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X30 Neo

Natural Born Gamer
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Metro: Last Light

Eigentlich macht Last Light genau die Fehler, die der Vorgänger Metro 2033 auch gemacht hat: Die KI ist ziemlich dumm, die Gegner arm an Abwechslung, der russische Dialekt stark übertrieben (Sprache auf englisch stellen!), Stealth funktioniert nicht richtig und man muss alle getöteten Gegner umständlich manuell nach Munition und Luftfiltern durchsuchen. Das Spiel ist so linear, linearer geht's fast gar nicht mehr. Da fragt man sich doch, warum das schon wieder so sein muss?

Dafür sieht Last Light absolut klasse aus, es ist ein Grafikhighlight! Atmosphäre und Sound sind sehr stimmig und sogar etwas Grusel gibt's gelegentlich in den dunklen Tunneln. Wenn man sich auf die vielen Details, Gespräche und Kleinigkeiten einlässt, bekommt man viel Spiel für's Geld. Wenn man nur durchrushen will, sollte man Last Light lieber nicht anrühren.
Die etwas wirre Story versteht man eigentlich nur, wenn man den Vorgänger gespielt hat. Ansonsten nur Bahnhof und Tunnel. So ähnlich ist auch das Storyende: gewöhnungsbedürftig und eher eine Frage des Geschmacks. Mir hat's gefallen!

Technisch eigentlich sehr gut, wären da nicht die gelegentlichen Freezes gegen Ende des Spiels gewesen, die ich manchmal nur durch komplettes wiederholen (Neustart) eines gesamten Levels vermeiden konnte.

(8/10)
 

X30 Floki

Rentenbezieher
Bioshock Infinite

Hm, ja, das bioshock Universum hat seinen eigenen Charme, mich aber nie gepackt - im gegesatz zu meiner Frau. Daher gab es infinite gleich zu Release. Vor einer Woche habe ich es dann auch mal ausprobiert, allein schon, weil das Ende so gut, so anders, so einzigartig sein soll.

Mittwoch Abend war ich dann durch - und weiß heute noch nicht, was ich davon halten soll. Das ende ist so gut, wie auch schlecht, weil total gelungen, aber auch total sinnlos. Das gameplay an sich ist, wenn überhaupt, durchschnitt. Dafür punktet das spiel wieder woanders.
Für die Erzählweise und Twist könnte ich 11 von 10 punkten geben, für vieles aber 4 von 10.

Ich muss das wohl noch etwas sacken, bevor ich hier wirklich ein Fazit schreibe.
Eines steht aber fest: man muss es gespielt haben, so eine Erzählweise erlebt man nicht oft!
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Resident Evil: Revelations

Eine Nintendo 3DS-Unsetzung auf eine große Konsole, kann das gut gehen? Oh ja, es kann: mit mehr als einem Jahr Verspätung kommt Resident Evil: Revelations nun auch für die "erwachsenen" Systeme auf den Markt und das warten hat sich gelohnt!
Revelations spielt zeilich zwischen Resident Evil 4 und 5, aber Vorkenntnisse muss man nicht besitzen. Revelations ist eine Art Standalone.
Die Story ist spannend, driftet aber ins kitschige ab, wie man es von der Reihe gewohnt ist. Die Zwischensequenzen sind absolut top und grafisch teilweise eine richtige Augenweide (Solar-Satellit, Explosionen, Jill und Chris).
Von der Spielmechanik her, spielt sich die 10-12 stündige Kampagne von Revelations wesentlich gemächlicher und entspannter als Resident Evil 6. Es gibt so gut wie keine Quick-Time-Events mehr, man kann nicht mehr schnell sprinten, aber schießen und zielen ist beim laufen möglich. Revelations hat dank seiner Langsamkeit auch viel mehr Schockmomente und die düstere Grundstimmung erinnert stark an den 4. Teil der Reihe. Denn hier muss man keine Gegnerhorden niedermähen, sondern hier und dort machen einem schon einzelne Zombies (eher mutierte Menschen und Tiere = Oozes/BoWs) das Leben schwer. Bereits beim ersten Durchgang auf "normal" wird die Munition extrem knapp. Man muss also ständig die Umgebung mit dem neuen Genesis-Scanner nach nützlichen Gegenständen und Munition absuchen. Das erzeugt eine enorme Spannung, denn auch die Gegner zu scannen bringt grüne Heilkräuter ein. Durch die klassische Munitionsknappheit entsteht das typische Survival-Horror-Feeling, das seit Teil 4 so vielen Fans der Reihe gefehlt hatte. Hier ist es wieder vorhanden und es gibt sogar wieder ein paar (leichte) Rätsel.
Revelations sieht für eine DS3-Portierung sehr gut aus, nicht ganz so gut wie Resi 5, aber viel besser als Resident Evil 4 HD (XBL Arcade).

Wer von Resident Evil 6 eher enttäuscht war und mehr auf die Oldschool-Varianten á la Resident Evil 4 steht, der sollte sich Revelations unbedingt mal reinziehen. Es ist ein richtig gutes Spiel geworden, wo man sich hinterher entspannt zurücklehnen kann und welches man nach ein paar Tagen nicht gleich wieder vergessen hat.
Wer dann immer noch nicht genug bekommen hat, kann es nochmal mit "Neues Spiel+" auf einem anderen beliebigen Schwierigkeitsgrad versuchen (man behällt alle Waffen, Fähigkeiten und Boni) oder wählt den Raubzugmodus (Kampagnenabschnitte alleine oder Online-Koop).

+ großer Umfang
+ dichte Atmosphäre
+ klassischer Survival-Horror

- kein stereoskopisches 3D
- kein Splitscreen-Koop

(9/10)
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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The Darkness 2

Als erstes habe ich die Sprache meiner Pegi-Version auf englisch gestellt. Glücklicherweise waren es dann wieder die Sprecher aus Teil 1, allen voran Mike Patton als die Stimme der Finsternis, auch bekannt als Sänger der ehemaligen Metal/Crossover-Gruppe Faith No More. Die deutschen Sprecher waren hart an der Grenze des erträglichen.
Der Rest des Spiels war solala, Story zu kurz, Farben zu bunt, Grafik zu Cel-Shading. Die comicartige Präsentation kam zwar mehr an die Original-Comics von Top Cow heran, mir hat sie aber nicht gefallen. Bei Borderlands cool, bei The Darkness 2 eine grafische Fehlbestzung.
Als First-Person-Shooter war The Darkness 2 ganz nett, aber viele Elemente, allen voran die düstere Grundstimmung aus Teil 1, fehlten. Ich habe mich nicht ein einziges Mal wie in den düsteren Vierteln New Yorks gefühlt. Das Spiel hätte auch in Paris, Prag oder sonstwo spielen können.
Ein paar Details waren ganz witzig, z.B. der irre eingebiltete Adolf in der Klapsmühle. Ansonsten fehlten einfach Kleinigkeiten wie die Telefonate, die Fahrten mit der U-Bahn und die Otherworld. Zudem war The Darkness 2 noch linearer als der Vorgänger, was ich für einen Rückschritt halte. Mal sehen, ob ich mir irgendwann noch einen Durchgang mit der Option "Neues Spiel+" gönnen werde...

(7,5/10)
 

TrapJaw

Jungspund
Resident Evil -Revelations

Das beste Resident Evil seit langem!!! Das Spiel ist auf normal fordernd und die Bosse sind knackig aber immer fair.

Jetzt den Raubzugsmodus und dann auf höllisch :headbang:
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Assassin's Creed III
Wie ich finde, das bisher kompletteste Spiel der Serie. Der Singleplayermodus ist riesig, man hat sehr viele Möglichkeiten, sein Gameplay zu variieren, die drei Gebiete Boston, New York und das Grenzland sind abwechslungsreich gestaltet und insgesamt hat man ganz locker 50 bis 60 Stunden Spielspaß, wenn man versucht, die 100% Abschluß zu bekommen.
Toll sind wieder einmal die Klettereinlagen, die wieder flüssiger geworden sind. Das Besteigen von Bäumen und das Rennen und Hangeln durch das Astwerk ist spektakulär.
Auch bei den Kämpfen ist im weiteren Verlauf einiges an Geschick gefragt. Ja, der Hauptcharakter ist teilweise zu übermächtig, aber auf höheren.. ich sage mal "Fahndungsstufen" bekommt er es mit den Jägern mit richtig fiesen Gegnern zu tun, die fast unbesiegbar sind. Vor allem, wenn 15 auf einmal ankommen. Rette sich wer kann.

Die Missionen warten mit sogenannten optionalen Zielen auf, die man zwar nicht zwingend braucht, für den 100%-Abschluß aber unabdingbar sind. Und die haben es von der Kniffligkeit oftmals wirklich in sich. Zum Glück führen aber oftmals mehrere Wege zum Ziel, so dass es nur eine Frage der Zeit und der Geduld ist, alle Nebenziele zu absolvieren.

Die Geschichte um Assassinen und Templer ist spannend erzählt, und über den gesamten dritten Teil der Assassin's Creed-Reihe spannt sich ein Handlungsbogen, der vor allem den allzeittauglichen Vater-Sohn-Konflikt beleuchtet, und das gleich auf mehreren Ebenen. Die Einbindung in die amerikanische Gesichte des Unabhängigkeitskrieges im 18. Jahrhundert funktioniert und reell existierende Personen haben ihren Auftritt.

Ein Novum in Assassin's Creed III sind die spekatakulären Seeschlachten, die man mit einem "eigenen" aufrüstbaren Schiff bestreiten kann. Je nach Ausbaustufe werden diese entweder ein Sonntagsspaziergang oder Schwerstarbeit. Dabei profitiert das Spiel von einer ausgezeichneten Physikangine und stellt Seegang und Windeinfall realistisch dar. (ganz besonderes optisches Schmankerl: Die Seemissionen, sofern verfügbar, unbedingt in 3D spielen! Brilliant!)

Ebenfalls neu ist das Wirtschaftssystem, das man mit seinem Anwesen auf die Beine stellt. Es gibt verschiedenste Handwerker, die sich nach und nach (und nach erfolgreichen Missionen) ansiedeln und Handelswaren herstellen, die es dann an den Meistbietenden anzubieten gibt. Damit fällt etwa das Aufrüsten der Städte in Assassin's Creed II und Brotherhood, sowie Revelations komplett weg. Geld bekommt man nun wieder nur durch das Plündern von Truhen, das Ausrauben toter oder lebendiger Leute sowie eben den Handel mit Handelsgütern aus Eigenproduktion oder Jagd. Ja, richtig. Connor (der Held des Spiels) kann im Grenzland auf die Jagd gehen und begegnet gut 20 verschiedenen Tieren, die er um Häute, Geweihe oder das Innenleben erleichtern kann. Mit Hilfe dieser Rohrstoffe, die einzeln teilweise auch schon viel Geld bringen, können höherwertige Handelswaren hergestellt werden, die dann die Kassen richtig klingeln lassen. Es gibt also keinen 30minütigen Geldschub mehr, wie noch in den Vorgängerteilen. Darum muß jede gekaufte Waffe oder Schiffsupgrade gut überlegt sein. Wenn Geld nicht mehr reicht, schnell raus Tiere jagen. Das ist aber alles nicht so schwer wie es sich anhört und macht auch nach dem 300. gehäuteten Tier noch Spaß.

Zu sammeln gibt's natürlich auch wieder jede Menge, wobei dann alle Register des Gameplays gezogen werden. Fliegenden Almanachseiten etwa muß man in den Städten über Straßen und Dächer hinterherjagen, und das möglichst schnell, denn die bleiben nur etwa 20 Sekunden aktiv. Bei Verlust muß man es zu anderer Zeit noch einmal versuchen. Es gibt wieder die obligatorischen Federn oder Kelche zu sammeln, wobei letztere aber befähigen, einen vierteilig aufgebauten Piratenschatz zu heben. Das schürt die Langzeitmotivation. Einige der Bürgermissionen in den Städten erfordern das Sammeln gewisser Handelsgüter, die anfangs noch gar nicht verfügbar sind, und die entweder durch Diebstahl entwendet werden müssen, oder mit Hilfe der Bewohner des eigenen Guts hergestellt werden müssen.

Das Belohnungssystem fällt auch hier wieder üppig aus. Man kann seinen eigenen Fortschritt so anhand des Herrenhauses auf seinem Gut betrachten, wo sich die Zimmer und Vitrinen langsam mit Tellern, Büchern oder Bildern füllen, von einigen einzigartigen Erfindungen einmal ganz zu schweigen. Auch seine Waffen- und Uniformsammlung darf man wieder begutachten und man bekommt vor allem letztere wieder durch spezielle Aktionen, die entweder mit der Story zusammenhängen oder aber nebenbei erfüllt werden können. Ein Sammlerherz schlägt hier mit 180 Schlägen.

Obligatorisch kommt Assassin's Creed III auch wieder mit einem Mehrspielermodus daher, der zu den bekannten Modi wie Kopfjagd, Allianz oder Artefaktjagd den neuen Wolfsrudel-Modus dazupackt. Bis zu vier Leute können sich so im Coop ähnlich dem Horde-Modus manch anderer Spiele über 25 Stufen hocharbeiten. Dabei zählen Teamwork genauso wie das Erfüllen von Nebenaufgaben oder versteckten Kills. Offenes Herumrennen belohnt den Spieler nicht so sehr, wie ein fokussierter Incognito-Kill aus der Menge heraus. Zudem tickt die Uhr unerbittlich herunter. Macht insgesamt sehr viel Spaß. Auch hier hat Ubisoft nicht mit Belohnungen gespart, man kann sich seine Charaktere beliebig anpassen und so jeden zu einem Individuum machen.

Mit der neuen "Washington Edition" kommen zudem alle vier DLC-Pakete dazu. Das ist einmal der Kampferprobten-Mehrspielerpack, der mit neuen Karten, Charakteren und Belohnungen im Gepäck erscheint, sowie die dreiteilige Singleplayererweiterung "Die Tyrannei von König Washington", die einer alternativen Geschichtsschreibung folgt und so auf die im Assassin's Creed-Zyklus gesammelten Atefakte anspricht. Diese drei jeweils 3 1/2-Stunden langen Missionen haben einen noch höheren Schwierigkeitsgrad, belohnen aber mit neuen Fertigkeiten des Hauptcharakters (etwa Tarnung, Flugfähigkeit oder der Kraft eines Bären) und einer wirklich spektakulär gemachten, wenn auch kurzen Handlung.

Assassin's Creed III war ein hervorragendes Spiel, das mich zwischenzeitlich jedoch sehr viel Geduld und Nerven gekostet hat, denn dieser Teil ist von allen bisher der schwerste. Viele Kämpfe sind enorm lang geraten und es kommt nicht selten vor, dass man kurz vor Ende ins Gras beißt, weil die Gegner übermächtig werden. Man wird ja nicht nur im Nahkampf belatscht, sondern auch noch von Pistolen- und Gewehrschützen auf's Korn genommen.
Vom Umfang her und was das Mikromanagement und die Präsentation angeht, ist dieser Teil aber mit Abstand der Beste und Schönste. Der zuvor beschriebene Wellengang ist realistisch und sieht wunderschön aus, der Tiefschnee im Grenzland ist teilweise unüberwindbar und der Spieler hinterlässt sichtbare Spuren. (letztes wird ja in vielen Spielen ausgespart). Zudem unterstützt Assassin's Creed III FullHD-3D. Dieses ist technisch hervorragend gemacht, flimmert nicht an den Kanten und macht das Spiel zu etwas ganz Besonderem. Wer also einen 3D-Fernseher hat, MUSS das mal ausprobieren. Man bekommt so vor allem in den Seegefechten und den Massenkämpfen ein enorm gutes Gefühl für Raumtiefe.

Lange Rede, kurzer Sinn: Assassin's Creed überzeugte mich auf ganzer Linie, weil es eine schöne Geschichte erzählt, mehrere tolle Hauptcharaktere hat, einen sinnvollen Handlungsbogen zu den anderen Teilen schlägt und wirklich (mit allen DLCs und dem Multiplayer) locker über 100 Spielstunden lang fesseln kann, ohne dass es langweilig wird. Wer deshalb zur derzeit ca. 40 Euro teuren "Washington Edition" greifen will, bekommt für sein Geld extrem viel geboten.

Bewertung: 9,5/10 (nach 1350/1350 GS)
 
K

knarf234

Guest
Metro Last Light

Also mir hat es gut gefallen und deswegen habe ich mir auch noch Metro 2033 besorgt und werde das demnächst in Angriff nehmen.
 

X30 Neo

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GRID 2

Wunderschöne, fast epische Strecken. 70 Autos, (grob unterteilt) vier Rennklassen. Ein ganz gut bestücktes Arcade-Rennspiel! Einzelspieler und Onlinemodus sind strikt voneinander getrennt. Wenn man also in der Karriere alle Rennen gefahren ist und am Ende Bugatti Veyron und co. freigeschaltet hat, kann man das alles in Online-Rängen noch einmal tun.
Was etwas mühsam klingt, ist aber recht einfach und entfaltet schnell ein hohes Suchtpotenzial. Offline ist die Karriere ein Kinderspiel, wenn man die aggressive Gegner-KI auf Amateur stellt. In ca. 12-15 Stunden ist man alles abgefahren und hat alle Pokale gewonnen.

Online muss man mit unterschiedlichsten Rennen Geld verdienen, mit denen man sich nach und nach bessere Autos kauft und auch tunen oder in höhere Stufen umbauen kann. Das alles ist, wie es sich für einen Arcade-Racer gehört, recht einfach und unkompliziert gehalten.
Es dauert ziemlich lange, sich online hochzuleveln, je nach Können kann es zwischen fünf und acht Spielstunden dauern, bis man etwa Level 6 erreicht hat. Dann hat man aber auch die wichtigsten Autos (für jede Rennklasse eins) zusammen und es geht schneller mit dem leveln.
Man kann auch seine Autos lackieren, so dass zumindest Zusammenstellungen und Farbgebungen entstehen, die dein Auto einzigartig machen. Das kostet aber auch alles virtuelles Geld, was man sich durch viel fahren mühsam verdienen muss.

Die Strecken sind ein toller Mix aus wunderschönen Stadtkursen (Dubai, Paris, Chicago, Miami, Barcelona u.a.) sowie Einzeletappen in der Umgebung (Hongkong, Cote d'Azur, Kalifornien, Okutama/Japan u.a.) und GP-Strecken (Algarve, Yas Marinas, Brands Hatch, Red Bull Ring u.a.).
Die Disziplinen sind sehr abwechslungsreich. Von klassischen Rundenrennen über Drift- Tongue- und Zeitfahr-Events ist alles dabei, was in einem klassischen Rennspiel Spaß macht.

+ wunderschöne Strecken
+ gutes Handling
+ tolles Geschwindigkeitsgefühl
+ packende Positionskämpfe
+ viel Abwechslung

- wenig Tuningmöglichkeiten
- vereinzelte Ruckler bei viel Verkehr

(9/10)
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Killzone HD (PS3)

Früher waren Ego-Shooter noch was für richtige Kerle! Wer kurz vor dem Checkpunkt (lustiges Denglish im Spiel!) das Zeitliche gesegnet hat, weiss was ich meine.
Killzone macht heute noch genau so viel Spaß wie anno 2004. Leider sieht das 15€-Spiel aus dem Playstation Store noch genau so aus wie früher, nur eben in HD. Na gut, ein paar neue HDR- und Partikeleffekte gibt es jetzt, aber damit haben sich die Programmierer bestimmt nicht mit Ruhm bekleckert. Eigentlich ist es die schlechteste HD-Portierung, die ich kenne. Selbst ein Resident Evil 4 sieht in HD viel besser aus, als im Original. Das kann man von Killzone wirklich nicht behaupten. Nebelschleier und extrem pixelige Texturen wurden aus dem Originalspiel 1:1 übernommen. Von der Qualität der Zwischensequenzen will ich gar nicht erst anfangen!
Deshalb empfehle ich es nur Nostalgikern wie ich es einer bin, oder den jenigen, die die Story mal von Anfang an kennenlernen wollen. Denn erzählerisch ist die Helghast-Tragödie wirklich gut, das ganze ist aber nicht so verschwörerisch und mysteriös wie Half Life 2, an das man stellenweise erinnert wird. Wer dieses Kultspiel aber noch nicht kennt, aber eine PS3 besitzt und keine PS2 zur Verfügung hat, der sollte es sich unbedingt mal runterladen. Die Länge und der Abwechslungsreichtum rechtfertigen einen Kauf. Allerdings gibt es einen Multiplayer, nur offline oder gegen Bots.

(7/10)
 
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