstrichen. Die Wendung,
dass die Seele in der Fee-Puppe ihre Mutter war, hatte ich irgendwie erwartet, obwohl sie manchmal auch ziemlich gemein zu Cornet war - aber es war trotzdem eine sehr emotionale Enthüllung in der Traumwelt.
Aber von Anfang an: Die Geschichte handelt von Cornet, eine hoffnungslos romantische Trompeten- sowie Puppenspielerin, die in den Prinzen verliebt ist. Wie auch alle anderen Frauen des Königsreiches, inklusive der bösen Hexe, die ihn im Laufe der Geschichte zu Stein verwandelt und entführt. Cornet muss darauhin los 5 magische Steine zu sammeln und die Reise führt sich um die ganze (Spiel-)Welt.
Gekämpft wird dabei mit Puppen, von denen Cornet im Laufe der Geschichte weitere sammeln kann. Im Rundenmodus bewegt man diese dann über ein Grid-Feld um die Party in Position zu bringen für Nahkampfangriffe wie auch die üblichen Zaubersprüche. Die Puppen haben alle die rollenspieltypischen Klassen, die man so kennt: Tank und Nahkämpfer, Heiler und Angriffs-Magier verschiedener Elemente. Cornet selbst kann ihre Puppen auch durch ihre Musik buffen. Tut sie das oft genug sammelt sie auch Punkte um vernichtende Süßspeisen zu beschwören. Ja, richtig gehört.
Die Geschichte ist ein klassisches Märchen, aber albern verpackt. Teilweise schon viel zu derbe: Niemand nimmt ein Blatt vor den Mund, unsere Heldin wird eigentlich konstant beleidigt, sowohl von Freund wie Feind gleichermaßen. Aber auch die anderen Charakter bekommen natürlich ihr Fett weg. Und auch wenn es am Ende natürlich das Happily Ever After gibt, wird die Geschichte mitunter auch recht.. dark.
Da ist z.B. die Geschichte im Froschkönigreich, das man im Laufe der Suche nach den 5 Steinen besucht: Ein einfacher Frosch namens Michael will die Froschprinzessin heiraten, aber der Froschkönig ist dagegen, da er sie mit einem adeligen Frosch verheiraten will. Nach etwas verbalen hin und her zwischen der Prinzessin, ihrer Mutter und dem Froschkönig verspricht dieser Michael die Hand seiner Tochter, wenn er den ERDSTEIN zurückbringen. Einen Questgegenstand, den ich auch brauche. Also sagte Michael zu und wir machen uns gemeinsam auf den Weg, um den Stein in einem nahegelegenen Tempel aufzusammeln, wobei wir den Boss - einen Zentauren - töten müssen, der den Stein bewachte.
Wir bringen ihn zurück und der König sagt, dass Michael die Prinzessin also wie versprochen heiraten darf. Michael und die Prinzessin sind natürlich Überglücklich, aber dann sagt der König, dass Michael für die Verbrechen gegen das Froschkönigreich bestraft werden muss. Welches Verbrechen? Nun, er hat den Zentauren getötet. Darauf steht die Todesstrafe...
.... und dann lässt er Michael vor den Augen seiner Tochter hinrichten.
Ich weiß nicht wirklich welchem Zweck diese Geschichte diente und sie passte auch nicht ganz in das Bild, dass das Spiel bisher mit seiner doch eher überdreht albernen, humorvollen Geschichte gezeichnet hatte. Das ist auch mein größter Kritikpunkt an der Geschichte.
Was ich ansonsten auch nicht so gelungen fand ist die Tatsache, dass alle neuen Puppen auf Level 1 anfangen. Das hat dazu geführt, dass ich quasi nie neue Puppen in mein Team nahm und hochlevelte. Wozu auch? Meine Gruppe - alles Anfangspuppen - waren am Ende Level 50 und kamen wunderbar mit allem klar. Das hätte man teilweise auch besser lösen können. Auch das die verschiedenen Dungeons optisch sehr ähnlich waren - und ein Dungeon sowieso gefühlt nur aus zwei verschiedenen Tiles bestand - ist vermutlich dem Alter des Spiels geschuldet. Auch die Menge an Zufallsencounter war sehr Random. Mal hat gefühlt jeder Schritt einen Encounter getriggert.. und dann konnte man wieder Minutenlang durch ein Dungeon laufen ohne das etwas passierte.
Aber hey, so als kleiner JRPG-Happen für Zwischendurch war das Spiel schon sehr unterhaltsam. Hat am Ende auch nur 12 Stunden gedauert bis der Abspann lief - was bei den meisten JRPGs ja gefühlt nicht mal für das Tutorial reicht. Storytechnisch findet man hier aber genau so viel wie in manchen 50+ Stunden spiele. Halt einfach nicht gestreckt. Ist ja auch mal erfrischend.
Mal wieder einen erfolgreichen Run in Spelunky 2 gehabt, was der erste nach einer LANGEN Durststrecke von bestimmt 20 oder 30 Anläufen war. Manche werden vorzeitig beendet, weil zu früh zu dumm Schaden kassiert, oder Shopkeeper hat die falschen Waren, oder die Bomben oder Seile gehen aus, oder die Truthähne laufen in dämliche Bolzenfallen, oder der Schlüssel ist nicht erreichbar, oder - meist - eine Mischung dieser Faktoren.
Die meisten Runs jedoch enden durch TOD, wobei ich es öfter bis ins Mothership, also den letzten Abschnitt im "einfachen" Durchgang, geschafft hatte, und dort, na ja, spelunked wurde: Zum Beispiel indem ich in eine dieser Blitzkugelansammlungen gerate, wobei ich lustig wie ein Pinball durch den Raum geschleudert werde, während der HP-Zähler runtertickt. Aber Tod durch Schaden gab's nie, sondern es war immer so, dass ich unter eine der unsäglichen Plattformen geraten war, und dann ist es wurst, wie viele HP man hat, dann ist es INSTANT DEATH.
Ach ja, und dann gibt's auch noch die Lavagruben.
Na ja, ich hab mich, weil ich wirklich kein Risiko eingehen wollte, brute-force durch die Level gebombt, an allem, was auch nur ansatzweise gefährlich aussah, vorbei. Man nutzt die Bomben, die man in so einem Run ansammelt, eh zu selten.