Final Fantasy VII Remake (von 2020) PS5
Vor vielen, vielen Jahren hatte ich das HD Remaster gespielt und wurde erst durch das fantastische Final Fantasy XVI und das kürzlich veröffentliche Final Fantasy VII Rebirth auf den unmittelbaren Vorgänger, bzw. den ersten Teil der Trilogie aufmerksam.
Auch hier gibt es keine rundenbasierte Kämpfe mehr. Man kann zwar mitten in den Kämpfen pausieren und in Ruhe Kommandos auswählen, Gegenstände, Angriffe oder Zauber einsetzen. Der eigentliche actionreiche Kampf findet mit Cloud Strife in der dritten Person statt, wenn man ihn denn als Anführer seiner Gruppe bestimmt hat. Zumindest ist er die Vorgabe und schließlich auch die Hauptperson, um die sich alles dreht, im Kampf gegen den mächtigen und finsteren Energiekonzern Shinra und den mystischen Antagonisten Sephiroth.
Natürlich kann man auch rollenspieltypisch in die anderen Charaktere schlüpfen und so z.B. bei Bedarf mit Aerith ein paar Heilzauber- oder Tränke nutzen um ein anderes Gruppenmitglied zu heilen.
Alledings kämpfen nicht immer alle unserer fünf Helden zusammen, sondern wechseln sich ab und begleiten die Geschichte auf unterschiedlichen Wegen.
Die Geschichte wird in vielen, mal kürzeren, mal längeren Zwischensequenzen und vielen Gesprächen erklärt und nimmt einen Großteil der Spielzeit ein, wie man es schon aus anderen Teilen der Reihe kennt. Die restliche Zeit verbringt man mit erkunden und kämpfen gegen allerlei Gegner und Getier von Shinra in den Weiten der Slums, der Kanalisation und dem Konzern selbst.
Allerdings hält sich die Erkundung in Grenzen, denn FFVII Remake hällt sich grundlegend an das Original und ist von daher sehr linear. Alternative Routen sind eher selten und eine offene Spielwelt gibt es erst gar nicht.
Trotzdem waren die rund 35 Stunden sehr gute Unterhaltung. Die Geschichte ist spannend wie einst und die Kämpfe sind äußert wuchtig und effektreich. Dabei weiss das durchdachte actionreiche Gameplay zu überzeugen.
Natürlich sind die Charaktere klischeereich wie eh und je, aber das finde ich persönlich nicht schlimm, da man sich eben stark am Original orientiert hat. Zeitgemäß ist das sicherlich nicht, in dieser Hinsicht hätte man in einem Remake z.B. die Brüste von Tifa eine Nummer kleiner ausfallen lassen können. Aber so sind eben japanische Spiele auch heute noch. Immerhin darf (oder muss) Cloud zwischendurch im Rahmen der Geschichte in einem Kleid herumlaufen.
Ein sehr schönes JRPG also, etwas oldschool zwar und etwas kurz, aber durch das neue Kampfsystem auch sehr actionreich und bildgewaltig.
9/10
Vor vielen, vielen Jahren hatte ich das HD Remaster gespielt und wurde erst durch das fantastische Final Fantasy XVI und das kürzlich veröffentliche Final Fantasy VII Rebirth auf den unmittelbaren Vorgänger, bzw. den ersten Teil der Trilogie aufmerksam.
Auch hier gibt es keine rundenbasierte Kämpfe mehr. Man kann zwar mitten in den Kämpfen pausieren und in Ruhe Kommandos auswählen, Gegenstände, Angriffe oder Zauber einsetzen. Der eigentliche actionreiche Kampf findet mit Cloud Strife in der dritten Person statt, wenn man ihn denn als Anführer seiner Gruppe bestimmt hat. Zumindest ist er die Vorgabe und schließlich auch die Hauptperson, um die sich alles dreht, im Kampf gegen den mächtigen und finsteren Energiekonzern Shinra und den mystischen Antagonisten Sephiroth.
Natürlich kann man auch rollenspieltypisch in die anderen Charaktere schlüpfen und so z.B. bei Bedarf mit Aerith ein paar Heilzauber- oder Tränke nutzen um ein anderes Gruppenmitglied zu heilen.
Alledings kämpfen nicht immer alle unserer fünf Helden zusammen, sondern wechseln sich ab und begleiten die Geschichte auf unterschiedlichen Wegen.
Die Geschichte wird in vielen, mal kürzeren, mal längeren Zwischensequenzen und vielen Gesprächen erklärt und nimmt einen Großteil der Spielzeit ein, wie man es schon aus anderen Teilen der Reihe kennt. Die restliche Zeit verbringt man mit erkunden und kämpfen gegen allerlei Gegner und Getier von Shinra in den Weiten der Slums, der Kanalisation und dem Konzern selbst.
Allerdings hält sich die Erkundung in Grenzen, denn FFVII Remake hällt sich grundlegend an das Original und ist von daher sehr linear. Alternative Routen sind eher selten und eine offene Spielwelt gibt es erst gar nicht.
Trotzdem waren die rund 35 Stunden sehr gute Unterhaltung. Die Geschichte ist spannend wie einst und die Kämpfe sind äußert wuchtig und effektreich. Dabei weiss das durchdachte actionreiche Gameplay zu überzeugen.
Natürlich sind die Charaktere klischeereich wie eh und je, aber das finde ich persönlich nicht schlimm, da man sich eben stark am Original orientiert hat. Zeitgemäß ist das sicherlich nicht, in dieser Hinsicht hätte man in einem Remake z.B. die Brüste von Tifa eine Nummer kleiner ausfallen lassen können. Aber so sind eben japanische Spiele auch heute noch. Immerhin darf (oder muss) Cloud zwischendurch im Rahmen der Geschichte in einem Kleid herumlaufen.
Ein sehr schönes JRPG also, etwas oldschool zwar und etwas kurz, aber durch das neue Kampfsystem auch sehr actionreich und bildgewaltig.
9/10