Gears of War: Judgement
Die Kampagne war inkl. der Bonusmission ("Nachspiel") etwas kurz (ca. 8h). Da man ausschließlich zu Fuss unterwegs ist, fallen die gewohnten spielerischen Höhepunkte auch weg. Die Story ist ein Witz und selbst für ein Gears of War viel zu platt und klischeehaft.
Doch jetzt kommt wieder das große "aaaber...": People Can Fly haben gezeigt, dass Leute zwar nicht fliegen können, aber die Polen einen grundsoliden Gears-Teil auf die Beine stellen konnten. Die Gefechte machen mal wieder extrem Laune, die Locust sind so ekelig und sauer wie nie zuvor und mit Baird sägt es sich genau so gut durch die kurzen Level wie mit Marcus.
Die Kampagne motiviert nicht nur durch den 4'er Koop zum erneuten durchspielen, sondern auch, weil man alleine im (Multiplayer-) Level durch Fleißarbeit aufsteigen kann, wenn man möchte.
Der Multiplayer an sich ist nicht ganz so gut, wie der von Teil 3, aber er bietet einige Neuerungen und bewegt sich immer noch auf höchstem Niveau. Auch die Waffenwechsel mit "Y" und die Granatenwahl mit "LB" beeinträchtigen den Spielfluß nicht so sehr, wie befürchtet.
Grafisch einer der schönsten Xbox-360-Titel.
(9/10)
Sehe ich genauso. Mir waren die Gefechte teilweise zu hecktisch, da wirklich von allen Seiten Gegner kamen und dann auch fast immer die gleichen (Mauler, Grinder, Boomer). Wie man alle Sterne auf Wahnsinnig holen soll, gibt mir ein Rätsel auf. Da muss dann wirklich alles passen.
Ist auf jeden Fall nett zu spielen und besser als erwartet.
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